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Neustart Hobbylandwirtschaft - welche Tiere

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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43 Beiträge • Seite 3 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Neustart Hobbylandwirtschaft - welche Tiere

Beitragvon Badener » Mo Aug 22, 2016 7:20

Fassi hat geschrieben:@ Badener: So exotisch sind die Dexter gar nicht mehr, hab ich in letzter Zeit festgestellt :wink: . Und vom ersten Eindruck sind die auch ruhig und umgänglich, auch die Bullen, selbst mit Kälbern in den Herden. Ob es sich im täglichen Umgang bestätigt, kann ich dann in nem halben dreiviertel Jahr sagen. Vorteil ist halt, dass sie von der Größe her an den Hängen wenig Trittschäden machen und auch mal in die Niedrigstamm- Plantage können (und ich mengenmäßig das Fleisch locker in der Sippe verteilen kann).

Achja, Limousins würde ich nur zusammen mit einem erfahrenen Züchter kaufen. Das können richtige Waffen sein. Dann lieber gleich Charolais.

Gruß
PS: Das mit den Zebus hatte ich Dir damals, mein ich, geschrieben :P.


Ja, das es kommt drauf an wo man in Deutschland ist. Hier im Süden sind Dexter schon sehr exotisch und sauteuer. Da kannst für ne Kuh schnell mal 1000-1400 Euro latzen. Aber ich denke, dass ist so ein Markt wo nur teuer was zu bekommen ist, und nachher bekommst die Viecher lebend nicht mehr los....

Was Du aber damit meinst:
Fassi hat geschrieben:PS: Das mit den Zebus hatte ich Dir damals, mein ich, geschrieben :P.

weiß ich leider nicht. Ich habe mir gerade nochmal den Fred vom letzten Jahr angesehen, aber irgendwie werde ich nicht schlau worauf du raus willst.

BTW.... 2 Rinder sind mittlerweile geschlachtet. Das Fleisch ist top.
Jetzt habe ich noch ein Bullenkalb und ein Kuhkalb sowie zwei Mutterkühe zu den Kälbern.
Wobei die Mutterkuh des Bullenkalbs jetzt dann auch zum Metzger kommt. (Das Blasrohr zum Betäuben beim Einfangen ist super :D )

Grüße
Zu fällen einen schönen Baum, braucht es eine halbe Stunde kaum.
Zu wachsen bis man ihn bewundert, braucht er - bedenke es - ein Jahrhundert.

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Re: Neustart Hobbylandwirtschaft - welche Tiere

Beitragvon Ferengi » Mo Aug 22, 2016 9:06

Badener hat geschrieben:
Ja, das es kommt drauf an wo man in Deutschland ist. Hier im Süden sind Dexter schon sehr exotisch und sauteuer. Da kannst für ne Kuh schnell mal 1000-1400 Euro latzen.



Was ist an 1.000€ für ne Kuh "sauteuer"?
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Re: Neustart Hobbylandwirtschaft - welche Tiere

Beitragvon Badener » Mo Aug 22, 2016 9:35

Ferengi hat geschrieben:
Badener hat geschrieben:
Ja, das es kommt drauf an wo man in Deutschland ist. Hier im Süden sind Dexter schon sehr exotisch und sauteuer. Da kannst für ne Kuh schnell mal 1000-1400 Euro latzen.



Was ist an 1.000€ für ne Kuh "sauteuer"?


Für ne normale Kuh, die eine gewisse Milchleistung bringt, oder für eine Fleischrasse, die auch etwas an Ausschlachtung hat, kann man das schon zahlen bzw. ist es angemessen. Aber doch nicht für eine Kuh die Vielleicht 150kg Ausschlachtung hat. Da musst Du ja locker 10€ für den Ankauf plus schlachten usw. rechnen. Das heißt Du müsstest einen Mischpreis von 15€/kg erzielen und das in der Direktvermarktung mit einem Rind das nur Leute kennen die sich auch mit Rindern auskennen. Das kannst Du knicken, da werfe ich das Geld lieber für andere Sachen aus dem Fenster.

Grüße
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Re: Neustart Hobbylandwirtschaft - welche Tiere

Beitragvon Fassi » Mo Aug 22, 2016 10:19

Das PS war nicht ganz ernst gemeint, ich mein, ich hätte Dir damals geschrieben, dass die Zebus nicht so ganz umgänglich sind.

Teuer im Bezug auf die "Randrassen" ist relativ. Nen Kumpel hat Hinterwälder, die Ausschlachtung ist ähnlich und die Kaufpreise auch. Dafür haben die Dexter aber im Vergleich ne bessere Ausprägung der Keulen. Seine Hinterwälder werden übrigens oft für zu kleines Fleckvieh gehalten.

