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Liebhaberei und Steuern

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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64 Beiträge • Seite 1 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Liebhaberei und Steuern

Beitragvon sauigel » Mo Apr 04, 2016 14:37

Ein Beispiel wie es auf dem Land auch tatsächlich vorkommt .
Unternehmer Hans Wurst (Name erfunden )kommt und wohnt auf dem Lande ,hat Freude an Land und Forstwirtschaft ,an Landmaschinen und Geld ohne Ende durch sein Unternehmen .
Hans kauft sich mehrere Bauernhöfe ,auch mit Wald ,die dazugehörenden Maschinen Traktoren ,Forstmaschinen ,Bagger ,usw und beschäftig mehrere Landwirte in Voll und Teilzeit ,weil irgendjemand mit Qualifikation dafür muss die tatsächliche Arbeit ja auch machen .
Hans hat ja durch sein Unternehmen nicht viel Zeit für die praktische landwirtschaftliche Arbeiten .
Hans ist also Inhaber und Geschäftsführer vom landwirtschaftlichen Unternehmen mit Buchführung ,die Maschinen werden auch noch nebenbei im Lohn eingesetzt .
Hans zieht bei seinen Investitionen immer die Vorsteuer ,allerdings ist sein Land und Forstwirtschaftliches Unternehmen mit Lohnbetrieb derart übermechaniesiert das dieses Unternehmen auch langfristig nie Gewinn abwirft .
Welche Konsequenzen ergeben sich da beim Finanzamt mit der Vorsteuer/Mehrwertsteuer usw ?
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Re: Liebhaberei und Steuern

Beitragvon speeder » Mo Apr 04, 2016 14:48

sauigel hat geschrieben:Ein Beispiel wie es auf dem Land auch tatsächlich vorkommt .
Unternehmer Hans Wurst (Name erfunden )kommt und wohnt auf dem Lande ,hat Freude an Land und Forstwirtschaft ,an Landmaschinen und Geld ohne Ende durch sein Unternehmen .
Hans kauft sich mehrere Bauernhöfe ,auch mit Wald ,die dazugehörenden Maschinen Traktoren ,Forstmaschinen ,Bagger ,usw und beschäftig mehrere Landwirte in Voll und Teilzeit ,weil irgendjemand mit Qualifikation dafür muss die tatsächliche Arbeit ja auch machen .
Hans hat ja durch sein Unternehmen nicht viel Zeit für die praktische landwirtschaftliche Arbeiten .
Hans ist also Inhaber und Geschäftsführer vom landwirtschaftlichen Unternehmen mit Buchführung ,die Maschinen werden auch noch nebenbei im Lohn eingesetzt .
Hans zieht bei seinen Investitionen immer die Vorsteuer ,allerdings ist sein Land und Forstwirtschaftliches Unternehmen mit Lohnbetrieb derart übermechaniesiert das dieses Unternehmen auch langfristig nie Gewinn abwirft .
Welche Konsequenzen ergeben sich da beim Finanzamt mit der Vorsteuer/Mehrwertsteuer usw ?


... Och komm, kannst du die Konkurrenz bei der Lohnarbeit nicht bestreiten ohne Petzen beim FA?
Vorsteuer kann er nur ziehen, wenn er einen optierenden LDW-Betrieb angemeldet hat. Vorsteuer ziehen über seine große Firma geht nur, wenn diese wirklich explizit auch Schlepper etc. für die Arbeit braucht.
Warum nur, warum sind die Dummen so sicher, und die Gescheiten so voller Zweifel....?
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Re: Liebhaberei und Steuern

Beitragvon Pegasus_o » Mo Apr 04, 2016 16:42

sauigel hat geschrieben:Hans zieht bei seinen Investitionen immer die Vorsteuer ,allerdings ist sein Land und Forstwirtschaftliches Unternehmen mit Lohnbetrieb derart übermechaniesiert das dieses Unternehmen auch langfristig nie Gewinn abwirft .
Welche Konsequenzen ergeben sich da beim Finanzamt mit der Vorsteuer/Mehrwertsteuer usw ?



Gar keine.

Für die umsatzsteuerechtliche Einstufung als Unternehmer ist es irrelevant, ob Gewinn erzielt wird oder nicht.

Gruß,
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Re: Liebhaberei und Steuern

Beitragvon T5060 » Mo Apr 04, 2016 17:10

In dem Umfang ist es keine Liebhaberei mehr.
Da wird der Verlustabzug(Einkommensteuer) auch völlig anders gehandhabt.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Liebhaberei und Steuern

Beitragvon sauigel » Mo Apr 04, 2016 18:14

Also ist so etwas rechtens korrekt ?
Ein Unternehmen ,landwirtschaftlich oder nicht, darf langfristig kein Gewinn erziehlen .
Das Finanzamt holt sich dann halt mehr Geld bei der Einkommenssteuer des Betriebsinhabers ?
Verpetzen tu ich niemand ,ich bin nicht Hans Wurst ,vielleicht Hans Würstchen ,Hans ist auch nicht mein Wettbewerber .
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Re: Liebhaberei und Steuern

Beitragvon T5060 » Mo Apr 04, 2016 18:56

Rechtens ist das allemal.
Es bleibt die Frage wie Verluste steuerlich zu handhaben sind.

