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Pflanzenschutz mit Schlepper ohne Kabine

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Pflanzenschutz mit Schlepper ohne Kabine

Beitragvon Hobbyfarmer01 » So Jun 16, 2019 12:04

Hallo,hab da mal etwas was mich schon länger bewegt und gestern Abend nach der Fungizidbehandlung im Weizen wieder akut war...und zwar ist mir in der Nacht danach heiss und ich schwitze wie Sau , geht es noch jemand so ? , fahrt ihr nur mit Schleppern mit geschlossener Kabine? .
Mein alter Fendt hat halt nur ein Verdeck...
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Re: Pflanzenschutz mit Schlepper ohne Kabine

Beitragvon MartinGerste » So Jun 16, 2019 12:08

Was heißt nur Verdeck? Nur eine Scheibe ohne Seitenteile?

Auf alle Fälle nicht gesund, was du da machst. Das was du da beschreibst sind Vergiftungserscheinungen.
Gruß aus dem Donau-Ries.........

Deutz D50.S ; IHC 744 ; Renault 155/54 TZ
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Re: Pflanzenschutz mit Schlepper ohne Kabine

Beitragvon TomDeeh » So Jun 16, 2019 12:15

Hi ,

auch wenn mich jetzt die ganze Welt auslacht , ich setz beim Spritzen mit dem Cabrio eine Vollmaske plus ABEK-Filter auf . Beim Mähdrescher (auch Cabrio , reicht für meine 30ha Frucht) noch immer eine Halbmaske ( wegen der Hitze) plus großen Aktivkohle&Partikelfilter.
Bei mir waren es nicht so sehr die PSM-Dämpfe mMn , sondern die Pollen , bzw. Stäube.
Gruß Tom
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Re: Pflanzenschutz mit Schlepper ohne Kabine

Beitragvon Hobbyfarmer01 » So Jun 16, 2019 12:37

Fendt 104 S mit Fritzmaier und Glasscheiben an der Seite...
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Re: Pflanzenschutz mit Schlepper ohne Kabine

Beitragvon bauer hans » So Jun 16, 2019 12:47

was hinten an den düsen raus kommt,ist dermassen verdünnt,dass es zwar riecht,aber dem fahrer vorn keinen schaden zufügt.
beim einfüllen der konzentrierten mittel in die spritze,kann das ganz anders sein.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Pflanzenschutz mit Schlepper ohne Kabine

Beitragvon jak » So Jun 16, 2019 19:31

Ich spritze meine 15 ha auch Cabrio, Fritzmeier Verdeck nur Scheibe vorne und die offen. Bei der letzten Fungi-Behandlung kam Wind auf und Spritznebel war zu spüren. Ich hab dann aufgehört. Wenn die "Pestizide" wirklich so giftig sind, dass man damit Probleme bekommt, sollten wir damit aufhören! Ich habe bis jetzt keine Probleme damit.
Auf deer anderen Seite, wenn man sowas liest https://www.polizei.bayern.de/niederbay ... tml/296606
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Re: Pflanzenschutz mit Schlepper ohne Kabine

Beitragvon Juwel » So Jun 16, 2019 19:48

jak hat geschrieben:Ich spritze meine 15 ha auch Cabrio, Fritzmeier Verdeck nur Scheibe vorne und die offen. Bei der letzten Fungi-Behandlung kam Wind auf und Spritznebel war zu spüren. Ich hab dann aufgehört. Wenn die "Pestizide" wirklich so giftig sind, dass man damit Probleme bekommt, sollten wir damit aufhören! Ich habe bis jetzt keine Probleme damit.
Auf deer anderen Seite, wenn man sowas liest https://www.polizei.bayern.de/niederbay ... tml/296606


Wen Du noch "Pestizide" spritzen tust, solltest Du lieber gleich mit der Landwirtschaft aufhören.
Das ist besser auch für die Allgemeinheit und den Berufsstand.
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Re: Pflanzenschutz mit Schlepper ohne Kabine

Beitragvon countryman » So Jun 16, 2019 20:07

Vermutlich ein Placebo-Effekt. Lösemitteldämpfe beim Anstreichen usw. sind problematischer.

