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Mindestlohn und die Aufzeichnungspflicht

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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57 Beiträge • Seite 1 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Mindestlohn und die Aufzeichnungspflicht

Beitragvon mtz8302 » Sa Feb 14, 2015 18:05

Hallo Leute,

über den Mindestlohn wurde ja in einem anderen Thema schon diskutiert.
Mit Ihm kommt aber zusätzlich die Pflicht des Arbeitgebers die Arbeitszeit mit Anfangs- und Endzeit zu dokumentieren.
Für diesen Zweck suche ich ein gute App, mit der ich möglichst einfach, möglichst viele (30) Mitarbeiter verwalten kann.
Ich stelle mir das so vor: ich habe die Liste, kreuze die an, die da sind, und buche dann für die ausgewählten die Startzeit. ... So mit Excel-Übernahme am Schluß ...

Hat da jemand was passendes gefunden, oder ne andere Idee?

Thx
MTZ8302
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Re: Mindestlohn und die Aufzeichnungspflicht

Beitragvon BamBam » Mo Feb 16, 2015 15:42

Hi, also einmal hast du natürlich die Option das Ganze selbst via Exel zu gestalten, was normalerweise sehr einfach geht.
Oder aber, die Leute schreiben Ihre Stunden selbstständig auf. Damit musst du dir nicht noch einmal den Elektronischen Nachweis durch den Arbeitnehmer geben/bestätigen lassen.
Voraussetzung hierfür ist aber natürlich das entsprechende Vertrauen gegenüber der Arbeitnehmer und deren Stundenaufzeichnung.

Du kannst dich aber auch gerne mal via PN bei mir melden, solltest du weitere Fragen haben. :wink:
BamBam
 
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Re: Mindestlohn und die Aufzeichnungspflicht

Beitragvon µelektron » Mo Feb 16, 2015 19:40

Hab mir ne Stechuhr mit Fingerabdruckscanner zugelegt, da wurden die Jungs eingelernt und entsprechende Ansage, was nicht gestochen ist wird nicht bezahlt, damit die das auch sorgfältig machen.
Einmal gabs n Donnerwetter, von wegen einstechen und dann Frühstücken, seither läuft das.
Die Uhr kann auf Sperrzeiten programmiert werden, dass eben nicht morgens irgendwann oder nachts gestochen werden kann, damit auch die max. Arbeitszeit eingehalten wird.
Die Daten kann ich per LAN herunter ziehen und in Excel verarbeiten ... danach lösche ich den Speicher wieder und gut ist.
... ich mag keine Gäste die erst die Tür eintreten und dann nicht merken wenn die Party vorbei ist.
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Re: Mindestlohn und die Aufzeichnungspflicht

Beitragvon augenschmaus » Sa Feb 21, 2015 10:48

Ich frage mich, wer den Aufwand an Papier, Druckerpatronen und Zeit am Ende bezahlt. Wir beschäftigen 12 Erntehelfer über die 2 Monate Spargelernte. Wenn ich nun nur einmal die Papierflut hochrechne, 12 x pro Woche x 4 im Monat x 2 in der Ernte sind 96 Blatt. Für die Lohnabrechnung und Rechnungstellunng für den Aufwand kommen noch mal 48 Blatt dazu sind zusammen 144 Blatt. Werde am Ende versuchen der Andrea Nahles eine Rechnung zu schicken. Und das sollte jeder machen, der Saisongarbeiter beschäftigt. Nun haben wir aber nur 12 Spargelstecher beschäftigt. Es gibt ja Betriebe die 200 bis 500 Erntehelfer beschäftigen, die müssen ja noch zusätzlich Bürokräfte einstellen.
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Re: Mindestlohn und die Aufzeichnungspflicht

Beitragvon Manfred » Sa Feb 21, 2015 10:56

Rechnet mal aus vor, wie viel Lebenszeit euch das kostet. Und dann rechnet das hoch auf die ganze Branche und rechnet diese Summ um in einzelne Menschenleben.
Bürokratie ist Massenmord. Es ist eine absolute Perversion, wie viele Menschenleben durch solche Regelungen sinnlos vergeudet werden.
Wer solche Gesetze macht, sollte juristisch behandelt werden wie jeder andere Mörder auch.
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
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Re: Mindestlohn und die Aufzeichnungspflicht

