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Monsantos

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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55 Beiträge • Seite 1 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Monsantos

Beitragvon Anita » Di Jan 06, 2009 16:57

Das folgende Dokument sollte man ausdrucken und an jeden Landwirt im Umkreis verteilen. Monsanto gegen Bauern.

http://www.abl-ev.de/gentechnik/pdf/MonsantogegenBauernK.pdf

und : http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2008/nr44-vom-27102008/der-weltlandwirtschaftsbericht/

Auszug aus dem Bericht von Zeitfragen :
...Am 21. Oktober 2008 fand in Bern eine Veranstaltung der Schweizerischen Stiftung für Entwicklungszusammenarbeit (Swissaid), gemeinsam mit Brot für alle, Greenpeace und dem Schweizerischen Bauernverband (SBV) statt. Vorgestellt wurde der von der Uno und der Weltbank in Auftrag gegebene Weltlandwirtschaftsbericht (auch: Weltagrarbericht), der zwischen 2003 und 2008 vom International Assessment of Agricultural Knowledge, Science and Technology for Development (IAASTD, siehe Kasten) entwickelt, ausgearbeitet und bereits im April 2008 in Johannesburg veröffentlicht worden ist....
...Die Resultate dieses von 400 Wissenschaftlern und Experten aus der ganzen Welt erarbeiteten Berichts sind revolutionär im wahrsten Sinne des Wortes: Sie zeigen einen gangbaren Weg auf, wie der Welthunger besiegt werden kann. Der Bericht fordert eine grundlegende Abkehr von der industrialisierten, profitorientierten Grosslandwirtschaft, die sich auf Pestizide, chemische Hochleistungsdünger und Gentechnologie stützt, hin zu einer Landwirtschaft, die die Stärkung und den Ausbau der kleinbäuerlichen Produktion und agrarökologische Anbaumethoden ins Zentrum rückt... Die Agrochemiefirmen Monsanto, Syngenta und BASF, die einbezogen waren, beendeten vorzeitig die Mitarbeit. Grund war die Kritik des Weltlandwirtschaftsrats an der Gentechnik....
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Beitragvon Meck-Pommer » Di Jan 06, 2009 17:49

Über die Firmenpolitik von Monsanto lief vor längerer Zeit mal ein Film auf arte - echt erschreckend.
"Wenn die Welt untergeht, gehe ich nach Mecklenburg, denn dort geht sie 50 Jahre später unter." (Otto von Bismarck)
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Re: Monsantos

Beitragvon voro » Di Jan 06, 2009 18:36

Anita hat geschrieben:Das folgende Dokument sollte man ausdrucken und an jeden Landwirt im Umkreis verteilen.



Hab noch gar nicht gewusst, dass "Anita" in Druckerpatronen macht .... :)
Der Hauptunterschied zw. etwas, was möglicherweise kaputtgehen könnte und etwas, was unmöglich kaputtgehen kann, besteht darin, daß sich bei allem, was unmöglich kaputtgehen kann herausstellt, daß es unmöglich zerlegt oder repariert werden kann.
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Beitragvon Piet » Di Jan 06, 2009 18:45

Oder in Papier :?:
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Beitragvon Mr.T. » Mo Jan 12, 2009 22:51

Meck-Pommer hat geschrieben:Über die Firmenpolitik von Monsanto lief vor längerer Zeit mal ein Film auf arte - echt erschreckend.

Na ja, wie mans sieht. Aus Sicht der Firmenpolitik alles Richtig gemacht : letztes Jahr Umsatz über 10 Milliarden Dollar, Gewinn über 2 Milliarden Dollar :shock: .
Den Rekordgewinn finanziert hat der existenbedrohte Bauer, der hat aber nicht viel Alternativen da sich in dieser Marterie alle Anbieter einig sind :cry:
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Beitragvon Cairon » Mo Jan 12, 2009 22:57

Die Geschäftspolitik und das Gebaren von Monsanto müssten eigentlich den meisten landwirtschaftlich Interessierten doch bekannt sein. Im Fernsehen liefen schon öfter Berichte darüber und auch in der Fachpresse war schon einiges zu lesen. Um es mal kurz auf den Punkt zu bringen, in meinen Augen strebt Monasanto ein Welt-Nahrungs-Monopol an und damit die absolute Macht.
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Beitragvon Mr.T. » Mo Jan 12, 2009 23:05

Cairon hat geschrieben:Die Geschäftspolitik und das Gebaren von Monsanto müssten eigentlich den meisten landwirtschaftlich Interessierten doch bekannt sein. Im Fernsehen liefen schon öfter Berichte darüber und auch in der Fachpresse war schon einiges zu lesen. Um es mal kurz auf den Punkt zu bringen, in meinen Augen strebt Monasanto ein Welt-Nahrungs-Monopol an und damit die absolute Macht.


Ich sach ja, aus Sicht der ( eigenen ) Firmenpolitik, alles Richtig gemacht, schlecht für die, die den Kram kaufen müssen
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Beitragvon hans g » Di Jan 13, 2009 8:14

Mr.T. hat geschrieben:Den Rekordgewinn finanziert hat der existenbedrohte Bauer, der hat aber nicht viel Alternativen da sich in dieser Marterie alle Anbieter einig sind :cry:

...der existenzbedrohte FARMER---ist ein himmelweiter unterschied.
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Beitragvon maexchen » Di Jan 13, 2009 10:06

hallo ? wo ist da ein Unterschied. :?: :?: :?: :?: :?:
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Beitragvon hans g » Di Jan 13, 2009 10:21

maexchen hat geschrieben:hallo ? wo ist da ein Unterschied. :?: :?: :?: :?: :?:

der farmer rechnet knallhart--der bauer ist noch nicht so weit und schimpft los :idea:
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Beitragvon maexchen » Di Jan 13, 2009 10:34

ach, Du meinst den knallharten Geschäftsmann, der noch dran arbeitet, schnell wieder warm zu werden.


Jetzt geht mir ein Licht auf. :idea: :idea:





edit, soll keine Schadenfreude sein. Du hasts wohl wieder warm?
Zuletzt geändert von maexchen am Di Jan 13, 2009 10:50, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Cairon » Di Jan 13, 2009 10:46

Die Landwirtschaft in den USA läuft vom Grundprinzip her wirklich etwas anders, ich war vor einigen Jahren drüben und habe mir 10 Tage lang Farmen angeschaut und mich mit Farmern unterhalten. Die hängen dort einfach viel dichter am Markt wie wir. In Colorado z.B. haben viele Farmer gar keinen Hof im herkömmlichen Sinn. Sie wohnen in der Siedlung wie jeder andere auch. Mitten in ihren Flächen haben sie eine Halle, dort befindet sich ihre Werkstatt. Die Maschinen werden um die Werkstatt herum abgestellt oder bleiben nach Gebrauch einfach am Feldrand stehen. Bei 0% Luftfeuchtigkeit ist Rost dort kein Problem. Die Ernte und Vermarktung läuft da auch etwas anders ab. Die Lohnunternehmer die mit der Vegetation von Süden nach Norden ziehen kommen mit ihren Mähdreschern und ernten das Getreide ortschaftenweise ab. Jeder Farmer hat seinen eigenen Truck mit dem eher seinen Kollegen hilft das Getreide zur Lagergesellschaft zu fahren. Dort mietet er sich Lagerraum und vermarktet sein Getreide dann per Internet. Wenn man dann einen Tag zu früh oder zu spät abdrückt kann das ganz schnell einen Unterschied von 10.000 $ bedeuten. Der Markt ist dort einfach härter und die Bauern sind dort auch nicht so ortsgebunden wie hier. Es ist dort völlig normal seine Farm zu verkaufen und in einem anderen Landesteil eine neue Farm aufzubauen. Es lohnt sich wirklich sich die Arbeitsweisen dort drüben mal anzuschauen, natürlich gibt es dort große Unterschiede, je nach dem im welchem Landesteil man sich gerade befindet.
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Beitragvon hans g » Di Jan 13, 2009 10:54

maexchen hat geschrieben:

Jetzt geht mir ein Licht auf. :idea: :idea:





edit, soll keine Schadenfreude sein. Du hasts wohl wieder warm?

maexchen--ist doch ein FORUM hier :wink:
solange du nicht schreibst-"mal sehen,wo dein haus wohnt"-bleib ich 8)
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Beitragvon forenkobold » Di Jan 13, 2009 11:10

Wieso ist eine Umsatzrendite von 20% ein Indiz dafür, dass ein konzern böse ist?
Niemand wird gezwungen, deren Produkte zu kaufen. Selbst die Amis wissen genau, worauf sie sich mit den Knebel-Koppelverträgen Saatgut/RoundUp einlassen.
Mal ne einfache Rechnung ohne Berücksichtigung von Handelsmargen oder evtl Gewinne aus nichtoperativem Geschäft:
Monsanto verkauft 20% billiger.
Umsatz 8 Mrd-- Gewinn = Null.
Der Farmer spart im Endeffekt vielleicht 40 Euro am Hektar.
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Beitragvon Cairon » Di Jan 13, 2009 11:59

Natürlich ist es nicht verwerflich Gewinn zu machen. Weiterhin ist es nicht ganz einfach zu beurteilen welche Informationen in den Medien wirklich wahr und welche falsch oder gar vorsätzliche Fehlinformationen sind. Die Berichterstattung über Monsanto lässt mich aber doch aufhorchen. Gerade die Geschichte mit dem Saatgut bei dem das Erntegut nicht mehr mehr keimfähig ist. Auch die Bericht in den USA, wie weit Monsanto in der Lage ist dort die Politik und die Behörden zu beeinflussen macht mich stutzig. Meiner meinung nach verfolgt Monsanto eine Strategie, die darin enden soll den Markt für Saatgut und PSM global zu kontrollieren. Ob diese Strategie zu realisieren ist wird sich zeigen müssen. Sollte Monsanto es aber schaffen die die weltweite Saatgutindustrie unter Kontrolle zu bringen und für die Verbreitung von Saatgut zu sorgen, das nicht wieder nachkeimt gibt das dem Konzern eine ungeheure Macht. Erst wird über den besseren Gewinn alles andere vom Markt verdrängt und wenn es keine Alternativen mehr gibt, kann man ganze Länder kontrollieren, je nach dem ob man in diesem Jahr Saat liefert oder nicht.
Es handelt sich hier um meine ganze persönliche Meinung, die ich auch nicht weiter belegen kann.
Möglicherweise will Monsanto ja auch ganz etwas anderes, dass sich mir nur nicht erschließt.
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