Heinrich hat geschrieben:Cairon hat geschrieben:Wenn der Herr Schaber meint, dass die Milchbetrieb ihre Stunden pro Kuh in den letzten Jahren nicht hätten rationalisieren können, hat er wohl die letzten Jahre hinterm Mond gelebt. Er kann gerne mal hier zu uns an die Küste kommen und sie anschauen wie rationell unsere Milchviehbetriebe hier an der Küste arbeiten. Mir fallen da Dinge wie Melkkarusselle ein, Auslagerung der Futterbereitung, Futtermischwagen usw. Bei den Milchbetrieben läuft es was den Gewinn angeht zur Zeit doch deutlich besser als bei den Schweinen, müsste man nicht der Gerechtigkeit halber den Schweinehaltern mehr Geld zu kommen lassen?
Weisss nicht.
Als wir nur 23 Cent bekommen haben hat auch keiner gesagt:"Jetzt müssen die Milchviehbetriebe mehr Geld bekommen."
Angeschissen sinddoch eigentlich fast nur die Sauenhalter.
Gute Mäster mit grossen Beständen verdienen im Moment auch noch Geld.
Nur eben nicht mehr soviel wie früher.
Heinrich
Heinrich, das war ironisch gemeint. Wenn Herr Schaber meint, die Milchbauern würden verdienen als sie zur Zeit bekommen halte ich das eher für Klientelpolitik als wirklich Bemühen um soziale Gerechtigkeit. Du hast schon recht, die Sauenhalter sind die letzten in der Kette und leiden am meisten, aber in der Mast wird es auch langsam eng. Zum Glück ist das Futter ja wieder etwas günstiger geworden. Und wenn man das Thema von Herrn Schaber weiter denk, dann müssten die Kartoffelbauern ja auch Extra-Prämie bekommen, schlechte Preise und viele Stunden je Hektar, es müssen ja Mengen bewegt werden. Nach diese denke müsste man ja jedes Jahr den Prämienkatalog anpassen, je nach dem welcher Branche es gerade am schlechtesten geht.


