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Rapsaussaat 2016

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Fungizid/Wachstumsregler weglassen

Beitragvon adefrankl » Do Mär 30, 2017 19:15

Wini hat geschrieben:Hallo Bauerntrampel,

vielen Dank für den Ratschlag zur Rapseinkürzung.
Hier in Franken ist es nach einem Hitzerekord im März viel zu trocken für Carax.
Die meisten Flächen sind derzeit lückig und haben aufgrund der Herbsttrockenheit und mangelhafter Keimung noch kein Verkürzung gesehen.

Da müsste ich doch mit 0,8l Folicur derzeit nichts falschmachen oder sollte man ob der reduzierten Pflanzenzahl auch hier reduzieren ?
Möglich wäre auch ein Splitting von Carax und Folicur ? Welche würdest Du zuerst einsetzen ?
Achja und weil wir beim Bor sind. Das ist mir schon mal beim Mischen mit dem Fungizid was verklumpt. Oder war es Mangan ?
Das soll man ja separat und als Erstes in die Spritze tun oder ?!
Bei der Käferanzahl würde ich auch noch Trebon mitnehmen.
Oder soll man damit noch warten bis es wärmer wird ?
Bei mir sind etwa Fifty-Fifty erste RGK bzw. RSR in der Gelbschale.

Gruß
Wini

Also ich würde das Fungizid/Wachstumsregler ganz weg lassen. Generell sieht es da mit der Wirtschaftlichkeit nicht recht gut aus (Laut Versuche der LfL Bayern). Nachdem es noch ehr warm und trocken ist sollten diese Mittel wenig Nutzen und potentiell ehr Schaden anrichten. WEglassen spart zusätzlich Kosten und reduziert je nach Insektizid auch die Probleme mit dem Bienenschutz.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Rapsaussaat 2016

Beitragvon Bauerntrampel » Do Mär 30, 2017 19:17

Hallo,

ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen als Countrymann und sagen, dass man bei lückigen Beständen auch ganz auf die Einkürzung verzichten kann. Zum einen ist die Lagergefahr in dünnen Beständen mit viel Sonneneinstrahlung nach unten eh geringer. Zum anderen schreibst du von Trockenheit. Jede Wachstumsregulierung hat auch Einfluss auf die Wurzelentwicklung. Bei Trockenheit kann man sich mit überzogenem Wachstumsregler dann auch mal schnell 10% Ertrag einkürzen.
Also wenn eine Wachstumsregler Maßnahme sein soll, dann kein Carax sondern nur etwas mildes wie Folicur und in meinen Augen nicht mehr wie 0,5-0,6l/ha.
Jetzt werden manche bestimmt kommen, dass man damit noch die Verzeigung schwacher Bestände fördern kann...theoretisch sicher richtig, in der Praxis und in Versuchen fast nie nachzuweisen.
Bor würde ich wie alle Blattdünger immer zuletzt in die Spritze geben.
Für Rüssler hilt ein Blick in die Gelbschale, bei RGK in die Knospen gucken, damit nicht zu früß behandelt wird.
Trebon ist B2. Bei blühenden Pflanzen im Bestand (auch Unkraut im lückigen Bestand) also erst nach Ene des täglichen Bienenfluges. Trebon als Pyrethroid wird bei hohen Temperaturen schnell abgebaut.
voro hat geschrieben:Die Ochsen solltet ihr nicht melken!
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Re: Rapsaussaat 2016

Beitragvon Wini » Do Mär 30, 2017 20:16

Alles klar. Danke für Eure guten Tipps.
Da bleibe ich beim Folicur und werde die Aufwandmenge auf 0,6l/ha reduzieren.
Das Carax geht dann wieder zurück.
Achja, ist Liniensorte Adriana, die bei mir auch schon in einem guten Jahr mal ins Lager gegangen ist.

Gruß
Wini
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Re: Rapsaussaat 2016

Beitragvon Bison » Do Mär 30, 2017 21:07

ich werde morgen mit trebon und folicur loslegen. heute beim weizen spritzen mal in eine Gelbschale geguckt, von den Rüßlern her gehts noch, allerdings sind schon mächtig viele RGK's unterwegs. Mein Berater hat mir empfohlen jetzt 0,5 folicur und dann bei ca. 30 cm höhe nochmal 0,5 folicur zu geben. weiß noch nicht ob ich das so mache. ich glaube fast das einmal 1 liter besser ist wie 2 x0,5. Boor kommt auf jeden fall auch(als letzter mischpartner) mit in die spritze. 2.te N-Gabe kommt auch am WE. so unterschiedliche rapse wie heuer hat ich auch noch nicht. vom traumbestand bis zur katastrophe alles dabei :shock:
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Wirtschftlichkeit Fungizid Frühjahr

