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Remmel´s Spontanideen

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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71 Beiträge • Seite 2 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: Remmel´s Spontanideen

Beitragvon thunderstruck » Fr Nov 19, 2010 11:01

tröntken hat geschrieben:
thunderstruck hat geschrieben:
tröntken hat geschrieben:Prämien abbauen, find ich OK. Meinetwegen jedes Jahr 5 oder sogar 10%.

Sag mal, hast du noch alle Latten am Zaun?

War im Bezug auf die AFP Mittel gemeint.

Ach so, na dann... Aber unterschätze nicht die positive Wirkung der Investitionsförderung auf den ländlichen Raum insgesamt. Davon profitiert nicht nur die Landwirtschaft! Das darf man gerne auch mal so erwähnen wenn es wieder heißt, den Bauern wird das Geld sonstwohin geschoben.
Die Erinnerung ist das einzige Gefängnis,
aus welchem wir nicht fliehen können.
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Re: Remmel´s Spontanideen

Beitragvon xyxy » Sa Nov 20, 2010 13:40

Einen hab ich noch......
http://www.agrarheute.com/biogas-dreigl ... rschreiben
dreigliedrige Fruchtfolge, wasn dat? Sowas:
http://de.wikipedia.org/wiki/Soziale_Dreigliederung
Fifty shades of green
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Re: Remmels Spontanideen

Beitragvon Harald » Fr Mai 03, 2013 7:45

Der Threadtitel gefällt mir. Daher:
Die nächste Remmel-Spontanidee

Die nächste Stufe zur Steigerung der moralischen Überlegenheit der Deutschen gegenüber den europäischen Nachbarn ist in Arbeit:
Remmels Bundesrats-Initiative zur Än­derung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung für Schweine
Die wesentlichen Punkte der rot-grünen Initiative aus NRW:
  • Rund 30 Prozent (%) mehr Platz für alle Schweine, beispielsweise für Ferkel über 20 Kilo (kg): 0,45 Quadratmeter (m²), Mastschweine zwischen 50 und 110 kg: 0,95 m² und Sauen (Gruppe 6 bis 39 Tiere): 2,9 m²
  • Zugang aller Schweine zu "gesundheitlich unbedenklichem und in ausreichender Menge vorhandenem
  • Beschäftigungsmaterial wie Stroh, Heu, Sägemehl, Pilzkompost, Torf oder eine Mischung dieser Materialien." Materialien wie Holz sollen demnach auch verwendet werden können, wenn diese "untersucht und bewegt werden können und veränderbar sind."
  • Zugang zu Raufutter oder sonstigem strukturierten, rohfaserreichen Material ab dem 8. Lebenstag für alle Schweine
  • 5 % Rohfaser im Futter aller Schweine (ausgenommen tragende Sauen, die bereits höhere Vorgaben haben)
  • Säugedauer mindestens 4 Wochen. Eine Ausnahme wird nur dann gewährt, "wenn das Absetzen nach tierärztlichem, einzeltierbezogenen Urteil zum Schutz des Muttertieres oder des Ferkels erforderlich ist."
  • generelles Verbot der mutterlosen Aufzucht
  • Mindestgewicht der Absetzferkel (jedes einzelnen) 5 kg
  • Nestbaumaterial ab eine Woche vor erwartetem Geburtstermin
  • Dokumentation der Ferkelzahlen (geborene, tot geborene, getötete, in Aufzucht verendete)
  • Dokumentation der Ferkelgewichte
  • Ferkelverluste höchstens 15 % (Saugferkelverluste + tot geborene)
  • Höchstens 20 % der Ferkel unter 1 kg Geburtsgewicht
  • einmal jährliche Reinigung der Wasserleitungen und Tränkeeinrichtungen
  • Wasseranalysen im dreijährigen Turnus bei Eigenwasserversorgern
  • Sachkundenachweis des Tierhalters [sic!]
Ich fordere den sofortigen Rücktritt der Bauernverbandspräsidenten Joachim Ruckwied (DBV) und Walter Heidl (BBV).
Beide sind unfähig, die Bauern ihres Verbandes in der Öffentlichkeit zu vertreten.
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Re: Remmel´s Spontanideen

Beitragvon Cairon » Fr Mai 03, 2013 9:14

Meier ist aber auch nicht viel besser, er will ja jetzt das Laves aufrüsten um noch mehr zu kontrollieren.

http://www.nwzonline.de/wirtschaft/wese ... 48472.html

Heute morgen stand dazu eine Artikel in unsrer Tageszeitung und diesen Auszug fand ich besonders schön:

......Das helfe den heimischen Bauern. Von denen erwarte er übrigens Verständnis für die neuen Gebühren. Sie seien ja, wie beim Futtermittelskandal, derzeit selber Opfer.


