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Milchpreisvergleich

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon askari » So Mär 05, 2017 21:46

Ich auch
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon T5060 » So Mär 05, 2017 21:53

Iron Maiden hat geschrieben:Aber auch nichts für ungut, bin nicht mit DMK verheiratet sondern ab 1.1. da weg! :prost:


Wohin ? Alleine ?
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon mugi » Mo Mär 06, 2017 23:28

Fränky11 hat geschrieben:
mugi hat geschrieben:Omira 28,96 Cent für November, Dezember und Januar. Tendenz nicht steigend.

Bietet eine Molkerei im Moment weniger oder haben wir mal wieder die Rote Laterne? :regen:

Milchpreis wird seit neuestem inkl. 1 Cent GVO-frei-Zuschlag ausgewiesen, damit es wenigstens besser aussieht. Alle, die noch nicht auf GVO-frei umgestellt haben werden wohl dazu gezwungen, wie ich von zwei Kollegen gehört hab (mit Drohungen, dass die Milch sonst nicht mehr abgeholt wird usw).

Laut Milchfahrer gingen ziemlich viele Kündigungen kurz vor dem Jahresende 2016 bei der Molkerei ein.


Wir als ehemalige Neuburger Lieferanten sind ja jetzt auch Omira.
Seit Juli daher kein S-Zuschlag mehr, ist im Grundpreis enthalten.
Oben genannter Standard-Grundpreis von 28,96 gilt für 4,0% Fett und 3,4% Eiweiß.
Dazu kommt noch der GVO-Zuschlag von 1 Cent und der durchschnittliche Mengenzuschlag von 0,55 Cent + Mehrwertsteuer.
Das ergibt einen Bruttomilchpreis von 33,77 Cent
Ich gebe dir Recht Mugi, wer bietet weniger?


Geht's für Februar wieder runter? :(

Butterpreise in den Läden sind um 10 Cent runter sagt meine Holde. Und ein bekannter hat erzählt, daß Omira in Ravensburg die Frische-Produktion dicht macht in den nächsten zwei Monaten und daß das ganze Geld aus dem Milchwerkverkauf in Rottweil dann für sozialpläne drangeht. Kann das jemand bestätigen?
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Iron Maiden » Di Mär 07, 2017 11:12

T5060 hat geschrieben:
Iron Maiden hat geschrieben:Aber auch nichts für ungut, bin nicht mit DMK verheiratet sondern ab 1.1. da weg! :prost:


Wohin ? Alleine ?

Gehe in ne Liefergemeinschaft, derzeit Vertrag mit der BMG, Deutschlandschnitt + 0,6 Cent glaub ich, Milchgeld versichert.
Hier gibts nicht viele Möglichkeiten, Hochwald sehe ich auf Dauer nicht wirklich weit vor DMK, Schwälbchen nimmt hier bei mir in der Gegend keinen und auf Bio umstellen mag ich nicht. Hier im Kreis allein + 400 Bio Kühe durch 3 Betriebe... n8
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon T5060 » Di Mär 07, 2017 18:02

HOCHWALD und DMK sind immer noch geprägt von der Interventionsware vergangener Zeit. Zu echten Marktmolkereien haben die sich nie entwickelt.
Dazu fehlt denen die Unternehmenskultur. Deshalb gehören die eigentlich zerschlagen bzw. von ARLA oder Campina übernommen.
Da gibt es auch nichts mehr zu sanieren. Die müssen weg, was auch passieren wird.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Tiros02 » Mi Mär 08, 2017 11:20

langholzbauer hat geschrieben:Ihr könnt mich hier gerne steinigen.
Aber als Hochwald-Genosse, der von Hünfeld über Starmilch bis Hochwald mehrmals für seine Anteile nachzeichnen "durfte" , hat es mich schon gestört, daß die (nur) Lieferanten in Weiding mehr Milchgeld bekamen als die Eigentümer der Molkerei, die ganz nebenbei auch noch das Unternehmerrisiko der Molkerei mit tragen.
Vielleicht währe Weiding weiter gelaufen, wenn ...

