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Pachtpreis????

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Pachtpreis????

Beitragvon steel. » Do Jun 02, 2011 20:05

02062011 hat geschrieben:
818er hat geschrieben:Und neun 9€ für Weizen wird es auf absehbare Zeit nicht mehr geben! Außerdem hab ich für diesen Fall eine Klausel in allen Pachtverträgen, das wenn der Weizen z.B.9 € kostet, die Pacht natürlcih sinkt. Desweiteren wird bei wegfall bzw.Kürzung der Prämie nachverhandelt.
Hallo Kai,
ab welchem dt Preis (Weizen,Gerste und Raps) greift diese erwähnte Klausel? Speziell in diesem Fall mit 600 Euro als Standardpachtpreis.

Vielen Dank

So einen Mist macht man in keinen Pachtvertrag da ist doch Ärger vorprogrammiert. Es gibt keinen einheitlichen Getreidepreis an dem man sich orientieren kann, zudem ändert der sich täglich.
In einen Vertrag gehören Laufzeit, Pachtpreis und dann hat sichs. Incl. eine Anpassungsklausel die sich am Pachtpreis für Neuabschlüsse im Ort orientieren. Der Verpächter orientiert sich ohnehin am aktuellen örtlichen Pachtpreis und nicht am Strom.- Milch oder Getreidemarkt.
steel.
 
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Re: Pachtpreis????

Beitragvon automatix » Do Jun 02, 2011 21:05

steel. hat geschrieben:
02062011 hat geschrieben:
818er hat geschrieben:Und neun 9€ für Weizen wird es auf absehbare Zeit nicht mehr geben! Außerdem hab ich für diesen Fall eine Klausel in allen Pachtverträgen, das wenn der Weizen z.B.9 € kostet, die Pacht natürlcih sinkt. Desweiteren wird bei wegfall bzw.Kürzung der Prämie nachverhandelt.
Hallo Kai,
ab welchem dt Preis (Weizen,Gerste und Raps) greift diese erwähnte Klausel? Speziell in diesem Fall mit 600 Euro als Standardpachtpreis.

Vielen Dank

So einen Mist macht man in keinen Pachtvertrag da ist doch Ärger vorprogrammiert. Es gibt keinen einheitlichen Getreidepreis an dem man sich orientieren kann, zudem ändert der sich täglich.
In einen Vertrag gehören Laufzeit, Pachtpreis und dann hat sichs. Incl. eine Anpassungsklausel die sich am Pachtpreis für Neuabschlüsse im Ort orientieren. Der Verpächter orientiert sich ohnehin am aktuellen örtlichen Pachtpreis und nicht am Strom.- Milch oder Getreidemarkt.


das mag die Realität sein, aber für beide Seiten wäre ein Preisbindung an Weizen z.b. nur von Vorteil - und wenn sich ein Verpächter wirklich Gedanken macht und nicht nur aufs Geld aus ist, dann schreibt der noch viel mehr rein....
Badaboom
automatix
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Re: Pachtpreis????

Beitragvon steel. » Do Jun 02, 2011 21:16

das mag die Realität sein, aber für beide Seiten wäre ein Preisbindung an Weizen z.b. nur von Vorteil - und wenn sich ein Verpächter wirklich Gedanken macht und nicht nur aufs Geld aus ist, dann schreibt der noch viel mehr rein....

Solche Pachtverträge helfen vor allem den Anwälten und Gerichten auf die aus den genannten Gründen jede Menge Arbeit bekommen dürften.
Leider sind 80 % der Verpächter nur aufs Geld aus was rechtlich in Ordnung ist. Nach einer Vererbung oder Verkauf der Fläche sind es nahezu 100 %. Und die sehen das als Geldanlage und wollen das Maximale rausholen. Die werden sicher nicht viele Jahre die Fläche an den Milchpreis oder Weizenpreis koppeln der sehr schnell absacken könnte, während der Biogasbetreiber über 10 oder 15 Jahre einen sicheren Mindestpreis liefert.
steel.
 
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Re: Pachtpreis????

