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Mais - 2026

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Mais - 2026

Beitragvon 240236 » Mo Apr 20, 2026 7:46

Höffti, mach doch keine Panik. Es müssten ja die Themperaturen über den Tag dann auch merklich fallen, daß der Boden richtig kalt wird und dann wächst er nach unten. aber bei nächtlichen Themperaturen um den Gefriefrunkt um null Grad und unter Tage von 16°C kühlt der Boden nicht so stark aus.

Bei uns hat es zwar nicht viel geregnet, aber 2l waren es gestern doch 8)
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Re: Mais - 2026

Beitragvon Marian » Mo Apr 20, 2026 8:04

Was denn für Gülle?.
Gibt's ne Analyse?
Kann ja von Milchvieh Spülautomaten Wasser über Muttenpi**e und Bullengülle bis Gärsubstrat alles sein.
38 und 45 Kubik sind schon ne Ansage je nach Gehalt.

Mit dem SSA würd ich Unterfuß nicht höher gehen.
Das saure Milieu an der Wurzel ist an sich von Vorteil (ich gebe SSA+DAP gemischt) aber das schlägt auch irgendwann zum Nachteil um.
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Marian
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Re: Mais - 2026

Beitragvon Geisi » Mo Apr 20, 2026 8:10

Laut Analyse vom November 25 sinds 3,9kg Gesamt-N. Davon 1,5kg Ammonium.
P ist hier die nächsten 30-40 Jahre nicht mehr erforderlich. Bei den meisten Feldern über 80mg/100g Boden.
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Re: Mais - 2026

Beitragvon strokes » Mo Apr 20, 2026 8:14

Und wo in Deutschland darf man 38m3 mit 3,9N im Herbst ausbringen?
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Re: Mais - 2026

Beitragvon Höffti » Mo Apr 20, 2026 8:48

Geisi hat geschrieben:Am Freitag und Samstag die Gülle eingearbeitet und nochmal gewalzt. Am Donnerstag wird dann gesät.
Von den angesagten Regenschauern (täglich 5mm von Sonntag bis Donnerstag) ist schon nichts mehr da :regen:.

Mit der Unterfußdüngung bin ich noch am hadern. Dieses Jahr hatten wir nicht genug Gülle (rund 32m³/ha statt den üblichen 45m³). Bisher warens immer 200kg/ha SSA.
Merkt man dem Mais die fehlende Gülle ertraglich an? Noch höher möchte ich mit der UFD eigentlich nicht gehen. Die abgestorbene ZWF hat im Herbst noch 38m³ bekommen und ein bisschen Mist war auch noch drauf.
Wir sind hier im Ertragsmittel meist bei so 40-45t FM/ha. In trockenen Jahren darunter.



Also bei den von Dir genannten 3,9 N pro m³ hast Du allein durch Gülle schon 270 N drauf.
Dazu noch "ein bisschen Mist". Dazu noch N-min. Und jetzt noch 200kg SSA.

Und Du fragst ernsthaft, ob Du noch mehr geben sollst?
Was sagt denn Deine Düngebedarfsermittlung zu dem Thema?
Höffti
 
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Re: Mais - 2026

Beitragvon Geisi » Mo Apr 20, 2026 8:56

Höffti hat geschrieben:
Geisi hat geschrieben:Am Freitag und Samstag die Gülle eingearbeitet und nochmal gewalzt. Am Donnerstag wird dann gesät.
Von den angesagten Regenschauern (täglich 5mm von Sonntag bis Donnerstag) ist schon nichts mehr da :regen:.

Mit der Unterfußdüngung bin ich noch am hadern. Dieses Jahr hatten wir nicht genug Gülle (rund 32m³/ha statt den üblichen 45m³). Bisher warens immer 200kg/ha SSA.
Merkt man dem Mais die fehlende Gülle ertraglich an? Noch höher möchte ich mit der UFD eigentlich nicht gehen. Die abgestorbene ZWF hat im Herbst noch 38m³ bekommen und ein bisschen Mist war auch noch drauf.
Wir sind hier im Ertragsmittel meist bei so 40-45t FM/ha. In trockenen Jahren darunter.



