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Millionenschaden in Schwedt

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Millionenschaden in Schwedt

Beitragvon Neo-LW » Mi Jul 14, 2021 2:51

Moin,

Barbicane hat geschrieben:
Was für Leim wird in solchen Leimbindern verwendet?
Harnstoffleim?



Der BSH-Fachwerkbinder in Schwedt wurde mit Resorcinharzleim gebaut.

Alles im Rahmen und Anforderung der DIN 1052.
So, wie tausende anderer Bauwerke mit gleichen Anforderungen.

Nach dem Einstutzszenario ist weder das Holz, noch der Leim ursächlich.

Der Aussteifungsträger ist am dritten Knoten vom Obergurt des Hauptträgers
um 12:00 Uhr abgerissen.
Danach gab es ein Stabilitätsproblem.
Innerhalb von drei Stunden ist der Druckgurt ausgewichen (gebeult).
Dann hat die Gesamtkonstruktion nachgegeben.


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Re: Millionenschaden in Schwedt

Beitragvon Neo-LW » Mi Jul 14, 2021 3:05

Moin,

weil ja nun klar ist, daß ein BSH-Aussteifungsträger am Obergurt abgerissen ist,
fragt man sich, warum.

Entweder die Anzahl der Verbindungsmittel waren zu 1,0 ausgereizt (A),
oder die Schrauben waren Chlorempfindlich (B),
oder der Aussteifungsträger hatte (Biege)Überlast (C), und damit eine Verkürzung erfahren.

Man hätte bei der letzten Revision rund um die U-Scheiben helle Stellen erkennen können,
wenn denn die Schrauben und Einlassdübel über der Belastungsgrenze sind (A).

Man hätte in der Betriebsanweisung den Schrauben eine Lebensdauer zuweisen müssen (B).
Z.B. alle 10 Jahre auswechseln.

Man hätte keine PV-Anlage aufschrauben dürfen (C).

Der Hauptfachwerkträger ist unschuldig.

---

Vor drei Jahren habe ich den Einsturz der Spannbetonbrücke Sweetwater in Miami (USA-Florida)
untersucht.
Mein Ergebnis kann man seither auf Wikipedia nachlesen.


Olli
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Re: Millionenschaden in Schwedt

Beitragvon agri10 » Mi Jul 14, 2021 5:24

Neo-LW hat geschrieben:Moin,

weil ja nun klar ist, daß ein BSH-Aussteifungsträger am Obergurt abgerissen ist,
fragt man sich, warum.

Entweder die Anzahl der Verbindungsmittel waren zu 1,0 ausgereizt (A),
oder die Schrauben waren Chlorempfindlich (B),
oder der Aussteifungsträger hatte (Biege)Überlast (C), und damit eine Verkürzung erfahren.

Man hätte bei der letzten Revision rund um die U-Scheiben helle Stellen erkennen können,
wenn denn die Schrauben und Einlassdübel über der Belastungsgrenze sind (A).

Man hätte in der Betriebsanweisung den Schrauben eine Lebensdauer zuweisen müssen (B).
Z.B. alle 10 Jahre auswechseln.

Man hätte keine PV-Anlage aufschrauben dürfen (C).

Der Hauptfachwerkträger ist unschuldig.

---

Vor drei Jahren habe ich den Einsturz der Spannbetonbrücke Sweetwater in Miami (USA-Florida)
untersucht.
Mein Ergebnis kann man seither auf Wikipedia nachlesen.


Olli

Die paar Kilo die die PV Anlage an Mehrbelastung bring, ist doch zu vernachlässigen, da war sicher was im Tragwerk .
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Re: Millionenschaden in Schwedt

Beitragvon Neo-LW » Mi Jul 14, 2021 5:34

Moin,

agri10 hat geschrieben:
Neo-LW hat geschrieben:Moin,

weil ja nun klar ist, daß ein BSH-Aussteifungsträger am Obergurt abgerissen ist,
fragt man sich, warum.

Entweder die Anzahl der Verbindungsmittel waren zu 1,0 ausgereizt (A),
oder die Schrauben waren Chlorempfindlich (B),
oder der Aussteifungsträger hatte (Biege)Überlast (C), und damit eine Verkürzung erfahren.

Man hätte bei der letzten Revision rund um die U-Scheiben helle Stellen erkennen können,
wenn denn die Schrauben und Einlassdübel über der Belastungsgrenze sind (A).

Man hätte in der Betriebsanweisung den Schrauben eine Lebensdauer zuweisen müssen (B).
Z.B. alle 10 Jahre auswechseln.

Man hätte keine PV-Anlage aufschrauben dürfen (C).

Der Hauptfachwerkträger ist unschuldig.

---

Vor drei Jahren habe ich den Einsturz der Spannbetonbrücke Sweetwater in Miami (USA-Florida)
untersucht.
Mein Ergebnis kann man seither auf Wikipedia nachlesen.


Olli

Die paar Kilo die die PV Anlage an Mehrbelastung bring, ist doch zu vernachlässigen, da war sicher was im Tragwerk .


Da spricht wieder jemand, der genau weiss, welche Einflüsse von
- Kriechen
- Schwinden
- Wechselbiegung
- Gründung
- Beulen
- Trocknung
- Biegelast
- Wind
- Schlupf
- Chlor

eine Rolle gespielt haben.

Super.

Solche Leute suchen wir, um alte Scheunendachstühle nachzurechnen,
die mit PV zugepflastert werden.

Welche Ingenieurausbildung hat der Mann ?


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