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Präimplantationsdiagnostik, Fluch oder Segen?

Alles was nicht zu anderen Themen passt, hat hier seinen Platz.
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55 Beiträge • Seite 4 von 4 • 1, 2, 3, 4

Präimplantationsdiagnostik, was haltet ihr davon?

Ich bin dafür die Präimplantationsdiagnostik uneingeschränkt frei zu geben.
4
14%
Ich bin generell dagegen, dass Menschen über das Leben von Menschen entscheiden.
5
18%
Präimplantationsdiagnostik hat Vor- und Nachteile, sie sollte unter strengen Auflagen zugelassen sein.
15
54%
Dazu habe ich mir noch keine abschließende Meinung gebildet.
2
7%
Ist mir vollkommen egal.
2
7%
 
Abstimmungen insgesamt : 28

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Re: Präimplantationsdiagnostik, Fluch oder Segen?

Beitragvon Cairon » Fr Dez 16, 2011 13:31

@SHierling

Es ist ja schön, wenn Du für dich eine so klare Definition gefunden hast. Wenn man aber mal die Rechtslage in Sachen Abtreibung sieht, so kann bis zum 3 Monat straffrei abgetrieben werden. Ein Frau hier in der Nachbarschaft hatte inzwischen schon 3 Abtreibungen, darunter einmal Zwillinge. Wo besteht da der Unterschied wenn ich 5 Embryonen habe mir einen Aussuche und 4 entsorge? Versteh mich nicht falsch, ich stelle Deine Ansichten nicht generell in Frage, nur ist es für mich eben nicht so klar wie für dich. Ich weiß nicht ob ich bereit wäre das erste Kind sterben zu lassen und aus moralischen Gründen auf ein Retterbaby zu verzichten. Wenn ich einen meiner Söhne dadurch das Leben retten könnte, ich denke dann würde ich es tun ob hier oder im Ausland, dass wäre mir dann egal. Ich denke in einer solchen Situation würde ich andere Prioritäten setzen.
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
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Re: Präimplantationsdiagnostik, Fluch oder Segen?

Beitragvon Karla Schnikoff » Fr Dez 16, 2011 13:51

SHierling hat geschrieben:Dafür gibts Abtreibungsgesetze


:shock: ich denke du bist auch gegen Abtreibung? Das ist ja wohl keine Alternative. :shock:
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http://www.youtube.com/watch?v=ghGm51AobGw
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Re: Präimplantationsdiagnostik, Fluch oder Segen?

Beitragvon SHierling » Fr Dez 16, 2011 15:21

Karla Schnikoff hat geschrieben:
SHierling hat geschrieben:Dafür gibts Abtreibungsgesetze


:shock: ich denke du bist auch gegen Abtreibung? Das ist ja wohl keine Alternative. :shock:


Ja, ich bin gegen Abtreibung UND gegen PID. Aber Abtreibungsgesetze gibt es nun mal , die lösen sich nicht auf, nur weil ich dagegen bin. Und ich muß nicht noch mehr sinnloses Töten befürworten, nur weil es schon welches gibt.
Wo siehst Du da ein Problem?
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Re: Präimplantationsdiagnostik, Fluch oder Segen?

Beitragvon SHierling » Fr Dez 16, 2011 15:30

Cairon hat geschrieben: Wenn ich einen meiner Söhne dadurch das Leben retten könnte, ich denke dann würde ich es tun ob hier oder im Ausland, dass wäre mir dann egal. Ich denke in einer solchen Situation würde ich andere Prioritäten setzen.

Ich stelle mich ja nicht gegen "Leben retten wollen", ich sehe da nur andere Möglichkeiten als ein Leben mit mehreren anderen Leben zu bezahlen. Es gibt wirklich genug Leute, die Spenden könnten, und das Beispiel mit den "Retterbabys" ist meiner Ansicht nach nur geschickter Populismus, um Forschungsgelder zu mobilisieren und Methoden zu entwickeln in Bereichen, die ich für absolut unzuträglich halte. Wie gesagt: adulte Stammzellen, Gewebe züchten, das sind alles sinnvolle Ansätze. Einfach mehr Kinder machen damit man besser sortieren kann ist imho keiner.
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Re: Präimplantationsdiagnostik, Fluch oder Segen?

Beitragvon Cairon » Fr Dez 16, 2011 16:19

@SHierling

Ich denke da sind wir einer Meinung, sollte es andere, weniger kontroverse Möglichkeiten geben um ein Leben zu retten würde ich die natürlich vorziehen.
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Re: Präimplantationsdiagnostik, Fluch oder Segen?