Wie der Lebendverkauf aussieht, kann ich jetzt nur von Käuferseite aus sagen. Und da finde ich es ok und auch angemessen. Laut Zuchtverband kann aber derzeit wohl kaum die Nachfrage nach Tieren gedeckt werden, wobei ich solche Aussagen auch immer mit Vorsicht betrachte. Die zwei die ich demnächst bekomme sind aber nicht im Zuchtbuch geführt. Sind ja auch nur für den Eigenbedarf und die Weidepflege gedacht.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Neustart Hobbylandwirtschaft - welche Tiere

Beitragvon Qtreiber » Mo Aug 22, 2016 10:22

Ferengi hat geschrieben:Was ist an 1.000€ für ne Kuh "sauteuer"?

DAS wollte ich auch gerade fragen.....
Badener hat geschrieben:Für ne normale Kuh, die eine gewisse Milchleistung bringt, oder für eine Fleischrasse, die auch etwas an Ausschlachtung hat, kann man das schon zahlen bzw. ist es angemessen. Aber doch nicht für eine Kuh die Vielleicht 150kg Ausschlachtung hat. Da musst Du ja locker 10€ für den Ankauf plus schlachten usw. rechnen. Das heißt Du müsstest einen Mischpreis von 15€/kg erzielen und das in der Direktvermarktung mit einem Rind das nur Leute kennen die sich auch mit Rindern auskennen. Das kannst Du knicken, da werfe ich das Geld lieber für andere Sachen aus dem Fenster.

Es geht um Zuchtviehpreise.......und da liegen die Preis für "richtige" Fleischrassen deutlich über dem genannten Preis, SEHR deutlich.....
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Re: Neustart Hobbylandwirtschaft - welche Tiere

Beitragvon Ferengi » Mo Aug 22, 2016 10:53

Badener hat geschrieben:
Ferengi hat geschrieben:
Badener hat geschrieben:
Ja, das es kommt drauf an wo man in Deutschland ist. Hier im Süden sind Dexter schon sehr exotisch und sauteuer. Da kannst für ne Kuh schnell mal 1000-1400 Euro latzen.



Was ist an 1.000€ für ne Kuh "sauteuer"?


Für ne normale Kuh, die eine gewisse Milchleistung bringt, oder für eine Fleischrasse, die auch etwas an Ausschlachtung hat, kann man das schon zahlen bzw. ist es angemessen. Aber doch nicht für eine Kuh die Vielleicht 150kg Ausschlachtung hat.


Was die Kuh später an Ausschlachtung bringt ist irrelevant.
Entscheident sind die Kosten, die sie verursacht.
Qualität hat seinen Preis.
Rassen wie Highland, Dexter, Gayloway, etc. können beim Preis/KG Fleisch NIE mit den großrahmigen Fleischrassen mithalten.
Da gehts reinweg über die Fleischqualität, und die Genetik.
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Re: Neustart Hobbylandwirtschaft - welche Tiere

Beitragvon Cybister » Mo Aug 22, 2016 14:06

Für einen HB A fähigen Dexterabsetzer muss man schon mit 1000 rechnen, egal wo in D
Eine HB-A Kuh liegt bei rund 1800.

VG Michael
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Re: Neustart Hobbylandwirtschaft - welche Tiere

Beitragvon Badener » Mo Aug 22, 2016 14:30

Ferengi hat geschrieben:Was die Kuh später an Ausschlachtung bringt ist irrelevant.
Entscheident sind die Kosten, die sie verursacht.
Qualität hat seinen Preis.
Rassen wie Highland, Dexter, Gayloway, etc. können beim Preis/KG Fleisch NIE mit den großrahmigen Fleischrassen mithalten.
Da gehts reinweg über die Fleischqualität, und die Genetik.


Naja, das Problem ist, dass ich nicht züchten will, und für meinen Fall - Absetzer/Fresser kaufen, füttern (Weidehaltung), schlachten - ist das Verhältnis zwischen Kaufpreis und Schlachterlös schon wichtig. Sonst ist das ein reines Verlustgeschäft für mich. (Gut ist es mehr oder minder sowieso, aber ich muss ja nicht willens Verluste machen sondern ich Versuche schon etwas Gewinn zu erzielen).

Ausserdem brauche ich keine geschlossene Herdbuchabstammung. Mir reicht auch ein "Mischling". Dafür finde ich dann 1000€+ zu viel.

