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Landtechnik finanzieren??

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Re: Landtechnik finanzieren??

Beitragvon Teddy Bär » Mo Nov 26, 2018 10:43

Gerade für PV Anlagen konnte man doch problemlos Kredite bekommen für 1,5% Zinsen. Einige Banken haben mit noch weniger geworben. Und das ohne eine Sicherheit in Form von Grundbucheintrag. Wenn man dann weiss, dass die Inflation zwischen 2%und 2,5% liegt, da frage ich mich aber wieso ich die PV aus Eigenmitteln bezahlen soll. Man kann sich auch arm sparen.
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Re: Landtechnik finanzieren??

Beitragvon heico » Mo Nov 26, 2018 11:02

Wobei Volksbanken sich die Summe gerne noch mal als zusätzliche Sicherheit ins Grundbuch einschreiben lassen. :!:
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Re: Landtechnik finanzieren??

Beitragvon Schauerschrauber » Mo Nov 26, 2018 11:13

heico hat geschrieben:Wobei Volksbanken sich die Summe gerne noch mal als zusätzliche Sicherheit ins Grundbuch einschreiben lassen. :!:


Macht die Sparkasse genau so - kenne keine (anständige) PV Anlage die auf gut glauben ohne Grundschuld über die Hausbank lief .
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Re: Landtechnik finanzieren??

Beitragvon Estomil » Mo Nov 26, 2018 11:16

Die Inflation hat doch nichts mit der Sache zu tun!
Wenn du auf deinem Sparbuch 0,1% Zinsen bekommst und dich der Kredit 1,5% kostet dann sieht die Sache bei 100000€ so aus:

Zinsen bei Kredit: 1500€
Gespart höchstens 750€ wenn man in Spitzensteuersatz ist

Bei Bankeinlage mit 0,1%
100€ minus 25€ Kapitalertragssteuer wenn man den Freibetrag voll hat.

Die Finanzierung kostet dich also 600-700€ mehr im Jahr. Und auch nur wenn man im Spitzensteuersatz ist.

Also ich bin immer froh wenn in meinen Bilanzen nur sehr geringe Zinskosten auftauchen. Was einige da zahlen müssen ist ja abenteuerlich. Da kann man ja nen Mitarbeiter von bezahlen.....
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Re: Landtechnik finanzieren??

Beitragvon Teddy Bär » Mo Nov 26, 2018 11:30

Gut bei mir ist es auch nur eine 40kv Anlage. Ich hab schon mehrere Maschinen über meine Hausbank finanziert. Dabei wurde nie über einen Grundbucheintrag geredet. Die dürfen sich gerne meine Buchführung ansehen und dann ist aber auch gut.
Hätte ich nie einen Kredit aufgenommen, würde ich heute noch in alten Ställen arbeiten müssen und hätte lauter Altmetall als Maschinen. Ausserdem würde ich wohl mit meiner Familie in einer Mietwohnung wohnen statt im neu gebauten Eigenheim.
Was einige für Angst vor den Banken haben. Wenn man zur Bank geht um einen Kredit aufzunehmen, dann geht man da selbstbewusst als Kunden rein, nicht gebückt als Bittsteller.
Die Angst vor einem Kredit kommt vielleicht von den Eltern. Als mein Vater 1974 seinen neuen Stall baute, da musste er 8% Zinsen dafür hinlegen. Obschon er ein paar ha Land als Sicherheit, und keine weiteren Schulden hatte.
Und sollte mir was passieren, wenn meine Frau das Vieh und die Maschinen verkauft, dann bleibt noch was über. Was soll ich mir also Sorgen machen über mein Fremdkapital.
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Re: Landtechnik finanzieren??

Beitragvon Homer S » Mo Nov 26, 2018 11:32

Der große grüne Schlepper ist aber cooler als so ein blöder Mitarbeiter. :-)
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Re: Landtechnik finanzieren??

Beitragvon Estomil » Mo Nov 26, 2018 12:08

Teddy Bär hat geschrieben:Und sollte mir was passieren, wenn meine Frau das Vieh und die Maschinen verkauft, dann bleibt noch was über. Was soll ich mir also Sorgen machen über mein Fremdkapital.


Damit bist du ja auch solide aufgestellt. Deine Verbindlichkeiten sind nur kurzfristig da du an beweglichen Gütern genügend Gegenwert hast.