Wovon ich die von dir beschriebenen Symptome kriege ist Rotwein. Anderer Alk nicht, nur Rotwein.
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Re: Pflanzenschutz mit Schlepper ohne Kabine

Beitragvon Bonifaz » So Jun 16, 2019 20:30

Viele Pflanzenschutzmittel haben die Auflage SB 199
In den textlichen Ausführungen zu SB 199 ist die Rede von Kabinen der Kategorie 3 bzw. Kategorie 4 und ihr fahrt noch mit Cabrio :klug:
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Giftsprizen mit Gasmaske

Beitragvon adefrankl » So Jun 16, 2019 20:33

bauer hans hat geschrieben:was hinten an den düsen raus kommt,ist dermassen verdünnt,dass es zwar riecht,aber dem fahrer vorn keinen schaden zufügt.
beim einfüllen der konzentrierten mittel in die spritze,kann das ganz anders sein.

Nun, es kommt schon darauf an was man spritzt- Da hat ein Reglone schon ein anderes Schadenspotential als ein Glyphosat oder auch selbst ein Pendamathalin. Letzteres muss extrem abtriftarm gespritzt werden. Irgendwie macht man da schon grob was falsch wenn man da in der offenen Kabline noch signifikant etwas davon abbekommt. Nichts gegen sinnvolle Schutzvorschriften. Aber zunehmend haben die immer höheren Vorschriften nichts mehr mit der Giftigkeit (auch im erweiterten Sinn) zu tun, sondern betreffen einfach (nahezu) alle Neuzulassungen.
Gleichzeitig nimmt die tatsächliche Gftigkeit der Mittel insgesamt ab. Nach dem gleichen Kriterien müsste man bei der Hanhabung von Waschpulver mindestens Schutzhandschuhe vorschreiben und bei jeden WC oder Badreiniger zusätzlich wenigstens noch eine Halbmaske. Von den anderen Haushalts- und Werkstattchemikalien ganz zu schweigen.(Ond erst bei alkoholhaltigen Flüssigkeiten wie Bier oder gar Schnaps!)
Nun das Problem bei der Kabinenvorschrift sind alle die Spritzen ohne elektronische Bedienung. Bei mir ist natürlich die Heckscheibe offen, weil ich sonst die Teilbreiten etc. nicht schalten kann. Nun könnte ich mich natürlich mit Schutzanzug und Halbmaske auf den Schlepper setzen, auch wenn es insgesamt massiv übertrieben ist. Aber wenn ich so Felder direkt sprizen würde an das fast direkt Häuser angrenzen, würden sofort alle meinen ich würde das das giftigste Zeug spritzen (so mindestens eine Mischung aus Zyankali, Agent Orange und Glyphosate) und ein Stop der Anwendung, noch strengere Vorschriften und noch mehr Verbote fordern.
So nach dem Prinzip. Warum sind die Schutzvorschriften bei Pflanzenschutzmitten viel strenger als bei anderen Chemikalien mit ähnlicher Giftigkeit (und/oder ähnlicher chemischer Struktur) ---> Weil Pflanzenschutzmittel besonders gefährlich und giftig sind.
Warum sind Pflanzenschutzmittel so gefährlich --> Das sieht man doch schon daran, dass die Bauern das Zeug nur noch mit Gasmaske spritzen.
Früher war das noch nicht so schlimm, aber man sieht ja an den Gasmasken das das Zeugimmer giftiger wird
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Pflanzenschutz mit Schlepper ohne Kabine

Beitragvon DWEWT » So Jun 16, 2019 20:39

Ich glaube es nicht! Sind hier eigentlich nur fachunkundige Hobbybauern unterwegs? In jedem Sachkundelehrgang oder sollte man angesichts dieser Diskussion lieber sagen "Sachkundeleergang", wird auf den fachgerechten Umgang mit PSM hingewiesen. Haltet euch zukünftig raus, wenn es in Diskussionen um PSM geht. Alle, die bisher zu diesem Thema geschrieben haben, haben sich als verantwortliche PSM-Anwender komplett disqualifiziert! Da hat ja wohl keiner mehr eine Frage, warum der Rest der Gesellschaft nicht davon ausgeht, dass ein Großteil der Landwirte verantwortlich mit PSM umgeht. Im Sinne des Arbeits- und Umweltschutzes, bitte ich um eine Befeuerung des Strukturwandels!
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Re: Pflanzenschutz mit Schlepper ohne Kabine

Beitragvon 4911 » So Jun 16, 2019 20:59

TomDeeh hat geschrieben:Hi ,

auch wenn mich jetzt die ganze Welt auslacht , ich setz beim Spritzen mit dem Cabrio eine Vollmaske plus ABEK-Filter auf . Beim Mähdrescher (auch Cabrio , reicht für meine 30ha Frucht) noch immer eine Halbmaske ( wegen der Hitze) plus großen Aktivkohle&Partikelfilter.
Bei mir waren es nicht so sehr die PSM-Dämpfe mMn , sondern die Pollen , bzw. Stäube.


hallo,
niemand wundert sich, dass ein Lackierer bei der Arbeit eine Schutzmaske trägt. Aus eigener Erfahrung (Landwirt mit Stauballergie) folgendes: Du trägst bei richtig staubigen Arbeiten eine Halb- oder auch Vollmaske. Kommt zufällig
jemand vorbei (auch Berufskollegen) - kann man damit rechnen, sich hämische Kommentare anzuhören oder ausgelacht zu werden.
Da frag ich mich schon - ist die Gesundheit(Vorsorge) eines Bauern so wenig Wert?
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Lakierer

Beitragvon adefrankl » So Jun 16, 2019 21:38

4911 hat geschrieben:hallo,
niemand wundert sich, dass ein Lackierer bei der Arbeit eine Schutzmaske trägt. Aus eigener Erfahrung (Landwirt mit Stauballergie) folgendes: Du trägst bei richtig staubigen Arbeiten eine Halb- oder auch Vollmaske. Kommt zufällig
jemand vorbei (auch Berufskollegen) - kann man damit rechnen, sich hämische Kommentare anzuhören oder ausgelacht zu werden.
Da frag ich mich schon - ist die Gesundheit(Vorsorge) eines Bauern so wenig Wert?

Also die Schutzmaske halte ich beim Lakierer natürlich für notwendig. Genauso wie Schutzhandschuhe wenn ich mit den Präperaten handiere.
Bei Reglone, Pirimor und ähnlichen Präperaten finde ich eine Schutzmaske durchaus angebracht. Bei einer Anwendung von Malibu oder ähnlichen (dort noch nicht vorgeschrieben) und selbst bei Ascra Xpro (dort z.b. vorgeschrieben) halte ich es dagegen für übertrieben. Also ich bin mir sicher, dass ich durch eine Fahnenvlattbehandlung mit Ascara Xpro de ich bei nahezu Windstille mit 50% Abtriftreduktion durchgeführt habe faktisch keinen Risiken ausgesetzt habe, auch wenn die Kabine hinten offen war und damit sicher nicht den geforderten Kriterien entsprach. Da war die letzte Anwendung von Badreiniger gegen den Kalk in den Kanten der Duschkabine sicher problematischer, obwohl dort das kleien Badfenster ganz geöffnet war.(Wenn ich im Lohn wochenlang ganztägig spritzen würde, wurde ich schon ein höheres Schutzniveau für notwendig halten. Aber da sollte dann auch eine entsprechende Kabine selbstverständlich sein).
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Pflanzenschutz mit Schlepper ohne Kabine

Beitragvon T5060 » So Jun 16, 2019 21:48

Als ich noch gespritzt habe, hatte ich im Herbst vor dem Stompspritzen ein Blutbild mit völlig unauffälligen Werten.
Danach wurde noch ein Blutbild gemacht und die Leberwerte waren so gelb wie das Stomp. Seither nur noch mit geeigneter Schutzausrüstung.

Dann gab es früher immer den Hinweis, dass nur der am Hof spritzen sollte, der seine Fortpflanzung abgeschlossen hat..... :mrgreen:
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Pflanzenschutz mit Schlepper ohne Kabine

Beitragvon marius » So Jun 16, 2019 23:23

Also ich kann mich vor längerer Zeit noch an einen Landwirt erinnern der hat früher immer mit seiner Rückenspritze rumgesprüht auf Wiesen aber auch im Acker Probmeunkräuter wie Disteln oder Quecke nachbehandelt.
Im Sommer mit kurzer Hose, so dass bei Wind auch mal die Beine eingenebelt wurden. :mrgreen:
War die Düse vorne verstopft wurde die ohne Handschutz aufgeschraubt ausgeputzt und wieder draufgeschraubt.
Die nassen Finger wurden an der Hose abgeputzt und weiter gings.
Der ist, oh Wunder, trotzdem alt geworden. 8)
Heute haben die Konsumenten schon Angst, dass wenn eine Kuh vor 20 Jahren einen halben Tropfen Glyphosat erwischt hat, die nachfolgenden Kuh-Generationen heute immer noch glyphosatverseuchte Milch geben würden.

Nichts desto trotz ist ein Schutzanzug heute Pflicht. Seit 2017 gilt die Richtlinie „Persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln“
Soll mittlerweile CC relevant sein und kann auch übers nationale Fachrecht bestraft werden.

https://www.bwagrar.de/Aktuelles/Neue-R ... xNjQ0.html
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