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Pachtpreiserhöhung Ackerland

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Pachtpreiserhöhung Ackerland

Beitragvon HG » Mi Mär 12, 2008 15:06

Hallo zusammen, ich bin Eigentümer einer Ackerfläche in Niedersachsen, die z. Zt. für 425,-- € pro hat verpachtet ist. Das Pachtjahr läuft jeweils vom 01.04. bis 31.03. Da in der Umgebung jetzt Neuverpachtungen bis zu einem Preis von 800,-- € pro ha abgeschlossen werde, würde ich gerne die Pacht auf mindestens 500,-- €/ha erhöhen. Kann ich diese Erhöhung mit einfachem Anschreiben vom Pächter einfordern?
HG
 
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Beitragvon madanf » Mi Mär 12, 2008 17:01

Ich kann dazu nur sagen: typisch Verpächter mit Halbwissen!

Welches Land soll den für 500 oder 800,-€/ha verpachtet werden?
Ackerland,Grünland,welcher Boden,zusammenhängende Fläche etc. ?
Man sollte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.

Wenn eine Pachterhöhung ansteht dann zuerst mit dem Pächter in Verbindung setzen und darüber reden .

Gruß
Farnk
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Beitragvon hans g » Mi Mär 12, 2008 18:40

hier gehts um ne rechtliche frage von jemandem,der wohl keine erfahrung hat :!:
eine pachtpreiserhöhung kann man nur durchsetzen,wenn der vertrag eine anpassungsklausel hat oder wenn der pächter freiwillig mehr bezahlt,weil z.b.die pachtdauer vorzeitig verlängert wird.
das gespräch mit dem pächter suchen.
hans g
 
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Beitragvon conem » Mi Jan 14, 2009 20:46

Hallo,
würde das bedeuten, wenn man einen Pachtvertrag im jahre 2000 über 14 Jahre abgeschlossen hat und keine Pachterhöhungsklausel darin hat bzw. das Thema Pachterhöhung gar nicht im Vertrag steht kann der Verpächter, obwohl im allgemeinen die Pachtpreise gestiegen sind (oft sogar recht stark), bis 1014 nichts machen kann?
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Beitragvon conem » Mi Jan 14, 2009 20:47

Hallo,
würde das bedeuten, wenn man einen Pachtvertrag im jahre 2000 über 14 Jahre abgeschlossen hat und keine Pachterhöhungsklausel darin hat bzw. das Thema Pachterhöhung gar nicht im Vertrag steht kann der Verpächter, obwohl im allgemeinen die Pachtpreise gestiegen sind (oft sogar recht stark), bis 1014 nichts machen kann?
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Beitragvon CarpeDiem » Mi Jan 14, 2009 21:13

So dürfte es wohl sein.
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Beitragvon Mr.T. » Mi Jan 14, 2009 21:31

conem hat geschrieben:Hallo,
würde das bedeuten, wenn man einen Pachtvertrag im jahre 2000 über 14 Jahre abgeschlossen hat und keine Pachterhöhungsklausel darin hat bzw. das Thema Pachterhöhung gar nicht im Vertrag steht kann der Verpächter, obwohl im allgemeinen die Pachtpreise gestiegen sind (oft sogar recht stark), bis 1014 nichts machen kann?


ich hab mal gehört, wenn er beweisen kann, daß das ortsübliche Pachtniveau wesentlich höher ist, als was er bekommt, kann er mehr verlangen. er muss da aber Fakten vorlegen, sprich was andere bezahlen, und womöglich vor Gericht ziehen ( wird er aber nicht machen )
Ob da was drann ist, weiss ich aber nicht.

das Problem, wenn er damit nicht durchkommt und die verbleibenden 5 jahre einen niederen Pacht bekommt, kannst du davon ausgehen, das er nach den verbleibenden 5 Jahren aus Trotzreaktion den Höchstbetrag will und die Fläche jemand anders gibt.
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Beitragvon voro » Mi Jan 14, 2009 23:41

Vertrag ist Vertrag - guck halt was drin steht.

Ausserdem nicht auf die Scheisshausparolen hören, die über Pachtpreise erzählt werden. Ist oft nicht wirklich viel dran - per "Stille-Post-Verfahren" dichtet jeder noch'n Hunderter dazu.

Letztes Jahr wurden teilweise solche astronomische Summen geboten - dieses Jahr sieht das aber schon wieder GANZ anders aus! Das Preisniveau der Agrarprodukte ist DRASTISCH gesunken.

Du musst auch unterscheiden, WER so hohe Preise bietet und WOFÜR. Ich weiss, das einige Gemüsebauern locker über 1000 zahlen - aber das kann niemand, der eine "normale" Fruchtfolge macht. Der gibt ja mehr für Pacht aus, als hinterher reinkommt.
Der Hauptunterschied zw. etwas, was möglicherweise kaputtgehen könnte und etwas, was unmöglich kaputtgehen kann, besteht darin, daß sich bei allem, was unmöglich kaputtgehen kann herausstellt, daß es unmöglich zerlegt oder repariert werden kann.
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Beitragvon maexchen » Mi Jan 14, 2009 23:59

voro hat geschrieben:...Ausserdem nicht auf die Scheisshausparolen hören, die über Pachtpreise erzählt werden.[b] Ist oft nicht wirklich viel dran - per "Stille-Post-Verfahren" dichtet jeder noch'n Hunderter dazu[/].....


die Erfahrung hab ich auch schon desöfteren gemacht. Selbst die Verpächter hauen mitunter auf den Putz und prahlen mit Summen, die sie nie erhalten haben ! :evil:
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Beitragvon hans g » Do Jan 15, 2009 10:27

maexchen hat geschrieben:
die Erfahrung hab ich auch schon desöfteren gemacht. Selbst die Verpächter hauen mitunter auf den Putz und prahlen mit Summen, die sie nie erhalten haben ! :evil:

bei verpächtern hab ich eher gegenteiliges mitbekommen: die,die am meisten raus gehandelt haben,schweigen strikt :idea:
hans g
 
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Beitragvon Bison » Do Jan 15, 2009 20:01

also wenn mir wer 800 Euros fürs Hektar gibt verpachte ich sofort alles und mach mir noch ein schönes Leben....... :lol:
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Beitragvon Nordlicht73 » Mi Apr 29, 2009 17:58

Ist zwar ein sehr alter Thread, aber ich dachte ich schreib das mal hier rein:
Bei uns im Dorf werden runde 8,6 ha Land verpachtet, ca 6,8 ha mit durchschnittlich 45 Punkte, und 1,8 ha mit 30 Punkte (dazu fallen dort die ersten 10 Meter quasi weg durch Waldbeschattung). Bisher bekommt der Verpächter für den 45 Punkte-Schlag etwa 190 Euro/ha, für den anderen 200. Jetzt stellt er sich 440 Euro/ha für den 45 Punkteboden vor...Dazu kommt: Die Prämie ist nicht in seinem besitz (will der Bewirtschafter nicht abgeben), die muß man sich also auch noch kaufen. Und das bei den jetzigen Getreidepreisen... Die Flächen ringsum sind in etwa für 250-320 E/ha verpachtet, das (letztere) würde ich ja auch noch geben. Bin im grunde auf der Suche nach Land, da ich momentan wenig habe. Aber doch nicht zu dem Preis! :evil:

Wollt' ich nurmal so reinschreiben...
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Beitragvon Jangoben » Mi Apr 29, 2009 18:20

Mhh ja mit dem gerede, da ist definitiv seeeehr viel dran.
Klar ist das das von Region zu Region unterschiedlich ist.
Ich weiß von 30ha welche nach dem Drastischen Anstieg der Getreidepreise für weit über 800verpachtet sind, allerding inclusive neue dranage und Arondiert und und und.
Da geht es nicht mehr um die Fläche an sich, sondern um die Fläche fürs Papier um Tiere halten zu können.
Gottseidank haben wirs nicht gepachtet :shock: ...

Der einzige der ein Grinsen im Gesicht hat ist der Verpächter in den nächsten 5 jahren wie er sagte.

Aber mit der Wahrheit ist immer so eine Sache. Keiner gönnt dem anderm etwas und schon gar nicht die Wahrheit.....
Immer locker durch die Hose atmen!
Fehlende Leistung wird leider durch Wahnsinn ersetzt ....
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Beitragvon hans g » Mi Apr 29, 2009 19:19

Nordlicht73 hat geschrieben: Die Flächen ringsum sind in etwa für 250-320 E/ha verpachtet, das (letztere) würde ich ja auch noch geben. Bin im grunde auf der Suche nach Land, da ich momentan wenig habe. Aber doch nicht zu dem Preis! :evil:

Wollt' ich nurmal so reinschreiben...

wenn die fläche sich für dich rechnet bei 320€,dann mach ihm ein angebot.
hans g
 
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Beitragvon holzjackl » Mi Apr 29, 2009 21:10

Servus,

jetzt wundere ich mich auch nicht mehr, warum die Bauern auch noch am Karfreitag arbeiten müssen, incl. Güllefahren :D .
Bei bis 800€/ha :shock:

MfG
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