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Massentierhaltung

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
Thema gesperrt
63 Beiträge • Seite 3 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5

Re: Massentierhaltung

Beitragvon kupplungsverheizer98 » Mi Feb 13, 2013 21:11

Auf so etwas hab ich auch mal gewartet:D
Presse zeigt ja nur was die Leute sehen wollen und was ich gerne sage ist das man alles schlecht reden kann und der Verbraucher leider nur das Halbwissen hat was Peta zeigt aber man tut ja nichts Grundlos und Leistung steht ja logischerweise stark mit Tierkomfort in Verbindung. Aber das Weiß ja niemand und will auch keiner hören. Ich denke es wird nie einen Vegetarier oder gar Veganer geben der zu gibt das es ihm schlechter geht als vorher und bevor man sich entscheidet so zu leben sollte man sich erst einmal einen Betrieb angucken und besichtigen und Fragen stellen warum man das so handhabt denn man tut ja nichts Grundlos hier kommt das Thema Öffentlichkeitsarbeit wieder in Spiel. Denn der Gedanke ist ja immer "Der dümmste Bauer hat die dicksten Kartoffeln" aber das ist ja nun mal nichts so aber weil sämtliche Klugscheißer halt nur ein o. Genantes Halbwissen und verbreiten dieses.
z.B. Wir hatten vor ein Paar Monaten das Thema Landwirtschaft in Amerika und mein Lehrer hat halt so erzählt wie "Es ist eine Industrie das sobald die Tiere geschlachtet wurden werden sofort neue hineingestellt Landwirtschaft ist wie eine Fabrik" dass man in einem Leerem Stall kein Geld verdient war vor über 100 Jahren schon klar und auch der Spruch das nur Gesunde und glückliche Tiere vernünftige Leistungen bringen hat ihn große Augen machen lassen. Das heißt er hat Jahre lang nur ein Halbwissen verbreitet mit dem negativen Beigeschmack.
Schwarze Schaafe werden wir immer haben nur sind es leider die die bei Peta etc. groß gemacht werden.
Das heißt unsere Arbeit als Erzeuger ist es weiterhin auszuklären und Öffentlichkeitsarbeit zu leisten.

Hier ist eine sehr gute Kette an berichten gemacht worden die Aufräumen wollen: http://www.youtube.com/watch?v=VqBJ7UgEhiE
kupplungsverheizer98
 
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Re: Massentierhaltung

Beitragvon Harald » Mi Feb 13, 2013 21:16

Ich wollte mich ja aus Kerimos Thread raushalten, aber DEN muss ich in den Ring werfen:


Kommentar aus dem Spiegel-Online-Forum:
#402 Heute 19:25 von XXX
Es sind oft einseitige Vorschriften, die Freilandhaltung unnötig erschweren!

Wer eien Freiland-Schweinehaltung bauen möchte, wird oft mit unzumutbaren Vroschriften konfrontiert, wie auch ein Praxisbericht in diesem Forum aufzeigte und ich aus Gesprächen mit Praktikern erfuhr. Auch die Schweinetierärzte vertreten in der Regel das Konzept der Massentierhaltung, denn sei profitieren von den Arzneimitteln, die sie selbst vertreiben.

Dennoch: In den Massentierhaltungen leiden fast alle Tiere unter Lungenschäden durch das ständige einatmen der Güllegase durch die spalten hindurch. Schweinegrippe ist sehr verbreitet, 91% meldete das F.-Löffler-Institut mal, obgleich es sonst sehr inustriefreundlich agiert, da es von der Impfstoffforschung und dem Bedarf in dieser Sache profitiert.

MRSA und antibiotikaresistente Campylobakter sind in der Geflügel- und Schweinehaltung ein großes Problem. Nachweislich wurden die Campylobakter erst beim Geflügel und dann beim Menschen zum Haupt-Auslöser von Durchfallerkrankungen - und daran sterben Menschen zuweilen auch!

Welches Probelm MRSA darstellen, brauche ich nicht zu erläutern - es ist groß und die Massentierhaltung hat einen sehr hohen Anteil daran, da diese antibiotkaresistenten Erreger hier geradezu gezüchtet werden - eine Gefahr auch für Landwirte!

