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Löschkalk - Angebliches Allroundwundermittel ohne Wirkung ?

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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49 Beiträge • Seite 1 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Beitragvon Bananajoe » Mo Nov 13, 2006 22:26

Ein für alle mal :

Auf Theorien, die nicht bewiesen sind (Löschkalk) kann hier keine Rücksicht genommen werden. Solche User sind nicht nur mir ein Dorn im Auge, weil sie nur in der Suppe rumrühren, in dem Falle dem Fragenden unbrauchbare Hinweise geben, die sie selbst nichtmal verifizieren können.

Sollte das Thema Löschkalk nochmal angeschnitten werden, so wird es ebensoschnell von mir gelöscht werden - sollte es sich nicht um eine spezielle Diskussion dazu handeln und endlich Antworten liefern, die der scheinbar antwortlose Egbert uns allen schuldig blieb. Und damit Ende der Diskussion :wink:
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Beitragvon MatthiasG » Mo Nov 13, 2006 22:29

Calciumhydroxid, Löschkalk, Ca(OH)2 Mineraldünger
WIRKUNG Kalkdünger, mitunter mit Magnesium. Schnellwirkend, für schwere
Böden, stark alkalisch, für schnelle Neutralisierung saurer Böden.
Grauweiß, pulvrig. Schüttdichte 1,5 kg/l.
EINSATZ Wegen starker Wirkung nur während der Vegetationsruhe bzw. auf un-
bebaute Flächen.
GEFAHR Ätzend! Unbedingt Schutzbrille aufsetzen! Hände eincremen, Haut-
kontakt vermeiden.
AUFWAND 100..400 g/m² je nach Bodenzustand im Abstand von mehreren Jahren.
MITTEL Löschkalk
Abfallkalke wie Karbidschlamm (wasserhaltig) oder Karbidkalkhydrat
(Hüttenkalke sind Calcium- und Magnesium-Silikate)


Egebert kann uns ja mal erläutern wie das Zeug angewendet weren soll, und auch in wlecher Konzentration.
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Beitragvon Egbert » Di Nov 14, 2006 15:27

Lieber ******* G was Du da beschreibst ist für Löschkalk in kristalliner Form richtig. Für die flüssige Ausbringung von Löschkalk ist dies nur bedingt richtig.

Im Pflanzenschutz, z. B. gegen Bakterien, Viren, Fusarien usw. wird eine flüssige Lösung aus 2 bis 20 Gramm Löschkalk auf 1 l Wasser hergestellt und vernebelt. Nach wenigen Stunden der vollen Wirksamkeit hat sich der Löschkalk zu neutralem Karbonatkalk umgewandelt. Diese Zeit reicht völlig aus, um zu den gewünschten Erfolg zu kommen.

Allerdings ist zum Ausbringen der flüssigen Löschkalkemulsion ein besonderer Maschinenpark erforderlich. Diese sind im Handel erhältlich . Zum Beispiel bei : www.calvetsa.com/poudreuse01.htm

Auch wenn Banajoe dies nicht gefällt und er wieder zur Löschtaste greift, Pflanzenschutz ist ohne Agrargifte möglich. Allein durch die sachgerechte Anwendung von Löschkalkemulsionen. Siehe auch den Link von heinz81
http://www.dlg.org/de/landwirtschaft/te ... nkalk.html
Es geht doch, vollkommen ohne Chemie in der Landwirtschaft
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Beitragvon Bananajoe » Di Nov 14, 2006 17:22

Du bist scheinbar jemand, der sich die Welt so zurechtbiegt wie er sie will - ein ganz praxisferner Ahnungsloser Wicht, der hier nur Unbrauches zu Tage bringt. Deine DVD war unbrauchbar und dass ihr mich in den Newsletter eures verfluchten Umweltbundes aufgenommen habt grenzt schon an ein Verbrechen - soviel dazu. Wer Feuer säht ...

In der PDF File geht es um die Wirkung des Kalks als Dünger - nicht als metaphysische Macht Gottes gegen alles (Was war es nochmal, als Round Up, Beizersatz usw - unsachlich du Wichtigtuer :roll: )

Dies hilft dem Fragenden nicht weiter, findet sich deshalb in einem neuen Topic wieder
Zuletzt geändert von Bananajoe am Di Nov 14, 2006 20:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Laurenzius » Di Nov 14, 2006 18:32

Ihr zwei habt euch ja mal richtig gern!

