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Schaber: sozial gerechtere Umverteilung der Agrargelder

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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38 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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Schaber: sozial gerechtere Umverteilung der Agrargelder

Beitragvon H.B. » Mi Okt 12, 2011 8:21

http://www.topagrar.com/news/Home-top-N ... 45475.html


Der Vorschlag, bei den Direktzahlungen Ober- bzw. Kappungsgrenzen einzuziehen, kann aus Sicht des BDM nicht einmal ansatzweise das Ziel erreicht werden, eine sozial gerechtere Umverteilung der Agrargelder zu erreichen. Das sei nur möglich, wenn man bei ihrer Verteilung .....


Weil die Agrargelder ja nicht nach Leistungen für die Gesellschaft, sondern der Bedürftigkeit des Empfängers nach eingestzt werden sollten :roll: :roll:
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Re: sozial gerechtere Umverteilung der Agrargelder

Beitragvon Forenkobolds Bruder » Mi Okt 12, 2011 8:41

Hihi....
das Bild ist gut. Vor dem Hintergrund der angeblich "nicht rationalisierbaren Milchkuhhaltung" den Status Quo der AbL-Klientel abzubilden, hat was. Die haben ja direkt Humor bei topagrar.
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Re: Schaber: sozial gerechtere Umverteilung der Agrargelder

Beitragvon H.B. » Mi Okt 12, 2011 11:48

Wir sind keine Sozialfälle, und was dem einen in Deutschland weggenommen wird, bekommt nicht zwangsläufig ein anderer in Deutschland.
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Re: Schaber: sozial gerechtere Umverteilung der Agrargelder

Beitragvon H.B. » Mi Okt 12, 2011 11:57

schimmel hat geschrieben:
H.B. hat geschrieben:Wir sind keine Sozialfälle, und was dem einen in Deutschland weggenommen wird, bekommt nicht zwangsläufig ein anderer in Deutschland.



Achnee? Dann kann ich dir meine Vorsteuer doch auch direkt zukommen lassen..

Die müssen wir beide dem Staat spenden, jamand muß die Bürokratie und den Stoiber ja bezahlen.
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Re: sozial gerechtere Umverteilung der Agrargelder

Beitragvon xyxy » Mi Okt 12, 2011 12:02

Forenkobolds Bruder hat geschrieben:Hihi....
Die haben ja direkt Humor bei topagrar.


eher nicht :gewitter: :mrgreen:

kannst ja mal versuchen 8)

Gerecht ist wenn alle nix kriegen, soll der Steuerzahler doch sein Geld dahin bringen, wo er was zum futtern bekommt, was soll dieser Umweg über "Staatsknete", soll er direkt kaufen, meinetwegen Bio oder Meuchelmörderhühner beim Albrecht...!
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Re: Schaber: sozial gerechtere Umverteilung der Agrargelder

Beitragvon Manfred » Mi Okt 12, 2011 12:42

"So begrüßen es die Milcherzeuger sehr, dass EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos nur noch denjenigen Betrieben Direktzahlungen zukommen lassen will, die mindestens 5 % ihres Einkommens aus der Landwirtschaft erzielen. So werde künftig verhindert, dass Landbesitzer wie Golfclubs und Flughafenbetreiber weiter Agrargelder beziehen können."

Wie doof sind die in Brüssel und beim BDM?
Der Flughafen oder Golfplatz gründet einfach eine eigne GmbH für die Flächenbewirtschaftung, die als Einnahme nur EU-Gelder hat und dafür die Flächen mäht. Also 100% Einkommen aus Landwirtschaft und die Prämien fließen weiter.

Platt gemacht werden mit so einer Regel nur eine Menge kleiner Nebenerwerbler mit gutem Job oder gut laufender Selbständigkeit...
Und die Agrarpresse lässt sowas auch noch kommentarlos stehen.
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Re: Schaber: sozial gerechtere Umverteilung der Agrargelder

Beitragvon reflex » Mi Okt 12, 2011 12:53

..!Gerecht ist wenn alle nix kriegen, soll der Steuerzahler doch sein Geld dahin bringen, wo er was zum futtern bekommt, was soll dieser Umweg über "Staatsknete", soll er direkt kaufen, meinetwegen Bio oder Meuchelmörderhühner beim Albrecht.