Beitragvon adefrankl » Do Mär 30, 2017 21:23

Also laut http://www.lfl.bayern.de/ips/blattfruec ... /index.php beträgt der durchschnittliche wirtschaftliche Nutzen für eine Fungizidbehandlung im Frühjahr (Knospenstadium) - 35€/ha. Angesichts dieses Verlustgeschäftes und der Witterungsbedingungen die ehr eine verringerte Wirtschaftlichkeit erwarten lassen (Trocken, Viel Sonne --> weniger Längenwachstum) würde ich nur bei schwerwiegenden Gründen ein Fungizid dieses Jahr zugeben (stark langeranfällige Sorte (eh ein Fehler bei der Sortenwahl), wirklicher Krankheitsbefall oder extrem guter Standort). Also zumindest in Nordbayern dürfte es da selten wirtschaftlich sein.
Wenn jemand unbedingt ein Fungizid spritzen will sieht es zumindest bei der Blütenbehandlung im Durchschnitt wirtschaftlich besser aus.
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Re: Rapsaussaat 2016

Beitragvon Bison » Do Mär 30, 2017 21:41

ich spritze folicur nur um die verzweigung anzuregen. bei 10-20 pflanzen/m2 auf den schlechten flächen erscheint mir das als sinnvoll. fungizidwirkung ist derzeit sicherlich nicht erforderlich. was mich hier aber durchaus positiv stimmt ist die halbwegs gleichmässige verteilung der wenigen pflanzen. sortenunterschiede sieht man jedenfalls gravierend. hab auf einem schlag penn, der steht für die verhältisse halbewgs gut, daneben ein dk raps, fällt mir grad nicht ein welcher...der sieht richtig schei**e aus. mach mal ein morgen beim spritzen paar bilder :?
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Versuchsergebnisse?

Beitragvon adefrankl » Do Mär 30, 2017 22:41

Bison hat geschrieben:ich spritze folicur nur um die verzweigung anzuregen. bei 10-20 pflanzen/m2 auf den schlechten flächen erscheint mir das als sinnvoll. fungizidwirkung ist derzeit sicherlich nicht erforderlich. was mich hier aber durchaus positiv stimmt ist die halbwegs gleichmässige verteilung der wenigen pflanzen. sortenunterschiede sieht man jedenfalls gravierend. hab auf einem schlag penn, der steht für die verhältisse halbewgs gut, daneben ein dk raps, fällt mir grad nicht ein welcher...der sieht richtig schei**e aus. mach mal ein morgen beim spritzen paar bilder :?


Das mit der Verzweigung hört man immer wieder. Aber gibt es eigentlich auch Versuchsergebnisse die eine positive Ertragswirkung bei geringer Bestandsdichte belegen? (Bei CCC wurde auch immer von einer Erhöhung der Bestandsdichte geschrieben. Neuere Versuchsergebnisse konnten dies aber unter realistischen Einsatzbedingungen (und da sind es selten EC 21 -22) bestätigen. So laut LWK Niedersachsen(?)) Daher meine ernst gemeinte Frage. Was ist Fakt und was sind nur Werbeaussagen der PSM Hersteller?
Ansonsten habe ich einige Stellen (10% ?) im Bestand (klutiger Boden im Sommer) die eine deutliche(!) Erhöhung der Bestandsdichte auch vertragen könnten. Insgesamt sieht es aber gut aus (Sorte Penn). Habe aufgrund äußerer Zwänge letzten Sommer den Raps einige Tage früher gesät als ich eigentlich wollte. Dann hat es gleich nach der Saat 5 mm geregnet (max. 1 mm waren angesagt). Das war des entscheidende Plus bei der Bestandsentwicklung im Herbst. Danach kam nämlich wochenlang nichts mehr vom Himmel.
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Re: Rapsaussaat 2016

Beitragvon Crazy Horse » Do Mär 30, 2017 23:32

Bison hat geschrieben:ich spritze folicur nur um die verzweigung anzuregen. bei 10-20 pflanzen/m2 auf den schlechten flächen erscheint mir das als sinnvoll. fungizidwirkung ist derzeit sicherlich nicht erforderlich. was mich hier aber durchaus positiv stimmt ist die halbwegs gleichmässige verteilung der wenigen pflanzen. sortenunterschiede sieht man jedenfalls gravierend. hab auf einem schlag penn, der steht für die verhältisse halbewgs gut, daneben ein dk raps, fällt mir grad nicht ein welcher...der sieht richtig schei**e aus. mach mal ein morgen beim spritzen paar bilder :?