...wenn Hochwald Weiding erst gar nicht gekauft hätte :wink:. Die Gegebenheiten waren ja bekannt. Und dass Hochwald mit der Marke Bärenmarke nicht richtig in den Markt gekommen ist, ist wohl weniger die Schuld der Lieferanten.

Dass hier im südostbayerischen Raum höhere Preise bezahlt werden als bei euch droben und die meist privatwirtschaftlichen Molkereien bzw. Käsereien wie Berchtesgadener Land, Jäger, Bauer, Meggle, Bergader, usw. (meistens) damit klarkommen, kann man den Bauern wohl auch nicht ankreiden. Es regelt der Markt und wer seine Produkte nicht anständig unter die Leute bringen kann und keine anständigen Preise dafür bekommt, fliegt eben raus. In dem Fall Hochwald. Das wünsch ich ihnen woanders auch. Bei uns wollten sie eine Art Genussscheine unter die Leute bringen, die wollte keiner haben.

Das ist nicht weiter schlimm. Schlimm ist nur, dass man sich nicht anständig verhält und nicht zumindest versucht, den Betrieb zu veräußern, sondern genau dieses verhindert und die Leute auf die Straße setzt. Die Bauern werden ihre Milch über die MEGs anderweitig absetzen können, da mach ich mir weniger Gedanken. Aber die über 200 Beschäftigten kommen natürlich nicht Knall auf Fall in benachbarten Milchbetrieben unter.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon T5060 » Mi Mär 08, 2017 15:36

Es kommt jeder unter, vielleicht nicht zu einer so guten Entlohnung, aber uns fragt auch keiner was mir bekommen.
Ne Trink - und Kondensmilchbude mit 300 Mill. kg/a hat heute keine Überlebenschance mehr und mehr war Weiding nicht.
Die Produktion kann Hochwald ohne Mehraufwand auf bestehende Anlagen verteilen.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon LUV » Mi Mär 08, 2017 15:41

.....aber einer 6 Milliarden Milchbude sprichst du die Existenz ab? Ist irgendwie wie bei den Größen der landw. Betriebe....die ganz großen gehören zerschlagen und die ganz kleinen sind nicht rentabel.... :mrgreen:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon T5060 » Mi Mär 08, 2017 15:46

LUV hat geschrieben:.....aber einer 6 Milliarden Milchbude sprichst du die Existenz ab? Ist irgendwie wie bei den Größen der landw. Betriebe....die ganz großen gehören zerschlagen und die ganz kleinen sind nicht rentabel....
:mrgreen:


Mit der Produktpalette und den Kosten sind Hochwald und DMK nicht überlebensfähig oder es verschwinden halt die Zukunftsmelker mit hohen Lohn - und Roboterkosten.
Beim DMK sind 1/3 vom Personal überflüssig für die paar Liter wo die noch zu machen haben.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon LUV » Mi Mär 08, 2017 15:59

https://www.google.de/search?q=beemster ... S0pAxGP05M:

Die Deutschen sind ständig am Weinen und Jammern. Die Holländer schaffen Fakten und werben bei EDEKA in großem Stil.... :wink:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Tiros02 » Mi Mär 08, 2017 16:02

@T5060

Deine Meinung teile ich in dem Fall überhaupt nicht. Dass "kleinere" Betriebe keine Überlebenschance haben entspricht nicht den Tatsachen. Sie brauchen bei guter Qualität das richtige Produkt und das richtige Marketing. Tausendfach wird das bewiesen. Gerade hier.

