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Milchpreisvergleich

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Lonar » Fr Mai 13, 2016 12:43

Für die privaten gibt's Unternehmerische Freiheit. Diese Freiheiten sollten unsere Genossenschaften nutzen um im Sinne ihrer Eigentümer einen hohen Milchpreis auszuzahlen.
Mir geht es mit der Idee nicht darum Menge zu begrenzen, sondern darum die Übermengen nicht querzusubventionieren(?).
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon JonnyD2250 » Fr Mai 13, 2016 14:39

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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Heinrich » Fr Mai 13, 2016 15:24

Elisa hat geschrieben:bitte keine eingriffe mehr in den markt.
nicht wieder mit Quote anfangen, das kostet den Landwirten am Ende nur Geld.
lasst den Markt doch machen, dann wird die Milchmenge automatisch geringer. dazu braucht man keine Quote, die irgendwer verteilt, und die man dann wieder teuer kaufen muss, von betrieben, die es wirtschaftlich nicht geschafft haben.
Sowas kostet den aktiven Milcherzeugern am Ende mehr Geld, als wenn es jetzt mal eine Zeit lang nen miesen Milchpreis gibt.
Quote ist immer nur gut für aufgebende Betriebe, die dann noch mal Geld abschöpfen können.
Für aktive Milchviehhalter war es immer nur ein Kostenpunkt ohne reellen Wert.


Wenn eine neue Quote kommt darf sie eben nicht handelbar sein.
Wenn einer aufhört ist sie eben weg.
Oder sie wird im Gieskannenprinzip auf alle verteilt.
Förderung für Kuhställe sollte bis auf weiters eingestellt werden.
Egal wie die Menge muss runter und es darf nicht zu einem sterben von Milchviehbetrieben führen.
Sicher nicht jeder kann weiter melken.
Aber zur Zeit geraten auch gute Betreibe in Schwierigkeiten
Heinrich
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon vansan » Fr Mai 13, 2016 15:51

Heinrich hat geschrieben:[

Wenn eine neue Quote kommt darf sie eben nicht handelbar sein.
Wenn einer aufhört ist sie eben weg.
Oder sie wird im Gieskannenprinzip auf alle verteilt.
Förderung für Kuhställe sollte bis auf weiters eingestellt werden.
Egal wie die Menge muss runter und es darf nicht zu einem sterben von Milchviehbetrieben führen.
Sicher nicht jeder kann weiter melken.
Aber zur Zeit geraten auch gute Betreibe in Schwierigkeiten
Heinrich


bloß keine qoute mehr,das mit der stallbauföderung seh ich genauso.es darf auch keine weiteren darlehn von der politik geben.wer seinen zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann,darf gerne das melken einstellen.mir ist es dabei auch vollkommen egal ob dabei auch ,,zukunfstbetiebe" den bach runtergehn.jeder kennt das risiko,wenn er auf schulden baut.wer nicht mit so einem preistief gerechnet hat und das preistief nicht übersteht,war dann wohl doch kein ,,zukunfstbetrieb".
die banken bei uns reden schon von einem heißen herbst,da wird wohl bei einigen betieben das licht ausgemacht.....so wollen und können sie nicht weitermachen.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Heinrich » Fr Mai 13, 2016 16:32

vansan hat geschrieben:
Heinrich hat geschrieben:[

Wenn eine neue Quote kommt darf sie eben nicht handelbar sein.
Wenn einer aufhört ist sie eben weg.
Oder sie wird im Gieskannenprinzip auf alle verteilt.
Förderung für Kuhställe sollte bis auf weiters eingestellt werden.
Egal wie die Menge muss runter und es darf nicht zu einem sterben von Milchviehbetrieben führen.
Sicher nicht jeder kann weiter melken.
Aber zur Zeit geraten auch gute Betreibe in Schwierigkeiten
Heinrich


bloß keine qoute mehr,das mit der stallbauföderung seh ich genauso.es darf auch keine weiteren darlehn von der politik geben.wer seinen zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann,darf gerne das melken einstellen.mir ist es dabei auch vollkommen egal ob dabei auch ,,zukunfstbetiebe" den bach runtergehn.jeder kennt das risiko,wenn er auf schulden baut.wer nicht mit so einem preistief gerechnet hat und das preistief nicht übersteht,war dann wohl doch kein ,,zukunfstbetrieb".
die banken bei uns reden schon von einem heißen herbst,da wird wohl bei einigen betieben das licht ausgemacht.....so wollen und können sie nicht weitermachen.