Also bei den von Dir genannten 3,9 N pro m³ hast Du allein durch Gülle schon 270 N drauf.
Dazu noch "ein bisschen Mist". Dazu noch N-min. Und jetzt noch 200kg SSA.

Und Du fragst ernsthaft, ob Du noch mehr geben sollst?
Was sagt denn Deine Düngebedarfsermittlung zu dem Thema?


Das geht sich genau aus bzw. auf den Flächen mit niedrigeren N-min sind noch ca. 30kg Puffer. Die im Herbst in die Zwischenfrucht gefahrene Gülle wird ja nur zu kleinem Teil angerechnet. Ich muss zu dem Thema aber auch anmerken, dass die letzten Jahre immer keine DBE gemacht wurde.
Die Düngung der ZWF hätte ich auch gerne deutlich reduziert, aber die ausführende Person ist leider noch von der alten Schule (Senior :roll:). Ich bin leider nicht der Betriebsleiter aber würde gerne einige Dinge ändern. Aber wenn man gegen eine Wand redet ("Die jungen nehmen das alles zu genau. Früher hat das auch funktioniert") kommt man eben nicht weit.
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Re: Mais - 2026

Beitragvon Nick » Mo Apr 20, 2026 9:08

Na wenn die Düngerpreise kein Argument sind...
Nimmst mal einen Bündel 50 €Scheine und schmeißt sie in seinem Beisein einfach mal in den Müll. Sollte ja dann auch kein Problem sein.
mfg
Und der Herr sprach: "Lächle und sei froh es könnte schlimmer kommen. Und er lächelte und er war froh. UND es kam schlimmer.
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Re: Mais - 2026

Beitragvon Marian » Mo Apr 20, 2026 9:13

Also um es kurz zu machen.
Aus Feldversuchen weiß man das bei langjähriger organischer Düngung und wenn bei der Saat nicht geplatzt wird, Mais mit 180 N den gleichen Ertrag liefert wie mit 200.
Oder anders. Du hast genug kasalla, der wird auch mit 32 Kubik gut werden.
Wenn der Geldbeutel kneift würde ich nur über AHL im kniehohen Bestand nachdenken und nicht mehr Unterfuß oder vor der Saat.
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Re: Mais - 2026

Beitragvon elchtestversagt » Mo Apr 20, 2026 9:40

Und wir wundern uns, wenn uns die Daumenschrauben immer weiter angezogen werden....
wenn man öffentlich was von 120 kg N zu Zwischenfrucht zzgl. Mist schreibt, und dann noch, das man nie eine DBE gemacht hat....
Zur Krönung des ganzen dann noch 80mg P/100mg Boden....
Was ist denn das für eine Versorgungsstufe? Gehaltsklasse S wie supergut ( die gehen von A bis F....zur Einordnung, 15mg sind schon versorgungsstufe D bis E, bzw. hoch bis sehr hoch...).
Normalerweise müsste das Untersuchungslabor das schon bei der Wasserschutzbehörde melden....
Um mal wieder zur Praxis zurück zu kommen, bei langjährig Organisch gedüngten Flächen reichen auch 120 kg N für den Maximalertrag vollkommen aus.
Die Gülle wird zu Mais mit 80% vom Gesamt N angerechnet. Den Rest kann man sich selber errechnen.
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Re: Mais - 2026

Beitragvon strokes » Mo Apr 20, 2026 11:07

Geisi, wenn du nicht der Betriebsleiter bist musst du auch nicht haften.
Kannst ja behaupten den UF Dünger komplett ausgebracht zu haben, und kannst ihn ja in BigBags irgendwo zwischenlagern...
Wir haben früher als es noch erlaubt war auch zur Weizensaat etwas Gülle gefahren, 20m³ oder sowas war hier üblich. Aber 40m3 im Herbst, und ohne DBE...
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Re: Mais - 2026