Die Empfehlungen der Banker und stallbauer waren in der Vergangenheit aber genau umgekehrt! Sprich das Geld zum ferkeleinstallen sollte man haben, den Rest kann man finanzieren.
Und das haben auch wirklich viele Betriebe so gemacht.

Völlig idiotisch. Bei uns im dorf gab es vor 100 Jahren noch 6 Höfe mit 100-200ha. Davon ist nurnoch einer bei dieser groesse. Zwei sind bis auf den letzten ha weg und drei liegen heute zwischen 30 und 80ha.
Sprich die haben zwischen 50 und 200ha an die Wand gefahren.

Kannst ja Mal raten sie die das hinbekommen haben. Durch die Kneipentür passt so ein Betrieb nämlich nicht.

Von den fünf war nur einer dabei der als Lebemann auf grossen Fuss gelebt hat was einen Teil ausgemacht hat. Der Hauptgrund war aber immer, dass sich diese aroganten Betriebsleiter kräftig verzockt haben! Da wurden grosse Stallanlagen in die Landschaft gesetzt die dann nicht liefen.
Einer hat seinen Betrieb durch ein Lohnunternehmen zurechtgeschrumpft.

Wenn diese Typen einfach Mal nix gemacht hätten, hätten sie einfach nur von ihrem Ackerbau leben können und heute 1300€ Pacht passieren können.

Haben sie aber nicht. Sie haben sich von windigen Beratern was aufschwatzen lassen was nicht funktionierte und sind dann von den Banken abgewickelt worden.
Und die sind Knüppel hart wenn sein muss. Solange die Kredite pünktlich bedient werden ist man mit Kaffee und kuchen grosszügig. Aber wehe man muss Mal die Tilgung aussetzten. Dann kann das je nach bank sehr schnell ungemütlich werden. Und es juckt die Herren dann auch nicht wenn das Tafelsilber dann verhökert wird.

Und wer meint dass die Zinsen und die Rahmenbedingungen weiter so bleiben der ist äußerst blauäugig.
Die können Ruck zuck wieder bei 5% sein, die gap Prämie könnte von heute auf morgen verschwinden und die Schweinepest könnte schon morgen deine bestand vernichten.
Wer dann knapp bei Kasse ist hat schon verloren.
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Re: Landtechnik finanzieren??

Beitragvon Paulo » Mo Nov 26, 2018 12:26

Estomil hat geschrieben:--- Solange die Kredite pünktlich bedient werden ist man mit Kaffee und kuchen grosszügig. Aber wehe man muss Mal die Tilgung aussetzten. Dann kann das je nach bank sehr schnell ungemütlich werden. Und es juckt die Herren dann auch nicht wenn das Tafelsilber dann verhökert wird.

Und wer meint dass die Zinsen und die Rahmenbedingungen weiter so bleiben der ist äußerst blauäugig.
Die können Ruck zuck wieder bei 5% sein, die gap Prämie könnte von heute auf morgen verschwinden und die Schweinepest könnte schon morgen deine bestand vernichten.
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:klug:
Sehr richtig!!!
Aber lass sie doch finanzieren,
dann kann man gelegentlich etwas Land oder Wald ersteigern, sobald die Zahlungen an die Bank ausbleiben :mrgreen:

Geldausgeben, nur wenn es vorhanden ist! War schon immer mein Leitsatz!
Die Schlepper müssen nicht grün sein, dafür bezahlt! Subventionen muss ich nicht zwingend haben, können die gerne streichen oder kürzen!
Meine Hallen und Gebäude sind nach und nach gebaut ( trotzdem zusammenhängend und in gleicher Höhe :lol: :lol: )
Ich kann auch ein paar Leute beschäftigen, und alles ohne Fremdkapital!!
..und Servus!
Ich steh auf "einfache" Technik:-)

http://www.schlueter-traktoren.de/
http://www.stockmann-landtechnik.de/
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Re: Landtechnik finanzieren??

