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Kranwinde/Spalterwinde von der Stange

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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106 Beiträge • Seite 7 von 8 • 1 ... 4, 5, 6, 7, 8
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Re: Kranwinde/Spalterwinde von der Stange

Beitragvon langholzbauer » Do Apr 16, 2026 8:00

Wer keine Ahnung vom Schweißen hat, soll natürlich die Finger davon lassen!
Aber warum kauft man sich dann vermeintlich günstigere Bastellösungen, bevor man weiß, wer und wie diese richtig anbauen kann?
Um diese Frage wird hier schon tagelang drumherum geeiert. :roll:
Allein die Materialanalyse mit der Folgerung, dass die mitgelieferten Flanschpunkte nicht geeignet wären, ist eine einzige Lachnummer gewesen.
Dafür, dass sie es doch sind, steht der Lieferant gerade.
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Re: Kranwinde/Spalterwinde von der Stange

Beitragvon Agrokid » Do Apr 16, 2026 10:26

Alla gut hat geschrieben:Es geht darum das dort wo geschweißt wurde am Kran der Kran geschwächt wird .


oder auch, je nachdem wo und wie geschweißt wird, auch verstärkt wurde!
Wie will er Laie und alles Besserwisser das Beurteilen? n8
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Re: Kranwinde/Spalterwinde von der Stange

Beitragvon Ecoboost » Do Apr 16, 2026 16:56

Servus,

also es scheint nun eine Lösung dafür zu geben, ein naheliegender LAMA-Händler macht es.
Erklärte sich gleich bereit dafür ohne lange nachzufragen usw.
Die Schraublösung ist aber noch nicht völlig vom Tisch, muss ich mir mal ansehen wenn der RW wieder da steht. Tendenziell finde ich aber das Anschweißen der Buchsen hier die bessere Lösung.

Gruß

Ecoboost
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Re: Kranwinde/Spalterwinde von der Stange

Beitragvon MikeW » Do Apr 16, 2026 17:04

Alla gut hat geschrieben:
MikeW hat geschrieben:@Groaßraider ... schon wieder sind wir quasi der selben Meinung. Das wird langsam unheimlich :wink:

Die Sache mit den Bedenkenträgern und den Machern hat der @Redriver ganz gut beschrieben. Wenn sich da nicht schleunigst wieder etwas umkehrt, wird es in Zukunft noch schlimm in D.


Es geht doch nicht darum das der geschweißte Halter die Winde nicht festhält .
Das kann jeder Lehrling aus dem ersten Lehrjahr schweißen .
Es geht darum das dort wo geschweißt wurde am Kran der Kran geschwächt wird .


Naja, jeder Lehrling ???
Nein ... wird er nicht, wenn mit dem.passenden Zusatz gearbeitet wird. Ist Dir schon mal aufgefallen, daß so ein Kran eine Schweißkonstruktion ist ? Wie machen die das wohl ... ???
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Re: Kranwinde/Spalterwinde von der Stange

Beitragvon hornspee » Do Apr 16, 2026 18:41

Was macht ihr da für ein Geschiss? anschweißen und fertig. Wenn ich sehe, was "führende" Landmaschinenhersteller da zusammenbraten :evil: (kotzsmili) könnts einem schlecht werden. Hab heut Nachbars Schwader (2.Saision) am Rahmen nachgeschweißt. Ohne Farbe währ die Klapperkiste glaub ganz auseinandergefallen . :mrgreen:
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Re: Kranwinde/Spalterwinde von der Stange

Beitragvon MikeW » Do Apr 16, 2026 18:45

@hornspee .... :prost:
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Re: Kranwinde/Spalterwinde von der Stange

Beitragvon DST » Do Apr 16, 2026 23:47

Alla gut hat geschrieben:
Es geht darum das dort wo geschweißt wurde am Kran der Kran geschwächt wird .


Darum mein Hinweis, wenn man sichs schon nicht selbst traut, das es von Vorteil wäre wenn der Schweißer Erfahrung aus dem Land-, Forst-, Baumaschinenbereich hätte.

Denn mit dem Schweißschein sehe ichs wie mit dem Autoführerschein, haben heißt nicht unbedingt auch können...

