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Monsanto gibt Kampf für Gentechnik in Europa auf

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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96 Beiträge • Seite 1 von 7 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 7
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Re: Monsanto gibt Kampf für Gentechnik in Europa auf

Beitragvon automatix » Fr Mai 31, 2013 17:42

naja, gibt ja noch BASF und co.

damit man auch mal wirklich Arbeitsplätze vor Ort vernichtet....
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Re: Monsanto gibt Kampf für Gentechnik in Europa auf

Beitragvon forenkobold » Fr Mai 31, 2013 17:58

Das Ganze ist nur der Beweis dafür, wie unrelevant für die Nahrungsversorgung Europa in Zukunft angeschaut wird. Auf die paar Kröten, die hier in zukünftigen Zeiten mit greening, Extensivierung und Zwangsökolisierung noch zu verdienen sind, kann Monsanto gut verzichten. Die geben lieber in DEN Ländern Gas, von denen die Lebensmittelversorgung Europas in Zukunft abhängt.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
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Re: Monsanto gibt Kampf für Gentechnik in Europa auf

Beitragvon Obelix » Fr Mai 31, 2013 19:11

Warum soll so ein Konzern seine Kraft in Europa aufreiben, wo er anderweitig mit gleicher Energie viel mehr erreichen kann.
Ich denke auch nicht, dass der Kampf aufgegeben wurde. Die haben sich nur eine andere Strategie überlegt.
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Re: Monsanto gibt Kampf für Gentechnik in Europa auf

Beitragvon Farmer79 » Mo Jun 03, 2013 8:41

Monsanto ist sicher nicht an der Ernährung unserer Verbraucher hier interessiert -
sondern daran möglichst viel Profit zu machen!
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Re: Monsanto gibt Kampf für Gentechnik in Europa auf

Beitragvon forenkobold » Mo Jun 03, 2013 9:00

Deutz-Fan hat geschrieben:Monsanto ist sicher nicht an der Ernährung unserer Verbraucher hier interessiert -
sondern daran möglichst viel Profit zu machen!


Hmm..etwas sinnbefreit diese Aussage. Du suggerierst hier eine gegensätzliche Interessenslage, obwohl beide Interessen untrennbar korrelieren. Das ist in einem Wirtschaftssystem nunmal essentiell für alle Marktteilnehmer. Macht der VW möglichst viel Profit, indem er die Leute mobilisiert oder indem er sie zu Fuß laufen lässt?
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Re: Monsanto gibt Kampf für Gentechnik in Europa auf

Beitragvon Farmer79 » Mo Jun 03, 2013 9:25

Wenn man den Beitrag davor liest das "..der Frass knapp wird..." und diese
Aussage suggeriert das Monsanto der Retter der deutschen Ernährung ist, der
Retter der Verbraucher - dann bekommt die Aussage schon nen Sinn.

Aber daran erkennt man die verschiedenen Sichtweisen.
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Re: Monsanto gibt Kampf für Gentechnik in Europa auf

Beitragvon forenkobold » Mo Jun 03, 2013 9:50

Ich denke, dass sich Jupp jetzt nicht speziell auf Monsanto bezogen hat, sondern darauf, dass diese oft als Stellvertreter für die Anfeindung gegenüber einer ganzen Branche herhalten müssen.
Die Anfeindungen gegenüber Pflanzenschutz und Düngung und moderne Sorten betreffen trotzdem die ganze Branche. Allen.. egal ob sie jetzt Monsanto, Bayer, BASF, KWS ode sonstwie heißen, wird die Tatsache, dass sie mit ihrer Geschäftstätigkeit wie alle anderen Nichtwohlfahrtsunternehmen Geld verdienen wollen, als Totschlagsargument vor die Füße geworfen. Komischerweise werden im Gegenzug andere kommerzielle Unternehmen, die wesentlich weniger zur Ernährunssicherung beitragen und deren Geschäftstätigkeit offensichtlicher Selbstzweck sind, hochgejubelt (Greenpeace-Konzern, Arche-Noah-Mafia).
Das Eine sind fragwürdige Geschäftspraktiken mancher Unternehmen .. und da steht der Jupp mit Sicherheit am wenigsten in Verdacht, diese nicht anzuprangern. Das andere ist aber trotzdem noch die Notwendigkeit derer Produkte. Durch Ideologie und populistische Politikentscheidungen wird deren Anwendung zunehmend eingeschränkt. Das Verbot einzelner Wirkstoffe, Düngungsbeschränkungen, rigorose Auflagen bei der Anwendung, greening.. das alles summiert sich und wird Jupps Prognose wahr werden lassen.
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Re: Monsanto gibt Kampf für Gentechnik in Europa auf

Beitragvon Farmer79 » Mo Jun 03, 2013 10:32

Hochubeln tu ich niemanden, oder? Aber die Entwicklung gentechnisch veränderter Lebensmittel
in die Hände eines US-Konzerns zu legen ist für mich ein absolutes No-Go! Und diese Meinung
nach nichts mit Ideologie zu tun.
Und der verlinkte Artikel hat nunmal die Überschrift "...gibt Kampf für Gentechnik auf..." und
das kann ich nur gut heissen.