Bei Trockenheit und Temperaturen von deutlich über 20°C brauchst Du keine wachstumsregulierende Azole spritzen. Die Verzweigung förderst Du vor allem mit einer ausreichend hoch bemessenen N- und S-Gabe, und auch eine gute Borversorgung trägt dazu bei, dass der Raps nicht zu früh aufstängelt. Ich halte die Sicherstellung einer guten Nährstoffversorgung aktuell für wichtiger als ne WR-Maßnahme, mit der man sich schnell den einen oder anderen Doppelzentner wegspritzen kann.
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Re: Rapsaussaat 2016

Beitragvon elchtestversagt » Fr Mär 31, 2017 7:43

Wer schon mal Raps komplett an der Erde liegen hat, der kürzt immer ein, egal ob "wirtschaftlich" oder nicht.
Ich hatte schon das Vergnügen... ( und der mit den 7to. Raps auch...).
Wir kürzen immer im Splitting ein, ich hab 0,6 Matador am Montag gegeben und mache heute nochmals 0,4 ltr zu drauf.
Ich lasse im Frühjahr immer das Carax weg, das ist "ein Brenner" und kostet Ertrag.
Das ist genau so eine "Versicherung" wie die Blütenbehandlung, das hat man im vergangenen Jahr auch gesehen...
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Re: Rapsaussaat 2016

Beitragvon Bauerntrampel » Fr Mär 31, 2017 9:06

elchtestversagt hat geschrieben:Wer schon mal Raps komplett an der Erde liegen hat, der kürzt immer ein, egal ob "wirtschaftlich" oder nicht.
Ich hatte schon das Vergnügen... ( und der mit den 7to. Raps auch...).
Wir kürzen immer im Splitting ein, ich hab 0,6 Matador am Montag gegeben und mache heute nochmals 0,4 ltr zu drauf.
Ich lasse im Frühjahr immer das Carax weg, das ist "ein Brenner" und kostet Ertrag.
Das ist genau so eine "Versicherung" wie die Blütenbehandlung, das hat man im vergangenen Jahr auch gesehen...


Das ist richtig. Sobald wirklich Lager auftritt, ist jede Wachstumsregulierung sinnvoll und hoch wirtschaftlich.
Nur kommt das immer seltener vor. Die Sorten werden standfester und dünnere Bestände mit besser entwickelten Einzelpflanzen tragen auch zur Standfestigkeit bei. Kritisch wird es eben wenn doch lageranfälligere Sorten angebaut werden (tendentiell z.B. die DK Sorten) oder bei langjährig organischer Düngung mit entsprechendem Nachlieferungspotential (Was bei dir der Fall sein müsste?)
Aber wenn schon jetzt von Trockenheit ausgegangen werden kann (lückige Bestände verstärken den Wasserverlust ja noch), dünne Bestände vorherrschen und nicht mit großen Nährstoffnachlieferungen gerechnet werden kann, dann sollte man da mal mindestens Fingerspitzengefühl bei der Wachstumsregulierung zeigen.
voro hat geschrieben:Die Ochsen solltet ihr nicht melken!
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Re: Rapsaussaat 2016

Beitragvon Paule1 » Fr Mär 31, 2017 12:20

Wir haben unseren MAXIMUS am 28.3.17 0,2Liter Trebon+1,0Liter Madator sowie 3kg/ha Bor gegeben.

Eigentlich kann jetzt schon der ALZON mit 100N als letzte N-Gabe ausgbracht werden
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Re: Rapsaussaat 2016

Beitragvon George » Fr Mär 31, 2017 19:46

Paule1 hat geschrieben:Wir haben unseren MAXIMUS am 28.3.17 0,2Liter Trebon+1,0Liter Madator sowie 3kg/ha Bor gegeben.

Eigentlich kann jetzt schon der ALZON mit 100N als letzte N-Gabe ausgbracht werden

3kg bor ha :shock: Wirklich?
Gruß George
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Re: Rapsaussaat 2016

Beitragvon Mad » Fr Mär 31, 2017 23:12

Ich denke, den Paule sollte man generell lieber ignorieren. :roll:
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Rapsaussaat 2016

Beitragvon böser wolf » Sa Apr 01, 2017 7:39

Paule1 hat geschrieben:Wir haben unseren MAXIMUS am 28.3.17 0,2Liter Trebon+1,0Liter Madator sowie 3kg/ha Bor gegeben.

Eigentlich kann jetzt schon der ALZON mit 100N als letzte N-Gabe ausgbracht werden


also ich habe meine rapsdüngung schon vor 10 tagen abgeschlossen ! aus welcher kimaregion kommst du ?
böser wolf
 
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Re: Rapsaussaat 2016

Beitragvon ackerer » So Apr 02, 2017 14:58

Hallo

habe gestern Abend meinen Raps mit 0,2l Trebon und 0,5l Tebuconazol behandelt. Weiß hier jemand wie lange es dauert, bis bei dem RGK die Lichter aus gehen?
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