Aber auch hier gilt: In der Praxis reißen auch ab Werk geschweißte Ausleger,
und auch hier muss eigentlich nie der Hersteller, geschweige denn der Schweißer den Kopf hinhalten.

So ein Ausleger reißt so gut wie nie plötzlich.
Das Kastenprofil des Auslegers verhält sich bei Belastung wie ein Baumstamm unter Spannung - es gibt eine Zug- und eine Druckseite.

Ein Riss bildet sich logischerweise auf der Zugseite, und die ist beim Kranausleger oben.
So ein Riss kommt auch nicht plötzlich, der bildet sich je nach Form des Kastenprofils meist an den oberen Ecken oder am Obergurt - dem oberen Flachmaterial, das geht selbst bei Maschinen die 5x8 Std die Woche laufen langsam und über Tage oder Wochen, bis der GAU Eintritt und der Ausleger durchreisst.
Man erkennt den Anfang eines Risses an bereits rostigen Rissflächen oder aufgrund der Reibung blankpolierten Bruchflächen.

Wenn der Obergurt durch den fortschreitenden Riss zu weit geschwächt ist kommt der GAU und die beiden senkrechten Seitenteile des Kastenprofils reißen schlagartig durch.
Das ist auch der gefährlichste Zeitpunkt.
Aber auch hier reißt das Kastenprofil eigentlich nie komplett ab weil sich der Untergurt - also die Druckseite - nur verbiegt.
Der vordere Teil des Auslegers samt Greiferinhalt knallt maximal runter, der Ausleger hängt aber noch am Untergurt fest.

Auch sind hier im Bereich einer angeschweißten Kranwinde mindestens 6 Hydraulikschläuche am Ausleger welche zusätzlich bremsen.

Da sich im Gefahrenbereich keine Personen aufhalten dürfen ist somit die Gefahr minimal gering.

Sind trotzdem Personen im Gefahrenbereich trägt der Kranführer die Verantwortung.

Ist ersichtlich das der Riss bereits seit mehreren Tagen besteht, weil angerostet, ist auch wieder der Kranführer in der Verantwortung, weil er sich VOR Arbeitsbeginn vom Ordnungsgemäßen Zustand seines Arbeitsgerätes überzeugen muss.

So steht es in der Bedienungsanleitung, und auch die BG gibt dies vor.

Kann dies der Kranführer wissen?

Auch aus dieser Nummer kommt keiner raus, da nach UVV und BG jeder Nutzer in die sichere Bedienung eingewiesen sein muss und sich mit den Vorschriften und Herstellervorgaben vertraut machen muss.

Unwissenheit schützt auch hier nicht vor Strafe.

Dann kommt da noch die UVV Prüfung.

Der Gesetzgeber gibt vor das der Kran längstens alle 12 Monate geprüft werden muss, und bei Bedarf früher....

Sind die 12 Monate abgelaufen darf der Kran eigentlich nicht eingesetzt werden, die Verantwortung liegt hier wieder beim Kranführer.

Jetzt kommt noch die UVV- Stolperfalle "bei Bedarf früher"
dies bezieht sich u.a. auch auf Reparaturen oder Umbauten.

Genaugenommen heißt das, dass nach Anbau der Kranwinde frisch eine neue UVV Prüfung gemacht werden müsste, bei welcher eine "Sachkundige Person" den sicheren Anbau überprüft.

Ironischerweise muss die "sachkundige Person" aber keinen Schweißschein haben, könnte also die Schweißnaht nur bedingt beurteilen.


So läuft das in Deutschland.

Grundsätzlich wird aber davon ausgegangen dass die sachkundige Person eine völlig verpfuschte Schweißnaht beurteilen kann, da genug ordentliche Werksseitige Schweißnähte zum optischen Vergleich direkt am Kran vorhanden sind.

Wie die Bedenkenträger zu ihrer Meinung kommen - dass allein der Schweißer die Verantwortung trägt - kann ich nicht nachvollziehen.

Bei einem Unfall mit Personenschaden ist als erstes der Kranführer und Eigentümer dran, die müssen nachweisen dass sie ihren Pflichten nachgekommen sind.
Dann kommt der Sachkundige und dann der Schweißer.

