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Mit 30% Bioanbau in die planetare Krise

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Mit 30% Bioanbau in die planetare Krise

Beitragvon Wini » Do Jul 28, 2022 20:15

Unser Cem hat ja jüngst auf der Biofach wieder eine seiner tollen Eröffnungs-Reden gehalten.
Die planetarer Krise wurde da heraufbeschworen, die nur durch Erreichung des 30% Bio-Zieles bis 2030, zu lösen sei.

Führt diese gewünschte Bio-Transformation des Agrarsektors in Deutschland mit politisch forcierten Ertragsrückgängen nicht in die eigentliche planetare Krise ?
]Bio-Milch für Afrika.JPG[/attachment]

Wie will man mit den dürftigen Bio-Erträgen von den Feldern des Grauens den Welthunger nachhaltig bekämpfen ?
]Bio Hungerbekämpfung.JPG[/attachment]

Wollen wir Landwirte das wirklich ?

Gruß
Wini

Bilder wegen fehlender Quellangabe gelöscht.

Falke
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Re: Mit 30% Bioanbau in die planetare Krise

Beitragvon Isarland » Do Jul 28, 2022 20:19

Wini hat geschrieben:Unser Cem hat ja jüngst auf der Biofach wieder eine seiner tollen Reden gehalten.
Die planetarer Krise wurde da heraufbeschworen, die nur durch das 30% Bio-Ziel bis 2030 zu erreichen ist.

Ist diese gewünschte Transformation des Agrarsektors nicht die eigentliche planetare Krise ?

Wie will man mit den dürftigen Bio-Erträgen den Welthunger nachhaltig bekämpfen ?

Bio Hungerbekämpfung.JPG


Gruß
Wini

Ach Wini, du Einfaltspinsel wirst doch nicht glauben, dass der Fliegenschiss Deutschland auf der Weltkarte den Welthunger bekämpfen kann. :roll:
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Mit 30% Bioanbau in die planetare Krise

Beitragvon Labernich » Do Jul 28, 2022 21:01

Warum nicht, uns ist z.B. jahrelang erzählt worden das wir nur mit unseren Hühnerfüßen und Karkassen die Geflügelwirtschaft ganzer Kontinente vernichtet haben. Da ist es doch kein Wunder dass man ein wenig Größenwahnsinnig wird.
Ich liebe die Grünen wie mein Bier 4,9% und kaltgestellt!
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Re: Mit 30% Bioanbau in die planetare Krise

Beitragvon DWEWT » Do Jul 28, 2022 21:04

Bayern möchte noch puppenstubiger werden. Wer demnächst seine Schläge teilt, bekommt für einen Schlag unter 0,5ha, also einen Vorgarten, 60€/ha! Also 30€ für den Schlag. Schläge bis 1ha bringen ebenfalls 30€. Na dann, viel Spaß beim ständigen Wenden! :lol:
Zuletzt geändert von DWEWT am Do Jul 28, 2022 21:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mit 30% Bioanbau in die planetare Krise

Beitragvon farmerpirat » Do Jul 28, 2022 21:06

In diesem Forum muss man sich zu regelmäßig für den eigenen Berufsstand und seinen Wahn schämen. Kann ja nichts werden hier n8
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Re: Mit 30% Bioanbau in die planetare Krise

Beitragvon egnaz » Fr Jul 29, 2022 11:43

Das Problem mit Cems 30% Bioziel ist doch, dass er es von den falschen Leuten fordert.
Von den Verbrauchern muss er mehr Bioeinkauf fordern. Doch was die wollen konnte man die letzten Monate sehr schön am Mehl und Ölregal sehen. Während die einfachen Standardprodukte meist ausverkauft waren, gabs bei den teuren Bioprodukten keinen Mangel.
Die Bauern produzieren das was gefragt ist und Geld bringt. Bei Bio ist das noch nicht wirklich so. Da muss der Staat noch mit doppelter Subvention nachhelfen.
Gruß Eckhard
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Re: Mit 30% Bioanbau in die planetare Krise

Beitragvon LUV4.0 » Fr Jul 29, 2022 12:55

BIO ist doch längst ausgelutscht. Liest man doch hier im Forum auch immer wieder. Da kommt dann plötzlich der Biolandwirt durch, weil es da höhere Einnahmen gibt. So jedenfalls die Vorstellung.

Ich habe größten Respekt vor den einstigen BIO Pionieren, die ihre Sache aus Überzeugung durchgezogen haben. Ich kenne da einige, und man darf sich da auch nicht blenden lassen, von ein paar Verwirrten BIOs in landwirtschaftlichen Foren, die meinen, dass sie die Weisheit mit Löffeln gefressen haben. In der Regel sind das ganz normale, bodenständige Kollegen.

Im Gegensatz zum Özdemir. Der ist auch eher in der Kategorie der großkotzigen Alleswisser, mit viel Meinung und wenig Ahnung anzusiedeln. Mir graust es jetzt schon wenn ich daran denke, dass wir uns ab Herbst wieder mit dem Meyer rum ärgern müssen. Der hat nämlich ähnlich utopische Fantasien..
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Re: Mit 30% Bioanbau in die planetare Krise

Beitragvon Rohana » Fr Jul 29, 2022 15:17

DWEWT hat geschrieben:Bayern möchte noch puppenstubiger werden. Wer demnächst seine Schläge teilt, bekommt für einen Schlag unter 0,5ha, also einen Vorgarten, 60€/ha! Also 30€ für den Schlag. Schläge bis 1ha bringen ebenfalls 30€. Na dann, viel Spaß beim ständigen Wenden! :lol:

Hey, es gibt Leute die haben so kleine Schläge von Haus aus und müssen da gar nix teilen! Da sind doch n paar Trost-Euronen auch ganz nett.
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Re: Mit 30% Bioanbau in die planetare Krise

Beitragvon böser wolf » Fr Jul 29, 2022 16:47

Rohana hat geschrieben:
DWEWT hat geschrieben:Bayern möchte noch puppenstubiger werden. Wer demnächst seine Schläge teilt, bekommt für einen Schlag unter 0,5ha, also einen Vorgarten, 60€/ha! Also 30€ für den Schlag. Schläge bis 1ha bringen ebenfalls 30€. Na dann, viel Spaß beim ständigen Wenden! :lol:

Hey, es gibt Leute die haben so kleine Schläge von Haus aus und müssen da gar nix teilen! Da sind doch n paar Trost-Euronen auch ganz nett.


Es denen , die unter diesen Voraussetzungen produzieren müssen auch von Herzen gegönnt !
böser wolf
 
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Re: Mit 30% Bioanbau in die planetare Krise

Beitragvon GeDe » Fr Jul 29, 2022 16:55

Wollte ich auch grad schreiben...
Bei mir wären das immerhin knapp über 75% der Acker-Schläge. Und in der Umgebung gibt es viele bei denen das richtung 100% gehen würde.
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Re: Mit 30% Bioanbau in die planetare Krise

Beitragvon HL1937 » Fr Jul 29, 2022 17:06

DWEWT hat geschrieben:Bayern möchte noch puppenstubiger werden. Wer demnächst seine Schläge teilt, bekommt für einen Schlag unter 0,5ha, also einen Vorgarten, 60€/ha! Also 30€ für den Schlag. Schläge bis 1ha bringen ebenfalls 30€. Na dann, viel Spaß beim ständigen Wenden! :lol:



Auch wenn sich der Herr Großkotz wieder über jemand lustig macht, es kommt der Tag, da wird so einem Ar......och ein Loch mit 20 cm Durchmesser und 30 cm tief reichen.
Früher war alles besser.
Gott schütze unsere Fluren, vor Merkel, den Grünen und anderen Kulturen.

Es wünsch mir einer was er will, es geb´ihm Gott zehnmal soviel.
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Re: Mit 30% Bioanbau in die planetare Krise

Beitragvon DWEWT » Fr Jul 29, 2022 19:06

HL1937 hat geschrieben:

Auch wenn sich der Herr Großkotz wieder über jemand lustig macht, es kommt der Tag, da wird so einem Ar......och ein Loch mit 20 cm Durchmesser und 30 cm tief reichen.


Stimmt, aber bis dahin habe ich reichlich Spaß und einen weiten Blick über meine ausgedehnten Eigentumsflächen! :D
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Re: Mit 30% Bioanbau in die planetare Krise

Beitragvon Wini » Fr Jul 29, 2022 20:11

DWEWT hat geschrieben:Bayern möchte noch puppenstubiger werden. Wer demnächst seine Schläge teilt, bekommt für einen Schlag unter 0,5ha, also einen Vorgarten, 60€/ha! Also 30€ für den Schlag. Schläge bis 1ha bringen ebenfalls 30€. Na dann, viel Spaß beim ständigen Wenden! :lol:


Hallo DWEWT,

das ist genau das Richtige für unsere kleinteilige,durch Erbteilung entstandene, kleinbäuerliche Landwirtschaft hier in Franken.

Deutschland und insbesondere Franken als Ackerbau-Gunstregion muß auch weiterhin seinen Beitrag zur globalen
Ernährungssicherung leisten können. Schon aus ethischen Gründen verbietet sich daher auch eine weitere Ausweitung des
Bio-Anbaues. Die erhöhte Flächenförderung gerade von konventionellen Kleinstrukturen in Franken ist daher sehr zu begrüßen

Gruß
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Re: Mit 30% Bioanbau in die planetare Krise

Beitragvon langholzbauer » Fr Jul 29, 2022 20:22

Naja, 30€/ Feldstück, das irgendwie anders bearbeitet bzw. bestellt wird, ist doch die günstigste Diversifizierung!
Über Kulap, GAP oder GAK ist das mit deutlich teureren Verwaltungsaufwand und Kontrollkosten verbunden.
Früher nannte man sowas Bauernlegen oder Bauernfängerei. :wink:

Und der Depp ähm DWEWT springt drauf an und bellt los. :lol:
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Mit 30% Bioanbau in die planetare Krise

Beitragvon DWEWT » Fr Jul 29, 2022 21:18

Ich habe gerade mal nachgeschaut und nachgerechnet. Wenn der durchschnittliche bayerische Betrieb die Verkleinerungsprämie komplett mitnehmen will, dann hat er zukünftig mind. 70 Schläge. :D
Eine meiner Aushilfskräfte ist Rentner und Nebenerwerbslandwirt. Seine 1,8ha AL verteilen sich auf 4 Schläge. Nach dem Drusch des Weizens solle das Stroh gepresst werden. Der LU hat ihm mitgeteilt, dass der Preis je Rundballen, wegen der geringen Schlaggröße, sich verdoppeln wird. Er sei nicht bereit, die Schwade von einem 3m-Drescher zum normalen Preis zu pressen, weil der Zeitaufwand berücksichtigt werden müsse. Da hat er wohl recht. Jetzt kommt ein Bekannter von ihm mit einer Welger-Hochdruckpresse. :D
Werte Berufskollegen aus Bayern vielleicht geht es euch ja zukünftig auch so. Vielleicht kommt aber auch schon keiner mehr zum Dreschen. Warten wir mal ab, wie die Fa. Fendt auf diese Initiative von Frau Kaniber reagiert. Wird vielleicht die 100er Reihe reaktiviert? Oder kommt gar ein neuer Fendt Fix? :D
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