Beitragvon Stoapfälzer » Sa Feb 21, 2015 12:18

Hier wird einer ganzen Berufsbrache die Auszubilden genommen durch den Mindestlohn, leider finde ich gerade den Sendungsausschnitt nicht war sehr interessant.
http://www.stern.de/tv/sterntv/gesetzlicher-mindestlohn-arbeitgeber-nutzen-gesetzesluecken-2173363.html

edit:
http://rtl-now.rtl.de/stern-tv/thema-ua-probleme-mit-dem-mindestlohn.php?container_id=196605&player=1&season=2015
Zuletzt geändert von Stoapfälzer am Sa Feb 21, 2015 12:27, insgesamt 1-mal geändert.
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

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Re: Mindestlohn und die Aufzeichnungspflicht

Beitragvon automatix » Sa Feb 21, 2015 12:19

augenschmaus hat geschrieben:Ich frage mich, wer den Aufwand an Papier, Druckerpatronen und Zeit am Ende bezahlt. Wir beschäftigen 12 Erntehelfer über die 2 Monate Spargelernte. Wenn ich nun nur einmal die Papierflut hochrechne, 12 x pro Woche x 4 im Monat x 2 in der Ernte sind 96 Blatt. Für die Lohnabrechnung und Rechnungstellunng für den Aufwand kommen noch mal 48 Blatt dazu sind zusammen 144 Blatt. Werde am Ende versuchen der Andrea Nahles eine Rechnung zu schicken. Und das sollte jeder machen, der Saisongarbeiter beschäftigt. Nun haben wir aber nur 12 Spargelstecher beschäftigt. Es gibt ja Betriebe die 200 bis 500 Erntehelfer beschäftigen, die müssen ja noch zusätzlich Bürokräfte einstellen.


ja, super, und wie lange brauchst du jetzt effektiv für die 96 Blatt? 100 Minuten?
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Re: Mindestlohn und die Aufzeichnungspflicht

Beitragvon robs97 » Sa Feb 21, 2015 13:36

http://www.timr.com/de/?utm_source=goog ... content=v3
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Re: Mindestlohn und die Aufzeichnungspflicht

Beitragvon Schrauber » Sa Feb 21, 2015 13:56

Dieses habe ich von meinen Steuerberater bekommen
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Re: Mindestlohn und die Aufzeichnungspflicht

Beitragvon robs97 » Sa Feb 21, 2015 14:41

Schrauber hat geschrieben:Dieses habe ich von meinen Steuerberater bekommen


@ Schrauber

Neee da braucht man a Äpp sonst geht des net :lol: :lol:
Das ist ja so eine komplizierte Exeltabelle, Du überforderst die Leute. :wink:

:prost:
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Re: Mindestlohn und die Aufzeichnungspflicht

Beitragvon Schrauber » Sa Feb 21, 2015 15:01

Das habe ich mir schon bald gedacht, wollte es erst nicht veröffentlichen da es etwas schwierig ist wie fast alle meiner Aufgaben :P

:roll:
http://www.diephaus-landmaschinenservice.de/

So,
und gleich geht es los, einen neuen Schweinemaststall‎ begießen :prost:
MfG
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Re: Mindestlohn und die Aufzeichnungspflicht

Beitragvon Stoapfälzer » Sa Feb 21, 2015 15:20

Ich hab auch vom Steuerberater ein exel Programm bekommen dass alles selbst ausrechnet.
Aber bei Urlaub oder Krankheit muss ich trotzdem die Arbeitsstunden eintagen sonst fehlen mir am Monatsende diese. :roll:
Würd sagen verbesserungswürdig.
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Zitat Karl Valentin
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Mindestlohn und die Aufzeichnungspflicht

Beitragvon Paul Wganer » Fr Feb 27, 2015 18:51

Hallo,

ich hab eine Frage, und zwar:
Ich mache die Lehre zum Landwirt im 1. Lehrjahr.
Zum Januar 2015 habe ich plötzlich anstatt 180€, 580€ bekommen. Zuerst habe ich gedacht es sei ein Fehler gewesen und habe nichts gesagt. Doch mein Chef meinte gestern er dürfe mir die Kosten für Kost und Logie nicht mehr direkt abziehen. Er will sich sie jetzt jeden Monat per Einzug zurückholen.
Warum darf er sie nicht mehr direkt abziehen und was ist wenn das Geld jetzt schon weg ist?

LG Paul
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Re: Mindestlohn und die Aufzeichnungspflicht

Beitragvon The Judge » Fr Feb 27, 2015 22:05

Stoapfälzer hat geschrieben:Ich hab auch vom Steuerberater ein exel Programm bekommen dass alles selbst ausrechnet.
Aber bei Urlaub oder Krankheit muss ich trotzdem die Arbeitsstunden eintagen sonst fehlen mir am Monatsende diese. :roll:
Würd sagen verbesserungswürdig.


