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Reparaturen bei Kettentrieb- bzw. Getriebewinden

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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11 Beiträge • Seite 1 von 1
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Reparaturen bei Kettentrieb- bzw. Getriebewinden

Beitragvon Herr Holzer » Mo Nov 09, 2020 0:37

Anfrage aus einem anderen Seilwindenthema ausgelagert. Ist besser so.
Falke


Hallo,
ich wollte nicht noch ein Thema zu Seilwinden eröffnen darum entschuldigt meinen Beitrag der mit "diesem" Thema nicht so viel zu tun hat.
Was würdet ihr bevorzugen:
Eine gebrauchte Getriebeseilwinde (~5 Tonnen) um die 3-8 Jahre alt oder lieber eine neue Kettenseilwinde mit allem schnick schnack.


Kettenseilwinden mit einigen Zusatzoptionen sind mittlerweile preislich in der Nähe von gut gebrauchten Getriebewinden die man auf Händlerportalen manchmal finden kann.

Bitte korrigiert mich:
"Ein Schneckengetriebe geht doch fast nicht kaputt oder?"
"An einer Kettenwinde kann antriebstechnisch auch nur die Kupplung oder die Kettenräder kaputt gehen die preislich nicht so hoch sind oder?"

Welche Reparaturen hattet Ihr in den letzten Jahren (egal ob privater oder gewerbl. Nutzung) mit euren Getriebe- Ketten- Seilwinden?
(ist für welche die vor der Entscheidung stehen eine Seilwinde zu kaufen bestimmt interessant zu lesen)
Quasi pro/contra.

Über konstruktive Kritik und ernste Antworten würde mich sehr freuen.
Herr Holzer
 
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Re: Forstseilwinde kaufen??

Beitragvon Badener » Mo Nov 09, 2020 7:41

Herr Holzer hat geschrieben:Hallo,
ich wollte nicht noch ein Thema zu Seilwinden eröffnen darum entschuldigt meinen Beitrag der mit "diesem" Thema nicht so viel zu tun hat.
Was würdet ihr bevorzugen:
Eine gebrauchte Getriebeseilwinde (~5 Tonnen) um die 3-8 Jahre alt oder lieber eine neue Kettenseilwinde mit allem schnick schnack.


Kettenseilwinden mit einigen Zusatzoptionen sind mittlerweile preislich in der Nähe von gut gebrauchten Getriebewinden die man auf Händlerportalen manchmal finden kann.

Bitte korrigiert mich:
"Ein Schneckengetriebe geht doch fast nicht kaputt oder?"
"An einer Kettenwinde kann antriebstechnisch auch nur die Kupplung oder die Kettenräder kaputt gehen die preislich nicht so hoch sind oder?"

Welche Reparaturen hattet Ihr in den letzten Jahren (egal ob privater oder gewerbl. Nutzung) mit euren Getriebe- Ketten- Seilwinden?
(ist für welche die vor der Entscheidung stehen eine Seilwinde zu kaufen bestimmt interessant zu lesen)
Quasi pro/contra.

Über konstruktive Kritik und ernste Antworten würde mich sehr freuen.


Ich habe mich für eine gebrauchte Getriebewinde entschieden und das nie bereut. Die Laufruhe ist besser und die Dinger ziehen wie eine Schraube. Ich habe schon zig mal über die Pro's und Con's von Getriebewinden geschrieben. Du hast natürlich auch einen Super Service bei den Getriebeseilwinden (die Hersteller sind extrem nett, wenn du eine 10.000€ + 'Winde hast ;)). Ob das bei den Kettenwinden auch so ist kann ich dir leider nicht beantworten.

Hier:
ketten-oder-getriebeseilwinde-t114265.html

und in dem Link ist nochmal ein Link. Also reichlich Lesestoff ;)

Grüße
Zu fällen einen schönen Baum, braucht es eine halbe Stunde kaum.
Zu wachsen bis man ihn bewundert, braucht er - bedenke es - ein Jahrhundert.

"Froh schlägt das Herz im Reisekittel, vorausgesetzt man hat die Mittel."
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Re: Reparaturen bei Kettentrieb- bzw. Getriebewinden

Beitragvon Falke » Mo Nov 09, 2020 10:42

KRPAN 4E von 2011, bisher ca. gut 1000 FM damit gerückt, hauptsächlich Nadelholz bis 65 cm BHD, im Gelände mit 0 bzw. 100 % Gefälle mit 45- bzw. 48 PS Traktoren:
Schutzgitter in der Nähe von einer der zwei Befestigungsbohrungen nachgeschweißt. Neuere Ausführungen haben vier Befestigungsbohrungen ...
Eine Anschlageinstellmutter auf der Gewindestange der Bremslösemimik muß ab und zu nachgestellt werden, obwohl es eine Stoppmutter ist.
(muß das mal zerlegen, und eine zweite Mutter als Kontermutter hinzufügen ...)
Sonst war noch nichts, nix, niente, nada, nothing. :klee:

A.
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Re: Reparaturen bei Kettentrieb- bzw. Getriebewinden

Beitragvon xaver1 » Mo Nov 09, 2020 12:11

Falke hat geschrieben:Eine Anschlageinstellmutter auf der Gewindestange der Bremslösemimik muß ab und zu nachgestellt werden, obwohl es eine Stoppmutter ist.
(muß das mal zerlegen, und eine zweite Mutter als Kontermutter hinzufügen ...)
:klee:

A.

Hallo Adi, bei meiner 5E kämpfe ich auch immer wieder mit schwer herauszuziehendem Seil, muß mittlerweile den kurzen Hebel schon drücken, damit ich das Seil herausbekomme.
Irgendwo hast Du das mal beschrieben, finde den Beitrag nicht. :oops:

mfg
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Re: Reparaturen bei Kettentrieb- bzw. Getriebewinden

Beitragvon Falke » Mo Nov 09, 2020 14:58

@xaver1
Ja, durch Drücken des Bremslösehebels über die Raststellung hinaus zur Windenmitte lässt sich das Seil wieder leichter herausziehen. Solange man drückt ...
Oder man dreht eben die Stoppmutter ein, zwei Gewindegänge nach links (von der Windenmitte weg) auf der Gewindestange.

Diese Stoppmutter bekommt bei jedem Zug auf dem Bremslösehebel starken Druck und verdeht sich dabei um ein, zwei Grade zur Windenmitte.
Das führt irgendwann dazu, dass das Bremsband bei gelöster Bremse (Bremshebel eingerastet) nicht mehr vollständig öffnet. Das Seil lässt sich immer schwerer ausziehen.

Fummeln an der Vorbremse (die senkrechte Schraube mit Rändelrad in der Windenmitte traktorseitig) bringt da nichts. Im Gegenteil, die meisten lösen dann diese Vorbremse
zu weit (weil sie meinen, das Seil ließe sich dann leichter ausziehen), mit dem Effekt, dass es beim nächsten Bremselösen mit stark gespanntem Seil den gefürchtetetn Seilsalat
auf der Trommel gibt, wodurch sich dann das Seil (wenn man es nicht sofort mit dem Traktor wieder auszieht und stramm aufwickelt) noch schwerer ausziehen lässt!

Irgendwann wird dann auf die billigen Kettenwinden geschimpft und sich eine Winde mit Seilausstoss gewünscht oder gekauft ...

Diese Problem müssten eigentlich alle slowenischen Schnürlewinden haben, da sie sehr ähnlich aufgebaut sind. Oder ist das bei Tajfun, Uniforest etc. besser gelöst?

Wie schon geschrieben: eine Kontermutter könnte das Problem dauerhaft lösen.
Das Problem zeigt sich auch erst nach mehreren Jahren regelmäßiger Anwendung, wsch. wenn der Kunststoff in der Stoppmutter etwas mürbe geworden ist.

Mutter_IMG_20201109_134036[1_50].jpg


hier noch der Link zum alten Thema: instandhaltung-tipps-fur-forstseilwinde-krpan-4e-t90045.html
(die Mutter ist inzwischen so lose, dass ich sie mit zwei Fingern drehen kann. Wohl deshalb (weil dafür nix demontiert werden muss) ist noch immer keine Kontermutter angebracht. :roll:


Adi
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Re: Reparaturen bei Kettentrieb- bzw. Getriebewinden

Beitragvon Steyrer8055 » Di Nov 10, 2020 7:22

Hallo Herr Holzer!
1.grosser Unterschied,d. Getriebewinde hat max.30% Lastabfall,meine Kettenwinde "Fransgard" V4000,wie du sie bezeichnest hat 50% Lastabfall.Zu den Reperaturen,1. Besitzer Vollprofi Starkholzfällung,2. Besitzer Freizeitholzer Starkholzbereich mit viel Eigenwald,3.Besitzer ICH im Knickholzbereich f. Brenn u. Hackholzerzeugung,mit 28 u. 48 PS unterwegs.
Zu den Reperaturen,Kupplung neu einstellen,Klinke liess sich nicht mehr lösen (absolut tödlich),Lager d. o. Rollle erneuern,Einlauföse auf System Taifun umbauen,neues Seil v.10er auf 8er hochverdichtet.
2.grosser Unterschied d. Preis,normal Sterbliche kaufen eine Getriebewinde nur 1x in ihrem Leben!
Meine Erfahrung!

mfg Steyrer8055
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Re: Reparaturen bei Kettentrieb- bzw. Getriebewinden

Beitragvon Waidla66 » Mi Nov 11, 2020 19:40

Hallo,

unsere Gloggerwinde (Getriebe) ist Baujahr 1967 und läuft immer noch einwandfrei, an der Winde selber waren bzw. sind keinerlei Reparaturen nötig.
Allerdings an der Befestigung und Verstrebung durch die hohen Kräfte und der langen Zeit.

VG
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Re: Reparaturen bei Kettentrieb- bzw. Getriebewinden

Beitragvon Stofel » Mi Nov 11, 2020 23:09

Hallo,
unsere Betriebswinde Ritter S 27 DYEE ( heißt glaub so ähnlich :D) BJ 1993, 5,5 Tonnen Zugkraft. Ohne Seilausstoß oder anderem Schnickschnack. Hatte schon über 30 Seile montiert.
Verwendet wird sie hauptsächlich zum Fällen und zum Vorliefern, nie zum Rücken.
Ist im Winter täglich im Einsatz
größere Reparaturen waren bis jetzt:
- Kette vom Ölpumpenantrieb ( war gelängt)
- neue Hydraulikpumpe
- neuer Gasdruckspeicher
- neuer Seileinlauf ( war fast bis aufs Kugellager eingelaufen)
- neues Bremsband
Insgesamt wurden so ca. 5000- 7000 schon investiert.
Wir behalten sie aber noch, da sie ein gutes Seilspulverhalten hat und das Seil leicht ausziehen geht und uns sonst selten im Stich lässt :klee:
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Re: Reparaturen bei Kettentrieb- bzw. Getriebewinden

Beitragvon Alla gut » Do Nov 12, 2020 7:11

[quote="Stofel"]Hallo,
unsere Betriebswinde Ritter S 27 DYEE ( heißt glaub so ähnlich :D) BJ 1993, 5,5 Tonnen Zugkraft. Ohne Seilausstoß oder anderem Schnickschnack. Hatte schon über 30 Seile montiert.
Verwendet wird sie hauptsächlich zum Fällen und zum Vorliefern, nie zum Rücken.
Ist im Winter täglich im Einsatz
größere Reparaturen waren bis jetzt:
- Kette vom Ölpumpenantrieb ( war gelängt)
- neue Hydraulikpumpe
- neuer Gasdruckspeicher
- neuer Seileinlauf ( war fast bis aufs Kugellager eingelaufen)
- neues Bremsband
Insgesamt wurden so ca. 5000- 7000 schon investiert.
Wir behalten sie aber noch, da sie ein gutes Seilspulverhalten hat und das Seil leicht ausziehen geht und uns sonst selten im Stich lässt :klee:[/Quote

Meinst jetzt Du Kette oder Getriebe ?
Haben die bei Ritter schon 1993 Getriebewinden gebaut ?

Ich kenne die Kettenwinden von Ritter aus Anfang der 90er nicht näher doch die hatten Anfangs Hydraulikspeissung vom Schleppersteuergerät dann später
Elektrohydraulik mit dickem Kabel vom Schlepper ..
Interessiert mich weil ich selbst eine Ritter D60 aus 2006 habe .

30 Seile ist eine ganze Menge , arbeitet ihr im Lohn ? beim Staat oder Kommunen ?
was hier noch fehlt ist ein Bau Forum
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Re: Reparaturen bei Kettentrieb- bzw. Getriebewinden

Beitragvon Stofel » Do Nov 12, 2020 21:19

Es ist eine Getriebewinde mit Eigenölversorgung und läuft beim Staat.
Mit ihr wird sehr pfleglich umgegangen. Andere ihrer Art die bei uns liefen wurden schon zum Teil vor über 10 Jahren ausgetauscht.
In einem benachbarten Revier laufen noch zwei Schlang und Reichart Winden ( auch Getriebewinden), die ähnlich alt sind ( 1995) und noch nie eine größere Reparatur hatten. Die haben auch ein paar weniger Betriebsstunden drauf, sind aber genau so robust.
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Re: Reparaturen bei Kettentrieb- bzw. Getriebewinden

Beitragvon Flipal » Fr Nov 13, 2020 19:38

Hallo,
Ich habe eine Maxwald Kettenwinde 3,5 to. Die Winde ist auch so an die 30 Jahre alt. Vor 2 Jahren wurde das Hauptlager samt Zapfwellenstummel getauscht. € 130.- Bekam von der Fa. noch Tipps und Hinweise wie das zu wechseln ist. Arbeitszeit: 1Stunde. Der Schaden war auch meine Schuld da die Zapfwellenanbindung nicht passte. Ich muss aber auch sagen, dass ich in den 30 Jahren nie mit Pflege/Fettpresse gespart habe. Ob die heutigen Winden auch so lange halten möchte ich stark bezweifeln.
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