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schimmel hat geschrieben:Globale Überproduktion kann es nicht geben, nur fehlende Finanzmittel zum Erwerb von Lebensmitteln in Teilen der Welt.
Jochens Bruder hat geschrieben:schimmel hat geschrieben:Globale Überproduktion kann es nicht geben, nur fehlende Finanzmittel zum Erwerb von Lebensmitteln in Teilen der Welt.
Was würde deiner Meinung nach passieren wenn in der EU die Großschlachtereien plötzlich sagen wir mal 10% der Tiere statt von heimischen Produzenten zu kaufen lieber importieren? Da reichen vermutlich wenige Wochen aus um die gesamte EU-Produktion ins Chaos zu stürzen obwohl das nur 1% oder weniger der gesamten Jahresproduktion ausmacht. 10% der Tiere können nicht ausgestallt und müssen weitergefüttert werden, es gibt keine freien Mastplätze für die neuen Ferkel und keine Einnahmen. Banken, Futtermittellieferanten, Personal usw. wollen aber weiter bezahlt werden. Also muß zu jedem Preis verkauft werden, die Preise fallen weit unter den Herstellungskosten.
Das ist kein fiktives Horrorszenario. Auf den Philippinen und vermutlich vielen anderen Ländern hat es solche Situationen schon öfters gegeben. Das Problem ist die Hebelwirkung bzw. Lawineneffekt. Als 2007/8 die Weltmarktpreise für Getreide explodierten war es ähnlich. Obwohl nur ca. 5% der Gesamtproduktion international gehandelt wird reicht eine geringfügige Verknappung dieser relativ geringen Menge über einen nur kurzen Zeitraum um alle Preise zu vervielfachen.
Kyoho hat geschrieben:Bei der Planwirtschaft im Sozialismus war Fleisch Mangelware. Soll das die bessere Lösung sein?
Kerimo hat geschrieben:Es muß ja nicht gleich vegan oder vegetarisch sein. Aber Bioprodukte sind ein MUSS. Leider gibt es ein Problem. Die Bio Nachfrage in Deutschland wächst von Jahr zu Jahr. Die Nachfrage kann nicht mehr befriedigt werden.
Kerimo hat geschrieben:Es muß ja nicht gleich vegan oder vegetarisch sein. Aber Bioprodukte sind ein MUSS. Leider gibt es ein Problem. Die Bio Nachfrage in Deutschland wächst von Jahr zu Jahr. Die Nachfrage kann nicht mehr befriedigt werden.
Es wird also Zeit das der Staat endlich eingreift und die eingesetzten Fördergelder auch wirklich fördernd einsetzt. Also im Biosektor, und nicht die Maismonokulturen, bzw Massentierhaltungen subventioniert.
Die Grünen können laut Umfragen weiter zulegen. Ich glaube die Wähler verstehen langsam das die Uhr 5 vor 12 anzeigt. Meine Stimme haben sie.
Kerimo hat geschrieben:Es muß ja nicht gleich vegan oder vegetarisch sein. Aber Bioprodukte sind ein MUSS. Leider gibt es ein Problem. Die Bio Nachfrage in Deutschland wächst von Jahr zu Jahr. Die Nachfrage kann nicht mehr befriedigt werden.
Kerimo hat geschrieben:Es muß ja nicht gleich vegan oder vegetarisch sein. Aber Bioprodukte sind ein MUSS. Leider gibt es ein Problem. Die Bio Nachfrage in Deutschland wächst von Jahr zu Jahr. Die Nachfrage kann nicht mehr befriedigt werden.
Kerimo hat geschrieben:Und zum Thema Knappheit von Nahrungsmittel : Man muß endlich begreifen das Biogasanalgen eine Fehlinvestition war/ist.
Man kann nicht täglich tausende Tonnen bester Nahrungsmittel in Gruben entsorgen und das wird auch noch subventioniert.
Strom muß über Wind, Wasser oder Sonnenkollektoren erzeugt werden, einspeisen läßt er sich inzwischen problemlos.
Strom über 1a Nahrungsmittel zu erzeugen ist absoluter Unfug. Bin mal gespannt wann das die breite Mehrheit endlich kapiert. Das war übrigens einer der wenigen Fehler, der Grünen. Aber, wer ohne Fehler, werfe den ersten Stein.
Nur wäre jetzt wichtig das wieder auszubügeln.
Kerimo hat geschrieben:Strom über 1a Nahrungsmittel zu erzeugen ist absoluter Unfug.
Kerimo hat geschrieben:...Strom muß über Wind, Wasser oder Sonnenkollektoren erzeugt werden,...

Hobbit-Hunter hat geschrieben:Ach ehrlich, die würden den ganzen Mais, den GPS-Roggen und die Zuckerrüben sonst auf die Müllkippe fahren?![]()
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