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Landwirt verurteilt als Tierquäler

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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58 Beiträge • Seite 4 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Landwirt verurteilt als Tierquäler

Beitragvon Lüpi » Fr Aug 19, 2016 12:35

Hier im Dorf bekommst du die 6 ansässigen Bauern nicht an einen Tisch, ohne dass es Mord und Totschlag gibt.. :mrgreen:


Gruß Lüpi
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Re: Landwirt verurteilt als Tierquäler

Beitragvon die Schwarze » Sa Aug 20, 2016 12:28

T5060 hat geschrieben:Das Problem ist einfach, es kann jedem von uns auch passieren.
Wir haben hier eine bauerninterne Selbstüberwachung eingerichtet
und die "Grantler" sind da mit eingebunden.
d.h. es wird vorher reagiert, dass es nicht Zuständen kommt wo das Vetamt einschreiten muss.


Ich denke, dass man bei Überforderung in seinem Betrieb/Bauernhof selbstkritisch sein sollte und sich auch Hilfe holen muss.
Über diesen "Schatten" wollen natürlich dann nicht alle springen!
Da wäre natürlich Dein Vorschlag " interne Überwachung & Hilfe" durch Nachbarn umsetzbar.
Aber der Betroffene muss auch bereit sein, sich etwas sagen zu lassen!
Wer das partout nicht will, sollte sich lieber an eine Drehbank stellen zum arbeiten!
Auch das wäre Tierwohl & Schutz!

In der Region wo ich wohne, gibt es fast nur große Agrarbetriebe.
Diese sind für sich abgeschlossen...sie dürfen von Unbefugten (Nichtbetriebsangehörigen) nicht betreten werden!
Das heißt, es gibt außer den Tierärzten & Veterinärämtern keine Möglichkeiten, diesen Firmeninhabern auf die Finger zu klopfen....
wenn sich Missstände abzeichnen.
Zu wenig Platz/je Tier...daraus erwächst Stress und erhöhtes Verletzungsrisiko....zu wenig Personal...u.a.
Und diese Missstände sind meiner Meinung nach nicht auf Überforderung, sondern Kosteneinsparung und daraus resultierend Gewinnmaximierung zurückzuführen.
Zuletzt geändert von die Schwarze am Sa Aug 20, 2016 12:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Landwirt verurteilt als Tierquäler

Beitragvon LUV » Sa Aug 20, 2016 12:43

Gewinnmaximierung und Kostzensenkung sind keine Kennzeichen für Großbetriebe, die gelten für JEDEN Betrieb. Und die Unterstellung, dass bei Großbetrieben mit ausschließlicher Kontrolle durch Veterinäre mehr geschehen solle, als bei Betrieben, in denen weder Tierärzte noch Kollegen reinschauen, das empfinde ich als Vorurteil.
Ich kenne ausschließlich "normale" Betriebe, die von solchen Problemen betroffen sind. Das ist allein der Statistik geschuldet, weil es die Gruppe innerhalb der Tierhaltng ist, die am Größten ist.
Pferdehalter sind übrigens eine größere Gruppe innerhalb der Prolembetriebe......das sind in der Regel nie "Großbetriebe".
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Landwirt verurteilt als Tierquäler

Beitragvon Pinzgauer56 » Sa Aug 20, 2016 14:57

Lüpi hat geschrieben:Hier im Dorf bekommst du die 6 ansässigen Bauern nicht an einen Tisch, ohne dass es Mord und Totschlag gibt.. :mrgreen:


Gruß Lüpi

Ohlala, wen wundert´s ?
Bei der Leni, auf der Zenzi, überall ist dieser Pinzi... 8)
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Re: Landwirt verurteilt als Tierquäler

Beitragvon T5060 » Sa Aug 20, 2016 17:22

Das geht doch ganz einfach : Immer sehen das man zu seinem nachbarn Kontakt und eine Gesprächsbasis hat.
Da wo es Mord und Todschlag gibt, wenn sechs Bauern an einem Tisch sitzen, bleibt nicht EINER übrig.

