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Liebe Bauern und Freunde/Feinde der Landwirtschaft

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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62 Beiträge • Seite 4 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: Liebe Bauern und Freunde/Feinde der Landwirtschaft

Beitragvon ExLW » Do Jun 23, 2016 9:11

T5060 hat geschrieben:Die Fehler entstanden in Zeiten der Marktstrukturgesetze - Vorprämienzeit, ich würd sagen zwischen 1970 und 1985.


Nach dem Krieg gab es eine Wende, politisch und wirtschaftlich .... nur nicht für die Bauern.
Die waren es lange vor, dann erst recht während, und dann auch noch für Jahrzehnte nach dem Krieg gewohnt, als systemrelevant hofiert zu werden. Sie dankten es der Politik mit verlässlichen Kreuzchen an den richtigen Stellen (CDU/CSU + FPD), was anderes schickte sich nicht.

Die Politik dankte es den Bauern mit der Festlegung der größten aller Variablen, die ein Markt hat: den Preis. Als Pimpf habe ich mich immer gewundert, warum die Alt-Nazis in der Kneipe immer von der "guten alten Zeit" geschwärmt haben: Die Bauern wußten im Frühjahr, welchen Preis sie im Herbst für die Kartoffeln bekommen.
Mehrere Generationen von Bauern wurden so erzogen.

Die jetzt Aktiven sind die Zweite und die Dritte Nachkriegsgeneration. Die zweite kann nicht verstehen und nicht akzeptieren, dass die Preise nicht mehr festgelegt werden, sondern variabel sind, und der Käufer in seinem Wettbewerb mit anderen Käufern den Preis entscheidet, und nicht mehr der Minister.
Die Dritte Generation wundert sich, dass sie nicht hinkommt mit dem Unterschied zwischen Kosten und Erlösen... und dreht dem Beruf den Rücken zu.

Scheinheilig finde ich, dass jeder Bauer sich mehrmals in der Woche die Finger am Telefon wund tippt, um seine Lieferanten gegeneinander auszuspielen, um die Preise von Futter-, Dünge oder Spritzmittel zu drücken, und sich dann nach getaner Preisdrückerei auch hier im Forum zu beschweren, dass die Käufer seiner Waren das genau Gleiche tun: sie drücken den Kaufpreis!

Haaaallooooo, so ist das eben in der Konkurrenzwirtschaft.

Was neu ist, sind die neuen Technologien, und darin sehe ich die größte Gefahr für die sog. bäuerliche Landwirtschaft". Industrie 4.0 bedeutet Einheitlichkeit von den Vorprodukten bis zur Theke. Acker und Stall sind lediglich eine Zwischenstufe einer industriellen Erzeugungskette. In der Lw werden mit anorganischem Zeug wie Dünger, gewissen netten chemischen Zutaten, wie Glyphosat & Co, vielen Erdölprodukten und mit etwas Hilfe der Natur Zwischenerzeugnisse zum Weiterverkauf produziert. Die Lw ist ein kleines Rädchen im großen Getriebe.

Mit 4.0 bestimmen einheitliche Standards wie Software, erhobene Daten, am Ende dann die Produkte.
Die weltweite Einheitsmilch wird Ziel und Ergebnis sein. Vll gibt es fünf Abstufungen. Aus Stallhaltung, aus Weidehaltung im Sommer, gefüttert mit oder ohne gentechnischer Soja, Allergenfrei, usw.... ihr wisst das besser als ich.

Der LEH kauft jeden Tag für Milliarden ein. Er sich selbstverständlich das alleinige Recht zu bestimmen, was er seinen Kunden verkaufen möchte (wer das hier nicht akzeptieren möchte ist entweder auf dem Niveau der Marxl, oder er verneint es wider besseren Wissens).
Der LEH setzt mit seiner gigantischen und immer standardisierteren Nachfrage die Produktion in Bewegung. Wer mitmacht, ist dabei, wer nicht, ist verloren.
Landwirt = Franchisenehmer? Wir werden sehen.
Eins steht für mich fest: der Verband hat keine Chance mehr, das Ruder herumzureißen, und die Bauern in die "gute alte Zeit" mit festen Preisen und auskömmlichen Einkommen zu führen.
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Re: Liebe Bauern und Freunde/Feinde der Landwirtschaft