Wenn du einigermaßen fit in Excel bist, dann füge eine Spalte für Abwesenheit ein und definiere den Wert für Krankheit als "1", für Urlaub als "2", usw. Dann lass Excel die Arbeitszeit mittels "WENN"-Formel selber ausrechen, z.B.: WENN(A1>0;8;C1-B1) :arrow: Die Formel bewirkt, dass bei einem Eintrag in Spalte A1 (zum Beispiel "1" für Krankheit oder "2" für Urlaub) automatisch 8 Stunden Arbeitszeit hinzu addiert wird. Falls A1 leer bleibt, wird automatisch die Differenz zwischen Spalte C1 (Arbeitszeitende) und B1 (Arbeitszeitbeginn) gezogen.

Manfred hat geschrieben:Rechnet mal aus vor, wie viel Lebenszeit euch das kostet. Und dann rechnet das hoch auf die ganze Branche und rechnet diese Summ um in einzelne Menschenleben.


Für jemanden der fit ist in Excel, sind das vielleicht 15 Minuten. Wenn man 2 Stunden investiert, bekommt man in Excel eine kostenlose Komplettlösung, die einem sogar die komplette Lohnabrechnung übernimmt. Dazu dann noch die Zeit, die man für die tägliche Datenerfassung benötigt. Da aber ohnehin eine Anwesenheitsfeststellung gemacht werden muss, ist diese zu vernachlässigen. Ausnahmen davon sind allerdings die Bereiche, wo reine Akkordlöhne, also ohne Basislohn, gezahlt werden.

Ihr mögt mich jetzt zwar steinigen, aber als Controller halte ich die Dokumentation der Arbeitszeit durchaus für sinnvoll und auch notwendig. Daraus lassen sich viele schöne Kennzahlen herleiten, aus welchen zum Beispiel schöne neue Ziele und Maßnahmen abgeleitet werden können. Von einer Verbesserung der Kalkulationsgrundlage durch genauere Daten mal ganz zu schweigen...
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Re: Mindestlohn und die Aufzeichnungspflicht

Beitragvon keinbauer » Fr Feb 27, 2015 23:07

Oh fein, wieder mal so ein richtig uriger Stammtisch-Thread, wo man ein politisches Thema angeht, und anstatt sinnvolle Gegenargumente zu bringen, die es ja durchaus gibt, ist nach kurzer Zeit wie offenbar üblich so richtig viel Quatsch zu lesen.

augenschmaus hat geschrieben:Für die Lohnabrechnung und Rechnungstellunng für den Aufwand kommen noch mal 48 Blatt dazu sind zusammen 144 Blatt. Werde am Ende versuchen der Andrea Nahles eine Rechnung zu schicken.
Wenn du deine Unterlagen auf Papier wie diesem erstellst, ist hier natürlich ein unglaublicher Angriff auf deinen Betrieb gegeben, den du mit aller Macht bekämpfen musst. Meinst du mit "Blatt" aber dieses gängige langweilig weiße DIN A 4, was man in 500er-Packs schon für weniger als 2,50 Euro bekommt, kosten deine 144 Blätter ungefähr 72 Cent. Dazu schreibst du dann eine Rechnung (auf einem weiteren Blatt Papier, vergiss das nicht zu berechnen), packst das in einen Briefumschlag, pappst da noch eine Briefmarke von 62 Cent drauf und freust dich, es der Nahles mal so richtig gezeigt zu haben.

Manfred hat geschrieben:Rechnet mal aus vor, wie viel Lebenszeit euch das kostet. Und dann rechnet das hoch auf die ganze Branche und rechnet diese Summ um in einzelne Menschenleben.
Bürokratie ist Massenmord. Es ist eine absolute Perversion, wie viele Menschenleben durch solche Regelungen sinnlos vergeudet werden.
Wer solche Gesetze macht, sollte juristisch behandelt werden wie jeder andere Mörder auch.
Dazu fällt eigentlich nur noch das ein: Bild n8

Paul Wganer hat geschrieben:Zuerst habe ich gedacht es sei ein Fehler gewesen und habe nichts gesagt.
Auch hier: Bild
Wen ein Azubi so gegenüber seinem Chef ist, kann man nur hoffen, der Chef ist auch mal so zum Azubi. Wobei letzterem dann eine glorreiche Zukunft prognostiziert werden kann.
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