Ich dachte ich frag mal nach, ob es da wirklich nix gibt...Im konventionellen Bereich würde man ja ein bekanntes Total-Herbizid einsetzen
Gruß
Aktuelle Zeit: Mi Feb 11, 2026 15:53
Pegasus_o hat geschrieben:.Im konventionellen Bereich würde man ja ein bekanntes Total-Herbizid einsetzen![]()
Gruß

Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
Mad hat geschrieben:Ich habe da vor Jahren mal etwas beobachtet, was ich wahrscheinlich mal nach dem Glyphosatverbot ausprobieren werde. Allerdings wird auch das keinen absoluten Erfolg haben, aber bei trockenem Wetter wäre damit immerhin ein nicht zu unterschätzender Teilerfolg gegeben sein:
Den verqueckten Boden möglichst gut lockern, sofern es technisch machbar ist (verstopfender Grubber). Am besten 2 Überfahrten. Der Boden muss dafür schon ziemlich locker sein und auch nicht mehr so stark anhängen.
Anschließend mit dem Kreiselgrubber drüber, den etwas spitz nach vorne laufen lassen und damit die Rhizome an die Oberfläche "wenden", wo sie dann vertrocknen können.
Ich habe diesen Effekt, dass er nahezu alle Rhizome obendrauf wirft, bisher zwar nur einmal erlebt, aber das wäre mein Ansatz. Der KG müsste dazu allerdings umgebaut werden, denn die nachlaufende Walze ist dabei das Problem, denn wenn die Rhizome wieder in den Boden gedrückt werden, hat man nichts gekonnt. Deshalb überlege ich, die Walze zu demontieren und den KG auf vorderseitig angebrachten Stützrädern laufen zu lassen.
Vielleicht erstelle ich dazu mal in 2024 oder 2025 einen Exklusivbericht.
MFG
Cheffe hat geschrieben:Am saubersten sind die Flächen nach ein paar Jahren stramm Ackergras. Wird glaub ich auch bei nicht mehr bekämpfbaren AFU so gemacht.

AEgro hat geschrieben:Cheffe hat geschrieben:früher hat man die Rhizome im Sommer so oft hochgeeggt, bis sie vertrockneten - so erzählt mein Vater jedenfalls.
Mir wurde das nicht nur erzählt, ich hab das so erlebt und auch selbst in in meinerr Jugend/Ausbildungszeit machen dürfen.
Es gab zwar schon Round up, Konzentration weiß ich nicht mehr, es wuden gegen Quecke 7 l/ ha aufgewendet,
Kosten damals ca. 350 DM pro ha.
Deshalb auch der Versuch der mechanischen Bekämpfung.
Der Erfolg war meist sehr zweifelhaft.
Ackeregge nach Pflug o. Schälpfug ging gar nicht, Kultiegge halbwegs, und wenn man Pech hatte, und es nicht lange genug trocken war, was in 4 von 5 Jahren der Fall war, war der Effekt, daß man die Quecke schön gleichmäßig auf den vorher sauberen Teilen des Acker verteilte.
Im Jahr nach der Neuzuteilung der Flurbereinigung, haben manche Kollegen sogar mit dem Kreiselschwader die Queckenwurzeln rausgeschwadet und entweder per Hand, Fontlader oder mit dem Ladewagen abgesammelt und in Wald und Hecken gekippt.
Ich konnte, frisch nach dr Ausbildung, zum Glück meien Vater davon überzeugen, daß die einzige nachhaltige Möglichkeit der Queckenbekämpfung
Pflanzenschutzmittel sind.
Entweder Round up ( inzw. billiger geworden und durch Zusatz von SSA Aufwandwenge auf 5 l / ha reduziert )
oder Nata ( Natriumessigsäuresalz ) 40 kg /ha mit dem Nachbau von Raps oder Senf als Zwischenfrucht.
Hauptursache für die starke Verqueckung in den 70-er u. 80-er Jahren in unserer Gegend war m.M. nach, der starke Einsatz von Ackerfräsen, die die Q.rhizome zerschitten und damit zusätzlich vermehrt haben.
Aus diesem Grund setze ich auch keine Scheibeneggen/Kurzscheibenegge ein.
Die Vermehrung von Winden basiert auf dem gleichen Prinzip.
Gruß AEgro
böser wolf hat geschrieben:seit 25 jahren arbete ich pfluglos und davon die letzten 10-12 jahre nur noch notill mintill und striptill bei einem durchschittlichen jährlichen aufwand von 1,5l glyphos ha/jahr und habe trotzdem keine quecke .
Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet
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