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Queckenbekämpfung. Gibt es Alternativen?

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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42 Beiträge • Seite 3 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Queckenbekämpfung. Gibt es Alternativen?

Beitragvon bauer hans » So Okt 27, 2019 15:11

quecke wurde früher mit schälpflug,egge,pflug und fruchtfolge erfolgreich bekämpft.
maisanbau gabs hier noch nicht und runkeln,steckrüben und zuckerrüben wurden spätestens im oktober gerodet und im hof gelagert,im nassen konnte nicht geackert werden,weil die schlepper viel zu klein waren.
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Re: Queckenbekämpfung. Gibt es Alternativen?

Beitragvon HL1937 » So Okt 27, 2019 19:48

Früher hat man geeggt und geegt, mit der Egge dann zusammengezogen, von Hand aufgeladen und verbrannt.
So machte man Queckenbekämpfung.
Früher war alles besser.
Gott schütze unsere Fluren, vor Merkel, den Grünen und anderen Kulturen.

Es wünsch mir einer was er will, es geb´ihm Gott zehnmal soviel.
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Re: Queckenbekämpfung. Gibt es Alternativen?

Beitragvon countryman » So Okt 27, 2019 20:36

Wenn es so schlimm ist dass man die Quecken haufenweise wegtragen kann sind Hopfen und Malz aber schon lange verloren.
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Re: Queckenbekämpfung. Gibt es Alternativen?

Beitragvon Botaniker » So Okt 27, 2019 20:45

Solche Flächen gab es aber und man hat mühsam wieder in Schuss gebracht.
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Re: Queckenbekämpfung. Gibt es Alternativen?

Beitragvon Landka19 » Di Okt 29, 2019 3:04

Diese Flächen die komplett verqueckt waren, gab es zu genüge und wie gesagt Quecke ist nicht wie anderes Kraut einfach weg wenn man es einmal heraus nimmt. Außerdem steckt immer noch einiges in der Erde was gar nicht an die Oberfläche kommt. Deswegen war nach allen Versuchen der mech. Beseitigung einfach als Abschlußlösung die Spritze da. Das mußte sein.
Das ewige beackern des Ackers mit dem Tracktor ist 1. Für den Boden nicht gut, wegen den Festgefahrenen Stellen. 2. Kostet es viel Energie (Diesel) und nicht letzt auch Zeit. Und wie gesagt das Ergebnis ist dennoch nicht befriedigend.
Ich glaube das Thema kennt nur der zu genüge, der Aktiv zur beseitigung mit Verantwortung für ein Ergebnis einstehen mußte. Zaubgast sein und gesehen haben wie es der Onkel etc. gemacht hat reichen nicht aus. Ich gehe davon aus das man mit Glyphosat nur ein Ergebnis für 1 Jahr hat, da man damit nur den Blattbereich schädigt und nicht die Rhizome. AÖso alle Jahr wieder--- 1 mal Natrium Tricloracetat für Jahre wäre wesentlich sinnvoller- Ökologisch und Ökonomisch-. Aber das entscheiden leider andere, die das Problem nicht haben.
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Re: Queckenbekämpfung. Gibt es Alternativen?

Beitragvon Mad » Di Okt 29, 2019 8:52

Landka19 hat geschrieben:Ich gehe davon aus das man mit Glyphosat nur ein Ergebnis für 1 Jahr hat, da man damit nur den Blattbereich schädigt und nicht die Rhizome.


Einspruch. Glyphosat ist das einzige Mittel, das tatsächlich auch bis in die Rhizome eindringt. Die Höhe der Dosierung/Konzentration entscheidet darüber, in wie viele Abschnitte der Rhizome es vordringt. Wenn man die Rhizome 4 Wochen nach der Behandlung ausgräbt, kann man das sogar sehen. Die geschädigten weisen eine gelbliche Färbung auf und sind verholzt, während die intakten nach wie vor weiß und elastisch sind.
Flächen, die jahrelang verqueckt waren, wurden damit schon gänzlich queckenfrei.
Wo es besonders schlimm ist, reicht eine Einmalbehandlung meist nicht aus, aber eine zweite Behandlung im Folgejahr nach der Ernte schaltet dann die übrig gebliebenen Quecken nachhaltig aus.