Beitragvon LUV » Do Jun 23, 2016 9:24

ExLw, ich bin ja nicht häufig deiner Meinung, aber dein Beitrag trifft so ziemlich genau ins Ziel......
Die Rückwärtswendung etlicher Teilnehmer und auch anderer Bürger zeigt sehr schön, dass die Komplexität nicht verstanden wird und deshalb abzulehnen ist. Aber rückwärts geht es nun mal nicht, nur der Weg nach vorne ist beeinflussbar. Der Streit um die Richtung ist allemal legitim, nur nicht mit den alten Methoden und Mitteln, finde ich.
Das Volk wird Erdbeeren aus China und Spargel aus Griechenland kaufen, da kann der deutsche Bauer sich echauffieren oder zuschauen.....
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Liebe Bauern und Freunde/Feinde der Landwirtschaft

Beitragvon ExLW » Do Jun 23, 2016 9:48

Gestern habe ich mir dieses Video reingezogen:
https://www.youtube.com/watch?v=3rsMLNrLSkM

Es ist praktisch der Beweis dafür, dass die LW in der industriellen Kette nur noch eine Zwischenrolle als regional austauschbarer Verarbeiter zukommt: Er bringt die eingekauften Vorprodukte a, b und c raus in die Fläche, wartet bis Herbst, erntet ein Zwischenprodukt d, das nur Tiere fressen können, um dann e = Milch und f = Schlachttiere zu produzieren (die netten umweltrelevanten Nebenerzeugnisse lasse ich mal weg).

Die Käufer wissen, dass bald geerntet, und jeden Tag gemolken wird, rufen an ..... und drücken den Preis.

Was mich an diesem Video besonders beschäftigt hat, ist die heute mögliche Gigantomanie der Produktion in Verbindung mit ihrer Einkommenswirkung für nur eine einzige Unternehmerfamilie (Angestellte lasse ich mal weg).

Früher Zugkraft 1 PS = 1 Tagwerk = 5 Kühe = 1 Bauer
Heute Zugkraft 1000 PS = 2000 Kühe = 5000 ha = 1 Bauer
Künftig....?
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Re: Liebe Bauern und Freunde/Feinde der Landwirtschaft

Beitragvon xyxy » Do Jun 23, 2016 9:54

ich schliess mich da an, die Zeiten von Garantiepreis, wo der Verband einmal im Jahr die Ehre hatte eine Erhöhung bekannt machen zu dürfen sind vorbei und genau seitdem ist er der Gescholtene..

zum Satz (Zitat aus ExLw Beitrag)
Die weltweite Einheitsmilch wird Ziel und Ergebnis sein. Vll gibt es fünf Abstufungen. Aus Stallhaltung, aus Weidehaltung im Sommer, gefüttert mit oder ohne gentechnischer Soja, Allergenfrei, usw.... ihr wisst das besser als ich.


wie das dann global gesehen wird:

http://farmersweekly.co.nz/section/dair ... r-us-dairy
Consumer tastes, other than a growing one for butter included “pasture-fed”, “GMO-free” , “organic and local” as key triggers. Goldsack questioned how long it would be before New Zealand stopped using palm kernel, and what sort of premium we may be able to earn pushing “grass-fed” dairy products.
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Re: Liebe Bauern und Freunde/Feinde der Landwirtschaft

Beitragvon LUV » Do Jun 23, 2016 10:39

Die Klimaschutzdebatte im Deutschen Bundestag heute vormittag hat doch auch sehr schön verdeutlicht, dass aus der Richtung der Verantwortung für Stickstoff und CO2 die Landwirtschaft weitere Einschränkungen und damit Kosten, zu tragen haben wird. Der Umbau der Industrie in 4.0 und der Abbau der Bäuerlichen Landwirtschaft nimmt Fahrt auf......die Einkommensseite ist dem Volk und den Politikern egal......glaubt nicht den Lauten auf den Straßen.
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Re: Liebe Bauern und Freunde/Feinde der Landwirtschaft

Beitragvon T5060 » Do Jun 23, 2016 10:59

Früher mussten wir zurückstecken, damit zum Ausgleich für den Export der Industriegüter Agrarprodukte importiert werden konnten

Zeitraum 1965 - 2000

ab 2000 wurden durch die Handelliberalisierung Agrarprodukte zum Exportschlager

jetzt werden reichlich unrealistisch hohe Klimaziele gesetzt,

die dem Privatverbraucher überhaupt nicht interessieren,
die ständig fliegenden Grünen erst recht nicht,
die Industrie im Rahmen ihres technischen Fortschritts
und die Landwirtschaft der Rest.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Liebe Bauern und Freunde/Feinde der Landwirtschaft