Beitragvon meyenburg1975 » Mo Nov 26, 2018 13:43

Teddy Bär hat geschrieben:Gut bei mir ist es auch nur eine 40kv Anlage. Ich hab schon mehrere Maschinen über meine Hausbank finanziert. Dabei wurde nie über einen Grundbucheintrag geredet. Die dürfen sich gerne meine Buchführung ansehen und dann ist aber auch gut.
Hätte ich nie einen Kredit aufgenommen, würde ich heute noch in alten Ställen arbeiten müssen und hätte lauter Altmetall als Maschinen. Ausserdem würde ich wohl mit meiner Familie in einer Mietwohnung wohnen statt im neu gebauten Eigenheim.
Was einige für Angst vor den Banken haben. Wenn man zur Bank geht um einen Kredit aufzunehmen, dann geht man da selbstbewusst als Kunden rein, nicht gebückt als Bittsteller.
Die Angst vor einem Kredit kommt vielleicht von den Eltern. Als mein Vater 1974 seinen neuen Stall baute, da musste er 8% Zinsen dafür hinlegen. Obschon er ein paar ha Land als Sicherheit, und keine weiteren Schulden hatte.
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Hausbau, Stallbau und PV bewerte ich anders als eine Maschine, die meistens auch noch im Vergleich zum LU an der Rentabilität zu knapsen haben.
Zum Wachstum und Geld verdienen brauche ich (fast) keine Maschinen, die ich nicht bezahlen kann.
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Jeder, der die Hamas nicht kritisiert, ist ein disziplinierter Terrorist.
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Re: Landtechnik finanzieren??

Beitragvon Forstjunior » Mo Nov 26, 2018 14:05

@wast...
Ich seh das ganze sehr scharf an der Realität. Dass dies manchen nicht passen mag ist klar. Meine Meinung dazu bleibt. Wer 5 oder gar 6 stellige Gewinne einfährt braucht keine Unterstützung woher auch immer. Was bekommt der normale Arbeitnehmer für ne Unterstützung. Evtl. Nen satten Tritt in den Hintern.
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Re: Landtechnik finanzieren??

Beitragvon meyenburg1975 » Mo Nov 26, 2018 14:15

Die Zahlungen nur für finanzschwache Betriebe ist rechtlich kaum umsetzbar.
Ganz abschaffen geht gar nicht. Dann fällt quasi die Grundlage für wesentliche Teile der staatlichen Kontrollindustrie weg.
Da gibt es viele gut bezahlte Beamte, die dann überflüssig wären. Wie sollte das gehen?
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Re: Landtechnik finanzieren??

Beitragvon Lonar » Mo Nov 26, 2018 14:20

Naja was bei dir der Melkstand ist, ist beim Ackerbauern halt der Schlepper. Einen 1050 Fendt kaufst du auch nicht so von zwei Milchgeldern, mal abgesehen davon das der vorm Blockverteilwagen nix aussieht :mrgreen:
Du brauchst halt als Grünlandbetrieb nicht so viel Landtechnik. Für die 5 Tage Gras machen im Jahr kann man sich den Zirkus mit der Schlagkraft vom Lu halt nicht in die Halle stellen. Andere wiederum haben gleichmäßigere Arbeitsspitzen und können sich da durchaus trotz Fk was bei ausrechnen.
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Re: Landtechnik finanzieren??

Beitragvon Forstjunior » Mo Nov 26, 2018 14:21

Und mit dem Irrglauben, dass Beamte Übermäßig gut bezahlt werden muss auch mal aufgehört werden. Da haben die wenigsten die 100k schnell mal in der Schublade.
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Re: Landtechnik finanzieren??

Beitragvon mad ass » Mo Nov 26, 2018 14:28

Forstjunior hat geschrieben:Und mit dem Irrglauben, dass Beamte Übermäßig gut bezahlt werden muss auch mal aufgehört werden. Da haben die wenigsten die 100k schnell mal in der Schublade.



Brauchen sie auch garnicht, die sind ja keine Unternehmer für die Rücklagen überlebenswichtig sind und für das Alter muss da auch nicht viel getan werden, kümmert sich ja der Dienstherr drum...
Abgesehen davon wird nur ein Bruchteil der Betriebe 100000 in der Portokasse haben
Wie poste ich falsch: Nachdem ich Google und Wikipedia erfolgreich ignoriert habe, erstelle ich zwei bis fünf neue Themen, in den falschen Unterforen, mit kreativem Titel und undeutlichem Text, unter dem sich jeder etwas anderes vorstellen kann!!!
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Re: Landtechnik finanzieren??

Beitragvon Lonar » Mo Nov 26, 2018 14:31

Von außerhalb sieht man halt nur den Gewinn und nicht wie viel Risikobereitschaft,Köpfchen, Schweiß und Leidenschaft dahinter steckt. Diese Gewinne sind nicht mit deinem Einkommen gleizusetzen, da meist mehere Personen sich dafür den Hintern aufreissen ohne Wochendzuschlag und auch oft mit wenig Urlaub. Den Strukturwandel gibt's sicher nicht weil, man nur am Prämien abgreifen ist...
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