Natürlich haben die Bauern Verständnis, wenn sie bei einem aktuell eher negative Deckungsbeitrag noch direkt und indirekt 50 Mio. Euro für das Laves aufbringen sollen. Der Kerl hat doch einen Kasper gefrühstückt. dann soll er auch dafür sorgen, dass wir die Kosten für die zusätzlichen Kontrollen wieder bekommen. Wenn er es wirklich ernst meinen würde mit dem Erhalt der bäuerlichen Betrieben dann müsste er die Kontrollen aus Steuermitteln finanzieren und sie nicht über das "Verursacherprinzip" auf die Bauern abwälzen. Es wird jede menge Papier vollgeschrieben werden, alle sonnen sich in ihrer tollen Lebensmittelsicherheit und die Skandale werden trotzdem nicht weniger werden.
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
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Re: Remmel´s Spontanideen

Beitragvon Harald » Fr Mai 03, 2013 16:49

Der Budesratsantrag zur Än­derung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung für Schweine im Wortlaut

Da heisst es unter anderem:
In § 26 werden nach Absatz 1 folgende neue Absätze 1a und 1 b eingefügt:
(1a) ...
(1b) Wer Schweine hält, hat sicherzustellen, dass die von ihm zur Pflege oder
zum Verladen der Schweinen angestellten oder beschäftigten Personen
in
tierschutzrelevanten Kenntnissen und Fertigkeiten einschließlich
tierschutzgerechter Tötungsmethoden
, angewiesen und angeleitet werden.“


Beim Verladen der Tiere müssen ja sooo viele Schweine notgetötet werden - könnte ja sein, dass da selbst der Opa von nebenan mit ran muss, obwohl er eigentlich nur mal eben die Türe halten sollte.

Remmel, du bist ein ... :roll:
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Re: Remmel´s Spontanideen

Beitragvon Nordhesse » Fr Mai 03, 2013 20:21

Zu der Problematik Abferkelzahlen/ Gewichte/ Säugedauer bereitet der ZDS eine Stellungnahme vor. Wenn 28 Tage Säugezeit vorgeschrieben werden, dann kann ich einen Großteil der sauen gleich danach zu Metzger geben.

Volld.pp
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Re: Remmel´s Spontanideen

Beitragvon Harald » Di Mai 07, 2013 21:36

Zu Remmels Bundesrats-Initiative gibt es auch eine Pressemeldung direkt aus dessen Ministerium:
Minister Remmel: Wir brauchen mehr Tierschutz in der Schweinehaltung / NRW fordert in Bundesratsinitiative mehr Platz für Schweine in der Massentierhaltung (02.05.2013)
Dort wird unter anderem erwähnt:
Die leistungsmäßige Überforderung von landwirtschaftlichen Nutztieren stellt ein wichtiges strukturelles Problem in der Landwirtschaft dar. Sichtbar wird dies unter anderem an aggressiven Verhaltensweisen der Tiere (z.B. Kannibalismus), die man durch zootechnische Eingriffe (zum Beispiel Kürzen von Schwänzen oder Zähnen bei Schweinen) zu beherrschen versucht. Das Amputieren („Kürzen“) verdeckt jedoch nur die Mängel im System der konventionellen Tierhaltung, wie in der NRW-Studie „Schwänzekürzen beim Schwein“ nachgewiesen werden konnte.

Die Studie zeigt, dass ein Entzündungsgeschehen im Schwanzgewebe vorliegt, dessen Ursachen vor allem in Managementfehlern beim Füttern und Tränken liegen. Durch die Entzündungen an den Schwänzen kommt es zur Juckreizbildung und so zu gegenseitigem Beknabbern und Beißen. Den Schweinen mangelt es an einer ausreichenden Versorgung mit Strukturfutter (Heu, Stroh, Silage). In Verbindung mit einem zu frühen Absetzen vom Muttertier, den genetisch fixierten, sehr hohen Tageszunahmen und Fehlern im Tränkemanagement kommt es dann bereits bei Ferkeln zu krankhaften Veränderungen im Magen-/Darmbereich, auch als mangelnde Darmstabilität, bekannt. Die Folgen beginnen bereits in der frühen Aufzuchtphase und reichen bis in den Mastbereich.

