Wegen den abnehmenden Niederschlägen und den höheren Temperaturen bleibt es ja nicht aus, neue Baumarten zu pflanzen -zumindest bei mir. Hier hatte man ja zu 95% nur Fichten, und der Rest war Kiefer.
Also ich hab vor 10 Jahren Douglasien gepflanzt, die sind auch was geworden. Aber im letzten sehr trockenen Frühjahr hatten manche dann sichtbaren Nadelverlust. Also ob das d i e Alternative wird, muss sich dann doch noch erst rausstellen. Aber es könnten mal stattliche Bäume werden, also mit Einschränkung zu empfehlen.
Dann hab ich Traubeneichen gepflanzt, die haben dann in der Mehrzahl (!) den Haupttrieb bei den Frösten im Frühjahr eingebüßt, bei meiner Höhenlage von 600 Metern, ist also überhaupt nicht zu empfehlen. Und das, obwohl aus Herkunftsgebiet fränk. Hügelland.
Zedern hab ich seit 3 Jahren, die wachsen recht gut und auch halbwegs gerade-zügig. Hab ich aber noch keine Langzeiterfahrung. Aber bis jetzt siehts sehr gut aus.
Jetzt pflanz ich gerade Kiefer -die Korsische/italienische=kalabrische-. Das ist angeblich die selbe Art, meine wurden in Frankreich angeblich geerntet. Die sind ja längst frisch ausgetrieben (Kerzenbildung). Die wachsen sehr gerade und sehen sehr kräftig/gut aus. Mal schauen wie die sich machen, evtl. stell ich noch ein Bild ein von meiner Fläche ein, wenns jemand interessiert. Den nach Pflanzung folgenden leichten Bodenfrost haben die problemlos überstanden (hatte schon befürchtet die frierts ab). Die sehen auch sehr schön aus. Mal schauen. Wie sind eure Erfahrungen, Laub hab ich nur die Stiel-Trauben-amerik. Eiche noch (aber wenig, ich will keinen Laubwald, auch wenn die Eichen im Jung-Jugendstadium hier sehr gut kommen, bis auf die Traubeneiche wegen den Frösten). Deshalb ist es bei uns sehr schwierig, Südländer zu importieren, wegen der Fröste. Auch meine Weisstannen hat es wieder mal zu 20% bei den Frösten erwischt, aber das ist ja eine heimische Baumart.