Beitragvon 02062011 » Sa Jun 04, 2011 9:21

Hallo automatix & steel.,

@steel,
natürlich muss der Pachtvertrag hieb- & stichfest sein, damit es später nicht zu Differenzen und jur. Ausseinadersetzungen kommt was die Pachthöhe betrifft.
Mal anders rum, es gibt viele Finanzanlageprodukte die sich an den Kursen, also €/Einheit (egal ob Aktien, Währungen, Rohstoffe usw.) orientieren die bei dementsprechenden Kursen über- bzw. unterdurchnittliche Gewinne, Renditen etc. abwerfen. Warum sollte dies nicht bei Pachtverträgen und Getreidepreisen gehen?
Warum sollte der Bodeneigentümer nicht die Votalität der Agrarmärkte nutzen und damit die Chancen auf überdurchschnittliche Pachteinnahmen?

@automatix,
eigentlich habe ich steel. alles gesagt was ich von solchen Pachtverträgen halte, wie sie von -818er- beschrieben worden sind. Du schreibst wenn die Verpächter nicht nur aufs Geld schauen würden...... Aber gerade da fängt ja die Chance für die Landeigentümer an!

Bsp.:
100 dt/ha Getreide- bzw. 50 dt Rapsstandort, Pachtpreis beträgt bei 15 €/dt Getreide bzw. 30 €/dt Raps (Grundpreis bzw. Basispreis) = 500,- € Pacht /ha und Jahr. Pachtsteigerungsqoute von 75 %. Heisst also der Verpächter bekommt 75 % des Mehrpreises gegenüber dem Grundpreis.
Dazu ein 2. Bsp.
Bei 19 €/dt Getreide bzw. 38 €/dt Raps würde der Landeigentümer 800 € Pacht /ha und Jahr bekommen. Also 300 € mehr!

Schade, das Ihr -818er- oder besser gesagt den Kai vergrault habt und Ihn als "Depp" bezeichnet habt. Wirklich Schade......
02062011
 
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Re: Pachtpreis????

Beitragvon steel. » Sa Jun 04, 2011 20:37

02062011 hat geschrieben:Hallo automatix & steel.,

@steel,
natürlich muss der Pachtvertrag hieb- & stichfest sein, damit es später nicht zu Differenzen und jur. Ausseinadersetzungen kommt was die Pachthöhe betrifft.
Mal anders rum, es gibt viele Finanzanlageprodukte die sich an den Kursen, also €/Einheit (egal ob Aktien, Währungen, Rohstoffe usw.) orientieren die bei dementsprechenden Kursen über- bzw. unterdurchnittliche Gewinne, Renditen etc. abwerfen. Warum sollte dies nicht bei Pachtverträgen und Getreidepreisen gehen?
Warum sollte der Bodeneigentümer nicht die Votalität der Agrarmärkte nutzen und damit die Chancen auf überdurchschnittliche Pachteinnahmen?

Börse ist ein gutes Stichwort aber mit einem Pachtvertrag nicht zu vergleichen.
Bin trotz anfänglicher Skepsis seit fast 2 Jahren an der Börse aktiv und das nicht nur als Hobby. Trade und mache täglich meine Chartanalysen. Komme im Schnitt seit 2 jahren auf ein Plus zwischen 5000 - 10 000 Euro pro Monat, bisher wohlgemerkt was noch kommt weiss ich nicht. Geht natürlich noch die Abgeltungssteuer weg. Und der Betrieb leidet darunter was ich durch ständig gesetzte Limits und Handy mit Internetzugang in der Tasche etwas abfedern kann.
Was ich damit sagen will. An der Börse bin ich mein eigener Chef das kannst nicht mit einem Pachtvertrag mit 2 Parteien vergleichen. Zu meinen Anfängen hatte ich gleich zu Beginn kräftig Cash verloren. Da gibts nichts zu verhandeln denn das Geld ist weg. Hatte zum Glück dann bald den Dreh raus. Mache jetzt um die 50 Trades am Tag. Aber das ist hier im Gegensatz zu einem Pachtvertrag meine eigene Sache, egal in welche Richtung es läuft. An der Börse musst sekundengenau entscheiden wann du verkaufst oder kaufst und genau dieser Preis zählt. Da gibts kein wenn und aber und das funktioniert bei einem Pachtvertag sicher nicht.
Bei einem Pachtvertrag müssen sich beide Seiten über unterschiedlichste aktuelle Preise einig sein und da liegt schon der Haken. Siehst ja hier beim Weizenpreis im Forum. Innerhalb weniger Tage berichten User von Preisunterschieden von einigen Euros/dt für die gleiche Ware.
Das kannst mit der Börse mit klar definierten, sekundengenauen Preisen nicht vergleichen.
Erstens gibts keinen Einheitspreis beim Getreide den realen Preis kannst nirgendwo rauslesen sondern musst beim Händler erfragen und das Ergebnis brauchst schriftlich für den Verpächter. Da du ein guter Kunde beim Händler bist und der Verpächter nicht, könnte der zu deinen Gunsten den Preis "abrunden" könnte ein Verpächter vermuten und schon gibts Streit. Preise aus dem landw. Wochenblätter sind weit entfernt von der Realität was tatsächlich ge- und bezahlt wird. Und zweitens ändert sich der Preis täglich und zwar mal locker um bis zu 3 %. Ist somit möglich das bei halbjähriger Preisfestlegung immer dummerweise ins Hoch oder aber ins Tief fällst und der Getreidepreis erheblich vom Pachtentgeld abweicht. Wer das machen will soll das, ich werds sicher nicht egal ob als Verpächter oder Pächter. Und viele Verpächter werdens aus meinen genannten Gründen ebenfalls nicht. Die schreiben die Fläche aus und werdens dem Meistbietenden geben. Evtl. noch mit meiner genannten Anpassungsklausel an aktuellen Pacht Neuabschlüßen.
steel.
 