Komische Reihenfolge: Fehler beim Füttern/Tränken => Entzündung im Schwanzgwebe => Schwanzbeißen :?: :?:

Die Studie scheint auch gut versteckt zu sein; Google findet da nichts handfestes.
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Re: Remmel´s Spontanideen

Beitragvon elchtestversagt » Mi Mai 08, 2013 7:49

Das ist doch ganz einfach:
Wenn man Schweine nicht füttert und nicht tränkt; dann werden die aggressiv....

Im Ernst: seht euch mal die Wildschweine an.
Die wühlen in kürzester Zeit alles um.
Warum?
Nicht weil die einfach nur ein Wühlbedarf haben; sondern weil die auf der Suche nach tierischen Eiweiss sind; was Schweine nun mal brauchen; und die findet man in freier Natur wo?
In der Erde.
Unser Hausschwein ist per Gesetz aber zum Veganertum verpflichtet.
Und das kommt nicht gut.
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Re: Remmel´s Spontanideen

Beitragvon Mad » Mi Mai 08, 2013 8:52

Harald hat geschrieben:Zu Remmels Bundesrats-Initiative gibt es auch eine Pressemeldung direkt aus dessen Ministerium:
Minister Remmel: Wir brauchen mehr Tierschutz in der Schweinehaltung / NRW fordert in Bundesratsinitiative mehr Platz für Schweine in der Massentierhaltung (02.05.2013)
Dort wird unter anderem erwähnt:
Die leistungsmäßige Überforderung von landwirtschaftlichen Nutztieren stellt ein wichtiges strukturelles Problem in der Landwirtschaft dar. Sichtbar wird dies unter anderem an aggressiven Verhaltensweisen der Tiere (z.B. Kannibalismus), die man durch zootechnische Eingriffe (zum Beispiel Kürzen von Schwänzen oder Zähnen bei Schweinen) zu beherrschen versucht. Das Amputieren („Kürzen“) verdeckt jedoch nur die Mängel im System der konventionellen Tierhaltung, wie in der NRW-Studie „Schwänzekürzen beim Schwein“ nachgewiesen werden konnte.

Die Studie zeigt, dass ein Entzündungsgeschehen im Schwanzgewebe vorliegt, dessen Ursachen vor allem in Managementfehlern beim Füttern und Tränken liegen. Durch die Entzündungen an den Schwänzen kommt es zur Juckreizbildung und so zu gegenseitigem Beknabbern und Beißen. Den Schweinen mangelt es an einer ausreichenden Versorgung mit Strukturfutter (Heu, Stroh, Silage). In Verbindung mit einem zu frühen Absetzen vom Muttertier, den genetisch fixierten, sehr hohen Tageszunahmen und Fehlern im Tränkemanagement kommt es dann bereits bei Ferkeln zu krankhaften Veränderungen im Magen-/Darmbereich, auch als mangelnde Darmstabilität, bekannt. Die Folgen beginnen bereits in der frühen Aufzuchtphase und reichen bis in den Mastbereich.

Komische Reihenfolge: Fehler beim Füttern/Tränken => Entzündung im Schwanzgwebe => Schwanzbeißen :?: :?:

Die Studie scheint auch gut versteckt zu sein; Google findet da nichts handfestes.


Dass Bios, die Schweine ausschließlich auf Stroh halten und übermäßig viel Auslauf bekommen, auch gegen Schwänzeknabbern vorgehen müssen, wissen die aber schon?
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Remmel´s Spontanideen

Beitragvon Kyoho » Mi Mai 08, 2013 9:51

http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Remmel-Wenn-wir-wollten-koennten-wir-jeden-Betrieb-schliessen-623486.html

Mit den Schwänzen ham ses aber....
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Re: Remmels Spontanideen

Beitragvon Harald » Do Sep 26, 2013 23:15

Die nächste Remmel-Spontanidee:

Ministerium untersagt massenhaftes Töten männlicher Eintagsküken von Legehennenrassen
Im Kreis Coesfeld wurde gegen eine Kleinbrüterei für Legehennen Anzeige erstattet. Auch wenn die Staatsanwaltschaft Münster das Ermittlungsverfahren wegen Verbotsirrtums eingestellt hat, so hat sie doch die Tötung der männlichen Küken als tierschutzwidrig eingeschätzt. Nach ihrer Auffassung regele die EU nur, auf welche Art und Weise Küken getötet werden können. Sie regele jedoch nicht, ob die generelle Tötung männlicher Küken von Legehennenrassen einen vernünftigen Grund im Sinne des Tierschutzgesetzes darstelle. Dies sei nicht der Fall und das Töten deshalb strafbar.