Na Ja; Wer ist denn ernsthaft so blöd zu glauben, dass die Bauern ihre Produkte, nur weil sie Prämien bekommen unter dem marktgängigen Preis verkaufen?
Für den Liter Milch würden auch 40 € verlangt, wenn der Markt den Preis hergäbe. Ob mit oder ohne Prämien.
Ist ja auch legitim. Nur sollte man die Leute auch nicht verarschen.
Im übrigen wäre es mir neu, dass Flughafengelände und Golfplätze gefördert würden. Wenn deren Betreiber auch noch eine Landwirtschaft haben, so ist es doch ebenso in Ordnung, wenn sie Prämien bekommen genau so wie jeder andere Nebenerwerbslandwirt auch. Und natürlich werden durch alle möglichen und unmöglichen Betriebsformbildungen Auflagen umgangen, genau so wie es jetzt auch schon passiert.
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Re: Schaber: sozial gerechtere Umverteilung der Agrargelder

Beitragvon xyxy » Mi Okt 12, 2011 13:06

reflex hat geschrieben:
Für den Liter Milch würden auch 40 € verlangt, wenn der Markt den Preis hergäbe. Ob mit oder ohne Prämien.


Wir hatten im September eine Milchpreisspreitzung in Deutschland( Preisunterschied zwischen den Molkereien) von in der Spitze über 8cent brutto,je Kg! Wobei der niedrigste Preis im Bergbauerngebiet und der höchste auf dem platten Land im Norden liegt!
Das Loch füllt keine Subvention auf Dauer......
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Re: Schaber: sozial gerechtere Umverteilung der Agrargelder

Beitragvon reflex » Mi Okt 12, 2011 13:28

Wir hatten im September eine Milchpreisspreitzung in Deutschland( Preisunterschied zwischen den Molkereien) von in der Spitze über 8cent brutto,je Kg! Wobei der niedrigste Preis im Bergbauerngebiet und der höchste auf dem platten Land im Norden liegt!
Das Loch füllt keine Subvention auf Dauer......

Zustimmung!
Darum geht's mir jedoch nicht. Sondern darum, dass allenthalben die niedrigen Erzeugerpreise mit Prämienzahlungen verknüpft werden. Denn kein Landwirt ist Samariter und macht freiwillig ohne Not zu niedrige Preise. Zweifellos können viele LWs nur noch zu den momentanen Preisen produzieren, weil es Prämien gibt. Nur umgekehrt zu behaupten, dass die Preise NUR aufgrund der Prämien niedrig sind, stimmt so einfach nicht. Man müsste sagen: "Die Preise sind niedrig, weil viele Produzenten durch Subventionen den Markt noch beschicken können obwohl sie es ohne Diese nicht mehr könnten"
Das gleiche gilt allerdings auch für Nebenerwerbsbetriebe, welche u.U. jahrzehntelang einen nicht wettbewerbsfähigen Betrieb durch ihre zweite Erwerbstätigkeit "subventionieren" und natürlich auch den Markt beschicken obwohl sie es schon längst nicht mehr könnten. Letztere bemerken Dies oft nicht einmal.
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Re: Schaber: sozial gerechtere Umverteilung der Agrargelder

Beitragvon Cairon » Mi Okt 12, 2011 13:46

Wenn der Herr Schaber meint, dass die Milchbetrieb ihre Stunden pro Kuh in den letzten Jahren nicht hätten rationalisieren können, hat er wohl die letzten Jahre hinterm Mond gelebt. Er kann gerne mal hier zu uns an die Küste kommen und sie anschauen wie rationell unsere Milchviehbetriebe hier an der Küste arbeiten. Mir fallen da Dinge wie Melkkarusselle ein, Auslagerung der Futterbereitung, Futtermischwagen usw. Bei den Milchbetrieben läuft es was den Gewinn angeht zur Zeit doch deutlich besser als bei den Schweinen, müsste man nicht der Gerechtigkeit halber den Schweinehaltern mehr Geld zu kommen lassen?
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
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Re: Schaber: sozial gerechtere Umverteilung der Agrargelder

Beitragvon xyxy » Mi Okt 12, 2011 14:13

Was ist denn das wieder für eine Gerechtigkeit?
Junglandwirte (unter 40 Jahre) sollen in den ersten 5 Jahren nach der Betriebsübernahme einen obligatorischen Zuschlag von 25 % auf die Basisprämie erhalten.
aus ta Ciolos stellt Agrarreform vor: Das sind die Details!

Kindergeld? :shock:
Ist es nicht sinnvoller gut ausgildeten jungen Menschen eine Perspektive und Entscheidungsfreiheit und Entwicklungschancen zu geben, anstatt sie mit einer Prämie an die alte Bruchbude zu binden?
Nach dem Motto:

"der Jüngste muss nun doch Bauer werden, sonst ist Oppas Prämie weg".....manx3
denen fällt auch nix mehr ein...

oder haben die Angst, das Rtl die BsF-Probanden ausgehen?
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Re: Schaber: sozial gerechtere Umverteilung der Agrargelder

Beitragvon xyxy » Mi Okt 12, 2011 14:44

Fällt mir noch dazu ein:
Wenn der Kinderproduktionsrythmus so ungefähr 5 Jahre beträgt, kann man das ne ganze Weile durchhalten 8)
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Re: Schaber: sozial gerechtere Umverteilung der Agrargelder

Beitragvon Heinrich » Mi Okt 12, 2011 15:12

Cairon hat geschrieben:Wenn der Herr Schaber meint, dass die Milchbetrieb ihre Stunden pro Kuh in den letzten Jahren nicht hätten rationalisieren können, hat er wohl die letzten Jahre hinterm Mond gelebt. Er kann gerne mal hier zu uns an die Küste kommen und sie anschauen wie rationell unsere Milchviehbetriebe hier an der Küste arbeiten. Mir fallen da Dinge wie Melkkarusselle ein, Auslagerung der Futterbereitung, Futtermischwagen usw. Bei den Milchbetrieben läuft es was den Gewinn angeht zur Zeit doch deutlich besser als bei den Schweinen, müsste man nicht der Gerechtigkeit halber den Schweinehaltern mehr Geld zu kommen lassen?


Weisss nicht.
Als wir nur 23 Cent bekommen haben hat auch keiner gesagt:"Jetzt müssen die Milchviehbetriebe mehr Geld bekommen."
Angeschissen sinddoch eigentlich fast nur die Sauenhalter.
Gute Mäster mit grossen Beständen verdienen im Moment auch noch Geld.
Nur eben nicht mehr soviel wie früher.
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Re: Schaber: sozial gerechtere Umverteilung der Agrargelder

Beitragvon xyxy » Mi Okt 12, 2011 15:36

ihc833 hat geschrieben:Schaber sprach von Anlehnung an BG-Verrechnungssätze bzgl. Arbeitseinsatzes - das passt schon und ist ein einfacher vereinfachter Parameter, ein Differenzierung zwischen dem 1,80 hohen Anbindestall zum Boxenlaufstall ist da nicht drin. Verlierer sind die grünlandmäher, per Bewirtschaftungsvertragverpachter und die Ackerbauer. Bestimmt lässt sich jetzt Automatix wegen depressiver Schizophrenie stationär in der Gummizelle behandeln, weil ich mal Herrn Schaber verteidige, aber mir gefällt das. Mir würde sogar der BDM gefallen, hätte er kein NaziKürzel im Namen und kein gehilfe der Bauernfresser-Verbände.


Ja, Mensch, auch dir kann geholfen werden:
http://www.topagrar.com/news/Home-top-N ... 46077.html
Klima, Gewässer und Artenvielfalt müssten nachdrücklich geschützt werden.

aber irgendwie ist der Bodenschutz aussen vor geblieben, da wirst du dich noch einbringen müssen... :prost:
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Re: Schaber: sozial gerechtere Umverteilung der Agrargelder

Beitragvon estrell » Mi Okt 12, 2011 16:03

Nun, ein Teelöffelchen Meersalz würd ich auch noch spenden - als Bodenschutz für IHC833. Kali kann ich als Bio nicht mit dienen.

Gerecht - seit wann ist irgendwas denn mal gerecht? Das einzige senkrechte wäre ein Stop aller Prämien. Sofort!

Am 18. diesen Monats wird hier ein Europaabgeordnuter mal von einem Bauernverband gefragt, wann ein Prämienbeantrager denn Bauer sei und ihm Prämien zuständen. Wird bestimmt eine nette Diskussion. Es geht dabei weniger um Golf- bzw Flugplatzbetreiber, sondern um Naturschützer mit pseudo Gesellschaften und doppelförderung per Direktzahlungen und Prämienanträgen. Wenn Ciollos das bei 5% aus Landwirtschaft sieht, wären die aber sowieso draussen - denn Gewinne dürfen die ja nicht erwirtschaften und ohne Gewinn keine 5% und dann auch keine Prämie... aber das scheint wieder Auslegungssache zu sein!
Wobei ich inzwischen vermute, das auch gestandene Landwirte manchmal keine 5% Gewinn zusammen bekommen.
Mir ist egal ob Diktatur des Denkens von rechts oder von links kommt - ich denke immer noch was ich will!
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