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Schlachtvieh verkauf an Privat

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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38 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Schlachtvieh verkauf an Privat

Beitragvon Fassi » Fr Apr 17, 2026 18:01

Muss er ja schon, wenn er seine Zulassung nicht verlieren will und selber nicht Ärger bekommen will. Kenne ich eigentlich auch nicht anders, ich bring es hin, melde es ab und er meldet dann die Schlachtung und damit das Tier endgültig ab.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Schlachtvieh verkauf an Privat

Beitragvon fleischverkäufer » Fr Apr 17, 2026 18:53

Der Metzger kann den Esel endgültig abmelden, das ist nicht das Problem. Da er aber kein Eigentümer an dem Tier geworden ist, sondern hier anscheinend nur einen Werkvertrag ausführt, geht das Problem doch schon wieder los. Wer übernimmt denn die Sachmängelhaftung für das Fleisch? Wer noch keine Probleme hat, aber gerne welche haben möchte, hätte hier die Chance. Und wenn der Metzger gar keine Zulassung für gewerbliche Schlachtungen hat, sondern nur für Privatschlachtungen, dann lägen hier schon mehrere Gesetzesverstösse vor.
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Re: Schlachtvieh verkauf an Privat

Beitragvon meyenburg1975 » Fr Apr 17, 2026 21:10

langholzbauer hat geschrieben:
tyr hat geschrieben:Wo und wie geschlachtet wird, muss Dich als Verkäufer nicht interessieren...

Ganz dünnes Eis!
Als Halter bist Du verantwortlich dafür, dass der Übernehmer mindestens dem Anschein nach , die fachliche Eignung und Kompetenz zur Haltung bzw. gesetzeskonformen Tötung hat.

Dafür gibt es keine rechtliche Grundlage.
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Re: Schlachtvieh verkauf an Privat

Beitragvon Nick » Fr Apr 17, 2026 21:11

Welche Sachmängelhaftung?
Einer kauft ein Tier zum Schlachten und lässt es vom Metzger im Lohn schlachten.
Und übrigens gilt immer noch der Spruch vom Metzgermeister beim wursten zum Stiften:

"Wenn rauskommt, was da reinkommt, kommen wir rein und nicht mehr raus."
Wobei heutzutage wirds ja sogar draufgeschrieben....
mfg
Und der Herr sprach: "Lächle und sei froh es könnte schlimmer kommen. Und er lächelte und er war froh. UND es kam schlimmer.
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Re: Schlachtvieh verkauf an Privat

Beitragvon tyr » Fr Apr 17, 2026 21:59

210ponys hat geschrieben:
tyr hat geschrieben:
Wo und wie geschlachtet wird, muss Dich als Verkäufer nicht interessieren...
Prima Einstellung... Muss es den Verbraucher interessieren ob Du von deiner Hände Arbeit Leben kannst!? In der Landwirtschaft ist die Gottlosigkeit ja inzwischen auch daheim...


Es darf Dich interessiern, muss es aber nicht. Rechtlich, was den verkauf als solches betrifft, ist es nicht relevant, das war die Eingangsfrage.
und nein, wir verkaufen auch nicht an jeden, wobei ich auch nicht weiß, was der Viehändler am Ende mit den Tieren treibt...
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
Unbedingter Gehorsam setzt bei den Gehorchenden Unkenntnis voraus.
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Re: Schlachtvieh verkauf an Privat

Beitragvon tyr » Fr Apr 17, 2026 22:00

langholzbauer hat geschrieben:
tyr hat geschrieben:Wo und wie geschlachtet wird, muss Dich als Verkäufer nicht interessieren...

Ganz dünnes Eis!
Als Halter bist Du verantwortlich dafür, dass der Übernehmer mindestens dem Anschein nach , die fachliche Eignung und Kompetenz zur Haltung bzw. gesetzeskonformen Tötung hat.


Steht wo? Und was ist der Anschein? Woran mach ich das fest?
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Re: Schlachtvieh verkauf an Privat

Beitragvon tyr » Fr Apr 17, 2026 22:01

fleischverkäufer hat geschrieben:Zu dem Thema hat es hier doch schon mal einen Ellenlangen Faden gegeben. Das Ergebnis war doch zuletzt, einfach abmelden in der Datenbank und Fertig. Und wo das Tier dann geblieben ist, kann man dann entweder beim " Heiligen Geist" oder bei der "Bahnhofmission " erfragen. Weg ist Weg.,


Guck an, ich geb Dir ja mal recht.. :prost:
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Re: Schlachtvieh verkauf an Privat

Beitragvon tyr » Fr Apr 17, 2026 22:03

hornspee hat geschrieben:Lass den Scheiß! du bekommst spätestens nach 7 Tage ne Meldung in HIT Abgang gemeldet -Zugangsmeldung fehlt. Haben bei uns ein paar Spezialisten durch mit Kälbern, die einer ohne Betriebsnummer gekauft hat. Den Ärger willst Du nicht mit anschließender Betriebskontrolle ect.


Weiso sollst Du den Ärger bekommen, wenn der andere das Tier nicht meldet? Du hast doch sicher einen Kaufvertrag gemacht, in dem die Adresse des Käufers steht?
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Re: Schlachtvieh verkauf an Privat

Beitragvon hornspee » Fr Apr 17, 2026 23:25

Hab ich was verpasst? Im Eingangspost steht was von Ex- Metzger ohne Betriebsnummer! Jeder zert. Betrireb in Deppen de braucht ne Betr, nr, Wenn das erfüllt ist, alles gut. Ansonsten?? Wo hat der Interessent bisher gekauft und warum dort nicht mehr? Zahlt der Abnehmer so viel mehr wie ein regulärer Schlachthof, das sich der ganze hickhack lohnt? Hab schon öfter über solche Wege was verkauft. War aber den ganzen Zirkus unterm Strich nicht wert :twisted: Von mir aus.... meinen Segen hast Du :lol:
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Re: Schlachtvieh verkauf an Privat

Beitragvon langholzbauer » Sa Apr 18, 2026 0:18

Ja, du hast das " Geschlachtet soll es bei einem örtlichen aktiven Metzger und des zerlegen übernehmen sie scheinbar selbst." verpasst.
Dabei ging ich davon aus, dass damit eine zertifizierte gewerbliche Schlachtstätte gemeint ist.

Was da @Fleischi nun mit einer Sachmängelhaftung um die Ecke kommen will, verstehe ich nicht.
Wenn das Tier geschlachtet, beschaut und durchgekühlt, als Teilstücke oder in Vierteln...den Schlachtbetrieb verlässt, ist es ab der Schwelle der Schlachtstätte völlig egal, ob es vom Schlachtbetreib vorher erworben, im Auftrag des Erzeugers oder im Auftrag der Abnehmer geschlachtet wurde!
Genau dafür wurde die Schlachtstätte teuer genug zertifiziert!
Was danach damit geschieht, liegt in der Verantwortung der Abnehmer, die es dort abholen und damit im hier behandelten Fall in ihrem Privatrecht.
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Re: Schlachtvieh verkauf an Privat

Beitragvon Manfred » Sa Apr 18, 2026 6:26

Dass Fleischi grundsätzlich Ordnungswidrigkeiten und Straftaten unterstellt, wenn irgendwer außer Tönnies ein Tier auch nur für den Eigenbedarf schlachtet, ist ja nichts Neues.

Anhand des Eingangsposts gehe ich auch davon aus, dass in einer zertifizierten Schlachtstätte geschlachtet und das Tier dort ordnungsgemäß an- und als geschlachtet gemeldet wird und dann für den / die Privathaushalt(e) des/der Käufer(s) genutzt wird.
Die Frage war mehr, wie man es bürokratiegerecht von A nach B bringt, sprich wo mögliche Probleme liegen, wenn die beiden privaten Abnehmer direkt beim Bauern das lebende Tier kaufen und den Transport selbst übernehmen.

Wenn der Verkäufer den Transport zur Schlachtstätte selbst übernimmt oder auf seinen Namen durch eine qualifizierte Person durchführen lässt, und das auf dem Kaufvertrag der Rechnung auch so festgehalten wird, sollten alle bürokratischen Risiken vom Tisch sein.
Alternativ halt das Vetamt fragen, ob die Einwände gegen einen Transport durch den Käufer und seinen Helfer (Ex-Metzger) haben.
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Re: Schlachtvieh verkauf an Privat

Beitragvon Muku-Halter 2.0 » Sa Apr 18, 2026 6:46

T5060 hat geschrieben:Telefonhörer in die Hand nehmen und beim zuständigen Vetamt anrufen.
Alles Andere als das was du gesagt bekommst, ist nicht statthaft und macht Ärger.
Dauert 5 Minuten und ist rechtssicher. Fertig.

So sehe ich das auch. Ich sichere mich mittlerweile immer bei denen ab, da ich schon Ärger hatte.


Bei mir war es allerdings so, dass ich ein Tier gekauft hatte, von dem der Vorbesitzer keine Ohrstanzprobe eingereicht hatte. Ich habe so blöd garnicht gedacht, weil alle Ohrmarken vorhanden waren. Später als ich das Rind dann veräußert habe, war ich der, der den Ärger hatte.
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Re: Schlachtvieh verkauf an Privat

Beitragvon fleischverkäufer » Sa Apr 18, 2026 7:22

langholzbauer hat geschrieben:Ja, du hast das " Geschlachtet soll es bei einem örtlichen aktiven Metzger und des zerlegen übernehmen sie scheinbar selbst." verpasst.
Dabei ging ich davon aus, dass damit eine zertifizierte gewerbliche Schlachtstätte gemeint ist.

Was da @Fleischi nun mit einer Sachmängelhaftung um die Ecke kommen will, verstehe ich nicht.
Wenn das Tier geschlachtet, beschaut und durchgekühlt, als Teilstücke oder in Vierteln...den Schlachtbetrieb verlässt, ist es ab der Schwelle der Schlachtstätte völlig egal, ob es vom Schlachtbetreib vorher erworben, im Auftrag des Erzeugers oder im Auftrag der Abnehmer geschlachtet wurde!
Genau dafür wurde die Schlachtstätte teuer genug zertifiziert!
Was danach damit geschieht, liegt in der Verantwortung der Abnehmer, die es dort abholen und damit im hier behandelten Fall in ihrem Privatrecht.

Du verstehst ganz viel nicht. Ein Beispiel. Leider musste man im Nachhinein feststellen, das der Esel Diesel gesoffen hat, weil einer den Trog vertauscht hat. Dann kann das Fleisch gesundheitsschädlich sein. Dann greift die Sachmängelhaftung, und eine Rückrufaktion.Aber nicht vom Metzger, der hat nur einen Werkvertrag ausgeführt, der hat da nichts mit zu tun.
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Re: Schlachtvieh verkauf an Privat

Beitragvon fleischverkäufer » Sa Apr 18, 2026 7:25

Manfred hat geschrieben:Dass Fleischi grundsätzlich Ordnungswidrigkeiten und Straftaten unterstellt, wenn irgendwer außer Tönnies ein Tier auch nur für den Eigenbedarf schlachtet, ist ja nichts Neues.

Anhand des Eingangsposts gehe ich auch davon aus, dass in einer zertifizierten Schlachtstätte geschlachtet und das Tier dort ordnungsgemäß an- und als geschlachtet gemeldet wird und dann für den / die Privathaushalt(e) des/der Käufer(s) genutzt wird.
Die Frage war mehr, wie man es bürokratiegerecht von A nach B bringt, sprich wo mögliche Probleme liegen, wenn die beiden privaten Abnehmer direkt beim Bauern das lebende Tier kaufen und den Transport selbst übernehmen.

Wenn der Verkäufer den Transport zur Schlachtstätte selbst übernimmt oder auf seinen Namen durch eine qualifizierte Person durchführen lässt, und das auf dem Kaufvertrag der Rechnung auch so festgehalten wird, sollten alle bürokratischen Risiken vom Tisch sein.
Alternativ halt das Vetamt fragen, ob die Einwände gegen einen Transport durch den Käufer und seinen Helfer (Ex-Metzger) haben.

Da bist du aber heftig auf dem Holzweg. Wir machen sowas gar nicht. Wir würden gerne einen Esel schlachten lassen, und ein Viertel davon soll dann von unserem Nachbarn der Bruder von dem Schwager bekommen. Lass uns bloß mit sowas in Ruhe, eher würden wir dafür Geld bezahlen, damit wir das nicht machen müssen.
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Re: Schlachtvieh verkauf an Privat

Beitragvon fleischverkäufer » Sa Apr 18, 2026 7:29

hornspee hat geschrieben:Hab ich was verpasst? Im Eingangspost steht was von Ex- Metzger ohne Betriebsnummer! Jeder zert. Betrireb in Deppen de braucht ne Betr, nr, Wenn das erfüllt ist, alles gut. Ansonsten?? Wo hat der Interessent bisher gekauft und warum dort nicht mehr? Zahlt der Abnehmer so viel mehr wie ein regulärer Schlachthof, das sich der ganze hickhack lohnt? Hab schon öfter über solche Wege was verkauft. War aber den ganzen Zirkus unterm Strich nicht wert :twisted: Von mir aus.... meinen Segen hast Du :lol:

Sehr gute Einstellung. Wenn ich Tierhalter wäre, dann müsste auch schon viel passieren, das ich mich darauf einlassen würde. Dann müsste das schon ein extrem guter Bekannter sein, um dem einen Gefallen zu tun.
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