:lol:
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Beitragvon Bananajoe » Mi Nov 15, 2006 8:13

Noch ein Grund dafür wieso Egberts Thesen an den Haaren herbeigezogen ist :

Löschkalk hat die Angewohnheit, dass es nur sehr schlecht Wasserlöslich ist. Mein Chemie Prof., der sicherlich mehr Ahnung hat als unser kleiner Weltverbesserer meinte, Werte um 1,7 Gramm/Liter wären noch möglich, mehr aber niemals - von daher, Egbert will ja in seiner Theorie bis zu 20 Gramm auf den Liter lösen :roll:
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Beitragvon RHofmaier » Mi Nov 15, 2006 9:25

Hallo Bananajoe,

kennst du den Unterschied von Lösung und Emulsion?
Wenn nein, dann lese bitte nach, bevor du unsachlich wirst.
Egbert hat geschrieben:Allerdings ist zum Ausbringen der flüssigen Löschkalkemulsion ein besonderer Maschinenpark erforderlich. Diese sind im Handel erhältlich .


Bananajoe hat geschrieben:Noch ein Grund dafür wieso Egberts Thesen an den Haaren herbeigezogen ist :

Löschkalk hat die Angewohnheit, dass es nur sehr schlecht Wasserlöslich ist. Mein Chemie Prof., der sicherlich mehr Ahnung hat als unser kleiner Weltverbesserer meinte, Werte um 1,7 Gramm/Liter wären noch möglich, mehr aber niemals - von daher, Egbert will ja in seiner Theorie bis zu 20 Gramm auf den Liter lösen :roll:


Ach, ja, ich bin ein neuer, der hier schon einige Zeit mitliest, da ich mich mit dem Gedanken trage eine Landwirtschaft mit 24 Milchkühen und ca. 40 Mastbullen zu übernehmen.

Aber was hier an Denunzierungen und Unsachlichen Diskussionen geschrieben wird spottet jeder Beschreibung.

Drum konnte ich mich heut nicht mehr zurückhalten.

Zu Egberts Thesen:

das einzige was er macht sind Zeitungsausschnitte hier zu posten. Warum greift ihr alle hier nicht mal die Redakteure dieser Zeitschriften an? Diese verzapfen schließlich diese Thesen. Egbert plappert nur nach. Und deswegen macht ihr hier ihn so nieder?

Wie erbärmlich!

Gruß

René
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Beitragvon Gast » Mi Nov 15, 2006 9:35

@RHofmeier - Die Zeitungsredakteure haben Egbert nicht gezwungen, die Beiträge hier zu veröffentlichen. Aber ich gebe sogar Egbert beim Branntkalk recht, er wirkt recht gut, aber längst nicht bei allem.
Gast
 
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Beitragvon Bananajoe » Mi Nov 15, 2006 14:04

Wenn das so ist bitteschön. Ich habe nur versucht einen Quacksalber der in letzter Zeit höchst strittige Dinge behauptet hat, etliche Male wiederlegt wurde, sich in Widersprüchen etc. verheddert hat einzuschränken.

Wenn manche wollen, das man dem Treiben und dem "Ich beschimpfe Anweder von Fungiziden usw als Giftmischer und finde nur meinen Löschkalk, der auch gegen Magenbeschwerden und Omas Alzheimer wirkt gut", dann nehme ich das an, werde mich die nächsten 4 Wochen hier zurückziehen und ihr dürft euch wie in der Vergangenheit immer wieder beim Thema Löschkalk in Unwahrheiten und persönlichen Beleidigungen unterhalten.
Schönen Tag noch
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Beitragvon Egbert » Mi Nov 15, 2006 15:22

Lieber RHofmaier, wo sollte ich nachgeplappert haben ? Nenne mir mal die betreffenden Redakteure. Schau mal hier : http://www.oekosmos.de/article/articleview/511/1/7

Dies war ein Bericht von mir über eine Löschkalkemulsionsausbringung von 40 g /l Löschkalk mit der entsprechenden Technik, eine gewöhnliche PSM- Spritze würde hier versagen. Hier handelte es sich um eine Spritzung gegen Feuerbrand und Fusarien. Alle redaktionellen Beiträge zum Ersatz von PSM durch Löschkalk stammen entweder von mir oder von Dr. Berger, welcher diese Methode an der Uni Hannover entwickelt hat.

Die Beiträge von Banajoe betrachte ich als üble Nachrede und halte dies seinem jugendlichen Alter zu Gute. Gleichfalls trifft dies auf seine Beleidigungen und unflätigen Ausdrücke gegen meine Person und dem Umwelbund e. V. zu, dessen Mitbegründer ich war und bin.