Beitragvon Karla Schnikoff » Fr Dez 16, 2011 16:32

SHierling hat geschrieben:
Karla Schnikoff hat geschrieben:
SHierling hat geschrieben:Dafür gibts Abtreibungsgesetze


:shock: ich denke du bist auch gegen Abtreibung? Das ist ja wohl keine Alternative. :shock:


Ja, ich bin gegen Abtreibung UND gegen PID. Aber Abtreibungsgesetze gibt es nun mal , die lösen sich nicht auf, nur weil ich dagegen bin. Und ich muß nicht noch mehr sinnloses Töten befürworten, nur weil es schon welches gibt.
Wo siehst Du da ein Problem?


wenn du schreibst, dass es ja noch Abtreibungsgesetze gibt, dann bist du ja der Meinung, man kann ja immer noch abtreiben, wenn sich eine schwere krankheit während der Schwangerschaft feststellen läßt, ohne eine PID vorher zu machen und darum geht es ja hier in dem Thread. Das fände ich allerdings absolut brutal und unzumutbar, denn viele krankheiten lassen sich nicht durch Fruchtwasseruntersuchung feststellen, egal in welchem Stadium der SS. Einige Krankheiten zeigen sich erst nach der Geburt oder bis zum 5. lebensjahr oder später. Zum anderen wäre es ja dann so, dass man einer frau mit Risiko immer wieder eine SS zumutet, ohne PID, trotz ihres genetischen Risikos oder dem des Partner, und bei feststellung einer Krankheit abtreibt, egal in welcher SS-woche. Das Herz des Embyos beginnt in der 4. SS-woche an zu schlagen, außerdem ist er in der Lage bereits Schmerzen zu empfinden und das bereits vor Ende des 3. Monates. Eine Blastozyste empfindet noch keine Schmerzen, ein Embryo schon. Somit ist eine PID bei genetischer Belastung die einzigst humane Lösung und nicht die Abtreibung und genau deshalb ist die PID auch im Gespräch und in Deutschland nicht mehr grundsätzlich verboten.
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Re: Präimplantationsdiagnostik, Fluch oder Segen?

Beitragvon SHierling » Fr Dez 16, 2011 16:48

Also, um das ganz kurz abzuschliessen: Kalaschnikow, Deine Ansicht interessiert mich weder zum Thema Geschmacksverstärker noch beim Kinder kriegen. Wer mit einem so selten dämlichen Pseudo daherkommt und hier sowieso keine Fachbeiträge schreibt, der kann meinetwegen bei irgendwelchen Gammel-Threads rumtrollen - und selbst das finde ich persönlich schon überflüssig.

Und hör auf, mir Dummes Zeug zu unterstellen.
wenn du schreibst, dass es ja noch Abtreibungsgesetze gibt, dann bist du ja der Meinung, man kann ja immer noch abtreiben,

Nein, bin ich nicht. Ich bin der Ansicht, daß auch Kranke Kinder ein Recht auf Leben haben. Und falls Dir das was bringt: diese Meinung hab ich deswegen, weil ich eine Menge davon kenne, und bei keinem davon würde ich sagen "Du wärst besser tot". Ein guter Freund von mir hat eine Erbkrankheit, bei der man mit ca mitte 30 das Sehvermögen verliert. Hätte man den auch aussortiert, zusammen 3, 4, 5 gesunden Geschwistern? Oder wieviel Jahre Leben sind ok? 2? 20? Und wenn nicht, hätte der dann das Recht, bei seinen Eltern Schmerzensgeld einzuklagen, weil sie ihn haben zur Welt kommen lassen?

Wenn andere Leute anderer Ansicht sind, bitte, das ist deren Problem, aber warum ich deswegen für Embryonenmord oder Kindermord sein "müßte", ist absolut nicht einleuchtend.
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Re: Präimplantationsdiagnostik, Fluch oder Segen?

Beitragvon Karla Schnikoff » Fr Dez 16, 2011 17:07

oh je, nun ist es wieder so weit, ausflippen wenn man nicht weiter weiß :shock: madam du schmeißt dauernd mit links um dich und hast lediglich gefährliches halbwissen, was sich maximal für volkshochschulen eignet. Eine Behinderung ist nicht das gleiche wie ein vorzeitiger Tod, Leid und dauernde Schmerzen und dieses Leid sollte und darf man durch PID verhindern, denn diese Krankheiten gibt es. Davon weißt du offensichtlich nichts, denn es gibt krankeiten, die sind kein Leben, sondern pernanentes Leid und Schmerzen. Du kannst dein Halbwissen aber gern hier auffrischen und dir von Leuten Wissen vermitteln lassen, die es auch haben. http://www.bvdh.de/public.php?id=5
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Re: Präimplantationsdiagnostik, Fluch oder Segen?

Beitragvon Karla Schnikoff » Fr Dez 16, 2011 17:24

reinhard, paß du lieber auf, dass du nicht zu sehr zum Claqueur wirst. :wink:
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Re: Präimplantationsdiagnostik, Fluch oder Segen?

Beitragvon Karla Schnikoff » Fr Dez 16, 2011 17:46

schimmel hat geschrieben:und nicht ausschließlich den Aplausometer bediene.... :prost:


schön dass du es einsiehst. :)
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