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Monsantos

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Beitragvon Mad » Sa Jan 17, 2009 13:08

In Auswertung dieser nicht ganz unplausiblen Ergebnisse muss man sich vor Augen halten, dass es sich hierbei nicht um die in toxikologischen Untersuchungen üblichen Applikationen von Wirkstoffen an einem Gesamtorganismus handelt, sondern um die direkte Aussetzung ungeschützter Einzelzellen gegenüber Substanzen mit bekannter membranschädigender oder inhibitorischer Wirkung.



Anita siehst du? Die haben es wie du gemacht und den Wirkstoff direkt angewendet, statt ihn über Rückstände in den Pflanzen anzuwenden.

Leider sind sie zu einem gänzlich anderen Ergebnis gekommen.


POEA wurde in der Arbeit folgerichtig als der am Zelltod verantwortliche aktive Inhaltsstoff qualifiziert und nicht der herbizide Wirkstoff Glyphosat, wie das die Meldung den Anschein erwecken möchte. Ganz platt könnte man sagen, dass vermutlich jedes potente Spülmittel ähnliche, durch Membranschädigungen verursachte Mortalitätsraten bei als allgemein empfindlich geltenden Säuger-Zellkulturen erzeugen würde.



Es sieht mal wieder so aus, dass es Menschen gibt, die einfach nicht lesen können oder einfach nur das nicht verstehen, was sie lesen.


MFG :roll:
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Beitragvon forenkobold » Sa Jan 17, 2009 13:14

Ähnliches hatten wir vor ein paar Jahren schonmal. Glyphosat wurde für Amphibiensterben verantwortlich gemacht.. dabei wurde nur herausgefunden, dass ein Trägerstoff einer ganz bestimmten Formulierung Amphibien schädigen konnte (wenn man das Mittel direkt auf den Tümpel applizierte z. b.)
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Beitragvon Anita » Sa Jan 24, 2009 19:21

Monsanto ist ein amerikanischer Großkonzern, welcher es sich zur Aufgabe gemacht hat eines Tages die Weltnahrungsmittelproduktion zu kontrollieren. Weit sind sie von diesem Ziel nicht entfernt. Das gewaltsame Fortschreiten von Flächen zehrenden Monokulturen wie Soja wird deutlich in den Testimonios der BewohnerInnen von Lima, Guayaibi und Capiibary. Die ökonomischen Interessen der Großgrundbesitzer und multinationalen Konzerne löschen ganze Gemeinden aus, entfernen bestehende Wälder, verschmutzen Wasserreservoire und Flüsse, töten Kinder und ermorden Bauern. Sie zwingen Bauern und Bäuerinnen ihr Land zu verlassen, ihre Kultur sowie ihre Gemeinschaften aufzugeben und nehmen ihnen damit die Souveränität für ihr Leben und ihre Lebensweise.

Zum Film:http://www.nuoviso.tv/index.php?option=com_content&view=article&id=99:monsanto&catid=50:medizin&Itemid=71
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Beitragvon Lemme82 » Sa Jan 24, 2009 19:50

Ich denke da wir ja alle keine dummen Bauern sind, sollte man schon ein wenig aufhorchen was da Monsanto treibt und auch ein paar dinge hinter fragen !

Früher dachte ich auch coole Sache mit Round UP meine Unkräuter im Raps oder Mais Bekämpfen zu können heute sehe ich die Sache ein wenig skeptischer genau so wie die ganze Gen-Sache !!!
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Beitragvon Ackerlöwe » Di Feb 10, 2009 21:07

forenkobold hat geschrieben:Glaubst Du im Ernst, eine KWS, Pioneer oder sonstwer würden einmal nicht mehr in der Lage sein, Alternativen anzubieten?


KWS steckt mit Monsanto unter einer Decke. Schau mal hier: http://www.transgen.de/zulassung/gvo/ und dann einfach Zuckerrüben auswählen. Dann siehst du das Schlamassel.

Das ist auch ein Grund, warum ich nie wieder ZR-Saatgut oder irgendwas anderes von der Firma KWS kaufen werde.


mfg
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Beitragvon forenkobold » Mi Feb 11, 2009 8:43

Was für ein Schlamassel sehe ich da?
KWS macht keine Pflanzenschutzmittel. Dass sie dann bei herbizidresistenten ZR mit der Konkurenz zusammenarbeiten müssen, hat nichts mit "unter einer Decke stecken" zu tun.
Was denkst du, in wieviel Bereichen z.b. BMW und Daimler gemeinsam entwickeln??
Du würdest wohl gerne jedem KWSler und RoundUP-Anwender das Schild um den Hals hängen:

"Ich bin im Ort das größte Schwein, ich lass mich mit Monsanto ein"..

Hehe.. dieses Niveau haben wir eigentlich schon vor über 60 Jahren hinter uns gebracht!
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Beitragvon Ackerlöwe » Mi Feb 11, 2009 20:40

forenkobold hat geschrieben: Dass sie dann bei herbizidresistenten ZR mit der Konkurenz zusammenarbeiten müssen, hat nichts mit "unter einer Decke stecken" zu tun.


Wie bezeichnest du das dann? Wer miteinander zusammenarbeitet, steckt unter einer Decke.....

Genau das ist nämlich der Weg, auf dem dieser ganze GVO-Scheiß auch noch bei den Zuckerrüben eingesetzt wird. Und das, obwohl z.B. bei Südzucker gar keine GVO-Rüben geliefert werden dürfen.