Dass alle Mitarbeiter noch dazu in einer strukturschwachen Region gleich wieder unterkommen ist genauso ausgeschlossen. Und der Vergleich Lohn/Gehalt zum Milchpreis hinkt gleich doppelt. Wenn Du mitm Milchpreis nicht zufrieden bist, musst Du zumachen und arbeiten gehen. Dann gibts Lohn. Was nicht heißt, dass Du damit dann zufrieden bist... :wink:
Zuletzt geändert von Tiros02 am Do Mär 09, 2017 7:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon T5060 » Mi Mär 08, 2017 20:41

Was hat denn Bärenmarke gemacht ?

Allerweltsware die jeder kann.....
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Tiros02 » Do Mär 09, 2017 7:26

Bärenmarke hat gar nichts gemacht, Hochwald hats (zuletzt) "gemacht", oder man könnte es auch anders nennen.

Der Weg des Werks Weiding führte über die seit 1971 bis zum Verkauf an Hochwald 2003 zur scheizerischen Nestlé S. A. gehörige Allgäuer Alpenmilch AG. Das Werk in Weiding wurde aufgespaltet in Babynahrungsmittelproduktion (Alete) und den Milchbereich (Bärenmarke). Ersteres wurde verselbständigt, zweiteres betrieb Hochwald weiter. Dass die zwei Betriebe in einem Werk eng verzahnt sind, macht die Sache jetzt natürlich nicht einfacher. Und Alete gehts glaub ich auch nicht unbedingt blendend.

Aber eine rein auf sich selbst fokussierte Sichtweise vieler Landwirte (Milchabsatz, Milchpreis) wundert mich, nachdem ich mit vielen hier gesprochen habe, überhaupt nicht. Nicht über den eigenen Tellerrand schauen zu können führt in eine Sackgasse.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon xyxy » Do Mär 09, 2017 10:06

LUV hat geschrieben:https://www.google.de/search?q=beemster,+neue+produktionsst%C3%A4tte&rlz=1C1GGGE_deDE638DE647&espv=2&biw=1093&bih=530&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwjYk_fGlcfSAhXrC5oKHYjhCIIQ_AUIBygC&dpr=1.25#imgrc=wYy6S0pAxGP05M:

Die Deutschen sind ständig am Weinen und Jammern. Die Holländer schaffen Fakten und werben bei EDEKA in großem Stil.... :wink:
Das ist so, aber wie passt das zu DMK und co (etwa 1/3 der deutschen Milch)? Entweder baut Gea für diese Läden eine unfassbar teure Maschine womit sie aus Milch Geldscheine drucken können, oder sie zahlen über einige Monate überhaupt kein Milchgeld.... oder es bleibt wie es ist und das Milchgeld bleibt über einen weiteren langen Zeitraum niedriger.... :?
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon T5060 » Do Mär 09, 2017 17:22

Aber ich glaube das das ja unser Plan ist.

Entgegen der Vorstellung von Großmolkereien, Interessengemeinschaft Milch und Gewerkschaften kann es nicht sein,
dass die deutschen Bauern für jeden Preis Vollgas produzieren, damit diese die billig verpulvern.

Leider geht es den Molkereien an den Kragen.
Die Zeiten der Quoten sind vorbei, die Molkereien müssen sich am Markt orientieren und einen guten Milchpreis erwirtschaften.
Das ist auch Sinn der Übung.

Jetzt stürzen sich DMK und Hochwald auf die Handelsmarken und sind hier dem LEH ausgeliefert.
Dort versuchen die sich in einem margenschwachen Segment mit "gvo-frei" und irgendwelchen "Tierwohl"-Labels abzugrenzen.
Das dies wieder alles zu Lasten der Landwirte geht, scheint die nicht zu interessieren.

Geht EDEKA zu einem Bauern in Frankreich und fragt nach gvo-freier Milch,
fragt der franz. Bauer freundlich, ob die brennende Reifen im Büro haben wollen oder Mist und Gülle vorm Büro.
Die Welt ist einfach, der deutsche Bauer oft blöd. :mrgreen:
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