Ein Video und einen Podcast zum Thema KI, die ich ganz interessant fand.
"Studium Generale HSPF – Prof. Dr. Ralf Otte: „Künstliche Intelligenz – Realität, Chancen und Mythen“" (ca. 1:40 h)
Und Prof. Sepp Hochreiter: "Linz gegen Silicon Vallay" (42 Minuten)
Der Vortrag vom "bayerischen Bauern-Buar" Prof. Sepp Hochreiter, ist leider ohne Bilder.
Europa kann Maschinen- und Anlagenbau. Diese Kompetenz mit KI zu kombinieren ist eine Chance für Europa.
KI-Modelle werden kleiner und spezieller werden. Jeder wird in absehbarer Zeit KI-Modelle auf seinem Smartphone oder seinem PC haben.
Da gehe ich auch von aus. Mein nächster gebrauchter PC wird vermutlich 'ne NVidia RTX mit 16 GB haben und satt RAM. Das ganze liegt bei knapp über 3000 Euro. Dafür wird dann schon ein bischen lokale KI gehen.
Was ist mit der Hardware, die gerade für die geplanten KI-Rechenzentren angeschaffft wird? Die ist doch in z.B. 5 Jahren überholt. Bis dahin muß diese Hardware ihr Geld verdient haben, aber womit konkret und zu welchem Preis? Nur hochskalieren der Modelle wird's nicht bringen und kostet irre Energie, die auch bezahlt werden will.
Interessant auch der Aspekt, daß es bei neuen "gehypden" Technologien immer ein auf und ab gibt. Das abwärts wird kommen. Wie mit dem Schweinezyklus.
Welche Jobs werden durch KI ersetzt werden. Dazu hat sich der Prof. Ralf Otte in dem obigen Video ausführlich geäußert. Ich muß ihm da zustimmen, da seine Begründung plausibel ist.
In einem anderen Video sah und hörte ich, wie sich KI auf's Studieren generell auswirkt. Aktuell ist so 20% mündliche Prüfung und der Rest z.B. Hausaufgaben. Das ist nun vorbei, da jeder bei Hausarbeiten KI einsetzen kann und auch einsetzt.
Also liebe Studies, stellt auch mal zukünftig auf viele, viele mündliche Püfungen und Vorträge ein. Da trennt sich dann die Spreu vom Weizen, also wer KI dumpf genutzt hat, ohne es nachzuvollziehen und zu üben und wer KI gezielt als Werkzeug genutzt hat und damit den Stoff gelernt hat.