Wir wissen erstens nicht wie dessen steuerl. Gestaltung aussieht. Sie wird nur vermutet oder behauptet.

Wie mit den Verlusten ( wenn denn tatsächlich welche entstehen ) aus steuerl. Sicht umgegangen wird ist ein ganz ganz langes Thema.

Du kannst Dir sicher sein, dass die Finanzbeamten da sehr genau hinsehen und erst mal versuchen werden gegen den Landwirt zu entscheiden.
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Re: Liebhaberei und Steuern

Beitragvon sauigel » Mo Apr 04, 2016 19:44

Etwas haben wir aber vergessen ,das sind ja eigentlich Wettbewerbsverzerrungen .
Ob das in der Landwirtschaft gilt ?
Im Lohnunternehmen im Baggerbetrieb ?
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Re: Liebhaberei und Steuern

Beitragvon Qtreiber » Mo Apr 04, 2016 20:13

sauigel hat geschrieben: und beschäftig mehrere Landwirte in Voll und Teilzeit

Na, da werden doch immerhin Arbeitsplätze geschaffen.
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Re: Liebhaberei und Steuern

Beitragvon sauigel » Di Apr 05, 2016 19:09

Na ja eigentlich hätte ich jetzt hier von verschiedenen Personen doch bessere Antworten erwartet wie das was kam .
Egal , nach dem nächsten Steuerberaterbesuch weis ich es auch so .
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Re: Liebhaberei und Steuern

Beitragvon sauigel » Di Apr 05, 2016 20:04

Ich vermisse auch eine Antwort vom Marlboro Traktorist .
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Re: Liebhaberei und Steuern

Beitragvon T5060 » Di Apr 05, 2016 21:20

Was erwartest Du ? Das ist ein tagefüllendes Thema, die Sache so einzutüten dass es die Betriebsprüfung überlebt.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Liebhaberei und Steuern

Beitragvon Pinzgauer56 » Di Apr 05, 2016 21:24

sauigel hat geschrieben:Na ja eigentlich hätte ich jetzt hier von verschiedenen Personen doch bessere Antworten erwartet wie das was kam .
Egal , nach dem nächsten Steuerberaterbesuch weis ich es auch so .


Vielleicht ein Echo auf dein bisheriges Auftreten hier im LT?
Was soll denn deine Frage hier, wenn du es eh schon besser wissen tust ? evtl. Beratungsresistent ?
Bei der Leni, auf der Zenzi, überall ist dieser Pinzi... 8)
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Re: Liebhaberei und Steuern

Beitragvon Manfred » Di Apr 05, 2016 21:43

http://www.onlinesteuerrecht.de/home/index.php?option=com_content&task=view&id=215&Itemid=33

"Die Liebhaberei liegt vor, wenn:
...
3.über die gesamte Lebensdauer des Unternehmens kein Gewinn erzielt wird..."

Dazu müsste ihm das Finanzamt erst mal nachweisen, dass bei Auflösung/Veräußerung des Betriebs in ? Jahren nicht durch die Wertsteigerung der Flächen unter dem Strich doch ein Gewinn erzielt wird.

Und wie der Betrieb / die Betriebe insgesamt aufgestellt sind, lässt sich von außen eh nicht sagen.
Wir haben hier in der Nähe auch einen Großunternehmer, der als "Hobby" einen landwirtschaftlichen Betrieb mit mehreren Mitarbeitern am Start hat. Diese übernehmen m.W. z.B. den Winterdienst und andere Tätigkeiten für seinen Hauptbetrieb. Durch diese Einnahmen bleibt der landwirtschaftliche vermutlich im grünen Bereich, selbst wenn das Kerngeschäft durch die Personalkosten mal defizitär sein sollte. Wer in solchen Dimensionen wirtschaftet ist doch nicht von gestern und lässt sich vom Finanzamt auf der Nase rumtanzen. Das regeln die Steuerfachleute schon so, dass es passt.
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
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Re: Liebhaberei und Steuern

Beitragvon Manfred » Di Apr 05, 2016 22:06

Ergänzung: Die Möglichkeit, Vermögen in Form eines landwirtschaftlichen Betriebs steuerreduziert auf die Erben zu übertragen spielt evtl. auch eine Rolle bei seinen Überlegungen.
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Re: Liebhaberei und Steuern

Beitragvon Pegasus_o » Di Apr 05, 2016 22:20

Nochmal zum mitmeißeln: Liebhaberei bzw Gewinn ist kein Begriff aus dem Umsatzsteuerrecht. Es spielt für die Umsatzsteuerpflicht und damit das Recht auf Vorsteuer schlicht keine Rolle, ob das Unternehmen Gewinn macht oder jemals machen wird. Das will vielleicht nicht in Deinen Schädel bzw. paßt Dir nicht in den Kram, aber Deine Frage wurde vollumfänglich beantwortet.

Gruß,
Pegasus
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