Lüpi, ich denke mal so 10 / 15 gibt es den Zustand schon bei euch, also dauert es noch 10 / 20 Jahre , bis zum Exitus der bauerngemeinschaft im Dorf.
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Re: Landwirt verurteilt als Tierquäler

Beitragvon LUV » Sa Aug 20, 2016 18:08

Was macht man denn, wenn im Umkreis des Tierhaltenden Betriebes gar kein Kollege mehr reinschaut, weil sie keine Tiere mehr haben und auch kein Wissen darum besitzen? Dann kann der machen, was er will. Auch wenn ein Nachbar 2km entfernt wohnt, dann wird so gut wie nie einer kommen, zumal man sich ja auch noch mögen können muss.....in meinen Augen nur theoretisch eine Lösung.
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Re: Landwirt verurteilt als Tierquäler

Beitragvon Mr.T. » Sa Aug 20, 2016 20:36

LUV hat geschrieben:Was macht man denn, wenn im Umkreis des Tierhaltenden Betriebes gar kein Kollege mehr reinschaut, weil sie keine Tiere mehr haben und auch kein Wissen darum besitzen? Dann kann der machen, was er will. Auch wenn ein Nachbar 2km entfernt wohnt, dann wird so gut wie nie einer kommen, zumal man sich ja auch noch mögen können muss.....in meinen Augen nur theoretisch eine Lösung.


Wie sieht dann die praktische Lösung aus ?
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Re: Landwirt verurteilt als Tierquäler

Beitragvon T5060 » Sa Aug 20, 2016 20:44

Landwirt ist Landwirt, auch wenn der Ackerbauer ist.
Das muss alles immer ein wenig im auge haben und man muss zum einen oder anderen Kollegen etwas Vertrauen aufbauen.
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Re: Landwirt verurteilt als Tierquäler

Beitragvon die Schwarze » Mo Aug 22, 2016 12:25

LUV hat geschrieben:Gewinnmaximierung und Kostzensenkung sind keine Kennzeichen für Großbetriebe, die gelten für JEDEN Betrieb. Und die Unterstellung, dass bei Großbetrieben mit ausschließlicher Kontrolle durch Veterinäre mehr geschehen solle, als bei Betrieben, in denen weder Tierärzte noch Kollegen reinschauen, das empfinde ich als Vorurteil.
Ich kenne ausschließlich "normale" Betriebe, die von solchen Problemen betroffen sind. Das ist allein der Statistik geschuldet, weil es die Gruppe innerhalb der Tierhaltng ist, die am Größten ist.
Pferdehalter sind übrigens eine größere Gruppe innerhalb der Prolembetriebe......das sind in der Regel nie "Großbetriebe".


Es ging doch um das Thema "Überforderung" und (Selbst)Kontrolle von Kollegen untereinander.
Dies ist meiner Meinung nach nur in kleineren Höfen/Betrieben üblich und möglich.
Und das diese NICHT von Tierärzten oder Veterinären aufgesucht werden....habe ich nicht geschrieben.... :?
sondern darauf verwiesen, dass nur diese beiden Berufsgruppen z. Bsp. in den Agrargenossenschaften unserer Region Zugang haben.
Kein Stammtisch oder Problem Sitzungen der Betriebsleiter/Kollegen untereinander stattfindet.
Und ich weiss jetzt nicht, was für Dich ein "normaler" Betrieb ist?!
Das Gegenteil von unnormal? :lol:
Gewinnmaximierung und Kostensenkung macht natürlich jeder...egal, ob mit großem oder kleinem Tierbestand...ist doch klar
....habe ich auch nicht angezweifelt?!
Aber eine "Überforderung" der anstehenden Aufgaben gibt es eher bei den Familienbetrieben
und übertriebenes Sparen, - auf Kosten des Tierwohls - aber keine "Überforderung" eher bei den größeren Betrieben.
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Re: Landwirt verurteilt als Tierquäler

Beitragvon LUV » Mo Aug 22, 2016 12:50

die Schwarze hat geschrieben:Aber eine "Überforderung" der anstehenden Aufgaben gibt es eher bei den Familienbetrieben
und übertriebenes Sparen, - auf Kosten des Tierwohls - aber keine "Überforderung" eher bei den größeren Betrieben.



