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Landwirtschaft aufgeben?

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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47 Beiträge • Seite 1 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Landwirtschaft aufgeben?

Beitragvon banane37 » Sa Sep 27, 2014 12:58

Hallo leute ich wollte mal fragen wie ich und meine familie am besten mit der Landwirtschaft aufhören können?
Es gibt folgendes problem: wir haben hohe schulden die jahr für jahr steigen da die Landwirtschaft uns keinen cent mehr einbringt und nur noch geld kostet. mein vater denk nicht vorrausschauend und hat auch keinen plan wie es in den nächsten 10 jahren weiter gehen soll. mein kleiner bruder(16) vertritt immer die selbe meinung wie er und versteht garnicht wie es um den hof steht! meine mutter hat angst meinem vater die stirn zu biete da er ein ziemliches großmaul ist und immer gleich rumschreit. auch als ich und mein bruder noch jünger waren wurde er immer angressiv und fing an rumzuschreien was es fast unmöglich machte normal und vernünftig mit im zu reden. er ist zwar nie handgreiflich geworden aber es war trotzdem nicht leicht mit ihm.meine oma(80) lebt auch bei meinen elter und versteht sich auch mit meinem vater kein stück! ich (19) bin im letzten jahr ausgezogen weil ich mit meinem vater garnicht mehr zurecht kam. Soviel zur netten Familie =)

jetzt zum eigentlichen problem, wie schon gesagt haben wir ziemlich hohe schulden was es uns nicht ermöglicht direkt mit der landwirtschaft aufzuhören,da man soviel ich weis einiges an prämien zurückzahlen muss. zum andern gbt es immer sehr viel zu tun, und mein vater redet mehr dumm rum als das er was arbeitet. meine mutter muss sich um ihren onkel kümmern (schlaganfall wäsche waschen papierkram usw) und meine oma (klo waschen usw.) ,die wäsche machen, den haushalt und sie geht noch arbeiten weil das geld an allen ecken fehlt. und ich weis nicht wie lange sie(45) noch mit dieser belastung zurecht kommt.

hier ein paar eckdaten zu unserer Landwirtschaft:
der hof und das haus laufen komplett auf meine mutter
2 traktoren, 1 hoflader, 2 autos,
18.5 ha Grünland, 9 ha Wald, 15 kühe, 9 kälber, 1 bulle , 15 hühner und 1 hund
Mutterkuhhaltung im nebenerwerb (bio)

meine mutter und ich haben schon überlegt ob man irdendetwas mit pansionsvieh machen könnte, aber wir wissen noch nicht wie wir das anstellen soll.

so ich würde mich freuen wenn ihr irgend welche tipps dazu hättet, wenn ihr noch etwas wissen wollt fragt einfach

mfg banane
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Re: Landwirtschaft aufgeben?

Beitragvon osmo » Sa Sep 27, 2014 13:18

Aufgeben wäre in diesem fall das falsche wort,erlösung träfe es eher.da stellt bloss keine überlegung an,womit ihr aus dem berg von scheisse kommt.neuanfang heisst die devise und das ist keine schande.davon wird die welt nicht untergehn,sie wird nur anders aussehen.und das kann auch schöb sein
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Re: Landwirtschaft aufgeben?

Beitragvon CarpeDiem » Sa Sep 27, 2014 13:25

Eigentlich mehr als bedrückend das Ganze. Ich denke als allererstes musst du mal selbst raus aus dieser Tretmühle und einen anderen Beruf erlernen und eine ordentliche Stelle haben. Das macht dich finanziell unabhängig und du kannst, wenn notwendig, deine Mutter unterstützen, aber kein Geld in dem Laden verbraten.
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Re: Landwirtschaft aufgeben?

Beitragvon Fortschritt » Sa Sep 27, 2014 13:37

Hallo,erstmal finde ich deine Ersuchen,wie einen SOS Hilferuf,seit ihr in einer ldw. Berufsvertretung,wie Landvolk,Bauernverband Mitglied,dann hat die Möglichkeit,zumindest in Niedersachsen sich als Ldw. Familie sich sozial ,ökonomisch beraten zu lassen,außerdem gibt es hier noch ein Sorgentelefon für derart verzwickte familieäre Zustände,wie gesagt ich weiß nicht wie es in anderen Bundesländern aussieht.
Dein Vater muß zur Einsicht gebracht werden,wie alt ist er,kann er vielleicht sogar noch einen anderen Job bekommen,in der freien Wirtschaft ?
Vergiß alle Alternativen,außer du erkundigst dich nach dem Pachtpreisniveau in eurer Gegend,eventuell müßte vielleicht sogar was an Ländereien verkauft werden ,um sich aus der Schuldenspirale zu befreien,was machst du berufl.?
Erstmal müßte dein Vater Einsicht zeigen,gibt es eventuell Vertrauens Personen,sei es aus der Nachbarschaft,oder Verwandtschaft,die Zugang zu deinem Vater kommen könnten!
Was für Prämien müßten zurückgezahlt werden,doch wohl keine Direktzahlungen,wenn ihr die Aufgabe nach Ablauf des Wirtschaftsjahres terminiert !?
mfg.H.Sch.
3 bauern unter einen Hut bringen,ist wie die Quadratur eines Kreises!
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Re: Landwirtschaft aufgeben?