Beitragvon ExLW » Do Jun 23, 2016 11:01

LUV hat geschrieben:Die Klimaschutzdebatte im Deutschen Bundestag heute vormittag hat doch auch sehr schön verdeutlicht, dass aus der Richtung der Verantwortung für Stickstoff und CO2 die Landwirtschaft weitere Einschränkungen und damit Kosten, zu tragen haben wird. Der Umbau der Industrie in 4.0 und der Abbau der Bäuerlichen Landwirtschaft nimmt Fahrt auf......die Einkommensseite ist dem Volk und den Politikern egal......glaubt nicht den Lauten auf den Straßen.


Sehe ich auch so.
Nicht die Preise sind das Hauptproblem, sondern die Kosten werden es sein.
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Re: Liebe Bauern und Freunde/Feinde der Landwirtschaft

Beitragvon Welfenprinz » Do Jun 23, 2016 15:01

ExLW hat geschrieben:Es ist praktisch der Beweis dafür, dass die LW in der industriellen Kette nur noch eine Zwischenrolle als regional austauschbarer Verarbeiter zukommt:

Die Käufer wissen, dass bald geerntet, und jeden Tag gemolken wird, rufen an ..... und drücken den Preis.

?


In den industriellen Ketten von z.B. Iglu oder Stöver sind die Landwirte teilweise seit den 70er jahren dabei.Nach Unzufriedenheit sind das irgendwie nicht aus.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Liebe Bauern und Freunde/Feinde der Landwirtschaft

Beitragvon Welfenprinz » Do Jun 23, 2016 15:02

Landsmann hat geschrieben:
Welfenprinz hat geschrieben:Ist der link richtig?
Bei dem,was bei mir da erscheint,gehts nicht um die Niederlande sondern Posten bei DMK? :


Lieber Wefenprinz, es ging ursprünglich um die Frage, warum in Holland die Erzeugerpreise für Milch höher liegen als in Deutschland. Als Grund für den niedrigen deutschen Milchpreis habe in den Link rein gesetzt mit der DMK die sich auch noch dafür feiert, dass die eigene Größe dazu nutzt schlecht zu bezahlen statt gut zu verkauen, so mein Eindruck.


gut, versteh ich nicht.
Aber trotzdem vielen Dank für die Mühe
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Re: Liebe Bauern und Freunde/Feinde der Landwirtschaft

Beitragvon ExLW » Do Jun 23, 2016 17:39

Welfenprinz hat geschrieben:In den industriellen Ketten von z.B. Iglu oder Stöver sind die Landwirte teilweise seit den 70er jahren dabei.


Vertragsproduktion nach den Vorgaben des Käufers. Das hat Zukunft.
Jeder Käufer schreibt sein eigenes Lastenheft und grenzt sich so zugleich vom Wettbewerber ab. Bei Äpfeln z.B. ist das längst so.

Wie viele Jahre hat sich der "Spitzen"Verband dagegen mit aller Vehemenz gewehrt, dass die Käufer eigene Vorstellungen von Qualität entwickeln. Die wurden als die Bösen hingestellt.
Immer sollten für Agrarerzeugnisse nur die Standards der Gesetze gelten.
Das war und ist staatswirtschaftliches Denken. Anfangs hat die Politik mitgemacht.
Die Lw ist das letzte größere Mauerstück der DDR, eine Enklave im freien Markt, angeführt von Marxl.

"Frage nicht, wieviel kaufst Du mir ab?
Sondern frage: Was darf ich für Dich auf meinem Acker und in meinem Stall produzieren ... und wie soll es sein?
Und wenn ich es so mache, wie DU es willst, will ICH einen kostendeckenden und gewinnbringenden Preis!
Sonst geh´schleich Di, Rewe!"


Diejenigen, die immer noch so denken wie früher, sollten noch heute eine gute Flasche aufmachen.... und danach die Seiten wechseln. :prost:
Sonst werden sie früher oder später selbst gewechselt. :regen:
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Re: Liebe Bauern und Freunde/Feinde der Landwirtschaft

Beitragvon SHierling » Fr Mär 03, 2017 12:47

Hier mal ein Video von Thomas. Ich finde den "Rundumschlag" gelungen, und er darf selbstverständlich auch gerne überall, wo "Landwirtschaft" besprochen wird, geteilt werden.

https://www.youtube.com/watch?v=OIwrg1q8niA
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Re: Liebe Bauern und Freunde/Feinde der Landwirtschaft

Beitragvon marius » Sa Mär 04, 2017 10:33

Welfenprinz hat geschrieben:
gut, versteh ich nicht.
Aber trotzdem vielen Dank für die Mühe


:lol:
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Re: Liebe Bauern und Freunde/Feinde der Landwirtschaft

Beitragvon heico » Sa Mär 04, 2017 22:24

Alle haben etwas Recht, wie immer. :)
Es ging schon in den 60ern los. Man hatte die Genossenschaften (natürlich viel früher) gegründet und wollte den freien Landhandel Paroli bieten, weil man der Meinung war, dass die den Landwirt übers Ohr hauen. Als die Genossen groß genug waren, kamen die Landhändler in Bedrängnis. Nun übernahmen die Genossenschaften die Führung und heute sind sie zum Monopol geworden (warum gibt es da keine Kontrollen??)
Die Genossenschaften haben durch das Genossenschaftsgesetz eine einmalige Stellung die sie stärken sollte.
Gegenüber einer üblichen GmbH müssen die Genossen ihren Gewinn nicht auszahlen, sondern können ihn für sich behalten und neu investieren was dann zu der heutigen Situation der Monopolstruktur geführt hat.

Als das alles so einigermaßen unter Dach und Fach war, kamen ab 70er Jahre dann die Aufforderungen an die Landwirtschaft, doch endlich in der Vermarktung professioneller zu werden und gefälligst die Vermarktung an die Spezialisten abzugeben. Dem wurde brav gefolgt.

Wenn es anders gelaufen wäre, dann hätten wir viel mehr Einfluss auf die Vermarktung (es hätte sehr viele Eigenmarken gegeben).
Heute sind diese Eigenmarken eine Seltenheit. Aber es gibt immer mehr die gerne dort hin wollen.

Ich hatte als Biolieferant mit Aldi zu tun. 2 Jahre haben sie sich den Preis diktieren lassen und man meinte schon dass es mit Denen gut läuft.
Im 3. Jahr kam die Kehrtwende und kein Preis wurde mehr akzeptiert und die Preise waren unter Gestehungskosten. Hab ich mich schnell aus dem Staube gemacht. Auch den Genossen geht es so, dass sie nix zu sagen haben und den Druck nur weitergeben an ihre Lieferanten.

Heute baue ich nur noch was an, was gebraucht wird und beliefere nur noch Kunden, die für den Fachhandel liefern. Auf absehbare Zeit strebe ich eine Eigenmarke an, die sich noch fester in der Vermarktung darstellen kann.
Nachteil ist ,dass die Einsichten und der Weg zu lange in Anspruch genommen haben - nämlich 49 Jahre :D
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Re: Liebe Bauern und Freunde/Feinde der Landwirtschaft

Beitragvon Todde » Sa Mär 04, 2017 22:33

heico hat geschrieben:Gegenüber einer üblichen GmbH müssen die Genossen ihren Gewinn nicht auszahlen, sondern können ihn für sich behalten und neu investieren was dann zu der heutigen Situation der Monopolstruktur geführt hat.


Ist die Masse der regionalen Genossenschaften nicht daran pleite gegangen, weil die Bauern (Eigentümer), mehr vom Gewinn abhaben wollten als an Investitionen nötig gewesen wäre?
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Liebe Bauern und Freunde/Feinde der Landwirtschaft

Beitragvon Welfenprinz » Do Mär 16, 2017 9:05

heico hat geschrieben: Auf absehbare Zeit strebe ich eine Eigenmarke an, die sich noch fester in der Vermarktung darstellen kann.
Nachteil ist ,dass die Einsichten und der Weg zu lange in Anspruch genommen haben - nämlich 49 Jahre :D


Hm,der ist ne Eigenmarke

http://www.hemme-milch.de/home/

Jedes Weingut irgendwie auch.
Und im b2b sicherlich auch der
http://m.gemuese-fehmel.de/erzeugnisse.php

Was hast du vor? Direktvermarktung,Belieferung von Fachgeschäften, Verarbeitetes Produkt?

Btw:“ 2 Jahre zu Aldi geliefert“
Wie lange dauert es bis ein bäuerlicher Lieferant bei denn's gnadenlos an die Wand genagelt wird?
Zwei Wochen? -:)
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