Südheidjer hat geschrieben:Was kommt bei der Grafik nach tiefdunkelrot?
Da kommt nix mehr. Extreme Dürre ist schon das Extremste, was vorgesehen ist:
Aktuelle Zeit: Mo Jun 29, 2026 15:39
Moderator: Falke
Südheidjer hat geschrieben:Was kommt bei der Grafik nach tiefdunkelrot?
barneyvienna hat geschrieben:Nananana ! Da kommt doch noch was: rechts unten bei der Grafik, da kommt Österreich. Und obwohl wasserreich, schauts da wirklich gelegentlich dunkelrot aus.
Wikipedia hat geschrieben:Die Atacama ist eine Küstenwüste und die trockenste Wüste der Erde außerhalb der Polargebiete.[1] In ihrem zentralen Bereich besteht schon seit wenigstens 15 Millionen Jahren ein hyperarides Klima. Es gibt Orte, an denen jahrzehntelang kein Regen registriert wurde, mit durchschnittlichen jährlichen Niederschlagshöhen von nur 0,5 mm.[2]
barneyvienna hat geschrieben:Bei mir Niederösterreich sterben die 100-jährigen Weisskiefern einfach so ab, ...
Südheidjer hat geschrieben:Wie ist extreme Dürre definiert?
Für mich ist z.B. die Atacama-Wüste eine extreme Dürre-Region: https://de.wikipedia.org/wiki/Atacama-W%C3%BCste
Owendlbauer hat geschrieben:Jeder, der die Augen aufmacht, kann sehen, dass es bei uns (Südostbayern) zu trocken ist. Was soll das mit Panikmache zu tun haben und was soll der Vergleich mit der Atacama-Wüste? Man könnte auch mit dem Mond vergleichen...
Ich betreibe ein Kleinwasserkraftwerk und kann die Wassermengen über die letzten Jahrzehnte daher schon einschätzen. Und die Tendenz geht eindeutig nach unten. Nicht nur bei mir, sondern bei allen kleineren Gewässern hier in der Gegend, man unterhält sich ja auch mit anderen Betreibern. Es gibt vermehrt Starkregenereignisse, die recht schnell bei den kleinen Bächen zu lokalen Ausuferungen/Überschwemmungen führen, aber die kaum zur Grundwasserneubildung beitragen. Von daher sind die reinen von den Wetterstationen gemessen Regenmengen (siehe https://www.wetterkontor.de/de/wetter/deutschland/monatswerte-station.asp?id=10875&yr=2026&mo=-1=2024&mo=-1) noch nicht mal zu 100 % ausschlaggebend, da ein erheblicher Teil einfach abfließt und zudem recht viel Mutterboden von den Feldern mitnimmt, aber kaum in den verhärteten ausgetrockneten Boden eindringt.
240236 hat geschrieben:Owendlbauer hat geschrieben:Jeder, der die Augen aufmacht, kann sehen, dass es bei uns (Südostbayern) zu trocken ist. Was soll das mit Panikmache zu tun haben und was soll der Vergleich mit der Atacama-Wüste? Man könnte auch mit dem Mond vergleichen...
Ich betreibe ein Kleinwasserkraftwerk und kann die Wassermengen über die letzten Jahrzehnte daher schon einschätzen. Und die Tendenz geht eindeutig nach unten. Nicht nur bei mir, sondern bei allen kleineren Gewässern hier in der Gegend, man unterhält sich ja auch mit anderen Betreibern. Es gibt vermehrt Starkregenereignisse, die recht schnell bei den kleinen Bächen zu lokalen Ausuferungen/Überschwemmungen führen, aber die kaum zur Grundwasserneubildung beitragen. Von daher sind die reinen von den Wetterstationen gemessen Regenmengen (siehe https://www.wetterkontor.de/de/wetter/deutschland/monatswerte-station.asp?id=10875&yr=2026&mo=-1=2024&mo=-1) noch nicht mal zu 100 % ausschlaggebend, da ein erheblicher Teil einfach abfließt und zudem recht viel Mutterboden von den Feldern mitnimmt, aber kaum in den verhärteten ausgetrockneten Boden eindringt.
Off topic. Mit diesen Niederschlagsereignissen und dem Grundwasser gebe ich dir Recht. Das Problem liegt aber, meiner Meinung, nach an der ganzen Wasserwirtschaft. Wir pumpen Unmengen von Grundwasser aus dem Boden und leiten dies dann einfach über Kläranlagen in die Flüsse ein. Dort fließt es ab und bleibt nicht in der Fläche. Bei Landwirten ist das Nachhaltiger. Das geförderte Grundwasser bleibt dur die Ausbringung der Gülle in der Region
Wald-vor-Wild hat geschrieben:Dass die Anzahl der Bewohner in Oberbayern kontinuierlich steigt, und damit auch der Wasserverbrauch, ist ebenfalls nicht zu unterschätzen.
Dieser liegt bei ca. 45.000 l pro Bewohner pro Jahr.
Wald-vor-Wild hat geschrieben:Dass die Anzahl der Bewohner in Oberbayern kontinuierlich steigt, und damit auch der Wasserverbrauch, ist ebenfalls nicht zu unterschätzen.
Dieser liegt bei ca. 45.000 l pro Bewohner pro Jahr.
langholzbauer hat geschrieben:Jeder" dumme Städter"
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