Aktuelle Zeit: So Mär 01, 2026 21:20
SHierling hat geschrieben:Hallo,
noch ein Punkt, der nichts mit Wirtschaftlichkeit zu tun hat: egal was Du machst und was andere Leute sagen - Du solltest in erster Linie selber voll dahinterstehen. Keiner kann Dir mit Geld die "entgangene Freude" bezahlen, die man hat, wenn man z.B. selber züchtet, oder wie Du auch sagst: "an den Tieren hängt".
Es wird seitens der "Totberatung"sstellen (wirtschaftliche Beratung) immer wieder beklagt, daß die Bauern "zu spät aufhören", oder "zu spät umstellen" und nachher gerade mal eine knappe Rente überbehalten - das ist auch alles ganz richtig und wichtig!! (es gibt auch eine Menge Leute, die erst dann verkaufen oder aufhören, wenn sie total überschuldet sind, das ist natürlich auch Quatsch)
ABER: es muß auch nicht jeder den größten Schlepper, die modernsten Maschinen (oder den gefegtesten Hof) haben, solange man eine Arbeit hat, die einem Spaß macht und damit ein Auskommen, das einem selber genügt, ist das mehr als viele andere je vom Leben erwarten können heute, und das sollte man sich dann auch nicht ausreden lassen.
Grüße
Brigitta
Fortschritt hat geschrieben:Brigitta ohne Nachfolger weitermelken,sein eigener Knecht bis zum Altersgeld (Taschengeld) sein,da hört die "kUHLIEBE" auf,vor allen Dingen zwingt ein die derzeitige Ertragslage dazu,und natürlich die Quotenabschffung tut ein übriges,---------------Heinrich vielleicht hab ich es falsch verstanden,aber wer seine Kühe liebt melkt weiter,da gabs in der Vergangenheit auch schon Landwirte,die denn irgentwann tot in der Mistrinne lagen,wollten halt bis an ihr Lebensende melken,also man kann seine kÜHE lieben,muss das aber zum Mätyrertum führen ???? Mfg Hermann-----------------------
Mitglieder: Bauer Gurke, Bing [Bot], Google [Bot], Grumsch, GüldnerG50, Hufschmied, Hürli2, Majestic-12 [Bot]