Hallo,
Ich wollte fragen, wer schon mit dem Gedanken gespielt hat oder in der Situation war aus der Rinderhaltung auszusteigen.
Hintergrund ist in meinen Fall ein Gemischtbetrieb im Nebenerwerb mit 25Milchkühen+Nachzucht weiblich und männlich sowie 35Ha Fläche.
Die Rinderhaltung wird soweit recht intensiv geführt (Fleckies mit 9K+ Milchleistung und Mastleistung im oberen Viertel der Betriebe)
Problem, die Rinder sind in Anbindehaltung und die Boxen im Jungviehbereich müssen weitgehend unpraktisch/ händisch gearbeitet werden.
Vater ist in Rente und soweit ganz fit, aber auch bereits 67. Die Mutter ist 10 Jahre Jünger aber Körperlich nicht mehr ganz so gut bei Fuß.
Beide Melken beide Mahlzeiten, das Füttern übernehme ich weitgehend.
Zum Vollerwerb müsste gebaut/ gepachtet werden (Neuverpachtungen 500-800€) und ich habe einen Recht ruhigen und guten Job in der Industrie, im Bereich Instandhaltung.
Jetzt ist die Frage, wie man es händelt ohne unnötig Kapital zu verbrennen?
Einfach das Besamen aufzuhören scheint mir keine optimale Lösung zu sein.
MfG

Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet 