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Monsanto gibt Kampf für Gentechnik in Europa auf

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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96 Beiträge • Seite 2 von 7 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 7
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Re: Monsanto gibt Kampf für Gentechnik in Europa auf

Beitragvon forenkobold » Mo Jun 03, 2013 18:26

Jochens Bruder hat geschrieben:Wenn man zu diesem Thema recherchiert findet man völlig gegensätzliche Expertenmeinungen. Je nachdem ob Monsanto & Co oder Greenpeace & Co die Studien finanzieren. Für den Bauern ist dies wenig hilfreich. Unbestritten ist allerdings dass F1/GMO Maissaatgut ca. das 30-fache vom konvi-Saatgut aus eigenem Nachbau kostet. Das ist ein globales zig-Milliardengeschäft. Also wie im Krieg, da ist die Wahrheit zumeist auch das erste Opfer.

Wie gesagt, ich behaupte nicht dass ich im Besitz der Wahrheit bin. Ich möchte nur die hier im Forum offenbar vorhandene GVO-Euphorie etwas bremsen. Bei dieser unklaren Faktenlage ist es wahrscheinlich eine gute Idee sich zunächst auf die unbestreitbaren Tatsachen wie z.B. die extrem hohen Saatgutpreise zu konzentrieren. Und sich dann fragen: Cui bono? Was gut für die Monsanto Aktionäre ist muß nicht auch zwangsläufig gut für die Bauern oder die Verbraucher sein.

???????????????? wer ist denn euphorisch?
Was kostet denn GVO-Saatgut? Ich würde die Kosten für eigene Saatguterzeugung aus Liniensorten auf ca 50€/90000 Korn einschätzen (Festkosten, keimschonende Kaltlufttrocknung des Kolbens, schonendes Ausreppeln des Kornes, Einzelkornsägerättaugliche Sortierung). Das würde nach meiner Kalkulation 1500€ /ha GVO-Saatgut bedeuten, wenn deine Behauptung simmt. Wirklich soooo viel?
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
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Re: Monsanto gibt Kampf für Gentechnik in Europa auf

Beitragvon Jochens Bruder » Mo Jun 03, 2013 19:06

forenkobold hat geschrieben:Was kostet denn GVO-Saatgut?

Also, wir haben für 18 kg ca. 173 € bezahlt. 18 kg Körnermais bringen beim Verkauf ca. 4,80 €. Da würden bei Konvi-Sorten noch die Kosten für Beizung, Trocknung usw. hinzukommen. Die sind hier aber eher gering da die Farmer das selber in Handarbeit machen.

Natürlich ist mir klar dass die Herstellung von F1-Saatgut sehr viel teurer ist und man bei Nachbau geringere Erträge hat. Ich wollte nur mal auf die wirtschaftliche Bedeutung für die Saatguthersteller hinweisen. Da geht es um das ganz große Geld.
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Re: Monsanto gibt Kampf für Gentechnik in Europa auf

Beitragvon Jochens Bruder » Mo Jun 03, 2013 19:09

Bauer Harms hat geschrieben:Gegen die Natur sind sogar Versprechungen nicht resistent....das ist überall auf der Welt so oder?

Hm. Was hälst du von folgender Strategie: Erst den Beitrag genau lesen, dann darüber nachdenken, danach dann entscheiden ob man etwas Konstruktives zur Sache beitragen kann?
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Re: Monsanto gibt Kampf für Gentechnik in Europa auf

Beitragvon Frau Emmy Müller » Do Jun 06, 2013 11:05

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/g ... -1.1689740
Frau Emmy Müller
 
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Re: Monsanto gibt Kampf für Gentechnik in Europa auf

Beitragvon Ulikum » Do Jun 06, 2013 12:16

Jupp1303 hat geschrieben:
Frau Emmy Müller hat geschrieben:http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/genmanipulierter-weizen-us-farmer-verklagt-monsanto-1.1689740


Plausi-Kontrolle 1 : Wie hat der Landwirt dem Weizen angesehen, dass was nicht stimmt mit seinem Weizen ?

Plausi-Kontrolle 2 : Ist das bei der Anlieferungskontrolle aufgefallen, wie ist die Rückverfolgbarkeit geregelt ?

Plausi-Kontrolle 3 : Welche Standards hat das untersuchende Labor ?