Sollte so ein Fall tatsächlich irgendwann vor Gericht kommen, dann schiebt es ein guter Rechtsanwalt auf unsachgemäße Bedienung.

Aber das ist alles hätte-wäre-wenn

Wenn ich selbst an meinem eigenen Rüwa schweiße, und diesen selbst in meinem eigenen Wald einsetze, und dafür Sorge das sich niemand im Gefahrenbereich aufhält, - dann ist drauf geschissen.

Der Kran soll alle 8 Bstd abgeschmiert werden, da bin - zumindest ich, bei meinem Parallelkran - mit der Fettpresse oberhalb der Seilwinde und deren Anschweißpunkte, da dauert die tägliche (alle 8 Bstd) Sichtprüfung nur wenige Sekunden.

Diese Sichtprüfung auf Risse ist sowieso Pflicht für den Eigentümer und Kranführer, auch ohne das daran geschweißt wurde reissen viele Ausleger.


Wen es interessiert der soll mal

"Baukran Bayreuth"

Googeln,
gegen die dort gezeigten Dimensionen sind alle Rückekräne Sandkastenspielzeuge.

Am Autokran ist zwar der Teleskopausleger wegen massiver Überlastung gebrochen, aber nicht komplett abgebrochen.
Er hängt noch am Untergurt, wie von mir oben beschrieben.

Der Unfall geschah im Innenstadtbereich, und es waren auch Personen im Gefahrenbereich.
Erfahrungen macht man erst dann wenn man Sie bereits gebraucht hätte.......
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Re: Kranwinde/Spalterwinde von der Stange

Beitragvon Ecoboost » Mo Apr 20, 2026 20:04

Servus,

so könnte es dann auch bei mir aussehen:
https://img.kleinanzeigen.de/api/v1/pro ... =$_59.AUTO

Gruß

Ecoboost
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Re: Kranwinde/Spalterwinde von der Stange

Beitragvon Fiat 45-66 » Di Apr 21, 2026 18:37

Richtig Könnte. Weil ob es so wird glaube ich erst wenn sie drann ist.
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Re: Kranwinde/Spalterwinde von der Stange

Beitragvon Ecoboost » Di Apr 21, 2026 19:11

Servus,

also so schlecht sieht das jetzt nicht aus.
1.jpg
1.jpg (115.21 KiB) 827-mal betrachtet

Hatte zwischendurch jetzt so meine Zweifel, ob der Kauf der Weimer Winde wirklich hier richtig war!?
Man sieht hier auch ein wenig das Lochbild der Werkseitigen Kranbefestigung.
Der Abstand wo nach oben geht geht auch in die andere Richtung etwa nach vorne, vielleicht sind es hier ein paar cm mehr!?
Die beiden Buchsen am Untergurt anschweißen und fertig.

Gruß

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Re: Kranwinde/Spalterwinde von der Stange

Beitragvon MikeW » Mi Apr 22, 2026 22:34

Na endlich ... anschweißen und fertig !
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Re: Kranwinde/Spalterwinde von der Stange

Beitragvon AEgro » Do Apr 23, 2026 7:57

Ich kann mir nicht helfen.
Aber die ganze Geschichte erinnert mich doch sehr an den Wal in der Ostsee. n8
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: Kranwinde/Spalterwinde von der Stange

Beitragvon MikeW » Do Apr 23, 2026 22:42

Wobei mir der Wal da leid tut ... der kann nichts für die Unfähigkeit der Menschen.

Bei der Kausa "Hilfswinde an nen Krpan RW" sieht das anders aus ...
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Re: Kranwinde/Spalterwinde von der Stange

Beitragvon Redriver » Fr Apr 24, 2026 14:08

Hallo,
AEgro hat geschrieben:Aber die ganze Geschichte erinnert mich doch sehr an den Wal in der Ostsee.

ja aber dafür ist sie zu klein und wird nicht durchhalten.
Nur wer schweißt für den Wal. :roll:
Wissen ist Macht, nichts wissen macht auch nichts.
Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten!
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Re: Kranwinde/Spalterwinde von der Stange

Beitragvon xyz » Sa Apr 25, 2026 7:21

ja was jetzt der Wal muss mit der Winde auf den Rückewagen?
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