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Schlepperverschmutzung beim Gülleeinarbeiten

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Schlepperverschmutzung beim Gülleeinarbeiten

Beitragvon RABE-Profi » Di Nov 25, 2025 20:06

Ich mache mir grade Gedanken, wie ich die Schlepperverschmutzung beim Gülleeinarbeiten geringer halten kann.
Vorschweben würde mir, am Frontgewicht, das würfelförmig aus einem alten Spritzenrahmen gebaut wurde, links und rechts im Bereich vor den Rädern mittels eines kleinen Rahmens Federzinken zu montieren.
Grund hätte dies, daß ich die Traktion über das Gewicht beibehalte.
Lediglich müßte ich jedes Mal beim Vorgewende Gewicht hoch und dann wieder etwas absenken, so weit, daß die Zinken arbeiten.
Es soll ja nur die Gülle vor den Rädern einarbeiten, um zu verhindern, daß die Gülle alles vollspritzt.

Habt Ihr ähnliche oder vielleicht viel bessere Lösungen?

Alternativ waschen wie blöd.
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Re: Schlepperverschmutzung beim Gülleeinarbeiten

Beitragvon allgaier81 » Di Nov 25, 2025 20:18

Moin, ich ärgere mich da auch drüber (auch wenn es nur zweimal im Jahr ist). Aber nach 3ha Gülle einarbeiten kann man 1h Trecker waschen.

Es ist auch egal ob mit Prallteller oder Bomech ausgebracht wurde, bei 30m³/ha spritzt es immer vom linken Rad in die rechte Felge...
Ich glaube nicht das es viel bringt wenn du vorne ein bisschen rumkratzt.

Die einzige, richtig gute Methode ist die Scheibenegge am Güllewagen.
Gruß, allgaier
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Re: Schlepperverschmutzung beim Gülleeinarbeiten

Beitragvon countryman » Di Nov 25, 2025 20:19

Nicht schlecht Herr Specht, äh Rabe :wink:
Effektiv wären je Seite 2 Gänsefußschare mit gewendeltem Leitblech, die trockene Erde nach innen werfen. Oder ganz flache Schälkörper?
Denn nur mit Kultivatorzinken werden sicher immer noch klebrige Placken von den Rädern erreicht. Die Häufelwirkung müsste das Gerät im Heck wieder ausgleichen.
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Re: Schlepperverschmutzung beim Gülleeinarbeiten

Beitragvon Milchtrinker » Di Nov 25, 2025 21:06

der Schlupf wird aber stark steigen, wenn du lockere Erde unter den Pfoten hast ...
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Re: Schlepperverschmutzung beim Gülleeinarbeiten

Beitragvon Haners » Di Nov 25, 2025 21:09

Schlupf wird gleich bleiben, auf Gülle schmierst ja auch rum
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Re: Schlepperverschmutzung beim Gülleeinarbeiten

Beitragvon 240236 » Di Nov 25, 2025 22:18

Wo fährt man im Frühjahr Gülle (die eingearbeitet wird), wo der Boden nicht innerhalb von 5 min nicht 3l/m2 aufnimmt?
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Re: Schlepperverschmutzung beim Gülleeinarbeiten

Beitragvon countryman » Di Nov 25, 2025 22:24

Übersicht mit KI
Gülle ist eine thixotrope Flüssigkeit, was bedeutet, dass sie sich bei mechanischer Krafteinwirkung wie Rühren oder Versprühen verflüssigt und ihre Viskosität sinkt. Nach Wegfall der Krafteinwirkung steigt die Viskosität jedoch wieder an und das Material verfestigt sich


Mit anderen Worten, das Zeug verhält sich nicht wie Wasser sondern bleibt nach der Aufbringung geraume Zeit klebrig-zäh. Beim Überfahren verflüssigt es sich schlagartig mit den bekannten Spritzeffekten. Füsick - beim Traktorwaschen hat man Zeit drüber nachzudenken.
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Re: Schlepperverschmutzung beim Gülleeinarbeiten

Beitragvon RABE-Profi » Di Nov 25, 2025 22:29

@country: ähnliches wollte ich auch grad schreiben.

Wasser ist doch ein kleinbißchen anderst als Gülle, aber vielleicht ist das noch nicht ganz durchgedrungen an den Fragesteller.

@Milchtrinker: wir reden vorne dann nicht von 25 cm tief arbeitenden Doppelherzscharen, sondern ich meinte nur ein Werkzeug, das die Gülle etwas mit dem Boden durchwurschtelt.

Habe auch schon meinen Frontpacker drangehabt mit 2- reihigem Doppelfederzinkenvorsatz und danach die Keilringwalze, aber dann ist die Traktion beim Teufel wenn der unten ist.

Mit meinem Gewicht hätte ich noch Traktion auch wenn die Zinken 10 cm tief arbeiten.

Und ja, wie schon oben geschrieben, das schmiert immer und es ist lästig, wo die Gülle auch nur bei ca. 8,5 bis 9 km/h überall hinspritzt.

Und die Scheiße hält besser wie jede Farbe.
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Re: Schlepperverschmutzung beim Gülleeinarbeiten

Beitragvon 304 » Mi Nov 26, 2025 0:36

RABE-Profi hat geschrieben:Und ja, wie schon oben geschrieben, das schmiert immer und es ist lästig,

Du hast doch bis zu 4 Stunden Zeit zur Einarbeitung.
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Re: Schlepperverschmutzung beim Gülleeinarbeiten

Beitragvon Homer S » Mi Nov 26, 2025 5:51

304 hat geschrieben:
RABE-Profi hat geschrieben:Und ja, wie schon oben geschrieben, das schmiert immer und es ist lästig,

Du hast doch bis zu 4 Stunden Zeit zur Einarbeitung.


Seit 1.2.2025 1 Stunde auf unbestellten Äckern
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Re: Schlepperverschmutzung beim Gülleeinarbeiten

Beitragvon Fahrer412 » Mi Nov 26, 2025 8:30

304 hat geschrieben:
RABE-Profi hat geschrieben:Und ja, wie schon oben geschrieben, das schmiert immer und es ist lästig,

Du hast doch bis zu 4 Stunden Zeit zur Einarbeitung.



Meines Wissens wurde die Zeit auf 1 Stunde reduziert. Und ob es sinnvoll ist bei 25 Grad und Sonne im April die Zeit nur damit der Schlepper nicht dreckig wird, ist mehr als fraglich
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Re: Schlepperverschmutzung beim Gülleeinarbeiten

Beitragvon Fahrer412 » Mi Nov 26, 2025 8:38

Grundsätzlich ist es aber fraglich was es bringt vor den Reifen ein bisschen rum kratzen, da müsste man die Gülle schon recht tief und flächig einarbeiten um den Schlepper sauber zu halten. Am Vorgewende wird er dann sowieso dreckig. Mit den Winterbegrünungen werden auch ein paar Zinken vorne nichts bringen. Wir haben auch schon probiert, Schaufel am Frontlader zum Zwischenfrucht umdrücken, etc. Bringt im Endeffekt alles nichts. Nach dem einarbeiten sieht er einfach aus wie Sau, da sind die Güllespritzer noch im obersten Eck der Heckscheibe. Ist halt so, wieder waschen und der Fall ist erledigt. Eingeölte Kotflügel vom Winter lassen sich viel schöner waschen, da geht die Gülle gut weg.
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Re: Schlepperverschmutzung beim Gülleeinarbeiten

Beitragvon JueLue » Mi Nov 26, 2025 10:34

Fahrer412 hat geschrieben:... Eingeölte Kotflügel vom Winter lassen sich viel schöner waschen, da geht die Gülle gut weg.


Den Ansatz könnte man ja mal weiter verfolgen. Gibt es keine "Trennmittel" die man vor der Sauerei auf den Schlepper aufsprüht, um das reinigen zu erleichtern?
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Re: Schlepperverschmutzung beim Gülleeinarbeiten

Beitragvon 240236 » Mi Nov 26, 2025 10:46

Fahrer412 hat geschrieben:Grundsätzlich ist es aber fraglich was es bringt vor den Reifen ein bisschen rum kratzen, da müsste man die Gülle schon recht tief und flächig einarbeiten um den Schlepper sauber zu halten. Am Vorgewende wird er dann sowieso dreckig. Mit den Winterbegrünungen werden auch ein paar Zinken vorne nichts bringen. Wir haben auch schon probiert, Schaufel am Frontlader zum Zwischenfrucht umdrücken, etc. Bringt im Endeffekt alles nichts. Nach dem einarbeiten sieht er einfach aus wie Sau, da sind die Güllespritzer noch im obersten Eck der Heckscheibe. Ist halt so, wieder waschen und der Fall ist erledigt. Eingeölte Kotflügel vom Winter lassen sich viel schöner waschen, da geht die Gülle gut weg.
Ich weiß ja nicht was du machst, aber Güllespritzer bis zur Heckscheibe; Wie kommen die dort hin?
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Re: Schlepperverschmutzung beim Gülleeinarbeiten

Beitragvon 240236 » Mi Nov 26, 2025 10:47

JueLue hat geschrieben:
Fahrer412 hat geschrieben:... Eingeölte Kotflügel vom Winter lassen sich viel schöner waschen, da geht die Gülle gut weg.


Den Ansatz könnte man ja mal weiter verfolgen. Gibt es keine "Trennmittel" die man vor der Sauerei auf den Schlepper aufsprüht, um das reinigen zu erleichtern?
Ein Biogasbetrieb sprüht seinen Gülleschlepper mit diesem Winterdienstwachs ein.
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