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Milchviehhaltung - welche Betriebsgröße wünschenswert?

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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61 Beiträge • Seite 1 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Milchviehhaltung - welche Betriebsgröße wünschenswert?

Beitragvon Obelix » Mo Nov 06, 2006 16:33

Hallo,

welche Betriebsgröße ist für die Zunkunft in der Milchviehhaltung wünschenswert?

Einheiten mit 50 Kühen oder Einheiten mit über 5.000 Kühen?

Grüße
Obelix
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Beitragvon automatix » Mo Nov 06, 2006 16:40

irgendwo dazwischen - bei uns in bayern wirst du z.b. niemals 1000 oder gar 5000 kühe in einem betrieb realisieren können - du bekommst die flächen nicht zusammen und arbeitskräfte sind auch keine da....
automatix
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Beitragvon Praktikant » Mo Nov 06, 2006 18:05

Ich würde auch sagen dazwischen,
also als einzelner Bauer mit nur 50 Kühen wirst
du sicher nicht überleben können!
Im Osten ist das mit 1.000 Kühen schon viel eher zu realisieren

habe da auch mal einen passenden Link
http://www.guthohenluckow.de/landwirtschaft.html
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Re: Milchviehhaltung - welche Betriebsgröße wünschenswert?

Beitragvon Geronimo » Mo Nov 06, 2006 19:01

Obelix hat geschrieben:Hallo,

welche Betriebsgröße ist für die Zunkunft in der Milchviehhaltung wünschenswert?

Einheiten mit 50 Kühen oder Einheiten mit über 5.000 Kühen?

Grüße
Obelix




Was zählt ist nicht die Anzahl der Kühe, sondern der zeitraumechte Gewinn des Betriebes. Dieser sollte nach Abzug der Lebenshaltungskosten, des Privataufwandes und der dauernden Last (Austrag für Altenteiler) noch eine ordentliche Eigenkapitalbildung ermöglichen. Wie hoch diese sein soll muß jeder selber wissen, früher hies es mal mindestens 15000 DM. Heute sollten es wohl eher 15000 € sein. Bei größeren Betrieben natürlich noch mehr.

Es gibt Betriebe die mit 50 Kühen mehr Gewinn erwirtschaften, als andere mit 80. Entscheidend sind die Fähigkeiten des Betriebsleiter.

Eines sollte einem klar sein, solange ein Betrieb nicht auf Fremdarbeitskräfte angewiesen ist, kann er Durststrecken durch einen zu niedrigen Milchpreis etc leichter verkraften, als wenn Monat für Monat Angestellte zu bezahlen sind.
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Beitragvon Servus » Mo Nov 06, 2006 19:57

Praktikant hat geschrieben:Ich würde auch sagen dazwischen,
also als einzelner Bauer mit nur 50 Kühen wirst
du sicher nicht überleben können!
Im Osten ist das mit 1.000 Kühen schon viel eher zu realisieren

habe da auch mal einen passenden Link
http://www.guthohenluckow.de/landwirtschaft.html


was willstn mit dem link aussagen? -kein normaler landwirt kanns ich mit einem gutsbetrieb vergleichen - wo noch ein haufen geld von früher rumschwirrt und das geld noch aus sonstigen kanälen herfließt ....

muss dem Krone mit seinen aussagne vollkommen recht geben..... kann mir vorstellen dass wenn die subv. gekürzt werden viel große betriebe eher die luft ausgeht als einen gut wirtschaftenden mittlernen Familienbetrieb
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Beitragvon Gast » Mo Nov 06, 2006 20:15

Rechnet mal durch : Auf Hohenluckow komm eine AK auf 60 Kühe incl. Nachzucht. Auch nicht besser als ein Familienbetrieb in Bayern. Gut die Milchleistung ist top. Wer der besitzer von Hohenluckow ist, kriege ich noch raus. Merckle ??
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Beitragvon Gast » Mo Nov 06, 2006 20:20

Jepp, Hohenluckow ist Merckle
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Beitragvon Praktikant » Mo Nov 06, 2006 21:09

@Servus: Es ist ja eigentlich auch klar,
dass kein einzelner Landwirt sich so eine wirtschaft, geschweige denn so
einen Hof aufbauen kann.

Sollte ja auch nur ein Beispiel für ein großes Gut sein


die meisten Betriebe, die ich kenne
haben auch maximal 60 Kühe mit Muttertierhaltung
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Beitragvon Geronimo » Mo Nov 06, 2006 22:47

Praktikant hat geschrieben: ...die meisten Betriebe, die ich kenne
haben auch maximal 60 Kühe mit Muttertierhaltung



60 Milchkühe oder 60 Mutterkühe??
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Beitragvon Nick » Mo Nov 06, 2006 22:55

Wünschenswert?
5 Kühe
Wiese ums Haus. Die Leute kommen und betteln richtig das sie etwas von der Milch kaufen können.

genug geträumt
mfg
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Beitragvon Geronimo » Mo Nov 06, 2006 23:04

Wieviele Kühe schaffen bei euch die Milchviehhalter ohne Fremdarbeitskräfte?
Viele sogenannte "Familienbetriebe" mit mehr als 150 Kühen kommen nämlich nicht mehr ohne Fremdarbeitskräfte aus.
So mancher Betriebsleiter zwischen 100 und 150 Kühen ist nur mehr der Sklave seines eigenen Betriebes.
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Beitragvon Nick » Mo Nov 06, 2006 23:15

Also bei uns in der Gegend gibt es eigentlich nur Familienbetriebe.
Die größten sind um die 100 Milchkühe und bis zu 250 ha größtenteils Ackerbau dazu.(sind aber nur ein paar). Diese haben dann aber auch meist einen Stift ähh Azubi und noch entweder 3 Nachkömmlinge die nach der Arbeit mithelfen oder sonstige Aushilfskräfte. Wobei diese dann auch teilweise Lohnarbeiten (Maishäckseln, -säen) einkaufen und auch anbieten (Mähdrusch, Maissäen...)

wobei ich es eher mit der Philosophie von Gerd halte
1 mann muß die Arbeit schaffen können.

und da sind halt bei uns irgendwo die 80 Kühe + Nachzucht denke ich schon die Obergrenze als reiner Milchviebetrieb. Den Rest kann man ja vergeben.
mfg
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Beitragvon Gast » Mo Nov 06, 2006 23:20

Für 80 Kühe incl. Aufzucht brauchst 2 vollwertige AK, alles andere geht ins Klo, aber gewaltig. Gut eingerichtet mit ordentlichen Flächen dürfen es dann auch 120 sein.
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Beitragvon Trakehnerstar » Mo Nov 06, 2006 23:28

die größe wird sich langfristig danach ausrichten was eine Familie schaffen kann. Die Milchkuhhaltung ist arbeitsintensiv und erfordert absolute Genaugkeit. Hier liegt der Schwachpunkt bei Fremdarbeitskräften.
Grossen Anlagen in den neuen Bundesländer stöhnen unter den Lohnkosten. Wenn mal die alte "LPG-Belegschaft" in Rente ist, gibts da richtig Probleme. Die jungen Leute (wenn sie denn noch in der Landw. arbeiten wollen) wollen dann genauso entlohnt werden wie ihre Freunde im Handwerk und Industrie.
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Beitragvon Gast » Mo Nov 06, 2006 23:32

Anders : Um die Guten und Belastbaren in den Betrieb zu bekommen, muss man genauso viel Perspektive bieten, wie anders wo. Trifft aber auch für den Westen zu
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