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Kostengünstige Rinderställe

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Kostengünstige Rinderställe

Beitragvon T5060 » Mo Feb 09, 2026 11:01

Marian hat geschrieben:In dem Zuge Frage ich mich immer. Dürfte man in D speziell jetzt NRW denn überhaupt einfach Rundholz eingraben als Stützen/Säulen für ein Schutzdach?
Ohne Fundamente geht doch nichts, oder?


Soweit ich mich erinnern kann, steht sowas als Strom - und Telegrafenmast an Straßen - und Bahntrassen ohne dass die dort die Verkehrssicherheit gefährden.
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Re: Kostengünstige Rinderställe

Beitragvon langholzbauer » Mo Feb 09, 2026 11:32

Da gab es doch eine Korrektur bei den Plänen der ALB, nachdem die eingelassenen Rundholzständer instabil wurden?
Aber es ist ja auch keine große Hürde, die Stützen auf Betonsockel oberhalb der Mistschicht zu befestigen.
Dazu werden gern Ölfässer oder 2. Wahl bzw. gebrauchte Betonrohre als verlorene Schalung genutz.
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Re: Kostengünstige Rinderställe

Beitragvon Marian » Mo Feb 09, 2026 13:52

T5060 hat geschrieben:
Marian hat geschrieben:
Soweit ich mich erinnern kann, steht sowas als Strom - und Telegrafenmast an Straßen - und Bahntrassen ohne dass die dort die Verkehrssicherheit gefährden.



Reinhold ich frag ja aus Interesse weil ich es eben nicht besser weiß.
So ein Telefonmast muss aber auch kein Dach gegen Windsog am Boden halten.
Ich weiß hier ein Dach mit eingegrabenen Strommasten das auch nach genehmigt wurde.
Aber ob da nicht offiziell noch eine Sohle rein sollte und Eisen an die Stützen und das vergessen wurde, da bin ich mir unsicher. Sowas war mal im Gespräch.
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Re: Kostengünstige Rinderställe

Beitragvon Manfred » Mo Feb 09, 2026 16:06

Ich meine in Hessen mal einen Stall mit eingegrabenen Rundhölzern gesehen so haben. Ist aber lange her.
Auch möglich, dass das ein verfahrensfreier Bau war.
Die Masten müssten ja auch Wind, Eisbehang, fallende Bäume etc. auf den Leitungen aushalten.
Da gibt es bestimmt einschlägige statische Berechnungen.
Die Frage ist halt, ob man die findet, oder ob man einen Statiker braucht, der sich selbst was aus dem Fingern saugt.
Meine Sorge betrifft eher die Haltbarkeit.
Der Zugang zu dauerhaften Hölzern dieser Durchmesser ist bei uns ja beschränkt.
Und eine Imprägnierung dringt, selbst wenn gut gemacht, auch nicht in solche Durchmesser ein.
In Neuseeland dürften z.B. Stämme von Eukalyptusarten der Dauerhaftigkeitsklasse 1 verfügbar sein.
Welches Holz genau die für diese Ställe verwenden, konnte ich noch nicht herausfinden.
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Re: Kostengünstige Rinderställe

Beitragvon T5060 » Mo Feb 09, 2026 16:28

Schon wegen der Windlast macht ein Betonfundament mit U-Eisen Sinn, haltbarer ist es auch und von den Kosten her zuvernachlässigen.
Ich würde sogar das Fundament noch 50 cm aufschalen, dann ist es auch anprallsicher.
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Re: Kostengünstige Rinderställe

Beitragvon Marian » Mo Feb 09, 2026 17:32

Interessiert mich in dem Zusammenhang jetzt nur als möglichst billige Möglichkeit ein Schutzdach für Stroh zu haben. Telefonmasten senkrecht.
Als Pfetten Strommasten.
Freitragendes Blech und keine Seitenwände.
Als Vater von 3 Kindern fragt man sich beim rum turnen auf den Mieten unterm Kampf mit dem blei schweren Fließ zuweilen, ob das alles richtig so ist.
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Re: Kostengünstige Rinderställe

Beitragvon Manfred » Mo Feb 09, 2026 20:33

Nach mehreren Wintern Eishacken war ich nicht traurig, dass die Ballen eine Pultdachhalle bekamen.
Stahlträger in Punktfundamenten als senkrechte Säulen. Obendrauf je ein Längsbalken und dann freitagendes Trapezblech.

GROHA-Hallen kennst du?
Die bauen sowas in diversen Varianten mit Holzsäulen auf Punktfundamenten, in Pult- oder Satteldachform.
Immer mal für eine Anregung gut.
Ein Bekannter hier in der Nähe hat sich von denen eine Halle bauen lassen.
https://www.groha.de/referenz-finder/
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Re: Kostengünstige Rinderställe

Beitragvon 826 » Mo Feb 09, 2026 21:22

Auch möglich, dass das ein verfahrensfreier Bau war.....


:D nett umschrieben...
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Re: Kostengünstige Rinderställe

Beitragvon 826 » Mo Feb 09, 2026 21:23

Marian hat geschrieben:Als Vater von 3 Kindern fragt man sich beim rum turnen auf den Mieten unterm Kampf mit dem blei schweren Fließ zuweilen, ob das alles richtig so ist.


Das geht mir genauso, vor allem wenn das Stroh nur zum weiterverkauf vorgesehen ist
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Re: Kostengünstige Rinderställe

Beitragvon Stoapfälzer » Di Feb 10, 2026 17:20

Seit Telefonmasten keine Tauch oder Druckbehandlung mehr haben dürfen und nur noch in der Plastikmanschette stehen fallen die hier regelmäßig nach 5 Jahren alle um weil die genau am Übergang zum Boden ruck zuck durchfaulen.
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

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Re: Kostengünstige Rinderställe

Beitragvon Manfred » Fr Feb 13, 2026 17:45

Ein australischer Maststall (für die Endmast von Wagyu-Rindern) mit österreichischen Fütterungsrobotern:

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Re: Kostengünstige Rinderställe

Beitragvon Marian » Sa Feb 14, 2026 19:28

Toller Hinweis. Soweit war mein Algorithmus noch nicht mit vorschlagen :lol:
Baulich genau so wie ich es für richtig halte.
Nagut, von den Großgruppen will ich in der Endmast weg. Aber da sind die Bedingungen dort und hier auch völlig konträr. Spannend zu sehen. Am interessantesten fand ich die Trog leer fressen Phase getaktet nach passendem Sonnenstand zum abtöten des sich bildenden Biofilms. Man wird nie dümmer. :prost:
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Re: Kostengünstige Rinderställe

Beitragvon jo2008 » Mo Feb 16, 2026 10:13

Schneelast ist evtl. etwas gering.
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Re: Kostengünstige Rinderställe

Beitragvon langholzbauer » Do Feb 19, 2026 15:23

Hallo Marian!
In dem Beitrag
https://www.hofsuchtbauer.de/hofboerse/ ... tionQuery=

Sind in den Bildern einfache Stallbauten gezeigt, die vermutlich aus den ALB Konzepten stammen.
Vielleicht kann Dir das weiterhelfen?

Guß...
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Re: Kostengünstige Rinderställe

Beitragvon jo2008 » Fr Feb 20, 2026 6:47

https://www.lfl.bayern.de/ilt/bauwesen/036512/index.php

Das finde ich recht gut.
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