Demgegenüber ist die Freilandhaltung von Schweinen gesund und die Schweinepest (die einzige Ausrede für die überzogenen Vorschriften) auf Menschen nicht übergängig.

Es ist nötig, die Vorschriften im Sinne der Freilandhalter zu ändern, damit der große Bedarf an Lebensmitteln ökologischer Erzeugung, der, wie gerade heute viele Medien berichten, in Deutschland hoch ist, aber von den Bauern nicht gedeckt wird, endlich gedeckt werden kann. Es stimmt nicht, dass hier die Flächen fehlen, es sind einfach oft die Vorschriften, die die Landwirte abschrecken.

Dennoch kann es sich für Landwirte lohnen, auf ökologische Erzeugung umzustellen, denn die Nachfrage hierzulande ist wirklich sehr hoch und wächst langsam aber stetig weiter. Es ist ärgerlich, einen doppelten Elektrozaun ziehen zu müssen - lohnen kann sich die Sache aber dennoch. Ein Kompromiss, der Bauern und Tieren entgegenkommt, ist das NEULAND-Projekt: http://www.neuland-fleisch.de. (Ich verdiene nichts daran...:).

:shock: :shock: :shock:
Ich fordere den sofortigen Rücktritt der Bauernverbandspräsidenten Joachim Ruckwied (DBV) und Walter Heidl (BBV).
Beide sind unfähig, die Bauern ihres Verbandes in der Öffentlichkeit zu vertreten.
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Re: Massentierhaltung

Beitragvon Jochens Bruder » Mi Feb 13, 2013 21:48

schimmel hat geschrieben:Der Erzeuger muss niemanden an die Hand nehmen, das tun Medien, Spendensammelvereine und die Lebensmittel verarbeitende Industrie schon genügend. Und der Rückgang des Fleischverbrauches in Deutschland ist schon seit Jahren Marketing - strategisch eingeplant und längst bekannt. Der Export ist das Ziel, was interessiert die alternde demente deutsche Bevölkerung da noch....Mann, Mann wo lebt ihr eigentlich....

Mein Gott, du solltest als Berater bei DAX-Konzernen anfangen. Diese Dösbaddels schmeißemn doch tatsächlich zig Milliarden für Werbung aus dem Fenster um den dementen Deutschen ihre Produkte anzudrehen. Vom deutschen Bauern lernen heißt siegen lernen.
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Re: Massentierhaltung

Beitragvon H.B. » Mi Feb 13, 2013 21:56

SHierling hat geschrieben:100 Pts!!! Einfach nur schön :)


Ich schließ mich an :prost:
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Re: Massentierhaltung

Beitragvon H.B. » Mi Feb 13, 2013 22:03

forenkobold hat geschrieben:
H.B. hat geschrieben:In Topagrar meinen sie, man solle ihn doch erst mal arbeiten lassen, bevor man über ihn urteilt. Ich allerdings glaub kaum, daß er gegen seine eigene Gesinnung arbeitet. Bisher haben es auch sehr wenige geschafft, sich als Hetzer zu tarnen - um auf der anderen Seite Gutes zu tun. z.B. Stauffenberg soll das Lichtlein auch relativ spät angegangen sein. Oskar Schindler hats glaub von Anfang an kapiert.

VORSICHT!
Wegen so einem gererchtfertigten Vergleich bekam ich eine pöhse pöhse Verwarnung von einem political correcten Forenmod....
Wenn sich aber ein Biofreak daran aufgeilt, dass sich die "Konvis vor Angst in die Hose machen", bleibt sowas im Forum stehen. Mittlerweile wurde man scheinbar schon in den eigenen Foren für vogelfrei und verspottbar erklärt. Man stelle sich vor, DU als einer der größten Biokritiker hier würdest dir solch eine höhnische Aussage gegen die Bios erlauben...unvorstellbar was das für eine Entrüstung nach sich ziehen würde.
Aber zum Glück lassen wir unseren Stolz und unser Niveau nicht brechen.
:prost:


Niemals, wirklich niemals. Eine Zeit der Aufarbeitung von "Vergangenheiten" wird wieder kommen. Und da wird man genau darauf achten, wer wann was wo getan hat. Vergleichbar mit damals befinden wir uns im Jahr 1938, sieben Jahre später war der Spuk rum. Auch wenn ich nicht glaube, daß 2020 der Spuk schon rum sein könnte, wird eine Menge Arbeit warten - immer fein säuberlich dokumentieren .....
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Re: Massentierhaltung

Beitragvon H.B. » Mi Feb 13, 2013 22:39

ups, fast übersehen...

xyxy hat geschrieben:
H.B. hat geschrieben:Wer was geplant hat, sollte schnell fertig bauen und in Betrieb nehmen, bevor die Genehmigung wieder eingezogen und der Abriss verordnet wird.

auswandern, kommste mit?
http://www.schweizerbauer.ch/politik--w ... -9208.html


Ich hab das schon mal gemacht, das nächste mal ist mein Junger dran. Den Bericht hab ich schon auf TA gelesen, das Kommentieren hab ich mir erspart.(...), - bei uns ist Landwirtschaft schon "Topthema".
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Re: Massentierhaltung

Beitragvon forenkobold » Mi Feb 13, 2013 23:44

Jochens Bruder hat geschrieben:Ich habe ja nun mit Veganern usw. wirklich nichts am Hut aber ich muß mich über die Kommentare hier schon etwas wundern. Es ist Tatsache dass der Fleischverbrauch in Deutschland rückläufig und der Anteil an Vegetarier steigend ist. .

Es ist Tatsache, dass die vom braunem Lügenbaron vorgebrachten 5,5 Mio Vegetarier erstunken und verlogen sind. Auf solch widerliche Hetzer braucht man genausowenig zugehen, wie auf charakterlose "Kollegen", welche es schön finden, dass die Konvis in Neidersachsen Existenzängste bekommen und sich über deren Hosenscheißen lustig machen.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Massentierhaltung

Beitragvon Jochens Bruder » Do Feb 14, 2013 6:18

forenkobold hat geschrieben:
Jochens Bruder hat geschrieben:Ich habe ja nun mit Veganern usw. wirklich nichts am Hut aber ich muß mich über die Kommentare hier schon etwas wundern. Es ist Tatsache dass der Fleischverbrauch in Deutschland rückläufig und der Anteil an Vegetarier steigend ist. .

Es ist Tatsache, dass die vom braunem Lügenbaron vorgebrachten 5,5 Mio Vegetarier erstunken und verlogen sind. Auf solch widerliche Hetzer braucht man genausowenig zugehen, wie auf charakterlose "Kollegen", welche es schön finden, dass die Konvis in Neidersachsen Existenzängste bekommen und sich über deren Hosenscheißen lustig machen.

Die Fleischproduktion in Deutschland steigt enorm, die Nachfrage sinkt geringfügig, die Exporte steigen massiv an:

http://berichte.bmelv-statistik.de/WBB-1600001-2012.pdf

Niemand weiß wie sich das langfristig entwickeln wird. Wer Millionen in neue Ställe investiert muß normalerweise über 10 oder mehr Jahre hohe Kredite tilgen. Das Risiko dürfte weniger in der zunemenden Zahl der Vegetarier in Deutschland liegen sondern im Aufbau zusätzlicher Kapazitäten im Ausland. Ich denke da nur mal an die neuen Geflügel-Großbetriebe die in Rußland, Brasilien und Fernost wie Pilze aus dem Boden schießen. Die wollen auch ihre Produkte verkaufen und werden bei geringeren Produktionskosten im Wettbewerb zu EU-Betrieben stehen.

Richtig heftig dürfte das alles werden wenn in China die Wirtschaftsblase platzt und plötzlich über 1 Mrd. Menschen erheblich weniger Einkommen haben. Wer sich langfristig bis über die Ohren verschuldet um in einen Markt mit Überproduktion zu investieren muß schon ziemlich viel Gottvertrauen haben.
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Re: Massentierhaltung

Beitragvon Jochens Bruder » Do Feb 14, 2013 7:15

schimmel hat geschrieben:Du bist doch gar nicht involviert, du machst deinen Spaß in Asien, unsere Bauern hier, so what?


