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Schlepperverschmutzung beim Gülleeinarbeiten

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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47 Beiträge • Seite 2 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Schlepperverschmutzung beim Gülleeinarbeiten

Beitragvon langholzbauer » Mi Nov 26, 2025 10:54

JueLue hat geschrieben:Den Ansatz könnte man ja mal weiter verfolgen. Gibt es keine "Trennmittel" die man vor der Sauerei auf den Schlepper aufsprüht, um das reinigen zu erleichtern?


Die zulässigen Konservierungswachse oder einfach eine Schicht Salatöl wären sicher einen Versuch wert.
Beides macht sich auf Scheiben und Abgasanlage nicht gut.
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Re: Schlepperverschmutzung beim Gülleeinarbeiten

Beitragvon Fahrer412 » Mi Nov 26, 2025 11:06

240236 hat geschrieben:
Fahrer412 hat geschrieben:Grundsätzlich ist es aber fraglich was es bringt vor den Reifen ein bisschen rum kratzen, da müsste man die Gülle schon recht tief und flächig einarbeiten um den Schlepper sauber zu halten. Am Vorgewende wird er dann sowieso dreckig. Mit den Winterbegrünungen werden auch ein paar Zinken vorne nichts bringen. Wir haben auch schon probiert, Schaufel am Frontlader zum Zwischenfrucht umdrücken, etc. Bringt im Endeffekt alles nichts. Nach dem einarbeiten sieht er einfach aus wie Sau, da sind die Güllespritzer noch im obersten Eck der Heckscheibe. Ist halt so, wieder waschen und der Fall ist erledigt. Eingeölte Kotflügel vom Winter lassen sich viel schöner waschen, da geht die Gülle gut weg.
Ich weiß ja nicht was du machst, aber Güllespritzer bis zur Heckscheibe; Wie kommen die dort hin?



Dieses Jahr zum Beispiel war es ganz extrem. Sehr mastige Zwischenfruchtbestände. Gülle wird bei uns breit ausgebracht und sofort eingearbeitet. Durch das Knicken und Brechen der Zwischenfrucht im Grubber oder Scheibenegge spritzt die Gülle einfach überall hin. Besonders übel sind da die Sonnenblumen und deren Köpfen. Auch nehmen die Reifen Stängel der Zwischenfrucht mit hoch und werfen diese an den Schlepper.
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Re: Schlepperverschmutzung beim Gülleeinarbeiten

Beitragvon Marian » Mi Nov 26, 2025 13:30

Ich betoniere so oft, dass vorm großen Gülle einarbeiten im Frühjahr häufig noch ein dünner Hauch Schalöl auf den Teilen des Schleppers ist, durch die ich nicht heraus schauen muss :wink:
Das wäscht sich viel besser.
Frontgewicht bei jeder Bahn per Hydraulik auf Arbeitstiefe und ausheben beim grubbern hätte ich keine Lust drauf. Ich könnte mir links und rechts am Gewicht vor den Rädern 2-3 kleine Gänsefüße im Parallelogramm geführt vom alten Hackrahmen recycled und mit dw Zylinder per Steuergerät ausgehoben vorstellen?!
Bei massig Zwischenfrüchte oder dergleichen sicher nicht so optimal.
Aber Gülle und Boden so weit vermischen, dass es am Rad klebt und wieder abfällt anstelle alles voll zu spritzen müsste es genügen.
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Re: Schlepperverschmutzung beim Gülleeinarbeiten

Beitragvon langholzbauer » Mi Nov 26, 2025 13:58

Optimal wäre bei so mastiger ZF sicher ein Walzengang mehrere Tage vorher?
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Re: Schlepperverschmutzung beim Gülleeinarbeiten

Beitragvon Marian » Mi Nov 26, 2025 14:07

Da geht am besten die Cambridge bei Frost.
Aber das ist ja jetzt nicht das Thema.
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Re: Schlepperverschmutzung beim Gülleeinarbeiten

Beitragvon Fahrer412 » Mi Nov 26, 2025 14:19

langholzbauer hat geschrieben:Optimal wäre bei so mastiger ZF sicher ein Walzengang mehrere Tage vorher?


Wir sind die Flächen schon mit der Wiesenschleppe abgefahren, das bringt schon sehr viel. Aber im Nebenerwerb bei wenig Zeit kann man nicht alles haben.

Zum Thema: Bei den heutigen Reifenbreiten wird man wahrscheinlich 3 Zinken brauchen um die gesamte Breite abzudecken. Diese wird man dann auf alle Fälle zweibalkig anordnen müssen.
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Re: Schlepperverschmutzung beim Gülleeinarbeiten

Beitragvon Fahrer412 » Mi Nov 26, 2025 14:21

Marian hat geschrieben:Ich betoniere so oft, dass vorm großen Gülle einarbeiten im Frühjahr häufig noch ein dünner Hauch Schalöl auf den Teilen des Schleppers ist, durch die ich nicht heraus schauen muss :wink:
Das wäscht sich viel besser.
Frontgewicht bei jeder Bahn per Hydraulik auf Arbeitstiefe und ausheben beim grubbern hätte ich keine Lust drauf. Ich könnte mir links und rechts am Gewicht vor den Rädern 2-3 kleine Gänsefüße im Parallelogramm geführt vom alten Hackrahmen recycled und mit dw Zylinder per Steuergerät ausgehoben vorstellen?!
Bei massig Zwischenfrüchte oder dergleichen sicher nicht so optimal.
Aber Gülle und Boden so weit vermischen, dass es am Rad klebt und wieder abfällt anstelle alles voll zu spritzen müsste es genügen.