Beitragvon NH-T6.140 » Mo Apr 20, 2026 12:34

Was haltet ihr von Microgranulat? Ja, nein? Wir haben auf einem Teil der Fläche Gärrest gefahren. Da müsste ja eigentlich was da sein für den Start?
Unterfuss gibt mein Monosem nicht her.
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Re: Mais - 2026

Beitragvon Sönke Carstens » Mo Apr 20, 2026 12:46

elchtestversagt hat geschrieben:Zur Krönung des ganzen dann noch 80mg P/100mg Boden....
Was ist denn das für eine Versorgungsstufe? Gehaltsklasse S wie supergut ( die gehen von A bis F....zur Einordnung, 15mg sind schon versorgungsstufe D bis E, bzw. hoch bis sehr hoch...).
Normalerweise müsste das Untersuchungslabor das schon bei der Wasserschutzbehörde melden....


Solche Gehalte an Phosphor sind hier auch völlig normal, ohne das man viel P düngt oder gedüngt hat.
Da braucht also kein Labor irgendwas melden.

Hier ist aber die Herbstdüngung auf langjährig organisch gedüngten Flächen verboten und das wird leider über den P Gehalt bestimmt. Man kann also schon 10 Jahre nicht organisch gedüngt haben und trotzdem hat man über 36mg P in der Analyse und darf somit keine Zwischenfrucht, Raps oder Gerste düngen.
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Re: Mais - 2026

Beitragvon Geisi » Mo Apr 20, 2026 13:01

elchtestversagt hat geschrieben:Zur Krönung des ganzen dann noch 80mg P/100mg Boden....
Was ist denn das für eine Versorgungsstufe? Gehaltsklasse S wie supergut ( die gehen von A bis F....zur Einordnung, 15mg sind schon versorgungsstufe D bis E, bzw. hoch bis sehr hoch...).
Normalerweise müsste das Untersuchungslabor das schon bei der Wasserschutzbehörde melden....
Um mal wieder zur Praxis zurück zu kommen, bei langjährig Organisch gedüngten Flächen reichen auch 120 kg N für den Maximalertrag vollkommen aus.
Die Gülle wird zu Mais mit 80% vom Gesamt N angerechnet. Den Rest kann man sich selber errechnen.

Mir gefällt das ja auch nicht. Der hohe P-Gehalt kommt vom jahrelangen Hühnermist, den es hier sehr günstig gab. Da wurden eben 20-30 Jahre lang sehr hohe Mengen gestreut. Seit mind. 10 Jahren aber garnichts mehr.
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Re: Mais - 2026

Beitragvon 240236 » Mo Apr 20, 2026 13:32

Bei mir ist die Versorgungsstufe in P auch in hoch und deshalb verwende ich schon jahrelang keinen Reihendünger mehr. Der wächst genau so. Viele verwenden bei uns zur UF-Düngung nur noch KAS.
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Re: Mais - 2026

Beitragvon elchtestversagt » Mo Apr 20, 2026 14:15

Man sollte in einem öffentlichen Forum aber deutlich "diplomatischer" sein, wenn es um solche Dinge geht.
Man hätte auch schreiben können, das man im Herbst wie üblich, also ohne Nennung der Zahlen, die ZW gedüngt hat und sehr gut mit P versorgt ist, und nun aufgrund mangelnder Gülle nicht genau weiss, was zu machen ist....
Egal, die DBE gibt bei Mais 200 kg N gesamt an. Abzüglich n-min ( die Kammerwerte) von 30 bis 40 kg ( eigene wären wahrscheinlich bei 100 kg...) wären das um die (durchschnittlich) 165 kg Gesamt-N. Dann noch Abzug für langjährig org. Düngung von 15 kg macht ein Düngebedarf von 150 kg gesamt.
Die 32 m3 Gülle mit 3,9 gesamt N mit 80% Wirkungsgrad ergeben rund 100 kg N. Macht eine Differenz von 50 kg. Ob und wie man die Ausgleicht, muss man nun selber entscheiden.
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