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Re: Neustart Hobbylandwirtschaft - welche Tiere

Beitragvon Qtreiber » Mo Aug 22, 2016 15:13

Badener hat geschrieben:und für meinen Fall - Absetzer/Fresser kaufen, füttern (Weidehaltung), schlachten - ist das Verhältnis zwischen Kaufpreis und Schlachterlös schon wichtig.

das ist natürlich klar.
In diesem Fall nimmt man aber auch keine Dexter oder sonst was Exotisches, sondern kauft sich beim Händler/Landwirt/Auktion Feld-, Wald- und Wiesenabsetzer aus einer Gebrauchs-MuKu-Herde.
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Re: Neustart Hobbylandwirtschaft - welche Tiere

Beitragvon stamo » Mo Aug 22, 2016 15:53

Ferengi hat geschrieben:Gayloway

Da hat wohl jemand gute Erfahrungen mit der Rasse gemacht?
"Wenn ich Waldbesitzer bin, dann bin ich auch für den Wald und was daraus wird verantwortlich und deshalb der Profi."
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Re: Neustart Hobbylandwirtschaft - welche Tiere

Beitragvon Ferengi » Mo Aug 22, 2016 17:23

Jaaaa. :mrgreen: :mrgreen:

Ich fand die sehr zickig. :wink:

Naja, das Problem ist, dass ich nicht züchten will, und für meinen Fall - Absetzer/Fresser kaufen, füttern (Weidehaltung), schlachten...


Absetzer/Fresser und Kuh ist aber auch ganz was Anderes.
Fürn 18 Monate alten Konvi-Fresser sind die 1.000€ ja ok.
Für ne Kuh (Muttertier was schon mindestens ein Kalb bekommen hat) aber eindeutig zu wenig.
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Re: Neustart Hobbylandwirtschaft - welche Tiere

Beitragvon Lüpi » Di Aug 23, 2016 0:27

stamo hat geschrieben:
Ferengi hat geschrieben:Gayloway

Da hat wohl jemand gute Erfahrungen mit der Rasse gemacht?



:lol:




Ferengi hat geschrieben:Für ne Kuh (Muttertier was schon mindestens ein Kalb bekommen hat) aber eindeutig zu wenig.



Kann man so pauschal eindeutig nicht sagen.. :wink:.



Gruß Lüpi
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Re: Neustart Hobbylandwirtschaft - welche Tiere

Beitragvon tit4tat » Do Sep 08, 2016 14:08

...wir haben auch so angefangen...mixturen quer durch den garten....aber der markt war damals vorwiegend von Hereford gedeckt... Holstein und friesen sollen sehr temperamentvoll sein aber ein mix mit Hereford oder angus ist durchaus zu bewaeltigen....auch bleibt eine gewisse milchleistung der mutterkuh... ich hatte sogar mal fuer ein paar jahre reine shorthorn, aber es war nicht mein ding zwischen zuechtern und umfeld auf die geheimen rituale einzugehen...und am markt waren sie nicht gefragt... ich hatte dann einen sehr schoenen charolais- bullen, der aber viel zu grosse kaelber brachte mit verheerenden konsequenzen... dann angus- bulle und nicht ein einziges problem und danach limousin mit gleichem resultat. limousin- bullen sind sehr friedlich weil die zuechter mittlerweile extrem auf `ruhig` selektieren.... man sagt den weiblichen tieren nach wie vor temperament nach....aber reinrassig muss ja nicht sein...zur aufzucht und handhabung von rindern allgemein ist es das beste dass sie dich mindestens einmal am tag mit kraftfutter kommen sehen. die naehe zu den tieren ist wichtig...wenn sie dann nach einer weile ruhiger werden kann man versuchen sie im bereich der schwanzwurzel zu kraulen, da kommen sie naemlich nicht hin...am kopf ohne zaun dazwischen geht nur vereinzelt bei den alten...auch das muss vom tier erlernt und erduldet werden.... ich fasse die jung- und alttiere im winter beim fuettern im stall ueber die monate zwischendurch immer wieder an sodass sie sich daran gewoehnen...das verliert sich aber meist wenn sie wieder im fruehjahr auf die weide kommen.....
..wenn aber schon ziegen in betracht kommen warum dann nicht gleich damwild?....wir haben ueber die jahre enten, gehabt, die moskowitsch-ente konnte richtig fliegen, da sind die verputzer fasst vom baugeruest gefallen... gaense und huehner.. aber als unser border-collie dann starb wars mit gefluegel aus... schafe haben mich fast um den verstand gebracht, die ziege hab ich fuer zwei jahre fuer unsern damligen asthmatischen kleinen sohn gemolken, dann war das auch vorbei....rinder sind relativ einfach zu halten....aberdeen angus ist eine ruhige und hornlose rasse, die gemuegsam und problemlos ist.... mit kuenstlicher besamung hatten wir auch unsere erfahrungen gemacht, da ist mir unser bulle lieber... ich sagte mal zu einem meiner freunde der schauspieler ist..." wenn n bulle mit der herde laeuft hast du keine probleme. sie sind alle traechtig...son bulle braucht ne kuh nur anzusehen.." darauf sagte er: ".... nee ne, ...echt???"
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