H.B. hat geschrieben:Die Omira ist schuldenfrei, und im Vergleich zu den anderen Molkereien wurden durch eine große und zwei kleinere Fehleintscheidungen innerhalb 13 Monaten 4-5 Cent von einem Jahresmilchgeld "verspielt".
heisst aber auch, das ist weg und wird nicht zurückbezahlt werden.
Kommt die Molkerei jetzt mit dem Anliegen an ihre Mitglieder, Investitionen vorzunehmen (meist im hohen 2 stelligen Millionenbereich) um in Zukunft flexibler reagieren zu können, wird aller Wahrscheinlichkeit dafür keine Zustimmung zu erhalten sein. Also bleibt das Unternehmen anfällig für externe Einflüsse und die Gefahr der Kündigung bleibt weiterhin.
Die grossen europäischen Markeninhaber werden jede Gelegenheit nutzen, kleinere Anbieter in die Supermarktbilligecke zu verbannen um selbst mit Premiumprodukten die Regale zu bestücken.....den Export (Butter/ Pulver) nehmen sie noch als Beipack mit.
1 oder zwei Molkereigiganten werden den Milchmarkt in eine Zweiklassenauszahlungswelt aufteilen. In guten Zeiten liegen sie nah beieinander, in schwierigem Fahrwasser werden sie die kleineren Molkereien gnadenlos abstürzen lassen....
Fusionen um die Grösse sind nicht das Ziel, sondern die Trennung von gutem und schlechtem Geschäft.
die Aussichten dafür sind nichtmal schlecht:
http://www.agrarheute.com/milchmarkt-mi ... ernational


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