Wohl eher nicht weil sie kein Geld mehr bekommen.
Eher weil es so keinen Spass mehr macht und dann eben 5 Jahre eher aufgehört wird.
5 Jahre später und ich würde auch aufhören.
Es würde mir sehr schwer fallen aber wenn eh keine weitermacht.
Zur Zeit fühle ich mich noch zu jung um nichts mehr zu tuen.Bei den Pachtpreisen die hier gezahlt werden, hätte ich mehr Geld als zur Zeit. Würde aber warscheinlich auch mehr brauchen, da ich mehr Zeit hätte Geld auszugeben.
Heinrich
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Kiema79 » Fr Mai 13, 2016 17:54

Ohne Milchquote wird das nichts. Wenn der Preis jetzt steigt, dann melken doch alle noch viel mehr, um irgendwie die Verluste wieder zu erwirtschaften und sofort geht der Preis wieder runter.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon T5060 » Fr Mai 13, 2016 18:02

Kiema79 hat geschrieben:Ohne Milchquote wird das nichts. Wenn der Preis jetzt steigt, dann melken doch alle noch viel mehr, um irgendwie die Verluste wieder zu erwirtschaften und sofort geht der Preis wieder runter.


Von einer Staatsquote profitiert nur die Molkereiwirtschaft und der LEH.
Das pendelt sich ein, nur Geduld.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon ExLW » Fr Mai 13, 2016 18:37

Die Pachtpreise sind das erste was runter muss. Das ist eine Milliarden-Umverteilung jedes Jahr von den Aktiven in die Taschen der Ruheständler.
Die sind doch eine Kostenfalle, wenn sie 30 bis 40 % der Gesamtkosten/ha ausmachen?

Bei den Mieten gibts immerhin eine Mietpreisbremse.... ob sie wirkt sei mal egal, aber sie ist in der Politik auf dem Bildschirm.
Dass die Politik das Thema noch nicht aufgegriffen hat?
Bevor jetzt wieder der doofe Steuerzahler bluten soll, muss zuerst im Inneren des Sektors neu umverteilt werden.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon vansan » Fr Mai 13, 2016 18:40

Heinrich hat geschrieben:
Wohl eher nicht weil sie kein Geld mehr bekommen.
Eher weil es so keinen Spass mehr macht und dann eben 5 Jahre eher aufgehört wird.
5 Jahre später und ich würde auch aufhören.
Es würde mir sehr schwer fallen aber wenn eh keine weitermacht.
Zur Zeit fühle ich mich noch zu jung um nichts mehr zu tuen.Bei den Pachtpreisen die hier gezahlt werden, hätte ich mehr Geld als zur Zeit. Würde aber warscheinlich auch mehr brauchen, da ich mehr Zeit hätte Geld auszugeben.
Heinrich


genau das ist aber der punkt,die bank gibt kein weiteres geld.der dazugehörige landhandel musste noch nie so oft in der kreditabteilung nachfragen,ob der kunde noch dünger,kraftfutter oder maissaat bekommt wie dieses jahr.es ist oft noch nicht mal das häckseln bezahlt und nu legen sie den neuen mais.....und es sind nicht nur kleine betriebe mit 60 kühen betroffen,es sind vorallem betriebe mit 250 kühe und mehr betroffen.diese betriebe sind nicht in der lage ihren verpflichtungen nach zukommen.da es in den nächsten 12 monaten keine aussicht auf besserung gibt,bleibt ihnen keine andere wahl als diese betriebe gegen die wand fahren zu lassen.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Heinrich » Fr Mai 13, 2016 19:58

vansan hat geschrieben:
Heinrich hat geschrieben:
Wohl eher nicht weil sie kein Geld mehr bekommen.
Eher weil es so keinen Spass mehr macht und dann eben 5 Jahre eher aufgehört wird.
5 Jahre später und ich würde auch aufhören.
Es würde mir sehr schwer fallen aber wenn eh keine weitermacht.
Zur Zeit fühle ich mich noch zu jung um nichts mehr zu tuen.Bei den Pachtpreisen die hier gezahlt werden, hätte ich mehr Geld als zur Zeit. Würde aber warscheinlich auch mehr brauchen, da ich mehr Zeit hätte Geld auszugeben.
Heinrich


genau das ist aber der punkt,die bank gibt kein weiteres geld.der dazugehörige landhandel musste noch nie so oft in der kreditabteilung nachfragen,ob der kunde noch dünger,kraftfutter oder maissaat bekommt wie dieses jahr.es ist oft noch nicht mal das häckseln bezahlt und nu legen sie den neuen mais.....und es sind nicht nur kleine betriebe mit 60 kühen betroffen,es sind vorallem betriebe mit 250 kühe und mehr betroffen.diese betriebe sind nicht in der lage ihren verpflichtungen nach zukommen.da es in den nächsten 12 monaten keine aussicht auf besserung gibt,bleibt ihnen keine andere wahl als diese betriebe gegen die wand fahren zu lassen.