Ich fürchte, doch. In meiner Eigenschaft als Steuerzahler werde ich für die dann durch die Decke schießenden Exportsubventionen aufkommen müssen. Die Banken werden sich dann die Verluste aus den faulen Stallkrediten beim Rest der Bevölkerung und Wirtschaft zurückholen. Also eine für alle Beteiligten eher unerfreuliche Situation.
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Re: Massentierhaltung

Beitragvon H.B. » Do Feb 14, 2013 9:03

Jupp1303 hat geschrieben:
forenkobold hat geschrieben:Auf solch widerliche Hetzer braucht man genausowenig zugehen, wie auf charakterlose "Kollegen", welche es schön finden, dass die Konvis in Neidersachsen Existenzängste bekommen und sich über deren Hosenscheißen lustig machen.


Kobi, der Argumentation von SCHIMMEL folgend, macht der sich doch noch fortlaufend lustig über Abkacken süddt. Betriebe und fordert doch tatsächlich noch das verschwinden von kleineren betrieben. Es ist doch dann selbstredend, dass wir südl. Kassel über das niedersächsische Votum, hämisch grinsen.

Ich bin auch für das Verschwinden der süddeutschen AbL-Halsrahmen-Tierschützer. Und ehrlich, noch einen Volltrottel mehr in den Reihen der Länderagrarminister - also mit hämisch grinsen wird das nix.

Wir sitzen alle in einem Boot.
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Re: Massentierhaltung

Beitragvon H.B. » Do Feb 14, 2013 9:07

Jochens Bruder hat geschrieben:
schimmel hat geschrieben:Du bist doch gar nicht involviert, du machst deinen Spaß in Asien, unsere Bauern hier, so what?


Ich fürchte, doch. In meiner Eigenschaft als Steuerzahler werde ich für die dann durch die Decke schießenden Exportsubventionen aufkommen müssen. Die Banken werden sich dann die Verluste aus den faulen Stallkrediten beim Rest der Bevölkerung und Wirtschaft zurückholen. Also eine für alle Beteiligten eher unerfreuliche Situation.


Du hast schon klüger argumentiert
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Re: Massentierhaltung

Beitragvon Kyoho » Do Feb 14, 2013 12:12

Qualzucht und Massentierhaltung ist auch in der Natur eine Form des Überlebens. Nicht unbedingt also eine Erfindung der modernen Agroindustrie. Die Honigtopfameisen mißbrachen dazu sogar ihre eigenen Artgenossen als Vorratskammern. In der Natur hat Vorrang, was Leben und Überleben sichert, da sind Sendimentalitäten nicht gefragt.

http://bilder.mzibo.net/2010/11/honigtopfameisen/
http://de.wikipedia.org/wiki/Honigtopfameisen
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Re: Massentierhaltung

Beitragvon Kyoho » Do Feb 14, 2013 12:20

Jochens Bruder hat geschrieben:
forenkobold hat geschrieben:
Jochens Bruder hat geschrieben:Ich habe ja nun mit Veganern usw. wirklich nichts am Hut aber ich muß mich über die Kommentare hier schon etwas wundern. Es ist Tatsache dass der Fleischverbrauch in Deutschland rückläufig und der Anteil an Vegetarier steigend ist. .

Es ist Tatsache, dass die vom braunem Lügenbaron vorgebrachten 5,5 Mio Vegetarier erstunken und verlogen sind. Auf solch widerliche Hetzer braucht man genausowenig zugehen, wie auf charakterlose "Kollegen", welche es schön finden, dass die Konvis in Neidersachsen Existenzängste bekommen und sich über deren Hosenscheißen lustig machen.

Die Fleischproduktion in Deutschland steigt enorm, die Nachfrage sinkt geringfügig, die Exporte steigen massiv an:

http://berichte.bmelv-statistik.de/WBB-1600001-2012.pdf

Niemand weiß wie sich das langfristig entwickeln wird. Wer Millionen in neue Ställe investiert muß normalerweise über 10 oder mehr Jahre hohe Kredite tilgen. Das Risiko dürfte weniger in der zunemenden Zahl der Vegetarier in Deutschland liegen sondern im Aufbau zusätzlicher Kapazitäten im Ausland. Ich denke da nur mal an die neuen Geflügel-Großbetriebe die in Rußland, Brasilien und Fernost wie Pilze aus dem Boden schießen. Die wollen auch ihre Produkte verkaufen und werden bei geringeren Produktionskosten im Wettbewerb zu EU-Betrieben stehen.