Aus Zufälligkeiten werden Auffälligkeiten ...


das kann aber auch System sein.
ich sage nur 0,1%
oder
LL601
:mrgreen:
Für das, was ich schreibe bin Ich verantwortlich.!
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Re: Monsanto gibt Kampf für Gentechnik in Europa auf

Beitragvon Harald » Do Jun 06, 2013 12:32

Jupp1303 hat geschrieben:Plausi-Kontrolle 1 : Wie hat der Landwirt dem Weizen angesehen, dass was nicht stimmt mit seinem Weizen ?
Siehe hier: "Darauf aufmerksam wurde der Farmer nach einer Anwendung mit Glyphosat (Roundup), gegen die sich einzelne Weizenpflanzen resistent erwiesen. Daraufhin verständigte der betroffene Farmer die Universität von Oregon, die wiederum das USDA informierte."

Plausi-Kontrolle 2 : Ist das bei der Anlieferungskontrolle aufgefallen, wie ist die Rückverfolgbarkeit geregelt ?
s.o./s.u.

Plausi-Kontrolle 3 : Welche Standards hat das untersuchende Labor ?
Wenn das von den Behörden offiziell bestätigt wurde, werden die sich sicher nicht auf die Aussage eines Bäuerleins verlassen.

Aus Zufälligkeiten werden Auffälligkeiten ...


Ob jetzt Monsanto die einzigen waren, die mit GVO-Weizen experimentiert haben, weiss ich nicht. Aber die Herkunft sollte ja mittels DNS-Analyse feststellbar sein. Die Firma, die das zu verantworten hat, soll auch für entstandenen Schäden aufkommen.
Bayer hat mit dem LL601-Reis schon Erfahrung, dass sowas teuer werden kann.

Bemerkenswert ist, dass die erste Klage schon binnen weniger Tage nach den ersten Meldungen eingereicht wird. Scheinbar braucht da jemand öffentliche Aufmerksamkeit...
Ich fordere den sofortigen Rücktritt der Bauernverbandspräsidenten Joachim Ruckwied (DBV) und Walter Heidl (BBV).
Beide sind unfähig, die Bauern ihres Verbandes in der Öffentlichkeit zu vertreten.
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Re: Monsanto gibt Kampf für Gentechnik in Europa auf

Beitragvon forenkobold » Do Jun 06, 2013 13:16

edit...

hatte Harald schon beantwortet (bzgl. Plausibilität)
Zuletzt geändert von forenkobold am Do Jun 06, 2013 13:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Monsanto gibt Kampf für Gentechnik in Europa auf

Beitragvon forenkobold » Do Jun 06, 2013 13:18

Ulikum hat geschrieben: das kann aber auch System sein.
ich sage nur 0,1%
oder
LL601
:mrgreen:

Dass von DIR nichts Geistreicheres kommt, war klar.
Wer sollte irgendeinen Vorteil und Nutzen aus lächerlichen 0,1% ziehen?
WAS also ist das System, das Deiner Menung nach dahintersteckt??
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Re: Monsanto gibt Kampf für Gentechnik in Europa auf

Beitragvon Ulikum » Do Jun 06, 2013 14:11

forenkobold hat geschrieben:Dass von DIR nichts Geistreicheres kommt, war klar.
Wer sollte irgendeinen Vorteil und Nutzen aus lächerlichen 0,1% ziehen?
WAS also ist das System, das Deiner Menung nach dahintersteckt??



Deine lächerlichen 0,1% bedeuten für Deutschland beim Mais
ca 2500ha Tranzgenen Mais in Reinsaat,
oder ca. 90 tranzgene Pflanzen auf jedem ha Mais der angebaut wird.
Mais ist ein Windbestäuber, damit kann sich jeder selber ausrechnen was möglich ist.

und 0,1% der Menge deiner täglichen Nahrungsaufnahme als Quecksilber verabreicht sind garantiert tödlich. :lol:
soviel zu lächerlichen 0,1%.

das Thema Reis LL 601 übergehen wir lieber
und in einem anderen Thread gibst immer noch die offene Frage,
welchen Vorteil die Landwirte von 0,1% Verunreinigung durch Tranzgene Pflanzen haben.
:mrgreen:
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Re: Monsanto gibt Kampf für Gentechnik in Europa auf

Beitragvon forenkobold » Do Jun 06, 2013 15:02

Ulikum hat geschrieben: und in einem anderen Thread gibst immer noch die offene Frage,
welchen Vorteil die Landwirte von 0,1% Verunreinigung durch Tranzgene Pflanzen haben.
:mrgreen:

Nö, SOO nicht!
Nicht auf DIESER Basis!
Du suggerierst hier, ich hätte einen solchen Vorteil reklamiert. Das ist eine perfide, hinterfotzige, niederträchtige Unterstellung, für die keine meiner Ausführungen als Grundlage dienen kann.
Lern erstmal Diskussionskultur und Seriösität.
Dann machen wir weiter.
So lange kannst auch ein wenig über Statistik und Wahrscheinlichkeiten recherchieren.
Und dann deine 2500 Hektar überdenken.
Maximal 0,5Promille Alkohol bedeuten auch nicht, dass in 50 Millionen Autofahrern auf unseren Straßen 150000 Liter reiner Alkohol unterwegs sind.
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Re: Monsanto gibt Kampf für Gentechnik in Europa auf

Beitragvon Ulikum » Do Jun 06, 2013 17:41

forenkobold hat geschrieben:
Ulikum hat geschrieben: und in einem anderen Thread gibst immer noch die offene Frage,
welchen Vorteil die Landwirte von 0,1% Verunreinigung durch Tranzgene Pflanzen haben.
:mrgreen:

Nö, SOO nicht!
Nicht auf DIESER Basis!
Du suggerierst hier, ich hätte einen solchen Vorteil reklamiert. Das ist eine perfide, hinterfotzige, niederträchtige Unterstellung, für die keine meiner Ausführungen als Grundlage dienen kann.
Lern erstmal Diskussionskultur und Seriösität.
Dann machen wir weiter.
So lange kannst auch ein wenig über Statistik und Wahrscheinlichkeiten recherchieren.
Und dann deine 2500 Hektar überdenken.
Maximal 0,5Promille Alkohol bedeuten auch nicht, dass in 50 Millionen Autofahrern auf unseren Straßen 150000 Liter reiner Alkohol unterwegs sind.



wo du recht hast hast du recht. :lol:

Ansonsten hast du geschrieben sinnvoll und nicht Vorteil,
dann erklär mal warum es sinnvoll für die Landwirte sein soll deine 0,1% Regelung.
:mrgreen:
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Re: Monsanto gibt Kampf für Gentechnik in Europa auf

Beitragvon forenkobold » Do Jun 06, 2013 21:07

dann erklär mal warum es sinnvoll für die Landwirte sein soll deine 0,1% Regelung.


Und wieder stellst du es falsch dar.
Ich hatte NICHT geschrieben, dass es sinnvoll wäre, wenn 0,1% GVO im Saatgut sind.
Um den Vergleich wieder zu bemühen:
Ich bin absolut der Meinung, dass Alkohol im Straßenverkehr nichts zu suchen hat.
Und halte trotzdem eine 0,1-Promille-Regelung für sinnvoller als eine 0,0-Promille-Regelung.
Deshalb halte ich es trotzdem für weder vorteilhaft noch sinnvoll, wenn man mit 0,1 statt 0,0 Promille unterwegs ist. 0,1 statt 0,0 aus dem einfachen Grund, dass das im Bereich der Fehlertoleranz ist und falsche Ergebnisse geradezu vorprogammiert sind ..
und dass man die 0,1 sogar schon direkt nach dem Konsum von Orangensaft haben kann.

0,1 bzgl GVO:

weil es niemand Spaß macht, mit einem Stall voll Tieren oder einer Biogasanlage sowie mehr als genug Arbeit im Rücken einen schönen Maisbestand runterzumulchen... bloß weil da evtl ein paar Pflänzchen drin sind, die in Übersee problemlos pur gefressen werden (nix Quecksilber.. )

weil da wegen einer definitiv NICHT vorhandenen Gefahr immense Werte vernichtet werden.. welche die Bauern INDIREKT bezahlen

weil das Thema "Auskreuzung" bei Mais im allgemeinen und Hybridmais im Speziellen eh ein Witz ist.
Wenn das ein Thema wäre, wäre es auch nicht möglich, Hybriden mit einer Sortenreinheit von 99,6% zu vermehren. Auch DA sind keine 100% möglich. Wenn die Züchter bereit sind, eine GVO-Freiheit zu garantieren, die um den Faktor 4 höher ist, als die garantierte Sortenreinheit, so ist das eine deutliche und GUTE Ansage.
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Re: Monsanto gibt Kampf für Gentechnik in Europa auf

Beitragvon Ulikum » Do Jun 06, 2013 21:50

forenkobold hat geschrieben:
dann erklär mal warum es sinnvoll für die Landwirte sein soll deine 0,1% Regelung.


Und wieder stellst du es falsch dar.
Ich hatte NICHT geschrieben, dass es sinnvoll wäre, wenn 0,1% GVO im Saatgut sind.
Um den Vergleich wieder zu bemühen:
Ich bin absolut der Meinung, dass Alkohol im Straßenverkehr nichts zu suchen hat.
Und halte trotzdem eine 0,1-Promille-Regelung für sinnvoller als eine 0,0-Promille-Regelung.
Deshalb halte ich es trotzdem für weder vorteilhaft noch sinnvoll, wenn man mit 0,1 statt 0,0 Promille unterwegs ist. 0,1 statt 0,0 aus dem einfachen Grund, dass das im Bereich der Fehlertoleranz ist und falsche Ergebnisse geradezu vorprogammiert sind ..
und dass man die 0,1 sogar schon direkt nach dem Konsum von Orangensaft haben kann.

0,1 bzgl GVO:

weil es niemand Spaß macht, mit einem Stall voll Tieren oder einer Biogasanlage sowie mehr als genug Arbeit im Rücken einen schönen Maisbestand runterzumulchen... bloß weil da evtl ein paar Pflänzchen drin sind, die in Übersee problemlos pur gefressen werden (nix Quecksilber.. )

weil da wegen einer definitiv NICHT vorhandenen Gefahr immense Werte vernichtet werden.. welche die Bauern INDIREKT bezahlen

weil das Thema "Auskreuzung" bei Mais im allgemeinen und Hybridmais im Speziellen eh ein Witz ist.
Wenn das ein Thema wäre, wäre es auch nicht möglich, Hybriden mit einer Sortenreinheit von 99,6% zu vermehren. Auch DA sind keine 100% möglich. Wenn die Züchter bereit sind, eine GVO-Freiheit zu garantieren, die um den Faktor 4 höher ist, als die garantierte Sortenreinheit, so ist das eine deutliche und GUTE Ansage.


und wieder behauptest du etwas was ich nicht geschrieben habe.
wo habe ich geschrieben das immer 0,1% an Verunreinigungen da sind?
in einem früheren Text habe ich lediglich darauf hingewiesen was die 0,1% bedeuten können.

ist ja ganz nett dein Text,
nur sehe ich immer noch nicht wieso es sinnvoll für die Landwirte sein soll.

Wenn ich GVO freies Saatgut vom Züchter kaufe,
dann kann auf meinem Feld keine Verunreinigung auftreten
wenn also Pflanzen das sind die da nicht hingehören, und deswegen eine Fläche gemulcht werden muß
dann hat die Kosten der Züchter zu tragen der mir nicht einwandfreies Saatgut verkauft hat.
oder sehe ich das falsch?
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Re: Monsanto gibt Kampf für Gentechnik in Europa auf

Beitragvon forenkobold » Do Jun 06, 2013 22:22

Und wie soll sich der Züchter schützen? Er kann sich doch auch nicht vor GVO-freien Fremdsorten schützen.
Deshalb hat man ja die 99,6% -Sortenreinheitsregelung und keine 100%. Fakt ist nunmal, dass auf der Welt Millionen Hektar von GVO-Mais angebaut werden.
Es fallen doch jedes Jahr ein paar Partien auf. Von Züchtern, die nichts, aber auch garnichts mit Gentechnik am Hut haben. Dieses Jahr und vor 3 Jahren war sogar eine Partie aus deutscher Vermehrung betroffen. Die Ergebnisse im Bereich von 0,01% könnte auch ein Messfehler gewesen sein. 0,01% bedeutet nichts anderes, als dass von 10000 geprüften Körnern ein GVO dabei war.
Das sagt über die anderen Körner der geprüften Charge GARNICHTS aus.. da kann es sowohl null als auch 0,1 sein.
Wie in den unzähligen NICHT geprüften Chargen auch. 100%ige Sicherheit hat man, wenn man jedes Korn testet. Dazu muß man es nur zermahlen und ins Labor schicken. Nur was sät man dann?
Es gibt KEINE Maiszuchtfirma mehr, die GVO-Freiheit garantiert. Wie gesagt: Zu 0,1% wären sie bereit.
Manche suggerieren es durch geschickte Umschreibung und haben damit schon viele Kunden geködert. Manchmal sind auch unseriöse Vetreter unterwegs, die es mümdlich zusagen. In den Allgemeinen Geschäftsbedingungen steht in der Regel Folgendes:
Die Sorten, von denen Saatgut zur Aussaat geliefert wird, sind –
soweit nicht anderes ausdrücklich vereinbart ist – klassisch
gezüchtete Sorten, die unter Verwendung traditioneller
Züchtungsmethoden, also ohne den Einsatz von gentechnischen
Methoden, aus gentechnisch nicht veränderten
Elternkomponenten gezüchtet wurden.
Bei Erzeugung dieses Saatgutes wurden Verfahren angewendet,
die die Vermeidung des zufälligen Vorhandenseins gentechnisch
veränderter Organismen (GVO) zum Ziel haben. Die
Saatgutvermehrung erfolgt auf offenem Feld unter natürlichen
Gegebenheiten mit freiem Pollenflug. Es ist deshalb nicht
möglich, das zufällige Vorhandensein von GVOs völlig
auszuschließen und sicherzustellen, dass das gelieferte Saatgut
frei ist von jeglichen Spuren von GVO.
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Re: Monsanto gibt Kampf für Gentechnik in Europa auf

Beitragvon Ulikum » Fr Jun 07, 2013 7:48

forenkobold hat geschrieben:Und wie soll sich der Züchter schützen? Er kann sich doch auch nicht vor GVO-freien Fremdsorten schützen.
Deshalb hat man ja die 99,6% -Sortenreinheitsregelung und keine 100%. Fakt ist nunmal, dass auf der Welt Millionen Hektar von GVO-Mais angebaut werden.
Es fallen doch jedes Jahr ein paar Partien auf. Von Züchtern, die nichts, aber auch garnichts mit Gentechnik am Hut haben. Dieses Jahr und vor 3 Jahren war sogar eine Partie aus deutscher Vermehrung betroffen. Die Ergebnisse im Bereich von 0,01% könnte auch ein Messfehler gewesen sein. 0,01% bedeutet nichts anderes, als dass von 10000 geprüften Körnern ein GVO dabei war.
Das sagt über die anderen Körner der geprüften Charge GARNICHTS aus.. da kann es sowohl null als auch 0,1 sein.
Wie in den unzähligen NICHT geprüften Chargen auch. 100%ige Sicherheit hat man, wenn man jedes Korn testet. Dazu muß man es nur zermahlen und ins Labor schicken. Nur was sät man dann?
Es gibt KEINE Maiszuchtfirma mehr, die GVO-Freiheit garantiert. Wie gesagt: Zu 0,1% wären sie bereit.
Manche suggerieren es durch geschickte Umschreibung und haben damit schon viele Kunden geködert. Manchmal sind auch unseriöse Vetreter unterwegs, die es mümdlich zusagen. In den Allgemeinen Geschäftsbedingungen steht in der Regel Folgendes:
Die Sorten, von denen Saatgut zur Aussaat geliefert wird, sind –
soweit nicht anderes ausdrücklich vereinbart ist – klassisch
gezüchtete Sorten, die unter Verwendung traditioneller
Züchtungsmethoden, also ohne den Einsatz von gentechnischen
Methoden, aus gentechnisch nicht veränderten
Elternkomponenten gezüchtet wurden.
Bei Erzeugung dieses Saatgutes wurden Verfahren angewendet,
die die Vermeidung des zufälligen Vorhandenseins gentechnisch
veränderter Organismen (GVO) zum Ziel haben. Die
Saatgutvermehrung erfolgt auf offenem Feld unter natürlichen
Gegebenheiten mit freiem Pollenflug. Es ist deshalb nicht
möglich, das zufällige Vorhandensein von GVOs völlig
auszuschließen und sicherzustellen, dass das gelieferte Saatgut
frei ist von jeglichen Spuren von GVO.


Danke klare Worte vom Fachmann

oder frei nach Goethe
die ich rief die Geister........

nur eines möchte ich hier noch feststellen,
wir Landwirte in Deutschland haben die Tranzgene Pflanzen nicht gefordert,
aber die Folgen von verunreinigtem Saatgut welches die Bevölkerung zur Zeit nicht akzeptiert dürfen wir tragen.

möge sich jeder selber weitere Gedanken zu dem Thema machen.

Tranzgene Pflanzen:
http://www.transgen.de/datenbank/pflanzen/
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