Du hast mich falsch verstanden.
Die meisten Betriebe werden noch Geld bekommen.
Besonders jetzt wenn Angela Bürgschaften übernimmt.
Das Probelm ist ehe das es so keinen Spass mehr macht.
Und wenn eh keiner weitermacht, warum soll man sich der Stress noch antuen.
Wenn man jeden Morgen Geld verbrennt
Ausserdem wissen die Banken zur Zeit eh nicht was sie mit einem Milchviehbetrieb machen sollen.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Thomas Sch. » Fr Mai 13, 2016 20:11

.... melken bis zum umfallen.Wer es nicht packt soll halt zu machen.Der Fleiß der Landwirte ist deren Untergang....
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Qtreiber » Fr Mai 13, 2016 20:21

ExLW hat geschrieben:Die Pachtpreise sind das erste was runter muss. Das ist eine Milliarden-Umverteilung jedes Jahr von den Aktiven in die Taschen der Ruheständler.
Die sind doch eine Kostenfalle, wenn sie 30 bis 40 % der Gesamtkosten/ha ausmachen?

Bei den Mieten gibts immerhin eine Mietpreisbremse.... ob sie wirkt sei mal egal, aber sie ist in der Politik auf dem Bildschirm.
Dass die Politik das Thema noch nicht aufgegriffen hat?
Bevor jetzt wieder der doofe Steuerzahler bluten soll, muss zuerst im Inneren des Sektors neu umverteilt werden.

Wollen und sollen Landwirte nun als selbstständig denkende und handelnde Unternehmer behandelt werden oder nicht ?
Die angeführte Mietpreisbremse betrifft z.B. den Wohnungsmarkt. Mir ist nicht bekannt, dass es so etwas für Gewerbeimmobilien auch gäbe.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Heinrich » Fr Mai 13, 2016 20:26

Qtreiber hat geschrieben:
ExLW hat geschrieben:Die Pachtpreise sind das erste was runter muss. Das ist eine Milliarden-Umverteilung jedes Jahr von den Aktiven in die Taschen der Ruheständler.
Die sind doch eine Kostenfalle, wenn sie 30 bis 40 % der Gesamtkosten/ha ausmachen?

Bei den Mieten gibts immerhin eine Mietpreisbremse.... ob sie wirkt sei mal egal, aber sie ist in der Politik auf dem Bildschirm.
Dass die Politik das Thema noch nicht aufgegriffen hat?
Bevor jetzt wieder der doofe Steuerzahler bluten soll, muss zuerst im Inneren des Sektors neu umverteilt werden.

Wollen und sollen Landwirte nun als selbstständig denkende und handelnde Unternehmer behandelt werden oder nicht ?
Die angeführte Mietpreisbremse betrifft z.B. den Wohnungsmarkt. Mir ist nicht bekannt, dass es so etwas für Gewerbeimmobilien auch gäbe.


Jeder kann ja zu seinem Verpächter gehen und ihm sagen.
So der Pachtpreis muss runter.
Pech für dich mit dir fang ich an. Du bekommst deutlich weniger.
Auf die Reaktion bin ich gespannt.
Ich befürchte der arme muss sich einen anderen Pächter suchen.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Einhorn64 » Fr Mai 13, 2016 20:36

An den Pachtpreisen passiert erst dann etwas wenn die ersten Flächen Liegenbleiben.
Doch dazu kommt es so schnell nicht, alle möglichen und unmöglichen Gesetze und Verordnungen führen zu einer weiteren verknappung der Flächen
(Dünge VO, ungebremster Landverbrauch+ Ausgleichsmaßnahmen usw).
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Qtreiber » Fr Mai 13, 2016 20:50

Heinrich hat geschrieben:Jeder kann ja zu seinem Verpächter gehen und ihm sagen.
So der Pachtpreis muss runter.
Pech für dich mit dir fang ich an. Du bekommst deutlich weniger.
Auf die Reaktion bin ich gespannt.
Ich befürchte der arme muss sich einen anderen Pächter suchen.
Heinrich

Volle Zustimmung. Aber das ist im gewerblichen Bereich doch nicht anders. Der Verpächter (egal ob der einer ldw. Fläche oder einer Gewerbehalle) muss nur dann im Preis nicht runtergehen, wenn hinter dem aktuellen Pächter ein Anderer steht, der bereit ist, den geforderten Preis zu bezahlen. Ich weiß, dass es Unterschiede gibt (z.B. baut sich der Gewerbepächter notfalls eine eigene Halle). Aber Pachtpreise fallen ja nicht vom Himmel. Und wenn Landwirte anscheinend nicht kalkulieren können, oder der Staat unsinnige Förderungen (von Biogasanlagen) beschließt.........
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