Aua, das ist aber eine Vereinfachung, die nach Vorurteil und Vorverurteilung schreit.
Ich habe in den letzten 30 Jahren ca. 8000 Betriebe besucht und mehr oder weniger die Tierhaltung beurteilen dürfen. Ich kann nicht erkennen, dass es irgendeine Korrelation zwischen Überforderung und Betriebsgröße, oder zwischen Verstöße gegen das Tierwohl und Größe gibt.
Ich sehe auch nicht, dass es noch zahlreiche Stammtische gibt, in denen die Tierhalter sich austauschen, dafür gibt es aber Spezialberatung und Arbeitskreise. Dennoch lässt sich nicht jeder gerne in die Karten schauen und der Neid des Nachbarn ist meines Erachtens höher, als das Wohlwollen ihm gegenüber.
Vernachlässigungen sind unabhängig von der Betriebsgröße, sie haben aber andere Wirkungen nach außen. Wenn es einen Großen trifft, wird der Massentierhaltung und dem Agrarindustriellen Komplex die Schuld zugeschoben. Wenn es einen kleinen trifft hat man noch Mitleid und sieht ihn als Opfer des vorgenannten Komplexes...... :roll:
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Re: Landwirt verurteilt als Tierquäler

Beitragvon die Schwarze » Di Aug 23, 2016 1:47

LUV hat geschrieben:
die Schwarze hat geschrieben:Aber eine "Überforderung" der anstehenden Aufgaben gibt es eher bei den Familienbetrieben
und übertriebenes Sparen, - auf Kosten des Tierwohls - aber keine "Überforderung" eher bei den größeren Betrieben.



Aua, das ist aber eine Vereinfachung, die nach Vorurteil und Vorverurteilung schreit.
Ich habe in den letzten 30 Jahren ca. 8000 Betriebe besucht und mehr oder weniger die Tierhaltung beurteilen dürfen. Ich kann nicht erkennen, dass es irgendeine Korrelation zwischen Überforderung und Betriebsgröße, oder zwischen Verstöße gegen das Tierwohl und Größe gibt.
Ich sehe auch nicht, dass es noch zahlreiche Stammtische gibt, in denen die Tierhalter sich austauschen, dafür gibt es aber Spezialberatung und Arbeitskreise. Dennoch lässt sich nicht jeder gerne in die Karten schauen und der Neid des Nachbarn ist meines Erachtens höher, als das Wohlwollen ihm gegenüber.
Vernachlässigungen sind unabhängig von der Betriebsgröße, sie haben aber andere Wirkungen nach außen. Wenn es einen Großen trifft, wird der Massentierhaltung und dem Agrarindustriellen Komplex die Schuld zugeschoben. Wenn es einen kleinen trifft hat man noch Mitleid und sieht ihn als Opfer des vorgenannten Komplexes...... :roll:


T5040 hat von Erfahrungen in seiner Region....was diese Stammtischgeschichten angeht....geschrieben.
Ich von meinen Beobachtungen...als interessierter Tierwirt (jetzt a.D.) :wink: )...in meiner Region.
Und Du von Deinen beruflichen Beurteilungen, die beachtlich sind...keine Frage!
Ich denke aber nicht, dass ich Vorverurteilungen vornehme.
Gerade das steht mir als Außenstehende nicht zu, es ist Sache der entsprechenden Institutionen....einzugreifen, Weisungen auszusprechen ....
deren Erfüllung zu überwachen. bzw. bei Nichterfüllung entsprechende Konsequenzen durchzusetzen.
Und ein "Vorurteil" meinerseits (?)...mag sein, daß es so rüberkommt ...aber das war nicht gewollt.
Meine Meinung resultiert aus 33 Jahren, die seid Erlangung meines (tierischen) :lol: Gesellenbriefes vergangen sind... :)
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Re: Landwirt verurteilt als Tierquäler

Beitragvon Paule1 » Fr Nov 25, 2016 0:28

Heute Landwirt als Umweltverschmutzer in Tageszeitung vorgeführt, er ist auch BBV Funktionär.
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Landwirt verurteilt als Tierquäler

Beitragvon T5060 » Fr Nov 25, 2016 9:36

Deutschlands Ställe werden besser überwacht, wie die Massentierhaltung in Altersheimen

http://www.br.de/nachrichten/unterfrank ... n-100.html
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