Beitragvon Pinzgauer56 » Sa Sep 27, 2014 14:00

CarpeDiem hat geschrieben:Eigentlich mehr als bedrückend das Ganze. Ich denke als allererstes musst du mal selbst raus aus dieser Tretmühle und einen anderen Beruf erlernen und eine ordentliche Stelle haben. Das macht dich finanziell unabhängig und du kannst, wenn notwendig, deine Mutter unterstützen, aber kein Geld in dem Laden verbraten.

Wer lesen kann ist klar im Vorteil... :wink:
Banane schreibt in Ihrem Hilferuf : Sie ist 19 und im letzten Jahr ausgezogen, also gehe ich davon aus, dass sie einen Beruf, Ausbildung hat.

@Banane, ich kann mich Fortschritt nur anschliessen, sehr schwierig, Euch zu helfen...

L.G.
Bei der Leni, auf der Zenzi, überall ist dieser Pinzi... 8)
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Re: Landwirtschaft aufgeben?

Beitragvon Temme » Sa Sep 27, 2014 14:07

Erst mal willkommen im Landtreff...
so was aus der Ferne zu beurteilen ist immer schwierig. Als Landwirte haben wir ja den Vorteil, dass der Grund und Boden dahinter steht. Je nach Region läßt sich dadurch ja schon einiges an Kapital generieren. Ich hab mir immer vorgenommen, wenn wir einmal in einer solchen Lage sein sollten: Schlussstrich ziehen; das was nicht läuft (Die Landwirtschaft) aufgeben, so viel Land verkaufen, dass alles glatt ist (Finanzamt nicht vergessen...) und arbeiten gehen...
Dass deinem Vater beizubringen ist aber sicherlich ein Riesenproblem... Wenn man ihn läßt, wird er wahrscheinlich so weiterwurschteln, bis ihn die Bank zu diesem Schritt drängt... Hatten leider so einen Fall in der Nachbarschaft: immer große Klappe, nachher noch nen LKW erst ge- dann wieder verkauft, sich als Spediteur versucht, 6,5 ha Fläche für 4,30€ verkauft, ein Jahr weiter gekommen, Hofstelle mit 1ha Fläche verkauft, privatinsolvent seit ca 1 Jahr...
Also besser geordnet zurückziehen als zurückgezogen werden...
es hilft nur reden reden reden..... und neutrale Hilfe holen
Eine Kuh macht "Muh",
viele Kühe machen viel Milch.....
(Wenn´s läuft...)
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Re: Landwirtschaft aufgeben?

Beitragvon speeder » Sa Sep 27, 2014 14:44

Hallo Banane,


das mit dem Rückzahlen der Subventionen bezieht sich hier auf die MSL-Bioprämie. Das stimmt zwar, aber auch hierfür gibt es eine Härtefallregelung. Betriebsaufgabe wegen drohender Insolvenz ist einer dieser Härtefälle, das ist da auch so definiert!
Es nützt nichts, dein Vater wird auf Euch nicht hören.
Daher mein Rat: wendet euch an die Bank! Wenn ihr einen guten Sachbearbeiter habt, sieht er das Problem. Bittet ihn, eurem Vater "auf die Finger zu hauen".
Euer Vater wird zwar Schimpfen wie ein Rohrspatz, aber einem "sanften" Zwang der Bank wird er auf jeden Fall eher Nachgeben als Euch.

Es ist ein typischer Fall von Beratungsresistenz im Alter....
Warum nur, warum sind die Dummen so sicher, und die Gescheiten so voller Zweifel....?
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Re: Landwirtschaft aufgeben?

Beitragvon Manfred » Sa Sep 27, 2014 17:43

Ganz habe ich es noch nicht verstanden.
Woher kommen denn die Schulden? Hausbau? Und um welche Größenordnung geht es?
Dein Vater geht arbeiten und macht den Mutterkuhbetrieb und den Wald als Nebenerwerb?
Sind die genannten Flächen alles Eigentumsflächen?
Ist das Grünland arrondiert?
Macht ihr eine Einnahme-Überschuss-Rechnung für die Landwirtschaft?
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Re: Landwirtschaft aufgeben?

Beitragvon banane37 » Sa Sep 27, 2014 18:19

also erstmal danke für die ganzen antworten.

1.bin ein junge :lol:

2.bin im 3ten lehrjahr in einer sehr guten firma und komme mit dem geld gut zurecht will aber meiner familie helfen

3.den hof haben wir schuldenfrei von meinen großeltern übernommen.die schulden die wir haben summierten sich über die jahre da mein vater diverse anschaffungen machte für die wir einfach nicht das nötige klein gekd hatten 3 trecker gekauft, ballenwickelmaschine,miststreuer usw. was man alles so brauch mehr oder weniger. aber es sind auch so kleine sachen die er kaum benutzt, wie zb haben wir 3 motorsägen wer bedient die wenn er allein in den wald geht ???? einen elektrischen schweißhelm aber er benutzt seinen alten um den neuen zu schonen.....usw

4. nicht alle flächen gehören uns ich denke so einen haben wir gepachtet

5.ich und meine mutter haben schon überlegt ob wir mal auf die landwitschaftskammer fahren und uns beraten lassen

6.ich denke auch das mit meinem vater reden nichts bringen wird, als ich ihn mal drauf angesprochen hab wie es weitergehen soll mit dem hof usw hat er gesagt es wär ihm egal... und wir sollten einfach machen wenn wir ne bessere idee hätten, aber ich denke dann wird er garnichts mehr arbeiten....

7.wir haben auch überlegt das wir alle flächen auf dem name behalten,prämie kassietren und die fläche von andern landwirten bearbeiten lassen.

8.mein vater ist ebenfalls 45 wie meine mutter .er hat einen job aber ich glaube viel mehr als 1300 netto verdient er im moment auch nicht

9. mir wäre es am liebsten ganz aufzuhören alle unsere flächen verpachten 1 trecker weg sämtliche anbau geräte und nur die sachen behalten die man für den wald braucht weil da gäb es bei uns auch noch genug zu tun !
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Re: Landwirtschaft aufgeben?

Beitragvon Manfred » Sa Sep 27, 2014 19:43

Dann ist die Ursache ja erst mal klar: Völlige Übermechanisierung.
So etwas kann man machen, wenn man ein hohes Einkommen hat und sein Maschinenhobby so teilweise über die Steuerersparnis durch die Abschreibung finanzieren kann.
Für einen Betrieb mit geringem Einkommen teure Maschinen auf Kredit zu kaufen ist das finanzieller Selbstmord.
Die Frage ist halt, wie man da wieder raus kommt.
Wenn es Neumaschinen waren, ist der Wertverlust in den ersten Jahren doch beträchtlich.
Aber wenn Schulden drücken wäre für mich trotzdem er erste Schritt, alle nicht benötigten Maschinen zu verkaufen.
Um da sinnvoll beraten zu können, müsste man den Betrieb aber persönlich kennen.
Und wenn der Betriebsleiter beratungsresistent ist, würde ich mir selbst dann wenig Hoffnung machen.
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Re: Landwirtschaft aufgeben?

Beitragvon banane37 » Sa Sep 27, 2014 19:52

soweit richtig aber da er ja in dem sinne nichts zu melden hat weil ja alles meiner mutter gehört müsste man einfach den ersten schritt wagen und etwas verkaufen oder so...
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Re: Landwirtschaft aufgeben?

Beitragvon Pinzgauer56 » Sa Sep 27, 2014 20:04

banane37 hat geschrieben:also erstmal danke für die ganzen antworten.

1.bin ein junge :lol:

2.bin im 3ten lehrjahr in einer sehr guten firma und komme mit dem geld gut zurecht will aber meiner familie helfen

3.den hof haben wir schuldenfrei von meinen großeltern übernommen.die schulden die wir haben summierten sich über die jahre da mein vater diverse anschaffungen machte für die wir einfach nicht das nötige klein gekd hatten 3 trecker gekauft, ballenwickelmaschine,miststreuer usw. was man alles so brauch mehr oder weniger. aber es sind auch so kleine sachen die er kaum benutzt, wie zb haben wir 3 motorsägen wer bedient die wenn er allein in den wald geht ???? einen elektrischen schweißhelm aber er benutzt seinen alten um den neuen zu schonen.....usw

4. nicht alle flächen gehören uns ich denke so einen haben wir gepachtet

5.ich und meine mutter haben schon überlegt ob wir mal auf die landwitschaftskammer fahren und uns beraten lassen

6.ich denke auch das mit meinem vater reden nichts bringen wird, als ich ihn mal drauf angesprochen hab wie es weitergehen soll mit dem hof usw hat er gesagt es wär ihm egal... und wir sollten einfach machen wenn wir ne bessere idee hätten, aber ich denke dann wird er garnichts mehr arbeiten....

7.wir haben auch überlegt das wir alle flächen auf dem name behalten,prämie kassietren und die fläche von andern landwirten bearbeiten lassen.

8.mein vater ist ebenfalls 45 wie meine mutter .er hat einen job aber ich glaube viel mehr als 1300 netto verdient er im moment auch nicht

9. mir wäre es am liebsten ganz aufzuhören alle unsere flächen verpachten 1 trecker weg sämtliche anbau geräte und nur die sachen behalten die man für den wald braucht weil da gäb es bei uns auch noch genug zu tun !


Ahaaa, jetzt kommen Fakten... :wink:

Jetzt kann ich dich eigentlich nicht so recht verstehen, du bist im letzten Jahr ausgezogen, warum auch immer u. willst nun den Hof sanieren ?
Deine Eltern haben den Hof ``schuldenfrei´´ übernommen, woher willst du mit 19 Jährchen wissen wie die Verhältnisse damals waren?
Und jetzt wirst du Null Schanchen haben auf deinen Vater ein zu wirken, sobald der merkt, dass die Initiative von dir kommt, riegelt der ab!
Der beste Weg ist der, dass ihr einfühlsam die Sache angeht.
Eine Frage, ist denn der Hof von Vater oder Mütterlicher Seite vererbt worden ??
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Re: Landwirtschaft aufgeben?

Beitragvon Todde » Sa Sep 27, 2014 20:12

Fortschritt hat geschrieben:Hallo,erstmal finde ich deine Ersuchen,wie einen SOS Hilferuf,seit ihr in einer ldw. Berufsvertretung,wie Landvolk,Bauernverband Mitglied,dann hat die Möglichkeit,zumindest in Niedersachsen sich als Ldw. Familie sich sozial ,ökonomisch beraten zu lassen,außerdem gibt es hier noch ein Sorgentelefon für derart verzwickte familieäre Zustände,wie gesagt ich weiß nicht wie es in anderen Bundesländern aussieht.


Der Bauernverband kann sicher vermitteln, innerhalb der Familie wird das sicher nicht gütlich geeinigt.
Die Familie braucht Personen, die allen die Lage erklärt.

Zu viele Betriebe haben an der Tradition festgehalten und haben alles verloren.
Es ist einfach so, man muss der Realität ins Auge schauen, dass kleine Betriebe mal irgendwann wieder ein ausreichendes Auskommen erzielen ist nur ein Wunschgedanke, er wird sich nur erfüllen, wenn die Welt wieder in Hungersnöte verfällt und das ist eher unwahrscheinlich.
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Re: Landwirtschaft aufgeben?

Beitragvon Todde » Sa Sep 27, 2014 20:12

Fortschritt hat geschrieben:Hallo,erstmal finde ich deine Ersuchen,wie einen SOS Hilferuf,seit ihr in einer ldw. Berufsvertretung,wie Landvolk,Bauernverband Mitglied,dann hat die Möglichkeit,zumindest in Niedersachsen sich als Ldw. Familie sich sozial ,ökonomisch beraten zu lassen,außerdem gibt es hier noch ein Sorgentelefon für derart verzwickte familieäre Zustände,wie gesagt ich weiß nicht wie es in anderen Bundesländern aussieht.


Der Bauernverband kann sicher vermitteln, innerhalb der Familie wird das sicher nicht gütlich geeinigt.
Die Familie braucht Personen, die allen die Lage erklärt.

Zu viele Betriebe haben an der Tradition festgehalten und haben alles verloren.
Es ist einfach so, man muss der Realität ins Auge schauen, dass kleine Betriebe mal irgendwann wieder ein ausreichendes Auskommen erzielen ist nur ein Wunschgedanke, er wird sich nur erfüllen, wenn die Welt wieder in Hungersnöte verfällt und das ist eher unwahrscheinlich.
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Re: Landwirtschaft aufgeben?

Beitragvon banane37 » Sa Sep 27, 2014 20:43

ich weis mit meinen 19 jahren das die den hof schuldenfrei übernommen haben weil ich schon mit meiner oma dadrüber gesprochen habe und ich will den hof keinesfalls sanieren sondern irgendwie versuchen das die sich höchstens 2-3 viecher zum hobby halten und den rest verkaufen damit die mal wieder irgendwann auf einen grünen zweig kommen

und mit meinem vater kann man so einfühlsam reden wie man will der rafft das einfach nicht weil er zu stur und zu dumm ist. der denkt was ist in 10 jahren ? was passiert wenn mal er oder meine mutter nicht mehr arbeiten kann? und all solche sachen da macht er sich garkeine gedanken drumm und wenn man ihn darauf anspriecht dann ist ihm immer alles egal. oder er bringt sprüche wie zb. das er die koffer packt und abhaut. und ich will ehrlich sein wenn er nicht mehr bei uns leben würde, dann hätten wir auch keinen nachteil dadurch! und jetzt kommt mir nicht mit sprüchen wie es ist immer noch dein vater! weil es macht einfach keinen unterscheid, ob vater onkel oder kumpel. i diot bleibt i diot
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