Die bereits begonnene Rohstoffhausse wird nach meinen, mehreren, aussagekräftigen Indikatoren rund 3-3,5 Jahre andauern.
Nach heutigem Stand also bis mitte-ende 2019.
Nun hat Milch ein Problem. Viele Rohstoffe und auch Agrarrohstoffe haben seit ihren Tiefs längst gedreht. Nicht so bei Milch : Umso länger die Produzenten die Menge hoch halten umso länger kann Milch an dem Haussezyklus nicht teilnehmen.
Unter ungünstigsten Bedingungen schlägt die Rohstoffhausse und somit das positive Marktumfeld in dem genannten Zeitraum wieder negativ um, bevor Milch nennenswert inflationsbereinigt gestiegen ist.
Nicht nominal. Nominale Preissteigerungen nützen nichts, es geht um die inflationsbereinigten Preissteigerungen. Da siehts für Milch wie beschrieben düster aus.
Ich bin viel am US Markt aktiv.
Seltsamerweise liegt der US Börsenmilchpreis in Dollar mit fast + 30 % deutlich über dem Tief damals 2009, während der Milchpreis in Euro heute gar tiefer liegt als das Tief 2009. Ein klare Auswirkung also der Quotenabschaffung in Europa. Was bekanntlich viele Milchviehhalter befürwortet haben und damit ihren Grabstein graviert haben.
Sieht also nicht besonders rosig aus.
Die Betriebskosten steigen übrigens weiter an. Besonders ab 2017 nach einer gewissen Vorlaufzeit.

Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet
War irgendwie absehbar nachdem Molkereien, Beratung und Ministerien die Werbetrommel wie blöd gerührt haben ! 