Hallo zusammen,
ich bräuchte mal eine Auskunft zum Thema: Brennholz an der Biogasanlage trocknen
Im Sommer trockne ich auf einem 20m³ Kipper mit Lochboden Buchen-Brennholz (25er & 33er Scheite), das funktioniert eigentlich wunderbar so dass ich in 10-14Tagen das Holz auf ca.15% herunter getrocknet habe.
Normal trockne ich nur über die Sommermonate.
Nun habe ich den zweiten Versuch gestartet im Winter zu trocknen (an zwei verschiedenen Biogasanlagen) mit folgendem identischem Ergebnis:
Nach 14Tagen habe ich das Holz aufgespalten um in der Mitte die Feuchtigkeit zu messen, dabei ist mir gleich ein Unterschied zwischen dem Randbereich mit 0% (hell) mit Trocknungsrissen und dem Kern mit 29-43% (rötlich) aufgefallen. Bei einem Versuch das Holz in meinem Ofen zu verbrennen, spiegelt sich dieses Ergebnis dann auch wieder, so dass der trockene Randbereich abbrennt, der Rest aber nicht.
Das selbe Bild zeigt sich allerdings auch nach einer und zwei weiteren Wochen und es sieht so aus als ändert sich daran nichts mehr. Beim ersten Versuch habe ich das Holz dann in die Halle gekippt und nach drei bis vier Monaten war der Farbunterschied zwar noch zu sehen, aber das Messgerät zeigte im Kern unter 20% an, es brannte ganz normal.
Noch zu den beiden Biogasanlagen:
Es gibt keine Temperaturregelung für die Luft die durch den Kipper geht, lediglich das Gebläse kann händisch geregelt werden (Volumenstrom)
Ansonsten kann ich nur ein oder aus schalten, falls die Abwärme nicht ausreicht, kann es sein dass ab und zu auch nur kalte Luft durch strömt.
Über den Kipper lege ich ein Hackschnitzelvlies.
Kann mir das bitte jemand erklären?
Was ist hierfür die Ursache?
Wie kann ich das vermeiden?
Wie macht Ihr das?
Wie ist das bei Euch?
Danke für Eure Unterschtützung