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Re: Pachtpreis????

Beitragvon stamo » So Jun 05, 2011 9:05

gibt's im Forum jemanden, der 600 ha hat und monatlich 20000 an der Börse verdient?
"Wenn ich Waldbesitzer bin, dann bin ich auch für den Wald und was daraus wird verantwortlich und deshalb der Profi."
stamo
 
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Re: Pachtpreis????

Beitragvon steel. » So Jun 05, 2011 9:55

stamo hat geschrieben:gibt's im Forum jemanden, der 600 ha hat und monatlich 20000 an der Börse verdient?

Wohl nicht da er keine Zeit für hat. Und wenn doch dürfte dir das wenig nutzen.
steel.
 
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Re: Pachtpreis????

Beitragvon 02062011 » So Jun 05, 2011 16:47

steel. hat geschrieben: Komme im Schnitt seit 2 jahren auf ein Plus zwischen 5000 - 10 000 Euro pro Monat
... dann hast aber ein dickes Portfolio...
Du bist aktiver Teilnehmer an der Börse. Aber es gibt auch passive Teilnehmer (Fondssparer, Fondseinlagen etc.). Je nach Ertragslage des Fonds sinken oder steigen die Ausschüttungen.
Ich vergleiche den Betrieb von -818er- bzw Kai mit einem Fond wegen seines variablen Pachtpreismodells. Er ist quasi der Fondmanager und seine Verpächter die Fondseigner. Ich persönlich finde dies grundsätzlich ein gutes Modell. Er sichert sich seine Liquidität und seine Verpächter langfristig die höchste Rendite ihres Grund+ Bodens.

Wie das aber praktisch abläuft und/oder umgestetzt wird ist eine andere Frage. Die ich nicht beantworten kann.
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Re: Pachtpreis????

Beitragvon steel. » So Jun 05, 2011 20:30

Du bist aktiver Teilnehmer an der Börse. Aber es gibt auch passive Teilnehmer (Fondssparer, Fondseinlagen etc.). Je nach Ertragslage des Fonds sinken oder steigen die Ausschüttungen.

Ich war früher selbst passiver Anleger. Die Passiven sind die Verlierer. Bei Fonds liegen die Gebühren bei 2,5-3 % und ggf. noch ein saftiger Ausgabeaufschlag bis 5 % pro Kauf. Da verdient die Bank + die Fondsgesellschaft sicher nicht der Anleger. Es schaffen fast keine Manager bei aktiven Fonds den Index zu schlagen. Sind die Gebühren praktisch rausgeworfenes Geld. Übrigens zahlen Aktienfonds keine Dividende aus, auch dann nicht, wenn die Aktienwerte im Fonds gute Dividenden zahlen. Diese Ausschüttung bleibt bei der Fondsgesellschaft und der Käufer der Fondsanteile profitiert nur von der Wertentwicklung der Anteile selbst. Erzählt der Bankberater was anderes hat er gelogen. Das sind nur mal einige gravierende Nachteile der Nichtsnutzenden aktiv gemanagten Aktienfonds.
Nicht umsonst haben ETFs, ETCs, Einzelaktien regen Zulauf und Geld in nutzlose Fonds nimmt stetig ab.

Aber gut, das ist wieder ein anderes Thema und gehört nicht hierrein.
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