Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • Druckansicht
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Di Mär 17, 2026 2:00

Schlepperverschmutzung beim Gülleeinarbeiten

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
Antwort erstellen
47 Beiträge • Seite 3 von 4 • 1, 2, 3, 4
  • Mit Zitat antworten

Re: Schlepperverschmutzung beim Gülleeinarbeiten

Beitragvon Bernhard B. » Do Nov 27, 2025 9:39

RABE-Profi hat geschrieben:Das reicht nicht und die Traktion fehlt.
Es geht nicht um das Aufschnappen des Schleppers sondern um das durchziehen durch die Schmiere.
Darum meine Frage, ob sowas am Frontgewicht Sinn macht.


Du willst ein Frontgewicht mit Grubberzinken. Aber umgekehrt wäre es einfacher. Die von mir vorgestellten Lösungen gibt es oftmals auch mit einer Dreipunktaufnahme, um beispielsweise dort ein Gewicht einzuhängen. Mach ich bei meinem Frontgrubber wenn es nötig ist.

Ich sehe allerdings ein anderes Problem. Sobald Du das Gewicht absenkst, damit der Zinken arbeiten kann, verlierst Du Frontballast und Traktion. Die Vorderachse wird entlastet. Man müsste ein Frontgewicht konstruieren, bei dem der Zinken hydraulisch in Arbeitsstellung geschwenkt werden kann, ohne die Aushubposition des Gewichts zu verändern. Schematisch könnte das so aussehen:

Alternativ zu einem Grubberzinken könnte man auch Scheibeneggensegmente oder Wellscheiben nutzen.
Zuletzt geändert von Bernhard B. am Do Nov 27, 2025 13:46, insgesamt 2-mal geändert.
Für jedes Problem gibt´s auch die passende Lösung - man muß sie nur finden!
Benutzeravatar
Bernhard B.
 
Beiträge: 1425
Registriert: Fr Sep 16, 2005 18:17
Wohnort: Oberpfalz / Lkr. Tirschenreuth
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Schlepperverschmutzung beim Gülleeinarbeiten

Beitragvon JueLue » Do Nov 27, 2025 10:15

Was soll das einschwenken für einen Vorteil bezüglich der Traktion bringen?
Wenn die Zinken so geformt sind, dass sie gut einziehen, werden sie die Vorderachse eher belasten als entlasten-egal an zum schwenken oder nicht. Der Zugkraft Bedarf insgesamt erhöht sich natürlich.
JueLue
 
Beiträge: 4495
Registriert: So Nov 05, 2006 18:15
Wohnort: OWL
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Schlepperverschmutzung beim Gülleeinarbeiten

Beitragvon Bernhard B. » Do Nov 27, 2025 10:28

JueLue hat geschrieben:Was soll das einschwenken für einen Vorteil bezüglich der Traktion bringen?
Wenn die Zinken so geformt sind, dass sie gut einziehen, werden sie die Vorderachse eher belasten als entlasten-egal an zum schwenken oder nicht. Der Zugkraft Bedarf insgesamt erhöht sich natürlich.


Der Gedanke war dass dadurch die Position des Gewichts nicht verändert werden muss.
Für jedes Problem gibt´s auch die passende Lösung - man muß sie nur finden!
Benutzeravatar
Bernhard B.
 
Beiträge: 1425
Registriert: Fr Sep 16, 2005 18:17
Wohnort: Oberpfalz / Lkr. Tirschenreuth
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Schlepperverschmutzung beim Gülleeinarbeiten

Beitragvon langer711 » Do Nov 27, 2025 10:55

Ob das F-Gewicht nun 50cm hoch ist, oder 20cm vom Boden, spielt für den Gewicht-Effekt kaum eine Rolle.

Ob man das in der Praxis dann immer wieder auf die gewünschte Position kriegt, das ist die Frage.
Hat der Schlepper eine Front-EHR, dann mag das klappen. Aber die meisten Frontkraftheber sind eine reine Hydraulik, ohne irgendwelche Hilfen.

Ob der Effekt (Bodenvermischung) überhaupt ausreicht, steht auch noch in den Sternen.

Ausprobieren
Hier könnte Ihre Werbung stehen... 8)
langer711
 
Beiträge: 7407
Registriert: Di Aug 23, 2005 15:01
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Schlepperverschmutzung beim Gülleeinarbeiten

Beitragvon RABE-Profi » Do Nov 27, 2025 12:56

Bernhard B. hat geschrieben:Du willst ein Frontgewicht mit Grubberzinken. Aber umgekehrt wäre es einfacher. Die von mir vorgestellten Lösungen gibt es oftmals auch mit einer Dreipunktaufnahme, um beispielsweise dort ein Gewicht einzuhängen. Mach ich bei meinem Frontgrubber wenn es nötig ist.

Ich sehe allerdings ein anderes Problem. Sobald Du das Gewicht absenkst, damit der Zinken arbeiten kann, verlierst Du Frontballast und Traktion. Die Vorderachse wird entlastet.
Alternativ zu einem Grubberzinken könnte man auch Scheibeneggensegmente oder Wellscheiben nutzen.


Ich will Dir ja jetzt nicht zu nahe treten, aber wenn ich ein Frontgewicht habe, das 900 kg wiegt,und das um 20 cm absenke, und es dann immer noch 35 cm vom Boden weg ist, daß man da eine "Entlastung der Vorderachse" bemerkt.
Also das ist Quatsch. Vor allem wird man auch 8 Zinken nicht merken.

Und was soll eine Wellscheibe mischen?
Deutschland: das größte Irrenhaus der Welt. Hier laufen die Verbrecher frei herum
RABE-Profi
 
Beiträge: 1010
Registriert: So Feb 19, 2023 20:54
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Schlepperverschmutzung beim Gülleeinarbeiten

Beitragvon Bernhard B. » Do Nov 27, 2025 13:31

RABE-Profi hat geschrieben:
Ich will Dir ja jetzt nicht zu nahe treten, aber wenn ich ein Frontgewicht habe, das 900 kg wiegt,und das um 20 cm absenke, und es dann immer noch 35 cm vom Boden weg ist, daß man da eine "Entlastung der Vorderachse" bemerkt.
Also das ist Quatsch. Vor allem wird man auch 8 Zinken nicht merken.

Und was soll eine Wellscheibe mischen?


Stimmt ich hatte was das Gewicht betrifft einen Denkfehler drin. Allerdings muss man bei Deiner Idee bedenken, dass die Zinken zur Straßenfahrt einen gewissen Abstand zur Straße haben sollten. Wenn Du das Gewicht 20cm ablässt, damit die Zinken evtl. 15cm tief arbeiten können, hast Du bei voll ausgehobener Fronthydraulik nur paar cm Bodenfreiheit. Egal wie das konstruiert wird, viel Spielraum ist da nicht.
Hinzu kommt, dass die Schlepperräder da auf gelockerten Boden laufen und durch die Frontballastierung stärker einsinken. Es entsteht ein gewisser Schlupf und man verliert Traktion.

Interessant wäre es zu wissen, mit welcher Technik Du Deine Gülleeinarbeitung machen willst, wenn 900kg Frontballast zur Traktionsverbesserung notwendig sind.
Für jedes Problem gibt´s auch die passende Lösung - man muß sie nur finden!
Benutzeravatar
Bernhard B.
 
Beiträge: 1425
Registriert: Fr Sep 16, 2005 18:17
Wohnort: Oberpfalz / Lkr. Tirschenreuth
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Schlepperverschmutzung beim Gülleeinarbeiten

Beitragvon RABE-Profi » Do Nov 27, 2025 13:40

Bernhard B. hat geschrieben:
Interessant wäre es zu wissen, mit welcher Technik Du Deine Gülleeinarbeitung machen willst, wenn 900kg Frontballast zur Traktionsverbesserung notwendig sind.



Das lassen wir dahingestellt, da meine ackerbaulichen Kompetenzen denen der hier im Landtreff propagierten widersprechen.
Deutschland: das größte Irrenhaus der Welt. Hier laufen die Verbrecher frei herum
RABE-Profi
 
Beiträge: 1010
Registriert: So Feb 19, 2023 20:54
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Schlepperverschmutzung beim Gülleeinarbeiten

Beitragvon wastl90 » Do Nov 27, 2025 13:40

Verstehe die Diskussion nicht ganz. Alles weil der Schlepper schmutzig wird?
Wenn du mit irgendwelchen Zinken so tief wühlst, dass der Schlepper über trockene bzw. saubere Erde fährt, dann verdichtest du jede aufgelockerte Fahrspur ordentlich. Ein nicht bearbeiteter Boden hat da eine deutlich besser Traglast und die Verdichtungen dürften sich auch noch besser verteilen. Ich kann den Gedankengang nicht ganz folgen.
wastl90
 
Beiträge: 4667
Registriert: So Aug 04, 2013 16:04
Wohnort: Dachauer Hinterland
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Schlepperverschmutzung beim Gülleeinarbeiten

Beitragvon Hürli2 » Do Nov 27, 2025 13:49

Frage mich grade, wie das sicherheitstechnisch auf der Straße aussieht, wenn man da mit so einer Zinken Eigenkonstruktion unterwegs ist. Andere kriegen da schon bei abgesenkten Frontlader Schnappatmung.
Hürli2
 
Beiträge: 174
Registriert: Mi Feb 28, 2024 4:41
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Schlepperverschmutzung beim Gülleeinarbeiten

Beitragvon RABE-Profi » Do Nov 27, 2025 13:56

wastl90 hat geschrieben:Verstehe die Diskussion nicht ganz. Alles weil der Schlepper schmutzig wird?
Wenn du mit irgendwelchen Zinken so tief wühlst, dass der Schlepper über trockene bzw. saubere Erde fährt, dann verdichtest du jede aufgelockerte Fahrspur ordentlich. Ein nicht bearbeiteter Boden hat da eine deutlich besser Traglast und die Verdichtungen dürften sich auch noch besser verteilen. Ich kann den Gedankengang nicht ganz folgen.



Zum Verständnis: es kommt noch ein Nachlaufgerät, das tiefer arbeitet.

Und hier von einer massiven Streifenverdichtung zu reden, ist etwas übertrieben, wenn ich sehe, mit was für überdimensionierten Geschossen heute rumgefahren wird.

Ich habe auch schon 724 mit 6er Kreisler gesehen.
Also was solls.

Es wäre nur eine Idee gewesen, aber man kann das Thema auch beenden und sperren.
Deutschland: das größte Irrenhaus der Welt. Hier laufen die Verbrecher frei herum
RABE-Profi
 
Beiträge: 1010
Registriert: So Feb 19, 2023 20:54
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Schlepperverschmutzung beim Gülleeinarbeiten

Beitragvon Fahrer412 » Do Nov 27, 2025 14:02

RABE-Profi hat geschrieben:
Bernhard B. hat geschrieben:
Interessant wäre es zu wissen, mit welcher Technik Du Deine Gülleeinarbeitung machen willst, wenn 900kg Frontballast zur Traktionsverbesserung notwendig sind.



Das lassen wir dahingestellt, da meine ackerbaulichen Kompetenzen denen der hier im Landtreff propagierten widersprechen.



Naja man sollte schon ein wenig wissen was du vor hast. Ein frisch vor dem Gülle fahren gepflügter Acker oder ein in Mulchsaat bestellter Zwischenfruchtbestand aus dem Vorjahr. Das hat schon auch Auswirkungen darauf, was vielleicht geht und was nicht. Wenn du das nicht sagen willst, wird man dir nicht helfen können.