Die alten Hackparallelogramme sind schön und gut, aber die halten das nicht aus. Zum einen ziehen die Zinken in festen Boden nicht ein. Zum anderen, noch viel gefährlicher hat man bei Bruch direkt den Zinken samt Parallelogram im Reifen. Mir sind im normalen Hackeinsatz schon Parallelogramme gebrochen, deswegen kann ich diese für den "Grubbereinsatz" nicht empfehlen. Lieber einen Federzinken
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Re: Schlepperverschmutzung beim Gülleeinarbeiten

Beitragvon langholzbauer » Mi Nov 26, 2025 14:41

Fahrer412 hat geschrieben:
Wir sind die Flächen schon mit der Wiesenschleppe abgefahren, das bringt schon sehr viel. Aber im Nebenerwerb bei wenig Zeit kann man nicht alles haben.

Ob da nicht eine rechtzeitige Nachtschicht mit der Schleppe gesamtagronomisch die bessere Lösung sein kann?

Jetzt abgesehen vom geringeren Aufwand, eine ZF bei oberflächlich abtauenden oder abtrocknenden Boden mit Schleppe oder Walze platt zu machen...
Ist es ohne sowas nicht sinnvoller eine Kurzscheibenegge in der Front flach vor dem Grubber im Heck zu fahren?
Dann hängt der sprichwörtliche Scheiß(e)dreck an der KSE und nicht am Schlepper und der Grubber macht weniger Haufen.
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Re: Schlepperverschmutzung beim Gülleeinarbeiten

Beitragvon Bernhard B. » Mi Nov 26, 2025 16:04

:lol: :lol: :lol: :lol:
Zuletzt geändert von Bernhard B. am Do Nov 27, 2025 13:44, insgesamt 1-mal geändert.
Für jedes Problem gibt´s auch die passende Lösung - man muß sie nur finden!
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Re: Schlepperverschmutzung beim Gülleeinarbeiten

Beitragvon RABE-Profi » Mi Nov 26, 2025 18:37

Das reicht nicht und die Traktion fehlt.
Es geht nicht um das Aufschnappen des Schleppers sondern um das durchziehen durch die Schmiere.
Darum meine Frage, ob sowas am Frontgewicht Sinn macht.
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Re: Schlepperverschmutzung beim Gülleeinarbeiten

Beitragvon countryman » Mi Nov 26, 2025 20:05

Die Standard-Frontgewichte werden jedenfalls nicht gut geeignet sein, um da eine Werkzeugaufnahme dranzupappen. Wenn es überhaupt eine Metallhülle gibt ist das quasi nur verlorene Schalung für den Beton drinnen. Gussgewichte dürften kaum schweißbar sein. Geeignet wären Eigenbauten aus dicken Stahlplatten.
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Re: Schlepperverschmutzung beim Gülleeinarbeiten

Beitragvon elchtestversagt » Mi Nov 26, 2025 20:46

Beim Strip-till matscht nichts...
Das Gerät von Vogelsang geht auch ohne irgendwelche Vorarbeiten durch massige ( abgestorbene) Zwischenfruchtbestände...
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Re: Schlepperverschmutzung beim Gülleeinarbeiten

Beitragvon RABE-Profi » Mi Nov 26, 2025 21:00

countryman hat geschrieben:Geeignet wären Eigenbauten aus dicken Stahlplatten.



Hab doch geschrieben, Eigenbau aus Spritzenrahmen, betoniert, würfelförmig.

Man kann schweißen, dübeln, schrauben.
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Re: Schlepperverschmutzung beim Gülleeinarbeiten

Beitragvon langholzbauer » Mi Nov 26, 2025 21:08

Muss ja nicht gleich Striptill sein..
Auch nach dem Güllegrubber oder der Scheibe von der Direkteinarbeitung durch den Lohner steht die Frage dieses Fadens nicht. 8)
Man könnte jetzt spekulieren, ob nicht eine Andockstation zum vorhandenen großen Fass als Zubringer die bessere Investition sein könnte, weil bei der vergebenen Direkteinarbeitung kein 2. Gespann im Güllematsch rumkurven braucht. :wink:
Aber es gibt auch viele kleinstrukturierte Regionen, wo der Möscha und die Einarbeitung mit dem 2. Gespann in Eigenmechanisierung trotzdem noch sinnvoll bleiben ...
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Re: Schlepperverschmutzung beim Gülleeinarbeiten

Beitragvon langholzbauer » Mi Nov 26, 2025 21:14

Wenn es denn wirklich nur um die Vorbearbeitung der Fahrspuren geht, würde ich eine gezackte Scheibenreihe jedem wühlenden Werkzeug vorziehen.
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