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Pfluglos Maisfeld bearbeiten

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Pfluglos Maisfeld bearbeiten

Beitragvon rägemoli » So Okt 14, 2012 5:57

:?: :?:
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Re: Pfluglos Maisfeld bearbeiten

Beitragvon Crazy Horse » So Okt 14, 2012 9:52

rägemoli hat geschrieben:Ja pfluglos und mulchen ........
Mit einem modernen und gescheitem Pflug braucht man nicht mulchen ,der bringts runter ,auch das Maisstroh nach Körnermais .
Zweimal mit dem Grubber drüber bringt auch kein Gewinn im Gegensatz zum Pflug ,mit anschliessender guter Frostgare .
Gut es gibt Regionen wo wegen dem Maiswurzelbohrer das Mulchen zwingend vorgeschrieben ist .



Und Du meinst, wenn Du nur alles möglichst tief vergräbst, sei Dir geholfen? Diese harten, langen Maisstoppeln verrotten aufgrund des hohen Ligninanteils nur sehr schlecht und im Stängelmark können sich die Raupen sehr schön verpuppen und die Pilzsporen sich vermehren. Mit guter fachlicher Praxis hat das alles nichts zu tun.

Ich will Dir ja den Pflug nicht ausreden, aber Du musst doch zuvor erst mal die Maisstoppeln und das ganze Maisstroh abmulchen und den Acker danach scheiben oder grubbern, damit sich das Stroh auch gut mit Erde vermischt und verrotten kann. Danach kannst Du ja immer noch mit dem Pflug anrücken.
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Re: Pfluglos Maisfeld bearbeiten

Beitragvon Paule1 » So Okt 14, 2012 10:44

Bei schlechteren Getreide oder Maispreisen wird der Pflugbetrieb wieder das jammern anfangen--Bauer oder Bettelmann heißt hier die Frage

:wink: [b]Weniger Maschinen, mehr Gewinn"
[/b]

"Bauer oder Bettelmann" hatte Werner Ortloff seinen Vortrag überschrieben,

http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/weniger-maschinen-mehr-gewinn-136468.html
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Pfluglos Maisfeld bearbeiten

Beitragvon rägemoli » So Okt 14, 2012 11:15

http://www.merkur-online.de/lokales/nac ... 36468.html
HA ,HA ,HA ...sehr "schlauer" Beitrag .
Das wissen und machen wir alle doch schon lange und immer mehr .
Natürlich ist der MR ein sehr guter Verein ,den wir viel und auch immer mehr in Anspruch nehmen .
Doch wenn ich manchmal so Rundschreiben und Zeitschriftchen des MR lese ,kommt mir der BDM in den Sinn . :mrgreen:
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Re: Pfluglos Maisfeld bearbeiten

Beitragvon elchtestversagt » So Okt 14, 2012 12:14

Pflügt man weiter; und gut ist.
Ist ja auch die letzten 20000 Jahre so gewesen.
Wenn der Wurzelbohrer dann kommt; nützt der Pflug auch nichts mehr; im Gegenteil; er erhöht das ganze noch..
Warum wird das mulchen empfohlen; generell?
Ein guter Pflug hat in der Tat kein Problem mit der Maismasse; nur ist dem Grundproblem gegen dem Beohrer nicht geholfen.
Denn durch das Mulchen erhöht man die Oberfläche des zu verrotteten Erntegutes; bzw spleisst die Stängel auf; damit diese schneller verrottet werden.
Nur wenn garnichts mehr vorhanden ist; dann sich keine Larve darin entwickeln.
Somit ist die Mulchsaat vom Prinzip das wirkungsvollste gegenüber dem Bohrer.
Bleibt das Fusariumproblem; und dagegen hilft der Pflug etwas mehr als die Mulchsaat.
Wenn man aber einen intakten; aktiven Boden hat; sieht man im Mai schon garkeine Pflanzenreste mehr; incl. der Stoppel.
Wenn man aber das ganze noch ohne Mulchen und auch noch etwas zu nass einpflügt; dann konserviert man die Stängel und alle daran haftenden Probleme ( auch Fusarien) über Jahre und holt die spätestens nächsten Herbst wieder an die Oberfläche....
Wenn man die Drilltechnik nicht hat um Pfluglos zu ackern; dann pflügen.
Aber auf alle Fälle vorher Mulchen; egal ob Körnermais oder erst Recht Silomais; denn dort bleiben die Stängel idR länger nach der Beerntung; und dort sitzen bekanntlich die Probleme; nicht in den Lischen; Spindeln u.a.
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Re: Pfluglos Maisfeld bearbeiten

Beitragvon Hessen-Sibirier » So Okt 14, 2012 16:37

elchtestversagt hat geschrieben:Aber auf alle Fälle vorher Mulchen; egal ob Körnermais oder erst Recht Silomais; denn dort bleiben die Stängel idR länger nach der Beerntung; und dort sitzen bekanntlich die Probleme; nicht in den Lischen; Spindeln u.a.


Na, mulchen ist auch nicht die ultimative Lösung der Probleme.
http://www.youtube.com/watch?v=wKLRmPSF ... re=related
Hier war im letzten Jahr ein LU mit Großflächen-Mulcher am Werk...
das Geld hätte man sich sparen können.
Ich bin der Meinung, wenn der Mais in einer vernünftigen Fruchtfolge steht, dann ist Pflügen immer noch die beste Lösung.
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Re: Pfluglos Maisfeld bearbeiten

Beitragvon Mad » So Okt 14, 2012 18:02

Hessen-Sibirier hat geschrieben:
elchtestversagt hat geschrieben:Aber auf alle Fälle vorher Mulchen; egal ob Körnermais oder erst Recht Silomais; denn dort bleiben die Stängel idR länger nach der Beerntung; und dort sitzen bekanntlich die Probleme; nicht in den Lischen; Spindeln u.a.


Na, mulchen ist auch nicht die ultimative Lösung der Probleme.
http://www.youtube.com/watch?v=wKLRmPSF ... re=related
Hier war im letzten Jahr ein LU mit Großflächen-Mulcher am Werk...
das Geld hätte man sich sparen können.
Ich bin der Meinung, wenn der Mais in einer vernünftigen Fruchtfolge steht, dann ist Pflügen immer noch die beste Lösung.


Beim Zünsler spielt die Fruchtfolge überhaupt keine Geige, der fliegt zum Mais und befällt ihn dann dort. Beim Maiswurzelbohrer schon, weil die Larven nicht so weit kommen.

Dieses Jahr war in der Nachbargemarkung ein Schlag voller Zünslerbefall. Dort war nicht viel zu ernten. Da mulche ich doch lieber und sehe zu, dass sämtliche Stängelreste beschädigt sind.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Pfluglos Maisfeld bearbeiten

Beitragvon rägemoli » So Okt 14, 2012 19:35

Wir bauten mindestens 25 Jahre lang Silomais (seit kurzem jetzt Körnermais )an auf 50 % der gesammten Ackerfläche .Die anderen 50 % waren ,je nach Jahr ,Hafer ,Gerste oder Weizen und Herbstbegrünung mit Senf oder Phatelia.So wurde jedes Jahr gewechselt .Alles immer konvi ,mit dem Pflug ,ausser die Saatbeetbereitung für die Zwischenfrucht ,da mit dem Grubber.
Ein Mulchgerät haben wir da noch nie benötigt ,ist hier regional (mehr gemarkungsabhängig) auch neu, das man nach Silo oder Körnermais mulcht .
Zünsler oder Wurzelbohrer war nie ein Problem ,bis jetzt ,obwohl Maismonokultur breitet sich in der Nachbarschaft immer mehr aus ,wegen Biogas und guten Erlösen für Körnermais .
Ich weiss von einem Futterbaubetrieb ,der hat mindestens 20 Jahre Mais-Monokultur ,auf allen seinen Ackerflächen .Immer nur mit Pflug und ohne mulchen ,allerdings sind das immer nur Inseln in mitten von reinem Grünland .
Klar wird es wohl so sein das in bestimmten Regionen das Mulchen Pflicht ist.
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Re: Pfluglos Maisfeld bearbeiten

Beitragvon julius » So Okt 14, 2012 19:42

Paule1 hat geschrieben:Bei schlechteren Getreide oder Maispreisen wird der Pflugbetrieb wieder das jammern anfangen--Bauer oder Bettelmann heißt hier die Frage

:wink: [b]Weniger Maschinen, mehr Gewinn"
[/b]

"Bauer oder Bettelmann" hatte Werner Ortloff seinen Vortrag überschrieben,

http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/weniger-maschinen-mehr-gewinn-136468.html


Das hat leider meine Frage nicht beantwortet Paule. Ich meinte Schädlinge wie den Maiswurzelbohrer oder Maiszünsler, die sich jährlich weiter ausbreiten und enorme Schäden anrichten.
Habe ebenfalls geschrieben das nur grubbern die günstigere Variante ist, aber eben die Schädlinge ihr Winterquartier haben. In abgemulchten und zerstörten Maisstoppeln können die Schädlinge nicht überwintern, und die Ernterückstände verrotten wesentlich schneller. Ebenfalls werden die Schädlinge ausgeschaltet, wenn die Maisstoppel mindestens 10 cm untergepflügt werden, denn dann kommen die nach der Winterruhe im Frühjahr nicht mehr an die Oberfläche. Denn beim Mulchen werden ca. 20 % der plattgefahrenen Stoppel überhaupt nicht erfaßt und die liegen nach dem grubbern teilweise unbeschädigt wieder an der Oberfläche.

Ist immer die Frage, ob heute die günstigste Bearbeitungsform, langfrisitig nicht die teuerste Variante ist. Wenn etwa in einer Befallszone keinen Mais mehr anbauen darfst und diesen dann teuer für deine Kühe zukaufen mußt. Oder bei einem Befall während der Vegetation einen erheblichen Ernteausfall befürchten mußt. Die Schädlinge werden sich ohnehin weiter ausbreiten, aber je nach Wirtschaftsweise eben langsamer oder schneller.

Und dann noch bei Weizen das angesprochene Fusariumproblem nach Grubbermais. Was nicht jedes Jahr, aber doch bei ungünstigen Witterungsverhältnissen ein großes Pilzproblem DON-Gehalte im Getreidekorn darstellen kann.
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Re: Pfluglos Maisfeld bearbeiten

Beitragvon Puma155 » Mo Okt 22, 2012 21:00

Was soll an Pfluglos so viel billiger sein?

Gegen den Zünsler müssen die Häckselerbauer ran,damit der Maisstoppel schon vorm plattfahren gemulcht wird!
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Re: Pfluglos Maisfeld bearbeiten

Beitragvon Mad » Mo Okt 22, 2012 22:33

Wenn ich so sehe, wie viele INTAKTE Maisstoppeln hier bei den gepflügten, ungemulchten Flächen obendrauf liegen, weiß ich wo die ganzen Zünsler dieses Jahr her kamen. Denn bei denen sahen die Flächen letztes Jahr genauso aus. Naja. Wenn man trotz Pflug sein Unkrautproblem nicht in den Griff bekommt, wundert mich auch nichts mehr.
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Re: Pfluglos Maisfeld bearbeiten

Beitragvon Sebbo » Di Okt 23, 2012 11:30

Puma hats erfasst.

Sind die Stoppel erst einmal umgefahren (und das geht beim Häcksler selbst schon los), kommst einfach nicht mehr vernünftig ran,
um sie ausreichend aufzufasern.
Und das lässt sich nur dann vermeiden wenn die Häcksler-Hersteller was einfallen lassen.
Gleiches gilt beim Maisgebiss für Mähdrescher.

Gruß
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Re: Pfluglos Maisfeld bearbeiten

Beitragvon automatix » Di Okt 23, 2012 12:06

einfach wieder mit dem Einreiher häckseln, da wurde jede Stoppel niedergefahren und zerdrückt und der Zünsler war ein Fremdwort....
Badaboom
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Re: Pfluglos Maisfeld bearbeiten

Beitragvon Paule1 » Do Mär 22, 2018 21:57

Das mache ich seit mindesten 10 Jahren :idea:
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Re: Pfluglos Maisfeld bearbeiten

Beitragvon marius » Do Mär 22, 2018 22:08

Re: Pfluglos Maisfeld bearbeiten


Anhand er deutlichen Zunahme an Maisschädlingen, ist eine pfluglose Bearbeitung des Maisfeldes ( Bereitstellung eines Winterquartiers ) fast schon eine lebenslängliche Straftat. 8)
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