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Kohlhernie Raps

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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21 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Kohlhernie Raps

Beitragvon agro7 » Mo Nov 04, 2019 19:51

Hallo Leute,

habe dieses Jahr in einem Feld auf einmal massive Probleme mit Kohlhernie.
Raps baue ich so alle 5 Jahre an und Zwischenfrüchte sind immer Kreuzblüttlerfrei.
Denke mal das Feld ist zur Hälfte befallen und bis jetzt war vorher nichts.
Kann doch fast nicht sein, oder?

Weiß ja nicht ob die Rapssorten verschieden anfällig?


Was meint ihr, woher kommt der enorme Befall?


Gruß
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Re: Kohlhernie Raps

Beitragvon Botaniker » Mo Nov 04, 2019 20:27

Das ist per Ferndiagnose nicht zu machen, unbedingt einen fachkundigen Berater hinzuziehen.
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Re: Kohlhernie Raps

Beitragvon Bison » Mo Nov 04, 2019 21:13

sicher das es kohlhernie ist?'
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Re: Kohlhernie Raps

Beitragvon HL1937 » Mo Nov 04, 2019 21:43

war der ganze Acker immer schon von Dir, oder hast etwas dazubekommen wo der Raps verreckt?
Früher war alles besser.
Gott schütze unsere Fluren, vor Merkel, den Grünen und anderen Kulturen.

Es wünsch mir einer was er will, es geb´ihm Gott zehnmal soviel.
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Re: Kohlhernie Raps

Beitragvon agro7 » Mi Nov 06, 2019 16:20

hallo,

denke schon das es Kohlhernie ist, wenn ich den Raps rausziehe ist keine Pfahlwurzel vorhanden sondern richtige Wucherungen an der Wurzel.
Zu deiner Frage HL1937,ich bewirtschafte den Acker schon länger.


Gruß
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Re: Kohlhernie Raps

Beitragvon Flo96 » Mi Nov 06, 2019 16:37

Hast du andere Infizierte Äcker? Dann hast du es verschleppt, immer schön ordentlich die Maschinen reinigen!
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Re: Kohlhernie Raps

Beitragvon 818er » Mi Nov 06, 2019 16:43

Gibts hier dieses Jahr auch stellenweise. Leichte Böden , früh bestellt.
Die Menschen glauben eine große Lüge eher als eine kleine ,
und wenn man sie häufig genug wiederholt, werden diese Menschen sie irgendwann glauben!
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Re: Kohlhernie Raps

Beitragvon Crazy Horse » Mi Nov 06, 2019 17:17

agro7 hat geschrieben:Hallo Leute,

habe dieses Jahr in einem Feld auf einmal massive Probleme mit Kohlhernie.
Raps baue ich so alle 5 Jahre an und Zwischenfrüchte sind immer Kreuzblüttlerfrei.
Denke mal das Feld ist zur Hälfte befallen und bis jetzt war vorher nichts.
Kann doch fast nicht sein, oder?

Weiß ja nicht ob die Rapssorten verschieden anfällig?


Was meint ihr, woher kommt der enorme Befall?


Gruß



Bodenverdichtung, hohe Niederschläge, Staunässe, niedriger pH-Wert usw.

Und irgendwie wirst Du den Erreger schon längere Zeit im Boden drin gehabt haben ohne es zu ahnen. Dieser bodenbürtige Pilz kommt ja nicht von heute auf morgen.
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Re: Kohlhernie Raps

Beitragvon böser wolf » Do Nov 07, 2019 7:57

mechanische-bekampfung-von-ausfallraps-vs-glyphos-t130445.html

wenn ich lese was einige auf der ersten seite zu dem thema hier zum besten gegeben haben , ist es nicht verwunderlich das kohlhernie irgendwann "wie aus dem nichts " auftaucht .
mal ein beispiel aus dem letzten jahr auf einer meiner flächen .
im letzten jahr raps , bearbeitet mit 2X strohstriegel + Walze , vor der wintergetreideaussaat glyphos , aussaat erfolgte in direktsaat und anwalzen der saat . zusätzliche ausfallrapsbekämpfung mit syfonylha, haltigen herbizid , nach der getreideernte in 2019 zwischenfruchtaussaat direkt in die stoppel in striptill , sprich es wurde jetzt das erste mal , wenn auch nur in streifen seit er rapsernte in 2018 tiefer als 3 cm bearbeitet und trotzdem steht jetzt einiges an raps in der zf !
ob es nun aus fall raps aus dem letzten jahr oder aus der historie dieses schages ist vermag ich nicht zu sagen , aber es wäre für mich eine erklärung wenn ich eines tages einen befall bei mir feststellen würde .
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Re: Kohlhernie Raps

Beitragvon Crazy Horse » Do Nov 07, 2019 9:29

Um Kohlhernie mache ich mir auf unseren Muschelkalkböden zwar keine großen Gedanken, aber ich will natürlich keine große N-Mineralisation / N-Auswaschung mit der Bodenbearbeitung provozieren, weshalb ich den Ausfallraps (ab 4-Blatt-Stadium) samt Stängel zunächst auch nur abmulche. Und kurz vor der Saat gehe ich dann nochmal mit Glyphosat drüber.
Was dann noch keimen sollte, ist ein Fall für Diflufenican (macht natürlich nur Sinn, wenn man flach arbeitet und den ungekeimten Samen nicht vergräbt).
Lästiger als das bisschen Ausfallraps sind für mich die Kamillen, die im Raps durchgehen. Die sind ab einer bestimmten Größe nur noch schwer, chemisch zu bekämpfen. Da hilft dann nur noch der Mulcher, wenn man nicht tief grubbern will
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Re: Kohlhernie Raps

Beitragvon HL1937 » Do Nov 07, 2019 21:52

Was macht ihr Gesellen nur ohne Glyphosat.......... :roll: :roll: :roll: :roll: :roll:
Und das in der heutigen Zeit..........
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Re: Kohlhernie Raps

Beitragvon Mad » Do Nov 07, 2019 23:55

HL1937 hat geschrieben:Was macht ihr Gesellen nur ohne Glyphosat.......... :roll: :roll: :roll: :roll: :roll:
Und das in der heutigen Zeit..........


Ohne Glyphosat werden wir gezwungenermaßen mehr Diesel verbrauchen und die N-Mineralisation anheizen, damit im Winter ordentlich was auswaschen kann, wie bei den Kollegen, denen das komplett wumpe ist. Und dann wird ganz Deutschland zum roten Gebiet. Freu dich schonmal darauf. ;)
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Kohlhernie Raps

Beitragvon böser wolf » Fr Nov 08, 2019 7:02

HL1937 hat geschrieben:Was macht ihr Gesellen nur ohne Glyphosat.......... :roll: :roll: :roll: :roll: :roll:
Und das in der heutigen Zeit..........

Ich dreh die Frage mal um ,
Was haben wir mit glyphosat erreicht , in der Vergangenheit?
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Re: Kohlhernie Raps

Beitragvon HL1937 » Fr Nov 08, 2019 7:35

Mad hat geschrieben:
HL1937 hat geschrieben:Was macht ihr Gesellen nur ohne Glyphosat.......... :roll: :roll: :roll: :roll: :roll:
Und das in der heutigen Zeit..........


Ohne Glyphosat werden wir gezwungenermaßen mehr Diesel verbrauchen und die N-Mineralisation anheizen, damit im Winter ordentlich was auswaschen kann, wie bei den Kollegen, denen das komplett wumpe ist. Und dann wird ganz Deutschland zum roten Gebiet. Freu dich schonmal darauf. ;)


Da wird man wohl oder übel nicht drumrumkommen.

Deutschland schafft sich ab.

Früher wurden die Juden verfolgt, heute sinds die Bauern. Die Juden auszurotten haben sie nicht geschafft, das geht mit der Landwirtschaft leichter.
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Re: Kohlhernie Raps

Beitragvon Crazy Horse » Fr Nov 08, 2019 8:24

Mad hat geschrieben:
HL1937 hat geschrieben:Was macht ihr Gesellen nur ohne Glyphosat.......... :roll: :roll: :roll: :roll: :roll:
Und das in der heutigen Zeit..........


Ohne Glyphosat werden wir gezwungenermaßen mehr Diesel verbrauchen und die N-Mineralisation anheizen, damit im Winter ordentlich was auswaschen kann, wie bei den Kollegen, denen das komplett wumpe ist. Und dann wird ganz Deutschland zum roten Gebiet. Freu dich schonmal darauf. ;)


Und dann wundert man sich über Humusabbau, Ertragseinbrüche und ansteigende Nitratwerte im Grundwasser - und das auch in Gegenden mit wenig Veredelung.

Es war in diesem nassen Herbst völlig unmöglich, Ausfallgetreide, Ackerfuchsschwanz und Trespen zu entwurzeln und vertrocknen zu lassen (der feuchte, tonige Boden klebt ja an den Wurzeln). Und jede tiefere Bodenbearbeitung hat nicht nur sehr viel Diesel gekostet, sondern auch schlimme Strukturschäden hinterlassen, die man auch jetzt nach der Saat noch deutlich sieht (tiefe Fahrspuren, in denen das Wasser steht).

Da hat wirklich jeder, der noch bei halbwegs klarem Verstand ist, seine Problemäcker mit Glyphosat abgespritzt und den Weizen ohne vorige Bodenbearbeitung in den oberflächlich leicht angetrockneten Boden gedrillt. Auf nacktem Boden ohne gut verhäckseltes Stroh und Wurzelresten im Saathorizont war das Säen die reinste Katastrophe. Da sind viele regelrecht abgesoffen, weil der Boden nicht getragen hat.
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