Und solange wir noch große Fläche zur Energieerzeugung "verschwenden", auf denen auch
Nahrungsmittel anbauen könnte, muss ich Jupp´s Prognose wahrlich in Frage stellen.
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Re: Monsanto gibt Kampf für Gentechnik in Europa auf

Beitragvon forenkobold » Mo Jun 03, 2013 11:31

Deutz-Fan hat geschrieben:Hochubeln tu ich niemanden, oder? Aber die Entwicklung gentechnisch veränderter Lebensmittel
in die Hände eines US-Konzerns zu legen ist für mich ein absolutes No-Go! Und diese Meinung
nach nichts mit Ideologie zu tun.
Und der verlinkte Artikel hat nunmal die Überschrift "...gibt Kampf für Gentechnik auf..." und
das kann ich nur gut heissen.

Und solange wir noch große Fläche zur Energieerzeugung "verschwenden", auf denen auch
Nahrungsmittel anbauen könnte, muss ich Jupp´s Prognose wahrlich in Frage stellen.


Dass die Enwicklung gentechnisch veränderter Pflanzen hautsächlich in den Händen eines Konzerns liegt, ist einzig und allein der Tatsache zuzuschreiben, dass die meistebn anderen sich schon vorher denm Populismus gebeugt haben. (Bsp. BASF). Und selbst Forschung in den Händen von Universitäten ist hierzulande chancenlos (Feldzerstörungen, genmobbte Professoren und derer Familien (Bsp Nürtingen).
Europa und speziell Deutschland sind für Monsanto völlig unrelevante peanuts. 170 Mio ha Anebufläche weltweit und außereuropäisches Potential für noch wesentlich mehr Fläche entlocken den Managern nur ein müdes Lächeln über Europa.

Sobald Du eine brauchbare Alternative zur Energiegewinnung von der Fläche in der NACHzeit fossiler Brennstoffe aufzeigen kannst, und die Möglichkeit derer schnellen Umsetzung, darfst Du von Verschwendung reden..
Und dabei aber nicht vergessen, dass noch vor stark 100 Jahren ein Drittel der Fläche hierzulande der Energiegewinnung diente.. Werte von denen wir noch sehr weit entfernt sind.
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Re: Monsanto gibt Kampf für Gentechnik in Europa auf

Beitragvon forenkobold » Mo Jun 03, 2013 11:32

Deutz-Fan hat geschrieben:Hochubeln tu ich niemanden, oder? .

Hab ich etwas derartiges unterstellt?
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Re: Monsanto gibt Kampf für Gentechnik in Europa auf

Beitragvon Farmer79 » Mo Jun 03, 2013 12:45

forenkobold hat geschrieben:Komischerweise werden im Gegenzug andere kommerzielle Unternehmen, die wesentlich weniger zur Ernährunssicherung beitragen und deren Geschäftstätigkeit offensichtlicher Selbstzweck sind, hochgejubelt (Greenpeace-Konzern, Arche-Noah-Mafia).


Dachte das wäre auf mich bezogen - Sorry, falsch verstanden.
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Re: Monsanto gibt Kampf für Gentechnik in Europa auf

Beitragvon Jochens Bruder » Mo Jun 03, 2013 16:55

Ich bin zwar kein geborener Landwirt, habe aber etwas praktische Erfahrungen mit dem Anbau von GVO-Mais. Deshalb gebe ich mal meinen Senf dazu:

Konzernen wie Monsanto werden alle möglichen Sauereien unterstellt, teilweise auch zu recht. Nach allem was ich bislang mitbekommen habe wird der eigentliche Knackpunkt überhaupt nicht erwähnt:

Monsanto & Co versprechen den Bauern bestimmte Hektarerträge, z.B. 11 t Körnermais bei gleichzeitiger Senkung des Aufwandes für Unkraut- und Schädlingsbekämpfung. Das hört sich ja auch toll an. Was aber ganz bewusst verschwiegen wird: Diese Erträge sind nur unter optimalen Wetterbedingungen und bei peinlichst genauer Einhaltung der angegebenen Düngermengen usw. möglich. Wenn auch nur einer dieser Parameter nicht optimal ist gibt es ein Desaster. Dann schrumpfen die versprochenen 11 t/ha schon mal auf 3 zusammen.

Diese Problematik gibt es zwar generell bei F1-Sorten. Ich lehne mich jetzt mal ganz weit aus dem Fenster und stelle die Vermutung in den Raum dass die Kombination F1/GVO diese Problematik enorm verschärft. Das sauge ich mir nicht aus den Fingern sondern ist das Ergebnis von Gesprächen mit Experten die unsere Pflanzungen gesehen haben. Wir sind in dieser Beziehung nämlich kein Einzelfall sondern das scheint eher die Regel zu sein. Das ließ sich nämlich ziemlich gut dokumentieren da 5 Wochen hintereinander je eine Teilfläche gepflanzt wurde und die Pflanzen also zeitversetzt unterschiedlichen Wetterbedingungen ausgesetzt waren. Nur eine der 5 Pflanzungen brachte ein Top-Ergebnis obwohl ausser dem Wetter alle anderen Parameter identisch waren. Die Erträge lagen zwischen 11 und 2,5 t/ha. Insgesamt ein Verlustgeschäft.
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Re: Monsanto gibt Kampf für Gentechnik in Europa auf

Beitragvon forenkobold » Mo Jun 03, 2013 17:07

Was verstehst Du unter F1? Nachbau von Hybriden? Für einen solchen garantiert weder Monsanto noch irgendein anderer Züchter einen akzeptablen Ertrag. Da ist der Mißerfolg auch ohne GVO vorprogrammiert.

Oder waren es reine Hybriden?
Dann haben die zu Grunde liegenden Sorten nicht gepasst.
Es handelt sich bei GVO nicht um spezielle Sorten, sondern die Eigenschaften werden bestehenden Sorten quasi "aufgesattelt". Für die Philippinen wird es wohl passende Hybriden geben, aber die vorhandenen GVO-Sorten sind auf andere Kimabedingungen abgestimmt. Darauf waren auch die anfänglichen Mißerfolge von GVO_Baumwolle in Indien zurückzuführen. Es lag nicht an der gentechnischen Veränderung sondern an unpassenden zugrunde liegenden Sorten.
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Re: Monsanto gibt Kampf für Gentechnik in Europa auf

Beitragvon Jochens Bruder » Mo Jun 03, 2013 17:34

forenkobold hat geschrieben:Oder waren es reine Hybriden?

Ja, war Saatgut von Pioneer Philippines. Die F1-Grundsorten sind also auf jeden Fall dem Klima angepasst. Bei unserer Sorte stand im Pioneer Prospekt sogar dass sie für alle Jahreszeiten im Flachland geeignet ist. Und wir haben schon zur normalerweise optimalen Saison gepflanzt.

http://www.pioneer.com/home/site/philip ... orn/30T80/

Einige andere Farmer die eine ähnliche Sorte von Monsanto/DeKalb verwendeten hatten ein noch größeres Desaster, die kamen mit Glück auf 2 t/ha weil die Pflanzen einen Monat zu früh abreiften. Bei uns lagen die Probleme vor allem in der Keimungsrate die je nach Pflanzung zwischen 95 und 25% lag sowie die völlig unterschiedlichen Kolbengrößen. Schäden durch Stemborer, Unkraut, Wildverbiss, Diebstahl etc. waren nur minimal. Es kann also nur an den unterschiedlichen Regenmengen gelegen haben denn wir hatten keine Möglichkeit die Felder bei den zwischenzeitlichen Trockenphasen zu bewässern. In der Pflanzungsphase gab es in den 5 Wochen höchst unterschiedliche Regenmengen. Die Sektoren mit geringer Keimungsrate hatten alle nach der Aussaat zuviel Regen was vermutlich zu Fungusproblemen geführt hat.
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Re: Monsanto gibt Kampf für Gentechnik in Europa auf

Beitragvon Jochens Bruder » Mo Jun 03, 2013 18:16

Wenn man zu diesem Thema recherchiert findet man völlig gegensätzliche Expertenmeinungen. Je nachdem ob Monsanto & Co oder Greenpeace & Co die Studien finanzieren. Für den Bauern ist dies wenig hilfreich. Unbestritten ist allerdings dass F1/GMO Maissaatgut ca. das 30-fache vom konvi-Saatgut aus eigenem Nachbau kostet. Das ist ein globales zig-Milliardengeschäft. Also wie im Krieg, da ist die Wahrheit zumeist auch das erste Opfer.

Wie gesagt, ich behaupte nicht dass ich im Besitz der Wahrheit bin. Ich möchte nur die hier im Forum offenbar vorhandene GVO-Euphorie etwas bremsen. Bei dieser unklaren Faktenlage ist es wahrscheinlich eine gute Idee sich zunächst auf die unbestreitbaren Tatsachen wie z.B. die extrem hohen Saatgutpreise zu konzentrieren. Und sich dann fragen: Cui bono? Was gut für die Monsanto Aktionäre ist muß nicht auch zwangsläufig gut für die Bauern oder die Verbraucher sein.
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