Höffti hat geschrieben:Holzanton hat geschrieben:Ja viele sauen gehen zum Schlachten....... wenn wunderts?? Jungsauen werden wenig belegt. Besamungszahlen gehen zurück
Da bin ich mir nicht immer sicher. Hier wird ja schon seit ein paar Jahren bei jedem Schlag in die Magengrube ein größerer Bestandsabbau propagiert. Offenbar war dieser in der Vergangenheit kleiner als der Rückgang im Absatz.
Ja Höffti in deinem Landwirtschaftssimulator hat der Bestandsabbau in Deutschland von über 1 Mio. Wochenschlachtung auf gut 700.000 Stück nicht statt gefunden.
Hier, damit man nicht immer den gleichen Mist von dir lesen muss:
Die Ursachen für die Marktlage liegen vor allem außerhalb Deutschlands, so Schulze Kalthoff. Denn auf dem europäischen Fleischmarkt sei ein harter Wettbewerb um Absatz entstanden. Vor allem Spanien und Dänemark können deutlich weniger Schweinefleisch als gewohnt in Drittländern absetzen. Dadurch drängt mehr Ware auf den EU-Binnenmarkt und macht den deutschen Schlachtunternehmen das Geschäft in Ost- und Südeuropa schwer.
Wie wichtig der Drittlandsexport für Spanien und Dänemark ist, machte Mathias Klahsen, Marktexperte der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, in seinem Vortrag deutlich. Dänemark habe bei Schweinefleisch derzeit einen Selbstversorgungsgrad von rund 330 %, Spanien komme auf etwa 170 %. Beide Länder sind deshalb darauf angewiesen, große Mengen außerhalb des eigenen Landes abzusetzen.
Auf dem Weltmarkt fehlen ihnen derzeit jedoch wichtige Absatzmöglichkeiten. Spanien leidet seit dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) Ende 2025 unter Exportbeschränkungen wichtiger Drittländer. Gleichzeitig importiert China weniger Schweinefleisch, weil das Land seine eigene Produktion stark ausgeweitet hat. Inzwischen treten die Chinesen selbst stärker als Exporteur auf und liefern laut Schulze Kalthoff unter anderem nach Japan, Südkorea, Vietnam und sogar in afrikanische Länder.
Auch Brasilien hat seine Produktion zuletzt kräftig ausgebaut und drängt mit Produktionskosten von nur etwa 1,03 bis 1,06 €/kg in die internationalen Märkte. Dort macht brasilianische Ware zunehmend den dänischen Exporteuren das Leben schwer.
https://www.topagrar.com/schwein/news/wir-verbrennen-geld-a-20029472.html