Was mir noch eingefallen ist, ein bekannter hat eine alte 2,50 X-Scheibenegge in der Front zum Gülle einarbeiten, ein anderer eine alte Ackeregge. Die Egge würde auf gepflügtem Boden bestimmt etwas bringen. Das Gewicht müsste man auf die Egge bauen und fertig.
Fahrer412
 
Beiträge: 485
Registriert: Do Mai 19, 2022 14:01
Wohnort: Oberpfalz
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Schlepperverschmutzung beim Gülleeinarbeiten

Beitragvon T5060 » Do Nov 27, 2025 15:23

Dafür hab ich ne 6 m Saatbettkombi. 8 ha in einer Stunde und da ist sauber
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
Benutzeravatar
T5060
 
Beiträge: 35575
Registriert: Sa Jan 10, 2015 7:46
Wohnort: Bayern - BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Schlepperverschmutzung beim Gülleeinarbeiten

Beitragvon langer711 » Do Nov 27, 2025 17:42

Die Umstände spielen doch keine Rolle.
Er möchte in der Fronthydraulik schon den Boden mischen, ok.
Grubberzinken sollen am Frontgewicht angebracht werden dazu, ok.

Bei Strassenfahrt müssen die halt irgendwie eingeklappt werden, sonst schimpft die Rennleitung und auch die Versicherung im Ernstfall.

Aber wenn man die Zinken nicht irgendwie auf Höhe führt, wird das problematisch.
EHR ist auf jeden Fall nötig.

Oder man geht direkt auf Tasträder, worauf man den Rahmen als Höhenführung ablegt.

Die Vorderachsfederung macht die Sache ja auch nicht einfacher.

Ob der Effekt überhaupt ausreicht, kann man ja mit einem Provisorium mal ausprobieren und dann nochmal überlegen
Hier könnte Ihre Werbung stehen... 8)
langer711
 
Beiträge: 7407
Registriert: Di Aug 23, 2005 15:01
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Schlepperverschmutzung beim Gülleeinarbeiten

Beitragvon RABE-Profi » Do Nov 27, 2025 17:50

T5060 hat geschrieben:Dafür hab ich ne 6 m Saatbettkombi. 8 ha in einer Stunde und da ist sauber


Schön für Dich, hab ich nicht, gibts auch nicht zum ausleihen, und mit 15 km/h kann ich mit 6 m auch nicht fahren.
Deutschland: das größte Irrenhaus der Welt. Hier laufen die Verbrecher frei herum
RABE-Profi
 
Beiträge: 1010
Registriert: So Feb 19, 2023 20:54
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Schlepperverschmutzung beim Gülleeinarbeiten

Beitragvon T5060 » Do Nov 27, 2025 17:54

Mir haben das Thema nur im Frühjahr beim Mais. So und da muss ich breit genug arbeiten und darf mit dem Schlepper dann nicht in der Spur vom Güllegespann fahren.
So bekomme ich die Gülle sauber und flach in den Boden und bekomme die Spuren gelockert und planiert und wenn das nicht so ganz geklappt hat,
dann gibt es halt eine zweite Überfahrt, aber dann kann das Sägerät drauf. In zwei Stunden hab ich so unsere 10 ha Mais saatfertig. War aber sauteuer die Anschaffung.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
Benutzeravatar
T5060
 
Beiträge: 35575
Registriert: Sa Jan 10, 2015 7:46
Wohnort: Bayern - BW
Nach oben

VorherigeNächste

Antwort erstellen
47 Beiträge • Seite 3 von 4 • 1, 2, 3, 4

Zurück zu Landtechnikforum

Wer ist online?

Mitglieder: Bing [Bot], Google [Bot], Google Adsense [Bot], schakschirak

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki