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Laufstallbau - 'Mehrhäusig' oder 'Einhäusig' ?

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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46 Beiträge • Seite 1 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Laufstallbau - 'Mehrhäusig' oder 'Einhäusig' ?

Beitragvon Horst d. H. » Di Dez 25, 2007 23:15

Wir planen gerade einen neuen Laufstall mit Erweiterungsmöglichkeit (min. 200 Kühe) !
Situation z.Z.
- Laufstall für ca. 70 Kühe (Altgebäude 80er Jahre).
- Plan - soll/wird umgebaut als Warteraum und 'Speciale Needs Area'
- z.Z. Doppel-6er-Fischgräte, mit Potential auf Doppel 8-steile- Fischgäte im Altgebäude.
- Planung Neugebäude - Liegehalle (erstmal 100 Kühe), aber wie ?
- Einen 3-Reiher, die eine Seite auf Sand bzw. Zuwachs ?
- Oder doch Liegehalle und Dach über dem Fresstisch, um dann die nächste Halle ranzubauen.
- Oder doch lieber gleich große Halle und dann irgendwann das Melkzentrum runzubauen ?
Also Platz ist vorhanden, aber Geld ...
Das Jungvieh und die Kälber müssen wir auch noch unterbringen !
Vielleicht hat ja jemand von euch noch ein paar Tipps !
Horst d. H.
 
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Beitragvon Komatsu » Mi Dez 26, 2007 1:21

Laß es bleiben, wenn Du es nicht finanzieren kannst.

Wenn Du in den 80zigern nen 70er Stall gebaut hast und hast jetzt keine 500.000 auf der Kante, retten dich auch keine 200 MK mehr. Da steckt der Fehler im System. Scheinbar 25 Jahre lang nur Steuern gespart und deshalb das Geld mit Zinsen und abschreibungen verpulvert. Zudem solltest du annähernd schon über die nötige Fläche verfügen.

Das war jetzt mal ganz gemein !
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Beitragvon Meck-Pommer » Mi Dez 26, 2007 6:28

mach doch mal eine tour ins elbe-weser-dreieck. da wachsen ställe in dieser größe wie pilze aus dem boden.

www.bauernsiedlung.de <-- da kannst du dir beispiele anschauen.

http://www.bauernsiedlung.de/pdf/kuehe/Beneke.pdf <-- das z.B. ist ein gelungenes system. war nur (bestimmt) etwas teurer als nötig (durchgehend fressgitter, hubboden im melkstand etc.). der betriebsleiter hats aber drauf!

mfg, jochen
"Wenn die Welt untergeht, gehe ich nach Mecklenburg, denn dort geht sie 50 Jahre später unter." (Otto von Bismarck)
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Beitragvon pcfreak » Mi Dez 26, 2007 14:27

ihc833 hat geschrieben:Laß es bleiben, wenn Du es nicht finanzieren kannst.

Wenn Du in den 80zigern nen 70er Stall gebaut hast und hast jetzt keine 500.000 auf der Kante, retten dich auch keine 200 MK mehr. Da steckt der Fehler im System. Scheinbar 25 Jahre lang nur Steuern gespart und deshalb das Geld mit Zinsen und abschreibungen verpulvert. Zudem solltest du annähernd schon über die nötige Fläche verfügen.

Das war jetzt mal ganz gemein !


gemein aber völlig richtig

ich würd sowas auch nicht machen ohne kohle...zu unsicher...und der gute milchpreis wird sich auch nicht ewig auf diesem niveau halten...

wart lieber noch was ab mit bauen und steigere lieber deine leistung mit den bisherigen kühen, bevor du so nen schritt machst jetzt.

und bei neubau auf jeden fall mit robotern...garkeine frage.
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Beitragvon Melker60 » Mi Dez 26, 2007 15:09

Hallo,

bin selber am überlegen so einen schritt zu machen. Die Grundvoraussetzung wurde hier ja schon mal klargestellt. Zum Bargeld habe ich allerdings ne andere Meinung. Ca 30 bis 50 % der Investitionssumme sollten schon an flüssigen mitteln zur verfügung stehen, den Rest sollte man auch als Kredit schultern können.

ich beschreibe mal meine situation:

Boxenlaufstall 97 für 100 Tiere. Zurzeit 60 Kühe und 40 Rinder. Haben grade alten Schweinestall für 30 Rinder Umgebaut. Sind grad dabei auf 80 Kühe aufzustocken, durch den umbau können wir die Rinderpläze ja für Kühe nuzen und alle Rinder selber aufziehen.

der Plan:

Sobald als möglich auf 100 Melkende Kühe aufstocken. Um die Rinderplätze im Boxenlaufstall frei zu bekommen soll ein 100 Rinderstall als 2 Reiher gebaut werden. Angedacht ist ein Pultdach so das der stall später gespiegelt werden kann. Wenn gespiegelt wird soll auch neuer Melkstand her der in ein weiteres nebengebäude soll. Ist in dem Moment zwar nicht die günstigste möglichkeit aber zukunfstsweisend. Ob nun Melkstand oder AMS soll bitte jeder für sich entscheiden. Der Komplez läst sich ja auch noch in der Länge spiegeln, und halt auf die andere Seite des Melkgebäudes, dann ist man bei 800 Kühen. Der Abkalbebereich und Behandlungsbereich in Verlängerung des Melkgebäudes und man hat ne runde sache. So ist die Anfangsinvestition nicht so groß und ich kann die aufstockung in kleinen schritten von ca 20 % Wachstum aus dem eigenen Bestand aufstocken.

Das mit der Endplanung nicht ganz erst nehmen, nennt es Weitblick für die nächste Generation wenn ich denn mal eine in die Welt setze.

MfG und Frohe Weihnachten
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Beitragvon Johni Driver » Mi Dez 26, 2007 17:01

ähhm mal ne dumme Frage für was ist ein Hubboden im Melkstand gut?
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Beitragvon Komatsu » Mi Dez 26, 2007 17:34

Hubboden brauchst du wenn du 1,95 m bist und dein Schatzi 1,60 m.
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Beitragvon Schweinchen » Mi Dez 26, 2007 17:58

also immer dann wenn das wo du dran willst kleiner ist als du :idea:
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Beitragvon Johni Driver » Mi Dez 26, 2007 20:32

ihc833 hat geschrieben:Hubboden brauchst du wenn du 1,95 m bist und dein Schatzi 1,60 m.


Zum Glück bin ich nur 1,75 :lol: und Schatzi momentan keins vorhanden
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Beitragvon Iron Maiden » Do Dez 27, 2007 0:34

In den USA sind höhenverstellbare Böden doch Standard oder, für den Fall das statt der kleinen Mexikaner ausnahmsweise die Amis mal selbst im Melkstand stehn;)
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Beitragvon Schnappi » Do Dez 27, 2007 8:31

Das gilt doch auch hier, falls statt des kleineren schatzis man auch mal selbst im Melkstand steht
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Beitragvon xyxy » Di Jan 01, 2008 20:06

Mal was anderes: Bei meiner Laufstallplanung (Erweiterung auf 200K von 140) wurde mir von der LK erklärt, das ein Abstand zu Wald und Baumschul
flächen von über 320m einzuhalten wäre(TA-Luft, Stickstoffimmision)
Ich müsste ein Gutachten machen lassen. Hat hier jemand schon sowas durchgezogen?
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Beitragvon H.B. » Di Jan 01, 2008 20:48

Ich glaub das ist nicht mehr erforderlich, aber der "schimmel" weiß es sicher... :?
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Beitragvon Komatsu » Di Jan 01, 2008 22:26

Ist glaube ich auch aufgehoben, die sogenannte "Umweltverträglichkeitsprüfung". Hat beim Rindvieh sowie noch nie Bedeutung gehabt, da durch die Trauf-First-Lüftung eine weitesgehende Vermischung der Abluft mit Frischluft zu keinen signifikanten Immissionen kommt.

Bestand hat jedoch noch die Waldabstandsgrenze von 150 m zum Wald nach BauGB ( u.a. Waldbrandgefahr, Windwurf )
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Beitragvon xyxy » Mi Jan 02, 2008 6:08

Dacht ich auch, wird mir jetzt aber auferlegt, gerade weil aus Offenställen
überall Ammoniak entweichen könnte.
Schweineställe mit Abluftwäsche betrifft es nicht, so Landwi-kammer.
Abstand 180m ist ja vorhanden zu 1ha Waldfläche. bzw Baumschule.
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