Nichts für Ungut, ich war auch einmal jung und habe an die Unfehlbarkeit gewisser Propaganda aus den Reihen des Bauernverbandes und der Agrochemieinteressenvertreter geglaubt. Der von banajoe als " sein " zitierter Prof. muß wahnsinnig von Drittmitteln aus der www.fnl.de angewiesen sein. Ist kein Vorwurf sondern ist mittlerweile an allen Unis die Regel !
Zuletzt geändert von Egbert am Mi Nov 15, 2006 15:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Egbert » Mi Nov 15, 2006 15:27

@ banajoe wohlverdiente Semesterferien, wenn Du schreibst :
werde mich die nächsten 4 Wochen hier zurückziehen


Ehrlich gemeint, Gute Erholung und auf ein Wiedersehen !

@lauschi , vollkommen richtig Deine Bemerkung :
Aber ich gebe sogar Egbert beim Branntkalk recht, er wirkt recht gut, aber längst nicht bei allem.


Trifft aber nur bei kristalliner Ausbringung von Löschkalk zu. Davon schreibe ich aber nicht, sondern von flüssiger Ausbringung, da ist die Bemerkung dann wieder nicht richtig von Dir ! Flüssige Ausbringung, evtl. noch angereichert mit anderen Düngemitteln, wie Phosphat, Kali, Schwefel usw. ist die Methode des vollkommenen Ersatzes für alles was mit ....zide endet. Warum haben die Hersteller von Agrargiften solch einen Hass auf uns ? Was solls. Damit läßt sichs leben.
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Beitragvon Carsten » Mi Nov 15, 2006 17:02

Hallo,

es mag sein das Branntkalk eine gewisse Wirkung hat. Aber wo sollen die Kosten bei einer wöchentlichen Behandlung hinführen? Hinzu kommt evtl. noch eine vielleicht nicht ganz ausreichende Wirkung.

Ich würde mal grob geschätzt eine Überfahrt mit Maschinenkosten bei ca. 45 Euro / ha ansetzen. Vegetationsbeginn mal März angenommen. Das wären dann bis ende Mai 12 Wochen. 12 x 45 Euro = 540 Euro. Die Pflanzenschutzkosten betragen in der Regel so ca. 250 Euro / ha.

Gibt es denn für dieses Verfahren auch auch unabhängige Versuchsergebnisse?
Gruß
Carsten
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Beitragvon Egbert » Mi Nov 15, 2006 17:26

Hallo Carsten,

die Kostenfrage ist verständlich. Darüber habe ich mir persönlich keine Gedanken gemacht. Es muß sich aber rechnen, sonst würden nicht so viele Betriebe mit dieser Methode arbeiten. Auf jeden Fall betragen diese nur einen Bruchteil der " normalen " PSM- Kosten.

Bei Interesse bitte ich Sie sich mit Dr. Berger in Verbindung setzen. Der macht eine auf den jeweiligen Betrieb ( Bodenzustand usw. ) wissenschaftlich zugeschnittene Kosten- Nutzenanalyse.

Da ich hier keine Rufnummern veröffentlichen darf, bitte ich die Telefonnummer aus den Seiten www.umweltbund.eu zu entnehmen.
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Beitragvon 251at » Mi Nov 15, 2006 19:40

Egbert hat geschrieben:< snip >Es muß sich aber rechnen, sonst würden nicht so viele Betriebe mit dieser Methode arbeiten. Auf jeden Fall betragen diese nur einen Bruchteil der " normalen " PSM- Kosten.
< snip >


die frage ist was für arten von Betrieben sind das und welche Kulturen werden von denen so behandelt. hochstämmige Obstbäume eines Kleinbetriebes lassen sich wesentlich leichter wöchentlich behandeln als mehrere hundert Hektar Getreide eines Großbetriebes.
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Beitragvon Egbert » Mi Nov 15, 2006 20:10

So nicht :
die frage ist was für arten von Betrieben sind das und welche Kulturen werden von denen so behandelt. hochstämmige Obstbäume eines Kleinbetriebes lassen sich wesentlich leichter wöchentlich behandeln als mehrere hundert Hektar Getreide eines Großbetriebes.


Die erforderlichen Geräte gibt es in allen Größenklasssen. Das fängt an bei Kleingeräten für Gewächshäuser und endet bei einer Literleistung von X
. Gerade großflächiges Arbeiten mit Löschkalk ist besonders rentierlich Dazu nur einen von meheren Herstellern : www.calvetsa.com/poudreuse01.htm

Im übrigen warum herumrätzeln. Dr. Berger fragen !
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