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Neue Bauernregeln aus dem Propagandaministerium - BMUB

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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306 Beiträge • Seite 20 von 21 • 1 ... 17, 18, 19, 20, 21

Re: Neue Bauernregeln aus dem Propagandaministerium - BMUB

Beitragvon LUV » Mo Feb 13, 2017 8:10

Tja, das wär mal eine Sache, wenn man gesetzlicherseits jedem Betrieb mind. 2GV vorschreiben würde.......da würde das Volk aber die Nase rümpfen, weil sich dann bundesweit die olfaktorische Ökologie bemerkbar machen wird. :mrgreen:
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Re: Neue Bauernregeln aus dem Propagandaministerium - BMUB

Beitragvon elchtestversagt » Mo Feb 13, 2017 10:29

Ihr wisst aber schon, dass wir wenn wir den Viehbestand auf 2 GV/ha festlegen wollen, wir in Deutschland die Tierhaltung fast verdoppeln müssen....
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Re: Neue Bauernregeln aus dem Propagandaministerium - BMUB

Beitragvon Manfred » Mo Feb 13, 2017 11:03

So eine pauschale Angabe (2 GV/ha) ist völlig absurd. Genauso absurd wie pauschale Stickstoff-Obergrenzen pro ha etc.
Zumal unser feuchtes Klima ja den enormen Vorteil bietet, dass Pflanzenmasse auch außerhalb der Verdauungstrakte der Tiere gut mikrobiell abgebaut werden kann, im Gegensatz zu Gegenden mit sprödem Klima, wo die Nährstoffkreisläufe zwingend auf große Pflanzenfresser angewiesen sind.
Trotzdem haben die Pflanzenfresser eine erhebliche Bedeutung und es ist völlig klar, dass wir eher zu wenig als zu viel Nutztiere in Deutschland haben, dass diese aber schlecht verteilt sind.
Zumal bei der Betrachtung der historischen Entwicklung der Viehbestände gerne die Schafe unterschlagen werden, weil die paar übriggebliebenen heute kaum noch auffallen. Die Zeiten, als in D noch 120 Mio. Schafe unterwegs waren, sind nicht soo lange her.
Die wären auch viel besser in eine wiederherstellende Landwirtschaft zu integrieren als aktuelle Geflügelmast.
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Re: Neue Bauernregeln aus dem Propagandaministerium - BMUB

Beitragvon SHierling » Mo Feb 13, 2017 12:13

Du weißt aber schon, wie das gemeint ist?
Man kann die Werte ja gern an Boden und Bewirtschaftung anpassen, aber 0,3 ist überall zu wenig. Und dazu in den Medien immer nur von "zu viel" zu reden geht mal gar nicht. Maximum sind auf Gemeindeebene gerade mal 2,7, ich glaub, eine einzige mit 3 ist dabei.
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Re: Neue Bauernregeln aus dem Propagandaministerium - BMUB

Beitragvon Ferengi » Mo Feb 13, 2017 12:49

Manfred hat geschrieben:So eine pauschale Angabe (2 GV/ha) ist völlig absurd.


Aha, und warum?

Ich hatte eine Zeitlang knapp unter 2 GV,.
Und da wirds fürn Biobauern echt eng.
Ohne Zukauf von Kalidüngern gehts da nicht mehr.
Jetzt hab ich etwas weniger, deswegen dürfte ich, rein therotisch, sogar Wirtschaftdünger aufnehmen.
Da ich aber Konvi-Stroh zukaufe komm ich da, noch, drum rum.

Willst du jetzt allen ernstes behaupten mit der aktuellen Bio-Richtline sei ein Überdüngen möglich????
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Re: Neue Bauernregeln aus dem Propagandaministerium - BMUB

Beitragvon Manfred » Mo Feb 13, 2017 13:23

Ich sage nicht, dass 2 GV/ha zu viel sind (zumal auf guten Böden).
Ich sage, die Forderung mind. 2 GV/ha halten zu müssen, ist Unsinn.
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Re: Neue Bauernregeln aus dem Propagandaministerium - BMUB

Beitragvon Ferengi » Mo Feb 13, 2017 13:46

Wenn du 30-50er Böden für gut hälst....

Was meinst du warum der Bioverband DEMETER die Nutztierhaltung seinen Mitglieder vorschreibt?

Von MÜSSEN hab ich auch nicht geredet.
Mehr als eine 1GV sollte allerdings schon Vorschrift sein.
Und sei es das diese Zahl durch Kooperationen mit anderen Tierhaltern erreicht wird.
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Re: Neue Bauernregeln aus dem Propagandaministerium - BMUB

Beitragvon Estomil » Mo Feb 13, 2017 14:44

Ich denke dir können uns alle einig sein, dass man langjährige bodenverbesserungen nur über organische Dünger hinbekommt.

Wer einen Boden mineralisch verbessern will im Sinne von humusaufbau, bodenleben und nöhrstoffgehalt inkl aller mikronöhrstoffe der wird es sehr schwer haben.

Indem Sinne wäre eine grunddüngung von zumindest 1gv pro ha sicher sinnvoll.

Anstatt uns das Leben durch immer neue verodnungen schwer zu machen sollte man also vieleicht mal überlegen wie man anderweitig wertvolle gülle aus den überschussregionen los wird.

Da gibt es auch heute schon zwei drei Ansätze die machbar sind.