Richtig heftig dürfte das alles werden wenn in China die Wirtschaftsblase platzt und plötzlich über 1 Mrd. Menschen erheblich weniger Einkommen haben. Wer sich langfristig bis über die Ohren verschuldet um in einen Markt mit Überproduktion zu investieren muß schon ziemlich viel Gottvertrauen haben.


Und trotzdem haben weltweit noch zig Millionen Menschne nicht genug zu essen. Gerade in Ländern wie China, Indonesien, Russland gab es von 20 oder 30 Jahren noch Hungersnöte, so wie heute noch in Schwarzarika oder Nordkorea und Teilen Mittelamerikas. Gut dass diese Menschen heute genug zu essen haben und sich ihr Essen durch moderne Agrartechnologie aus eigener Kraft erzeugen können. Der Fleischverbrauch in der Welt steigt mit dem Wohlstand der Menschen. Er geht wieder zurück, wenn die Menschen sich sattgefressen haben. Dann gehen sie demonstrieren gegen Fleischfabriken und Massentierhaltung.
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Re: Massentierhaltung

Beitragvon Jochens Bruder » Do Feb 14, 2013 13:37

Kyoho hat geschrieben:
Jochens Bruder hat geschrieben:Und trotzdem haben weltweit noch zig Millionen Menschne nicht genug zu essen. Gerade in Ländern wie China, Indonesien, Russland gab es von 20 oder 30 Jahren noch Hungersnöte, so wie heute noch in Schwarzarika oder Nordkorea und Teilen Mittelamerikas. Gut dass diese Menschen heute genug zu essen haben und sich ihr Essen durch moderne Agrartechnologie aus eigener Kraft erzeugen können. Der Fleischverbrauch in der Welt steigt mit dem Wohlstand der Menschen. Er geht wieder zurück, wenn die Menschen sich sattgefressen haben. Dann gehen sie demonstrieren gegen Fleischfabriken und Massentierhaltung.

Ich beschreibe ein Szenario was passiert wenn es zu einer globalen Überproduktion kommt, nämlich Subventionswettlauf und Verdrängungswettbewerb dem zuerst Betriebe mit zu hohen Kreditkosten zum Opfer fallen. Du (und Schimmel) gehst darauf überhaupt nicht ein sondern glaubst dass der Fleischverbrauch in den nächsten 10 Jahren sozusagen Kraft Naturgesetz weiterhin massiv zunehmen wird. Ihr blendet völlig aus dass der relative Massenwohlstand in den Schwellenländern auch zwischenzeitlich sinken kann.

Der Idealfall wäre wenn möglichst viele Länder einen SVG von ca. 100% hätten und damit der Anteil international gehandelter Ware an der Gesamtproduktion nur noch minimal ist. Die derzeitige Entwicklung scheint aber in die entgegengesetzte Richtung zu laufen. Wohin eine Überproduktion führt hat man ja vor einigen Jahren gesehen als der massiv subventionierte Maisexport der USA die Produktion in Mexiko und anderen Ländern ruinierte. Vieleicht bin ich ja zu pessimistisch aber angesichts der weltweit massiven Expansion der Produktionskapazitäten halte ich eine ähnliche Entwicklung auch beim Fleisch für möglich. Der Unterschied ist zudem dass es für Fleisch, anders als beim Mais, keine alternative Verwendung gibt. Alles was produziert wird muß entweder kurzfristig gegessen oder für teuer eingefroren werden.
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Re: Massentierhaltung

Beitragvon H.B. » Do Feb 14, 2013 13:56

Jochens Bruder hat geschrieben:Der Idealfall wäre wenn möglichst viele Länder einen SVG von ca. 100% hätten und damit .....


Das ist nichtmal mit Öl, Waffen und Buddelschiffen erreichbar. Man wird immer auf den Handel zwischen den Ländern angewiesen sein. Und die Versorgung mit Lebensmitteln wird den Schwarzafrikanern wird auch erst funktionieren, wenn sie eine (Land)Wirtschaft nach europäischem Vorbild verwirklichen.
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