Anscheinend ist die GVO-Experimentiererei der Grund dafür, dass seit ein paar Jahren keine gescheiten konventionellen Sorten von KWS mehr kommen. Felicita war die letzte brauchbare.....seitdem kommt nix mehr.


Zu den Vergleichen, die du da anstellst, sag ich nur ein Wort: absurd.

mfg
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Beitragvon forenkobold » Mi Feb 11, 2009 22:12

In USA wurden letztes Jahr hunderttausende von Hektar RR-ZR gebaut.
Hätte KWS diesen Markt Monsanto allein überlassen sollen?
Ich bin mit KWS-Sorten übrigens zufrieden.
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Beitragvon Keschicher » Do Feb 12, 2009 12:23

Es gibt nicht viele Züchter die sich da komplett raushalten...aber wie z.B. ein überzeugter Bio-Landwirt so unwissend Öko-Mais von der KWS kauft, ist mir ein Rätsel. Und in diesem Fall geht es mir nicht um die Sortenqualität an sich oder sonst ne Liebhaberei zu nem anderen Züchter sondern um die Einstellung dieser Firma zur GVO Geschichte.
Es passt für eine KWS zusammen, denn beides bringt Geld und hat Zukunft, aber für den BIO-Bauer ... :?: :idea: :roll:
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Beitragvon forenkobold » Do Feb 12, 2009 13:30

Früher hat es geheißen, man dürfe nicht bei den Juden kaufen. Und heute nicht bei der KWS...


Ackerlöwe wirtd diesen Vergleich absurd finden...

He hallo..

Auf dieser Welt werden auf 125 Hektar genetchnisch veränderte Pflanzen angebaut.. das ist über das 10-fache der deutschen Ackerfläche.
Als KWS kann man entweder daran partizieren und dafür auf den boykottbedingten Verkauf von ein paar Säcken Ökosaatgut verzichten oder die Finger davon lassen und irgendwann global so klein werden, dass man von Monsanto geschluckt wird.
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Beitragvon Keschicher » Do Feb 12, 2009 13:45

Auch ich finde den Vergleich absurd. - Kein weiterer Kommentar dazu -

forenkobold... bitte verstehe mich richtig !

Nicht die KWS macht den Fehler die Ökosaat anzubieten, die BioBauern machen den Fehler es bei DENEN zu kaufen. Dass man sich Global nicht raushalten kann aus einem wachsenden Markt ( GVO ) ist ein logischer Schritt dieser Firma.
War reines PRINZIPDENKEN ... :idea:
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Beitragvon Ackerlöwe » Do Feb 12, 2009 21:49

@forenkobold:
Auf deinen ach so tollen Vergleich geh ich gar nicht ein, das ist nämlich Schwachsinn hoch drei.

Was interessiert es mich, wenn woanders tausende Hektar an GVO-Rüben angebaut werden? Ist deren Problem. Schön blöd von denen, wenn die sich damit von Monsanto abhängig machen. Nur weil sie schlichtweg zu faul sind, einige verschiedene selektive Herbizide in den Tank zu mischen und stattdessen nur noch eines (und sich damit neue Probleme wie Resistenz der Unkräuter/Ungräser gegen Glyphosat einfangen).

Diese Blödheit werde ich sicher nicht nachmachen.


Genau wegen dieser Machenschaften wie das Aufkaufen kleiner Saatzuchtunternehmen auf der ganzen Welt aufgrund der überwältigenden Übermacht von Monsanto sehe ich eine ganz große Gefahr der Monopolbildung. Die Politiker auf der ganzen Welt sehen das auch, nur denen ist Monsanto mit einer mehr oder weniger großen Summe in den Arsch gekrochen, deswegen unternehmen sie nichts dagegen. Wer das leugnet, ist ein entweder ein Ignorant oder mit ihm hat Monsanto schon das gleiche gemacht....


Was hat denn KWS zur Zeit der Sorte William entgegenzusetzen? Felicita kann nicht mithalten, und die neueren erst recht nicht. Zudem hat StrubeDieckmann noch einige neuere und bessere Sorten bezogen auf William in der Pipeline. Da sieht KWS ganz schön alt aus. Ertragsbetone Sorten haben sowieso keine Zukunft, die Transportkosten werden bestimmt nicht weniger.


mfg
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Beitragvon forenkobold » Do Feb 12, 2009 22:54

Hehe..
sag bloß, du machst dich von Feinchemie (Goltix) und Bayer (betanal) abhängig..
bloß weil du schlichtweg zu faul bist, von Hand zu hacken.
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Beitragvon Ackerlöwe » Fr Feb 13, 2009 17:01

Und mehr fällt dir dazu nicht ein? Arm.... :roll:


Falls es dir entgangen sein sollte, gibt es dieses GVO-Saatgut nur im Paket mit RoundUp. Kaufe ich das Saatgut, habe ich auch das RoundUp am Hals, und zwar für einen saumäßigen Preis. Und wer einmal GVO hat, wird es nicht mehr los. Dafür sorgt Monsanto mit seinen Anbauverträgen schon....

Du bist wohl nicht in der Lage, sachliche Argumente zu bringen.



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Beitragvon Hoschscheck » Sa Feb 14, 2009 8:53

Ackerlöwe hat geschrieben: Dafür sorgt Monsanto mit seinen Anbauverträgen schon....

Du bist wohl nicht in der Lage, sachliche Argumente zu bringen.
mfg


Hallo Ackerlöwe,

kannst du so ein Vertrag bitte mal einstellen oder verlinken.

Danke

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