-gülle per Schiff je nachdem wo känale sind
- grosse aufbereitungsanlagen. es soll bereits Kläranlagen geben die für 5€ die gülle in feststoffe und eine stickstofflösujg ähnlich ahl aufarbeiten. Zb mit seperation und unkehrosmose
-eine güllepipeline legen oder alternativ eine alte Öl Pipeline umnutzen.


Das Problem ist, dass alle diese Lösungen hohe anschubfinanzierungen brauchen. Das kann die landwirtschaft nicht allein. Insbesondere die pipeline hätte jedoch einen gewissen charm und wäre sehr effezient.
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Re: Neue Bauernregeln aus dem Propagandaministerium - BMUB

Beitragvon LUV » Mo Feb 13, 2017 14:48

Ersteinmal kommt eine Separierung in Frage, um die Transportwürdigkeit der Anteile N,P,K zu erhöhen. Da sind schon etliche Sachen in der Pipeline und warten lediglich darauf, dass der Gesetzgeber den Druck auf die Betriebe erhöht und die Verwaltung weiß, wie man mit den separierten Einzelkomponenten umgehen darf und muss. Wir schaffen das!
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Re: Neue Bauernregeln aus dem Propagandaministerium - BMUB

Beitragvon SHierling » Mo Feb 13, 2017 15:11

Ja, wir schon. Aber wie macht man das denjenigen ***** begreiflich, die "weniger Fleisch" und "weniger Gülle" wollen? Ich wär ja nach wie vor für Essensmarken. Wer sein Gülleproduktionskontingent nicht aufgegessen hat kriegt kein Salat. Da ich die vermutlich nicht kriegen werde, wie wäre eine Nachhaltigkeits-Ampel? Dünger aus Rückführung grün, irgendwas gelb und 90% tierfrei rot? (Bißchen was muß man ja erlauben, weil die Menschen nicht recyclet werden) ?
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Re: Neue Bauernregeln aus dem Propagandaministerium - BMUB

Beitragvon T5060 » Mo Feb 13, 2017 15:21

....
Zuletzt geändert von T5060 am Mo Feb 13, 2017 16:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Neue Bauernregeln aus dem Propagandaministerium - BMUB

Beitragvon Jörken » Mo Feb 13, 2017 15:32

wtf. warum macht wer das Bild?

Mir kommt vor das ganze wird etwas künstlich. Wenn man größeren Überschuss an Wirtschaftsdünger hat, dann hat man auch Mangel an Flächen. Dh zuviele Laster karren Futter hin und Gülle weg. Und leider passiert das nicht nur weil alles ach so wirtschaftlich sinnvoll ist, sondern weil der Nachbar mehr Kühe hat muss der nächste auch nachziehen. Einzig sinnhaft wäre Dünger von Tieren dem Ackerbau zu zuführen, da wäre auch gegen einen Transport von mehreren 100 km nix einzuwenden, Wasser vorher separieren versteht sich.
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Re: Neue Bauernregeln aus dem Propagandaministerium - BMUB

Beitragvon SHierling » Mo Feb 13, 2017 15:40

Eigentlich dachte ich an Kuhblasen, aber so siehts irgendwie auch nicht aus.

Und ja, Gülle transportwürdig machen, wenns geht, bevor der Mineraldünger so knapp wirde, daß da der Preis von selbst steigt und wenns geht auch bevor die Böden im Osten völlig hinüber sind.
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Re: Neue Bauernregeln aus dem Propagandaministerium - BMUB

Beitragvon Manfred » Mo Feb 13, 2017 15:45

Estomil hat geschrieben:Ich denke dir können uns alle einig sein, dass man langjährige bodenverbesserungen nur über organische Dünger hinbekommt.


In unserem Klima geht es auch ohne. z.B. durch Stilllegung. Oder durch viel Knowhow im Ackerbau. Siehe z.B. Friedrich Wenz.
Deutlich leichter ist es aber mit Vieh. Und so kann man auch die nötigen Zwischenfrüchte etc. sinnvoll zusätzlich nutzen, was auch eine höhere Wertschöpfung erlaubt.

Das kann jeder Betriebsleiter selbst entscheiden. Da brauchen wir uns gegenseitig keine Vorschriften zu machen. Sonst könnten wir es ja gleich den Irrläufern in der Regierung überlassen...

Wovon ich allerdings überhaupt nichts halte, sind Subventionen für Gülleseparation und Transport etc.
Da würden Steuergelder für die Behandlung sekundärer Symptome verschwendet, statt die Ursachen zu beheben.
Zuallerst muss man an die politischen und rechtlichen Ursachen dran, die diese Konzentration verursacht haben und derzeit noch weiter verschärfen. Wenn die bereinigt sind, kann man darüber nachdenken, ob während der Heilungsphase zusätzlich eine Behandlung der primären Symptome sinnvoll ist, sprich ob aktiv die Ausdünnung der Viehdichte betrieben werden sollte, z.B. durch Absiedlungs- oder Abrissprämien.
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Re: Neue Bauernregeln aus dem Propagandaministerium - BMUB

Beitragvon SHierling » Mo Feb 13, 2017 15:48

Willst Du dann in der Börde Rinder halten und das Grünland in Ostfriesland pflügen?
Wir verfüttern Futter vom Acker in die Ställe, also muß auch Dünger aus den Ställen wieder auf dem Acker. Und WO der jeweilige Acker liegt, das würde ich am Boden festmachen, wie beim Vieh/Grünland auch. Da kann man wie in der Zone ein par Inseln mit Schwein und Geflügel reinbauen, die hatten das ja schon so verteilt, daß man nicht zu weit fahren mußte, und gut.
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