Wichtig ist dabei halt, dass man viel Geduld mitbringt. Die 2 Wochen Wartezeit zwischen der Behandlung und einer folgenden Bodenbearbeitung sind einfach zu wenig. Auch wenn die Quecken an der Oberfläche abgestorben aussehen, dauert es noch eine Weile, bis das Glyphosat in tieferliegende Rhizomabschnitte vorgedrungen ist.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Queckenbekämpfung. Gibt es Alternativen?

Beitragvon bauer hans » Di Okt 29, 2019 11:47

nach drei jahren erdbeeren hatte ich reichlich queckennester,die ich im folgenden jahr mit 3 glyfos(360) und 3 SSA gespritzt hatte
zwischen spritzen und bearbeitung hatte ich 5 wochen warten können.
quecken sind nicht mehr zu finden.
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Re: Queckenbekämpfung. Gibt es Alternativen?

Beitragvon countryman » Di Okt 29, 2019 13:14

Mad hat geschrieben:Einspruch. Glyphosat ist das einzige Mittel, das tatsächlich auch bis in die Rhizome eindringt.


Genau so siehts aus. Alternativen mit ähnlicher Wirkung gibt es keine.
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Re: Queckenbekämpfung. Gibt es Alternativen?

Beitragvon Botaniker » Di Okt 29, 2019 20:50

bauer hans hat geschrieben:nach drei jahren erdbeeren hatte ich reichlich queckennester,die ich im folgenden jahr mit 3 glyfos(360) und 3 SSA gespritzt hatte
zwischen spritzen und bearbeitung hatte ich 5 wochen warten können.
quecken sind nicht mehr zu finden.


Wenn ich hartnäckige Wurzelunkräuter- Gräser bekämpfen will lasse ich die das SSA weg. Das beschleunigt zwar das Absterben der oberflächigen Vegetation behindert aber den Transport des Wirkstoffes in die Rhizome.
Um Ausfallraps-Getreide zu bekämpfen ist das SSA völlig richtig, nicht aber um Quecken, Disteln o.ä. wegzubekommen.
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Re: Queckenbekämpfung. Gibt es Alternativen?

Beitragvon bauer hans » Mi Okt 30, 2019 4:56

Botaniker hat geschrieben:
Wenn ich hartnäckige Wurzelunkräuter- Gräser bekämpfen will lasse ich die das SSA weg. Das beschleunigt zwar das Absterben der oberflächigen Vegetation behindert aber den Transport des Wirkstoffes in die Rhizome.
Um Ausfallraps-Getreide zu bekämpfen ist das SSA völlig richtig, nicht aber um Quecken, Disteln o.ä. wegzubekommen.

das wurde vor jahren von der beratung hier vorgestellt,da wurde gesagt,dass 3 L 360er und 10kg SSA so gut wirken wie 5 L 360er.
heute sagt man,wenig wasser 50-100 L pro ha und 2 bis 3 kg SSA reichen auch gegen quecke,bei ausfallraps und getreide sogar 1 L 360er plus SSA.
einwirkzeit min.14 tage.
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Re: Queckenbekämpfung. Gibt es Alternativen?

Beitragvon Landka19 » Fr Nov 01, 2019 18:56

Das sind ja alles sehr interessante Infos. Hat denn jemand Erfahrung mit tiefwurzelnder Ackerwinde gemacht, wie man die langfristig weg bekommt? Die ist jagenau so hartnäckig.
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Re: Queckenbekämpfung. Gibt es Alternativen?

Beitragvon Botaniker » Fr Nov 01, 2019 21:14

Ich will jetzt keinen Roman schreiben, sondern setze mal einen Link in dem das Problem kurz und knackig beschrieben ist.

https://www.bioaktuell.ch/pflanzenbau/a ... winde.html
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