Auf Grundlage der von der Staatsanwaltschaft Münster vertretenen Rechtsauffassung wird das NRW-Verbraucherschutzministerium kurzfristig einen Erlass herausgegeben. Darin wird das Ministerium die zuständigen Kreisordnungsbehörden anweisen, den entsprechenden Brütereien in NRW das Töten der männlichen Eintagsküken als tierschutzwidrig zu untersagen.

Die Brütereien außerhalb NRWs wird's freuen...
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Re: Remmel´s Spontanideen

Beitragvon Cairon » Fr Sep 27, 2013 7:56

Stimmt, dann wir die Produktion von Legehennen eben in Bundesländer verlegt in denen es keine grüne Regierungsbeteiligung gibt. Sollte sich das bundesweit durchsetzen kommen die Küken eben aus Russland.
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Re: Remmel´s Spontanideen

Beitragvon Manfred » Fr Sep 27, 2013 8:25

Wie sagt Cem so schön: Die Wähler müssen kapieren, dass die Grünen keine Verbotspartei sondern eine liberale Kraft sind.

Mal eben im Handstreich die deutschen Brüterein zu vernichten, kann nur den Grünen einfallen.
Übrigbleiben werden evtl. einige Großbrütereien, die sich das neue Verfahren zur Geschlechterbestimmung im Ei einige Tage vor dem Schlupf leisten können.
Die Küken vor dem Schlupf samt Schale zu Schreddern kann für eine Partei, die die Abtreibung bis kurz vor der Geburt beim Menschen befürwortet, eigentlich nicht als Tierschutzwidrig einstufen.

Wenn der Erlass vor Gericht bestand hat, sind jedenfalls die verbliebenen kleinen (bäuerlichen) Brüter erledigt. Von den Großen werden wohl die meisten in die westlichen Nachbarländer abwandern.
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Re: Remmel´s Spontanideen

Beitragvon Cairon » Fr Sep 27, 2013 10:27

Ganz von der Hand zu weisen ist die Sache ja nicht. Es ist keine schöne Sache die Küken zu schreddern. Ich war schon in Brütereien und habe mir dort alles angeschaut. In wie weit die Geschlechtsbestimmung im Ei besser ist kann ich nicht sagen. Ich würde es schon befürworten wenn es Alternativen zur Schredderung geben würde. Wie diese Alternativen aussehen sollen weiß ich allerdings auch nicht. Es ist auf jeden Fall sinnlos ein Verbot auf der Ebene eines Bundeslandes auszusprechen, wenn kann eine Lösung in dieser Angelegenheit nur von der EU kommen.
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Re: Remmel´s Spontanideen

Beitragvon Manfred » Fr Sep 27, 2013 11:12

Natürlich ist das nicht schön. Das wird doch niemand anzweifeln.
Aber es ist wirtschaftliche Realität und wir des auf absehbare Zeit auch bleiben, egal ob man es hier macht oder ins Ausland verlagert, wo die Tierschutzstandards niedriger sind und die weiblichen Küken dann zusätzlich einen langen Transport aushalten müssen.
Für die Küken ist keinesfalls etwas gewonnen.
Und selbst wenn man einen EU-weiten Außenschutz schaffen würde und die Leger-Hähnchen quersubventioniert aufzieht: Was ist dann gewonnen? Von den mageren Viechern würden evtl. ein paar Stücke abgeschnitten und zu Nuggets verarbeitet und der Rest landet dann wieder im Tiermehl oder wird nach Afrika und Asien verschifft und ruiniert die dortigen Geflügelbauern.
Wäre das wirklich ein Gewinn? Von der Umweltbelastung durch den Futterbedarf und Kot bei der Aufzucht der unwirtschaftlichen Vögel ganz zu schweigen?
Und würde man (mit Außenschutz) auf Zweinutzungshühner wechseln, wäre dann was gewonnen?
Die Hühner wären schwerer und würden weniger Eier legen, bräuchten also viel mehr Futter pro Ei. Und die Hähnchen könnten mit Mastrassen noch immer nicht annähernd mithalten. Also wieder viel Futter und Mist für wenig Eier und Fleisch. Unter dem Strich deutlich teurer, finanziell wie ökologisch, als heute.
Das alles für den ethischen Gewinn(?), die unerwünschten Hähnchen 4 bis 6 Wochen Maststalldasein später zu töten?
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